Beiträge von Susannea

    Fakt ist, dass er Lücken schließen muss, die ohne Inklusion in der Stufe so massiv gar nicht mehr auftreten würden (okay, manchmal schon noch). Sprich: dank der Inklusion schafft er den Unterrichtsstoff nicht.


    Und genau das bezweifle ich und kann eben auch mit diversen Studien belegt werden, dass dies nicht der Fall ist.(Namenhafte Autoren dazu sind dann Hetzner, Sander, Feyer z.B.)

    Trotzdem werde ich dazu quasi zwangsverpflichtet. Wenn die betroffenen Eltern das wüssten, wäre das "Hurra"-Geschrei bzgl. der Regelbeschulung ihrer Kinder vielleicht etwas leiser.


    Traust du den Eltern so wenig zu, dass sie das nicht wissen? Ich bin auch nicht dafür ausgebildet Physik, Chemie, Englisch, Musik, Kunst usw. zu unterrichten, trotzdem werde ich dazu zwangsverpflichtet und da schreit keiner so laut.

    Das es in der Inklusion ja nicht nur um Behinderte Kinder geht sondern, dass sie nur der letzte Pnkt sind, der dazu kommt oder der soviel Aufmerksamkeit erregt, möchte ich dazu dann besser gar nicht mehr anmerken. Und ja, es geht dabei z.B. auch um Begabte, aber das nur als kleiner Tipp am Rande.

    @kleiner_grüner_Frosch: Womit doch aber jemand vorher eine Lücke hatte und dies nicht dem Lehrer jetzt anzulasten ist, dass er erst mal die Lücke schließen muss!

    Ich zitiere mich hier mal selbst


    UNd auch hier bringts dem SL gar nichts.
    Er nimmt sie dann evtl. raus (hat er ja hier sinnvoller Weise nicht gemacht). Sie wird nicht schwanger in der Zeit, aber bei einer späteren Klasse oder die Kollegin, die er deshalb dort einsetzt oder oder oder.
    Schwangerschaften gehören zu den Dingen, wie Krankheit usw. die man nicht planen kann und auch nicht versuchen sollte zu planen.

    Anders wäre es jetzt, wenn sie wüsste, sie lässt sich zum Halbjahr beurlauben!

    Diesen Tenor sehe ich hier nicht. Wenn Melosine meint, dass Sozialkompetenzen ein Teil der Bildungsrichtlinien sind, heißt das doch gerade nicht, dass es nicht so schlimm ist, wenn der nicht geschafft wird, ganz im Gegenteil?! Naja, muß ja auch nicht alles verstehen - würde halt nur gerne.


    Genau das ist doch aber der Punkt, darum ging es doch, dass sie davon vorher überhaupt nichts gesagt hat, sondern erst später zugegeben hat, dass es ein Teil ist. Vorher war es nicht enthalten ;)

    Es hilft nur alles nichts, wenn das Lerntempo derart langsam ist, dass zwangsläufig Lernziele hinten runter fallen müssen.

    Aber wer sagt dir denn, dass das Lerntempo derart langsam und auf Dauer langsam ist. Nicht umsonst belegen alle Studien, dass "normale" Schüler im Gemeinsamen Unterricht mindestens genauso gut, meist besser als Schüler aus regelklassen sind und natürlich sind dann dort auch noch die Schüler, die auch mehr als in den Sonderschulklassen gelernt haben.


    Ich bin nicht der Meinung, dass ein (zwangsläufig) passungsschwach differenzierter Regelunterricht einem regulären Förderunterricht auch nur annähernd gleichkommt.


    Wie kommst du denn auf passungsschwach? MEinst du, die intelligenten Schüler werden deshalb dümmer? Nur einfach breiter ist das Spektrum, denn so.o. die Schüler sind ja nciht schlechter als sonst.

    Deshalb, wenn Flipper z.B. bestimmte Stoffe haben will, dann hat er die sicherlich abuch bei der Inklusion, evtl. sogar mehr, als jetzt!

    Inklusion bedeutet doch nicht, dass alle Schwierigkeiten, die ein Kind haben kann, ignoriert werden dass dann halt einfach ein einfacheres Arbeitsblatt rausgegeben wird?


    Wer sagt denn das, aber natürlich kann es auch ein Arbeitsblatt sein, was anders gestaltet ist oder eine andere Methode, anderes Material oder oder oder.
    Es ist schade, dass hier Differenzierung oft einfach auf die Schwierigstufe von Arbeitsblättern herunter gebrochen wird!

    Achso, ja genau diese äußeren Zwänge sind im Moment eben noch ein großes Problem, aber das sind sie in der Grundschule hier schon immer, dass sie oft an der Realität vorbeigehen und nur sinnlos sind.

    Beim besten Willen, aber ich nehme deine Antworten durchaus ernst, was du an meinen Verständnisfragen erkennen kannst. Leider hilft mir deine Antwort da aber auch nicht weiter, die markierten Stellen erschließen sich mir nicht wirklich....


