Beiträge von Susannea

    Es geht um Persönlichkeitsrechte und das Respektieren von Grenzen.

    Dann darf ich eben nicht an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen z.B.

    Aber nein, das ein Unterschied sein soll zu "ich mache die Fotos mit dem Handy" und ich mache sie mit der Kamera und lade sie dann auf den PC, um sie dann durchs Netz zum Entwickeln zu schicken, sehe ich nicht.

    Vor 20 Jahren hat doch auch keine Lehrkraft ihre Videokamera mitgebracht und ungefragt Schulveranstaltungen aufgenommen. Wieso muss das unbedingt jetzt sein, wo Geräte internetfähig sind, Daten online geteilt werden können und auf "löschen" klicken nicht viel mit dem dauerhaften Entfernen von Daten zu tun hat?

    Stimmt, das ist schon 40 Jahre her, das Eltern das gemacht haben oder Lehrkräfte und natürlich auch davor mit Super 8 z.B.

    Wieso wollt ihr das Theaterstück noch als Video zeigen? Wer es sehen möchte, konnte doch zur (bei euch öffentlichen) Aufführung kommen.

    Haben einige Eltern auch gemacht, hatten wir drum gebeten, dass nicht, weil die Aula zu klein ist, um eben Eltern von mehr als 50 Kindern zu fassen. Außerdem wollen oder wollten vor allem die Kinder es selber sehen (denn das kann man ja nicht, wenn man mittendrin ist), das geht nur mit Aufnahme.

    Achso und veröffentlicht wird das ganze auch nicht, das letzte Mal wurde es den Klasseneltern als Link zur Verfügung gestellt, mit der Absprache, dass der Link nicht weitergegeben wird.
    Hat nicht funktioniert, also sollten sie sich das diesmal auf der Elternversammlung anschauen.
    Tja, hat sich nun eh erledigt, eine Kollegin hat versehentlich das komplette Theaterstück vor der Kamera posiert, wir sehen also 20 Minuten ihren Rücken und hören nur das gesprochene.

    scheitert schon an der obligatorischen Teilnahme an der Einschulung

    Wieso sollte die obligatorisch sein, im Gegensatz zur Schulpflicht am ersten Schultag gibt es die bei der Einschulung nicht und du wirst es nicht glauben, auch dieses Jahr haben wieder diverse Kinder gefehlt, weil es eben freiwillig ist, samstags da aufzutauchen.

    Übrigens stammt dies auch nicht von mir, sondern vom Schulamt, dass es eine öffentliche Veranstaltung ist und außer während Corona können da auch andere Leute als nur die Einschüler und die Familien teilnehmen, natürlich.


    Viele Schulen führen die Einschulungen ja sogar auf dem Schulhof durch, wo gar nichts mehr kontrolliert werden kann und soll.

    Ähm, mit einer nicht am Internet hängenden Kamera, die der Schule gehört zum Beispiel?

    Warum, mit welcher Begründung?!?
    Eine Einschulung ist eine öffentliche Veranstaltung (und somit darf ohne weitere Genehmigung gefilmt und fotografiert werden), da ist jahrelang sogar die Zeitung gekommen und wenn die Eltern nicht dem ganzen schriftlich widersprochen haben, dann sind die Fotos in der Zeitung veröffentlicht worden.

    Offenbar geht jedes Maß für Angemessenheit beim Datenschutz verloren.

    Nee, offenbar übertreibst du maßlos oder hast keine Ahnung von Datenschutz.

    Mich wundert, dass die Einverständniserklärung an das Gerät gekoppelt ist und nicht an den Verwendungszweck der Bilder. Das kenne ich so nicht.

    Das wundert mich auch, sowas gibt es bei uns nicht und ja, wir machen alle Handy-Fotos, alles andere ist doch völlig unrealistisch.
    Ich habe sogar die Einschulung mit dem privaten Handy gefilmt, wie sollte es auch anders gehen?

    Achso, in der Parallelklasse macht übrigens die Musiklehrerin jeden Tag 2 Stunden Probe, sprich sie macht statt 2 Musikstunden vermutlich 10 Stunden Probe für die Einschulung, wie böse, wie kann sie nur.

    Ach nee, die neue Klassenlehrerin freut sich, dass die Kollegin das macht, ist bei allen Proben dabei und fühlt sich nicht beklaut, denn auch bei denen ist es eben so, wie überall an der Schule, alles andere steht nach der Einschulung in der Prioritätenliste.

