Beiträge von Susannea

    Mich haben nur die Schulvorgaben für Klasse 4 etwas irritiert. Aber dann ist das Thema da wohl ausversehen reingerutscht bzw. eine evtl. Änderung im Lehrwerk wurde noch nicht berücksichtigt.


    Das klingt als ob das Thema in 3 drin wäre und bei der Schule im schuleigenen Plan erst in 4, verstehe ich das richtig?

    Ansonsten verstehe ich nicht, wie du auf diesen Satz kommst.

    Zitat

    Das ist mir schon klar, dass man seine Stoffverteilung am Buch orientieren sollte für Klasse3/4.
    Das ist auch kein Problem soweit (haben wir ja alle mal gelernt).


    Da erschließt sich mir der Zusammenhang nicht, denn du hast doch gefragt, ob jemand das 3er Buch hat, um etwas nachzugucken. Das hat scheinbar keiner, aber 4er Bücher sind evtl. vorhanden, also könnte man über den Rahmenlehrplan und das Ausschlussverfahren vorgehen für das 3er Buch. ;)

    Habe aus dem Lehrerhandbuch die Seite zum Rahmenplanbezug und da ist die Verteilung Klasse 1/2 und Klasse 3/4.


    Das entspricht ja auch dem RAhmenlehrplan hier, es gibt ja keinen mehr für 3 oder 4 einzeln. Dementsprechend müsste man aber gucken können, ob es für 3/4 drin steht und ob es im 4er Buch ist, wenn es das nciht ist, muss es dementsprechend im 3er sein ;)

    Ja, die Übersichtlichkeit ist grausig. HIer sind alle aufgeführt.

    Mir scheint, dass du Inklusion in anderen Ländern nur aus Statistiken und schön geredeten Studien kennst. Die Realität sieht ganz anders aus. Die oberen Berichte entsprechen der Realität. Hier ein LINK aus Österreich:

    http://diepresse.com/home/bildung/s…schule/index.do


    http://bildungsklick.de/a/81685/auch-o…m-schulbereich/
    Soviel zur Inklusion in Österreich. Die gleichen Probleme wie in Deutschland


    Das Österreich Problemem hat, genau wie Deutschland ist mir sehr wohl bekannt, dieses Land war ja auch nicht aufgeführt bei denen, wo es funktioniert, soviel dazu!

    In Italien gehen Schwerstmehrfachbehinderte gar nicht mehr in die Schule, da das Schulgesetz dies gar nicht vorsieht, so wurde ein behindertes Kind meiner Freundin erst gar nicht eingeschult.


    In Italien sind die einzelnen Kantone (oder wie es dort heißt) autonom beim Schulsystem, in den meisten funktioniert es, z.B: Südtirol ist ein Vorzeige Kanton, dort gehen auch schwerstmehrfach-behinderte in die Regelklassen. Zumal viele "Behinderungen", die es bei uns gibt, dort gar keine sind.
    Auch von Finnland kenne ich nur Gegenteiliges, kann mir also nicht vorstellen, dass das Beispiel deines Freundes repräsentaitv für alle Orte ist.

    Hätte die dt. Bundesregierung sich auf die englische Originalverfassung gestützt, hätten wir das "Theater" nicht.


    Haben sie aber nicht, sondern mit anderen Ländern etwas anderes vereinbart. Und damit müssen sie nun und nein, ein Theater machen nur viele Personen draus, die Inklusion ansich ist sicherlich kein Theater.
    Und evtl. haben sie sich ja auch was dabei gedacht und ich könnte mir sogar vorstellen, dass das deutlich mehr als Kosten sparen war!

    http://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Pub…publicationFile

    darin Seite 4, Fußnote:
    Rechtlich verbindlich sind nur die Fassungen des Übereinkommens in den sechs UN-Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch, Arabisch)


    http://www.un.org/disabilities/c…ntionfull.shtml

    Article 50 - Authentic texts
    The Arabic, Chinese, English, French, Russian and Spanish texts of the present Convention shall be equally authentic.


    Du hast aber schon gelesen, was ich dazu geschrieben habe, oder? DAs eine ist für die UN rechtlich bindend, das ander hat die Budneregierung als Verpflichtung unterschrieben ;)
    Steht sogar auch in dem von dir zitierten Link!