    Beim Artikel ist davon auszugehen, dass eben an der Sozialkompetenz gearbetiet wird, dies ist ein ZIel der Rahmenrichtlinien, genauso wie der Inhaltliche auch. Beides auf einmal schafft man nicht, also musste er sich entscheiden und scheint dies eben für Ersteres getan zu haben.

    Nun scheint hier aber der Tenor zu sein, inhaltliche Richtlinien sind zu schaffen, der Rest ist nicht so schlimm, wenn der nicht geschafft wird. Das aber genau dies evtl. die Grundlagen für später inhaltliche Sachen sein können usw. wird scheinbar oft ignoriert!

    Wir haben es damals hauptsächlich in Sport mit den Kindern gemacht oder Ideen gesammelt, indem sie selber eine "Kinderolympiade hatten". DAzu könnte man natürlich in Kunst dann die Flaggen/Schilder für den Einzug gestalten, die Urkunden usw.

    Aber dazu wäre wohl auch die Klassenstufe interessant.

    Sie wirft mir vorher vor, dass man nicht Rahmenlehrpläne über den Haufen werfen kann und machen, was man will, das man den erfüllen soll, wohl noch am Besten.


    Beim nächsten Posting schreibt sie dann aber, dass Sozialkompetenz ein Teil dieser ist.

    Also nichts über den Haufen geworfen, nur das Loch in den Zielen an einer anderen Stelle ;)

    Warum sollte ich eine PN schreiben? Hat sie eine an mich geschrieben, sie hat mir etwas vorgeworfen, also bekommt sie hier auch die Antwort!

    Aber vielleicht sollten wir eben hier sowieso die Diskussion abbrechen, meine Antworten sind ja nicht ernst zu nehmen! :rolleyes:

    Susannea: Dein letztes Posting verstehe ich nicht, kannst du das neu formulieren?


    Da das ganz persönlich an Melodine gerichtet ist, denke ich nicht, dass es nötig ist.
    Ich habe ihr nur gezeigt, wo sie genau meine Aussage, dass es UNwissenheit ist (oder vorgegeben Unwissenheit) vorher belegt hat!

    Ilse2: Meinst du, weil dies die reformpädagogischen Ansätze sind? Ja, genau die sind nämlich meist die Lösung "eures Problemes" Inlusion. ;)

    Ja, genau: ein Teil. Den Rest sollte man aber auch im Auge behalten, Susanne. Die anderen, die das tun als Unwissende zu betiteln, zeugt nicht gerade von hoher sozialer Kompetenz... ;)

    Tut mir leid, aber so langsam kann ich die Diskussion nicht mehr ernst nehmen! Differnzierung in allen Ehren (mache ich und finde ich auch wichtig), aber ich kann doch nicht die Rahmenpläne über den Haufen werfen, auf den Lernstoff pfeifen und einfach das machen, was ich gerade für richtig erachte.


    Du wiedersprichst dir doch selber, spricht also dafür, dass du es nicht weißt und dann ist das auch berechtigt, dies zu sagen oder vorgibst es nicht zu wissen, dann ist meine Aussage auch berechtigt, was daran ist also fehlende soziale Kompetenz?!?

    Ilse2: Nein, tue ich nicht.

    Um mal ganz provokant nachzufragen: Und sollte sich dieses Muster nun noch einige Jahre fortsetzen, was schreiben diese Kinder dann in ihr Bewerbungszeugnis? Ich kann zwar nicht rechnen, bin aber besonders nett zu anderen Menschen?


    Wahrschenilich, dass sie z.B. langfristiger Denken können, schlimm, dass manche imemr nur bis zum Schuljahresende denken können.

    Tut mir leid, aber so langsam kann ich die Diskussion nicht mehr ernst nehmen! Differnzierung in allen Ehren (mache ich und finde ich auch wichtig), aber ich kann doch nicht die Rahmenpläne über den Haufen werfen, auf den Lernstoff pfeifen und einfach das machen, was ich gerade für richtig erachte.


    Entschuldige, aber Sozialkompetenz usw. ist bei uns Teil der Bildungsrichtlinien, sollen sie bis zu 6. Klasse erlangt haben, haben sie es nicht, hat doch ein Lerher vor mir eine Lücke an mich übergeben!

    Und ja, langsam sind einige hier nciht mehr ernst zu nehmen, weil sie einfach so kurzfristig und unwissend argumentieren!

    Friesin: Nein, das ist die Alltagsrealität und wenn einige davor die Augen verschließen, dann wundert mich gar nichts mehr!

    BTW: so wie ich das verstehe, hat er nicht andere Dinge zuerst beigebracht, sondern er hat für die vorhandenen Teile des Buches zu lange gebraucht, ohne nebenher noch mehr gemacht zu haben.