    Aber das versteht man evtl. als SEK I/II Lehrer nicht, dass die Einschulung über allem anderen steht. Gibt es bei euch überhaupt noch eine? (Hier gibt es sie nämlich bis auf die Privatschule nicht, da gehen alle Kinder zu 7.45 Uhr hin und gehen in ihre Klassen dann).

    Ich glaube aber, das ist eine Einstellungssache, die du scheinbar nicht kennst oder nicht nachvollziehen kannst.


    Als Team der Schule möchten wir alle, dass die Einschulungen aller Kinder am Samstag toll und unvergesslich werden, deshalb basteln, schücken, proben und machen und tun wir alle (auch wenn ich mir von den größeren Klassen etwas mehr Unterstützung erhofft hatte), die Erzieher der älteren dekorieren z.B. in ihrer Arbeitszeit stundenlang das Haus, die Erzieher der Jül-Klassen können ja nicht, weil sie die Erstklässler die ganze Woche über schon haben.
    Die I-Erzieher nutzen die Zeiten genauso, die größeren Klassen sind aufgerufen die Flure usw. aufzuräumen und und und.

    Da sagt niemand, da muss mein Fachstunde aber dafür ausfallen o.ä. , damit es schön wird. Und ja, am Samstag ist dann auch noch Anwesenheitspflicht für alle Kollegen (die nicht eine individuelle Ausnahmegenehmigung erhalten haben).

    klingt es für mich, die - sorry - nicht die Stundenpläne der ganzen Klasse und Kolleg*innen kennt, als hättest du 3 Tage mehr in der Schule verbracht, als du müsstest und dies im Beisein der Schüler*innen. Nach Abzug des Samstags also zwei Schultage

    Ja, habe ich.

    Und nein, es ist kein wirklich gemeinsames Projekt, sondern eher meines für unsere Klasse, aber das ist doch völlig uninteressant, denn bei uns klaut niemand niemandem Stunden. Wir haben nämlich eigentlich gar keinen Fachunterricht, sondern vorfachlichen Unterricht und nur einen Hinweis darauf, wie der Anteilmäßig verteilt sein sollte in Summe (und nicht in jeder Woche!).

    Es ist die Aufgabe der Klassen sich um die Einschulung zu kümmern, wie man das wo verteilt, das müssen wir dann sehen, aber es geht immer dem normalen Unterricht vor.

    Wenn ICH Klassenlehrerin wäre, würde es mich ganz doll aufregen, wenn eine Fachkollegin für einen Auftritt, der noch nicht ausreichend feststeht, meine Stunden in Anspruch nimmt.

    Aber wieso denn mein Auftritt, es ist der Auftritt ihrer Klasse für ihre neuen Erstklässler, den sie sonst auch noch ganz alleine hätte machen müssen.

    Also sie spart viel Zeit und Arbeit. Ich verstehe gerade dein Problem nicht?!? Die Klassenlehrer sind eigentlich für die Einschulungen verantwortlich, sie freut sich, dass ich mich darum kümmere und Sachen gesucht habe und nicht, sie regt sich über etwas auf.


    Du wirst es nicht glauben, aber aktuell wird in allen Jül-Klassen mehr geprobt, gebastelt, geschmückt usw. für die Einschulung als sonst irgendwelche Dinge.
    Und wie kommst du darauf, dass es ihre Stunden sind?!? Ich habe 5 Stunden die Woche in der Klasse und habe nun 6 in Anspruch genommen, dafür die anderen Fachlehrer gar keine. (da sind also noch Sachunterrichtsstunden, Kunststunden usw., die übrig bleiben usw. es nimmt ihr also niemand irgendwas weg, sondern mit 15 Stunden diese Woche, hat sie in etwa soviele, wie in normalen Wochen auch), ich habe ihr sogar zu einer Teilungsstunde/Einführungsstunde nur mit den 2. Klässlern verholfen, die hatten diese Woche wenige (wobei ich vermutlich in allen 10 Klassen zu solchen Teilungsstunden verholfen habe, indem ich eben mit jeder Gruppe ein Schwimm-Theoriestunde gemacht habe (übrigens auch nur eine, obwohl in den Stundenplänen sonst 3 Stunden gesteckt sind).