    IMHO (muss suchen, habe aber gerade keine Langeweile) steht in der UN-Konvention auch etwas von "Bestmöglicher Förderung". Die Förderung, die wir dank der deutschen Umsetzung haben, ist als Sparvariante schlechter als die bisherige. Also verstößt Deutschland gegen die UN-Konvention.


    Wie gesagt, dass sehe ich komplett anders und das wurde auch von Vernor Munoz anders gesehen-

    unter welchen Bedingungen, bspw. an welchen Schulen, gelingt die Inklusion denn, und zwar so, dass (wie versprochen!) ALLE davon profitieren??


    Nein, genau das kann ich dir eben noch nicht sagen, unter welchen Bedingungen, dann wäre meine Arbeit schon fertig ;)
    Welche Schulen, ist dabei deutlich einfacher zu sagen, da nenne ich dir dann aber nur einige Beispiele:
    GGS Eitorf
    Erika-Mann-GS Berlin
    Heinrich-Zille-GS Berlin
    IGS Hannover-Linden
    Langbargheide Hamburg
    Montessori-GE Borken
    Regine-Hildebrandt-Schule Birkenwerder
    Integrationskonzept Bad Bevensen
    Sophie-Scholl-Schule Gießen
    Waldschule Flensburg
    Die Grundschule Berg Fidel

    und und und...

    Sicherlich sind eben nicht überall die Bedingungen gleich, aber auch bei diesen Schulen sind auch welche dabei, die z.B. an Raumnot leiden, keine Teilungsräume haben vom Personal für Teilung ganz zu schweigen usw.

    Hm, ich finde den Streit nicht unsinnig, denn immerhin ist die ganze Umsetzung der Inklusion in Deutschland nicht nötig, wenn man sich an das halten würde, was der Originaltext vorschreibt.


    Doch, der ist unnötig, denn die Inklusion kommt, weil die Bundesregierung diese Übersetzung eben für ein Offizielles Dokument mit rechtscharakter hält, dagegen können wir nichts machen, viele wollen dagegen ja auch nichts machen. Aber wir stehen dann da mit der Umsetzung der Inklusion und da ist der Streit vollkommen unsinnig bei, dass ich wenn so ein Kind nun in meiner KLasse ist, mich darum streite, ob er da sein muss usw. hilft keinem, da ist dann doch entscheidender, was ich dafür brauche z.B.

    Dann muss man eben etwas an den Bedingungen ändern ... wo wie viele andere User bereits geschrieben haben, geht es unter diesen bedingungen nicht.


    Ja, das haben viel geschrieben, dass wird auch sicherlich vorkommen in der Arbeit, was von euch z.B. also Gründe, warum es nicht geht, angegeben wird. Aber bisher sind das z.T. auch Gründe, die an anderen Schulen eine Inklusion nicht verhindern.

    Deshalb bin ich mir immer noch nicht sicher, ob nicht Jutta Schoeler recht hat mit ihrem "Wer es will, findet Wege, wer es nicht will, findet Gründe!"

    P.S.: Sorry, wenn ich das sage (ähm, schreibe), aber für jemanden, der eine Prüfungsarbeit über diese Thema schreibt, kennst du die UN-Konvention erstaunlich schlecht. Das erinnert mich ein wenig an jemanden, der die Werke von Shakespeare analysiert ... und zwar im "klingonischen Original".


    Sorry, aber ich kenne sie erstaunlich gut und weiß, dass das von euch geschriebene eben so nicht stimmt. Außerdem analysiere ich sicherlich nicht die Konvention, ehrlich gesagt wird die in meiner Arbeit überhaupt nicht vorkommen, denn für die Praxis ist dieser Streit genauso unsinnig, wie der um Legasthenie und LRS usw.

    Den Schülern ist nämlich egal, wie es heißt, warum eine Inklusion stattfindet usw. es geht einzig und alleine um die Bedingungen in meiner Arbeit.

    kl. gr. frosch


    DAs habe ich sehr wohl gelesen, sieht die Bundesregierung aber etwas anders, auch wenn sie schreibt rechtsverbindlich gegnüber der UN sind nur die Konventionen in den Un-Sprachen (wobei die anderen da ja dann interessant wären, nicht nur die englische), aber sie schreiben auch:

    Zitat

    Bei der amtlichen deutschen und der englischen handelt es sich um offizielle Dokumente mit Rechts-charakter

Werbung