    Natürlich hat er andere Dinge zuerst beigebracht, die müssen ja gar nichts mit dem Fach direkt zu tun haben, zumindest in der Grundschule sind auch solche grundsätzlichen Dinge wie Sozialkompetenz usw. teil der Rahmenlehrpläne bzw. Standards und daran wird er gearbeitet haben. Er hat ja wohl nicht Däumchen gedreht!


    selbst wenn er nun in 2Jahresschritten denkt. Muss er im nächsten Jahr also nicht nur den Regulären Stoft durchnehmen, sondern auch noch das, was er im Vorjahr nicht geschafft hat. Ich frage mich, wie man sich diese Situation wirklich schönreden kann.


    UNd nein, es gibt eben keine Unterteilung für ein Jahr, d.h. da muss dann nichts zusätzlich gemacht werden, sondern eben noch weitere Ziele erreicht werden, aber vor allem eben auch nicht nur Fachliches.
    Da ist nichts schönzureden, es ist gut, was sie in dieser Zeit gelernt haben, scheibar nämlich besser mit Inklusion und allen Mitschülern umzugehen, als das manche hier können!

    Und mal ehrlich - der Tenor des Artikels lässt jetzt nicht vermuten, dass sich der Lehrer lediglich vom Lehrbuch gelöst hat und den Stoff halt anders - besser - gewinnbringender aufbereitet hat.


    DAs hat doch auch keiner behauptet, sondern lediglich, dass er andere Dinge zuerst beigebracht hat und die Prüfung ist ja nicht am Ende diesen Schuljahres!

    Und wenn du dir keine Lücken erlauben willst, dann sorge dafür, dass andere Rahmenlehrpläne geschrieben werden, denn die sind hier niemals zu 100% zu erfüllen!

    Denn ich würde doch erwarten, dass die Schule mein KInd auf einen Abschluss gut geplant vorbereitet und in jedem Schuljahr entsprechender Stoff geschafft wird.
    Auf Spekulationen wie... im nächsten Jahr arbeiten die KInder bestimmt besser, schneller, konzentrierter... darauf würde ich mich nicht verlassen wollen... und schon gar nicht, wenn es sich um Kinder im Pubertätsalter handelt...


    Genau deshalb gibts bei uns keine Vorschriften mehr, was du in einem Schujahr zu schaffen hast, sondern immer für mindestens zwei Schuljahre.
    Denn nein, diese Vorgaben, man muss ein Buch in einem jahr schaffen finde ich reichlich unsinnig und war hier auch in der Oberschule nie so. Ganz ehrlich, ich würde mir darüber keinen Kopf machen, denn ich gehe davon aus, dass der Lehrer die Schüler auf die Prüfung vorbereitet und das hier immer alles nach Lehrplan geschafft wurde ohne Inklusion, wäre auch eine Mogelpackung.

    Nicht umsonst bekam schon meine Mutter im Referendariat gesagt "Mut zur Lücke!" Ich hatte z.B. die Französische Revolution auch nur in 45 Minuten abgehandelt, denn das war eine der Lücken, ja und, die gibts überall, wer keine hat, macht sich selbst etwas vor!

    Wenn aber - wie in dem Artikel beschrieben - alle gemeinsam in Englisch festhängen, dann bin ich nicht zufrieden. Und wenn das dann noch x andere Fächer betrifft, dann bin ich äußerst unzufrieden.


    Aber ob sie festhängen weißt du doch gar nicht, sie haben nicht das geschafft, was das Lehrbuch in dem Schuljahr vorsah, aber wer sagt dir, dass sie das alles schaffen müssen, dass dies alles relevant ist oder sie nciht im nächsten Jahr viel schneller sind usw.

    Irgendwann kommt ja auch eine zentrale Abschlussprüfung - da nützt das nichts, wenn alle ganz individuell zwei Jahre zurück sind.


    Ja, die kommt leider noch, aber es nützt viel, wenn jeder dazu individuell seinen Weg hin gefunden hat. Denn jeder hat seinen eigenen Weg und der muss nicht immer mit dem der Schulbücher übereinstimmen!

    Individualisierung ist nicht spezifisch sonderpädagogisch, sondern Grundlage eines jeden guten Unterrichts.


    Deshalb ja auch der Einwand, dass die Merkmale die selben sind und sich eigentlich nciht unterscheiden.

    Blöde Frage, ich studiere ja auch noch, aber gehören die Zusammenarbeit mit Eltern sowie die Lektüre von Fachliteratur nicht immer zum Berufsbild des Lehrers


    Sollte man meinen.

    Inklusion, so wie sie durchgeführt wird und werden soll, ist offensichtlich ein fiskalpolitisches Sparmodell. Die teuren Förderschulstandorte werden überflüssig, die teueren Sonderpädagogen kann man sich auch sparen,


    Aber Inkluision spart doch selbst mit Sonderpädagogen doppelt gesteckt laut Untersuchungen ca. Zehntausend Euro je Schüler je Jahr, dass sollte doch erstmal reichen an Einsparung.

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