    Sorry, aber wie kommt man denn auf solche absurden Ideen, dass ich jemanden etwas wegnehme? Komische Einstellung.

    Und für die spontanen Proben fällt dann der Mathe-Unterricht der Kollegin, die dann Däumchen dreht oder wie?

    Wir haben die ganze Woche Klassenlehrerunterricht. Die Klassenlehrerin ist natürlich mit mir immer mit dabei, ist ein sehr strenges Publikum und kommentiert usw. (außerdem rechnen wir doch ganz viel, immerhin soll Pippi ja sagen, was 4+8 ist und wenn das 12 ist, dann kann unmöglich 5+7 12 sein, denn Ordnung muss doch selbst in der Schule sein :victory:

    Also nein, da fällt kein Unterricht wirklich aus, sie haben diese Woche 20 Stunden, die frei eingeteilt werden, diesmal dann eben 5 Musikstunden, die aber auch gleich Darstellendes Spiel, Deutsch, Mathe usw. sind und ja, mein Englischunterricht, den gibt es diese Woche nicht, ist egal, werden sie schaffen. Selbst Sportstunden haben wir noch zwei Stück plus für die 3. Klässler eine Sporttheorie eingebaut bekommen. Du siehst also, eigentlich alles irgendwie abgedeckt.

    Ich bin irgendwie schon wieder reif und frage mich, ob es überhaupt Ferien gab

    DAs frage ich mich auch bzw. jedes Jahr, wenn wir es dann endlich bis zur Einschulung und dem Programm dazu geschafft haben und dann denke ich jedes Mal, ob einfach meine Ansprüche zu hoch sind.
    Ich arbeite mal eben diese Woche eben 6 statt 3 Tage, weil die erste Probe fürs Theaterstück so schlecht war, dass ich gerne mir und den Schülern etwas mehr Sicherheit geben wollte und heute haben wir kurz überlegt, aber sie waren plötzlich wieder nervös, also proben wir morgen noch einmal, bauen danach gleich alles für Samstag auf und dann muss auch ich nicht nervös sein, dass evtl. irgendwas dann nicht da ist usw. (für meine Tobsuchtsanfälle, weil heute wieder ein Teil Technik verschwunden war, eine Kollegin ihren Teil nicht geliefert hat usw. können die Schüler nichts, trotzdem strengt es mich an, ich schlafe sein Montag nicht mehr richtig (und das liegt nicht an der fehlenden Zeit, sondern das ich viel wach liege) usw. ich bin einfach schon wieder total geschlaucht und freue mich darauf, dass die nächste Woche mit normalem Stundenplan dann hoffentlich entspannter wird (klingt total abartig eigentlich).


    Und dann denke ich mir, in 9 Tagen habe ich endlich Wochenende, das werde ich irgendwie bis dahin schaffen.

    Kann es evtl. sein, dass sie (da neu) nur nicht auf dem Schirm hatte, dass erst im letzten Jahr gewählt wurde?

    Nein, das kann nicht sein, denn ich zitiere:

    Zitat

    da in den Klassen 7, 9, 11 neu gewählt wird, bildet sich die Elternkonferenz zu Beginn des jeweiligen Schuljahres neu. Es wäre daher eigentlich so, dass zur ersten Elternkonferenz des Schuljahres die Schulleitung einlädt.

    Wir können das aber gern zusammen abstimmen. Es geht ja vor allem darum, dass die Elternkonferenz zustande kommt und als handlungsfähiges Gremium agieren kann.

    Meiner Meinung nach müssten alle Ämter auch die, die fortgeführt werden, bestätigt werden, da die Eltern, die neu dazu kommen, grundsätzlich auch die Möglichkeit haben müssten, einen für sie geeigneten Vertreter/ eine für sie geeignete Vertreterin zu wählen.

    Also nein, sie hat das Prinzip einer 2-jährigen Wahlperiode einfach nicht begriffen.

    Nachtrag: das zweite Beispiel aus dem letzten Beitrag ist aber jetzt eine andere Schule oder? ich komme gerade ein wenig durcheinander.

    Genau andere Schule, zwei Schulen mit jeweils neuer Schulleiterin ;)


    Sonst erlebt man ja selten die Neubesetzung der Schulleiterstelle mit, ich habe sie im letzten Schuljahr zweimal und sogar zweimal mit Schulkonferenz erleben dürfen.

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