Beiträge von Susannea

    Und so ist da also dieses nette Kind... das eigentlich als GU Kind an seiner alten Schule bleiben wollte, weil es da doch die KInder und die Lehrer kennt... das aber extra an unsere Schule wechseln musste, weil wir ja die Kollegin mit der zukünftigen Sockelqualifikation haben und deshalb der geeignete Förderort für den GU sind.... mit Eltern die ob des erzwungenen Schulwechsels noch sauer sind, und nun aber trotzdem vertrauensvoll und sehr erwartungsvoll auf uns gucken...


    Naja, das hier noch viel mehr im Argen liegt, ist doch logisch, aber es ist doch sehr selten, dass die Kinder dann eine Schule wechseln müssen und auch traurig, weil damit die Inklusion ja total verfehlt wird!

    Gibt es in deiner Welt auch Menschen die wirklich lebenslang auf Unterstützung angewiesen sind? Oder habe ich bisher immer den Fehler begangen, den Menschen nichts zuzutrauen?


    Bei mir sind es die meisten, von denen, die ich kenne. Was du den Leuten zutraust, weiß ich nicht, scheint aber nicht viel zu sein. Also ist es durchaus möglich, dass es daran liegt, kann ich aber nicht beurteilen, weil ich nicht weiß, was du wem zutraust! Und natürlich gibts Leute, die ihr Leben lang auf Unterstützung angewiesen sind, aber ob das wirklich hauptsächlich "geistig Behidnerte" sind, (zumal da für mich Kinder mit Trisomie 21 nicht dazu zählen!) ist fraglich.

    Ich habe bisher keine Unterrichtsmaterialien für dieses Kind... weil ich schlicht keine Ahnung habe, welche denn geeignet wären. Ich weiß nur, dass es weder in Mathe noch in Deutsch dem Stoff der dritten Klasse folgen kann.


    Guck doch einfach mal, was du hast, aus frühren Klassen usw. und betrachte die Fähigkeiten genau so, als ob du keine KLassifizierung für diese Kidn hättest, also genau so, wie bei einem "normalen" Kind, evtl. findest du da ganz schnell Sachen. Denn nein, oft brauchen sie gar nicht so andere Dinge als andere Kinder und vor allem brauchen sie die anderen Kinder, so wie du auch merken wirst, dass die anderne Kinder an dieser Aufgabe wachsen werden, denn "wer lehrt, lernt besser!".

    Und gerade, wo du mit dem Beispiel kommst, dass ein Mensch mit Trisomie 21 Abitur gemacht hat und studiert.


    Könntest du bitte richtig lesen! Danke!

    Wieviele Menschen mit dieser Behinderung kennst du denn? Ich kenne einige, und glaube mir, sie alle hatten andere Baustellen, als ein Abi zu machen!


    Ich kenne auch einige und finde es schade, wenn bei dri nur andere Baustellen vorhanden waren. Denn viele haben auch diese Baustelle.

    Und auch der letzte Satz ist falsch.
    Nicht: wenn die Lehrer nicht wollen, klappt es nicht.
    Sondern: wenn es nicht klappen wird, wollen die Lehrer nicht.


    Nein, da bist du dann leider nicht richtig über die Expertenmeinungen informiert, die sagen, wenn die Lehrer nicht wollen (warum auch immer), dann klappt es nicht!

    Und zwar nicht nur auf die Allgemeinheit bezogen, sondern auf jede Schule einzeln und jede Klasse, wenn die entsprechenden Kollegen dort nciht wollen, dann ist die Inklusion zum Scheitern verurteilt!

    Und auch der erste Satz ist somit richtig, denn das warum interessiert dafür überhaupt nicht!

    Viele Schulen behelfen sich mit dem Einsammeln eines "Kopiergeldes", d.h. die Eltern zahlen. Ist es das, was du willst?


    Du wirst es nciht glauben, aber heir scheint es nicht so schlimm zu sein, denn an den letzten 6 Schulen, an denen ich war, gab es eine mit einem Kopierkontigent (aber Kopien drüber gingen problemlos), alle anderen haben keinerlei Kopiereinschränkungen gemacht und Kopiergeld habe ich heir noch nie gehört!
    Aber auch die Schule hat klar gesagt, sie will damit eben nur die unnötige Kopierwut eindämmen, es lag nciht am fehlenden Geld (denn wie gesagt, waren die Kopien notwendig kontnen sie trotzdem gemacht werden).

    Und was hat das mit Uni-Theorie zu tun?!? Die hat ja wohl mit der Realität, wie ich sie täglich erlebe wenig zu tun, aber auch im tagtäglichen ist Inklusion möglich, wenn man nur will! Aber ihr zeigt fast alle, ihr wollt zumindest momentan nicht.

    UNd da sind sich ja alle Experten einig, wenn die Lehrer nicht wollen, dann kann sie nicht klappen!

    Aber das ist doch, was wohl alle hier meinen - wenn die Sache Hand und Fuß hat und machbar ist, dann stellt sich doch da kaum jemand dagegen.


    Da gibts hier deutlich andere Äußerungen und vor allem, drehen wir uns doch im Kreis, wenn wir sagen, es muss sich erst was ändern, dann machen wir das auch.

    Andersrum wirds nur klappen, wir machen das und zeigen, was sich ändern muss dabei!

    Gib mir die Rahmenbedingungen einer Grundschule und ich mach das.
    Erklär mir bitte, wie das mit 200-400 verschiedenen Schülern (je nach Fächerkombi, können auch mehr sein) im 45-Minuten Rhythmus mit 4-7 Korrekturgruppen geht.

    Ich denke zumindest für die Sekundarstufe braucht es andere Rahmenbedingungen (teilweise auch räumliche), um alle Schüler vernünftig fördern zu können (das fängt ja beim Kopierkontingent an...).


    Es sagt doch niemand, dass die Lehrer es alleine sind, klar sind es auch die Vorschriften oder die Auslegung der Vorschriften, die zusätzlichen Hindernisse die jede Schule persönlich einbaut (denn zeig mir, wo das Kopierkontigent in einem Bundesland festgelegt ist ;) )

    Und noch klarer, es kann doch auch je nach Budnesland eine ganz andere Voraussetzung sein, aber nur, wenn sich alle dazu bereit erklären und zeigen, was sie brauchen (oder sich zeigen lassen, was sie nciht brauchen), kann es doch funktionieren!

    Ich habe zu dem Fall mal eine Frage, da bei uns eventuell so etwas ins Haus steht: wenn sie gehörlos ist, wie hat sie die zwei Fremdsprachen bewältigt? Ich kann mir das als FS-Lehrer kaum vorstellen. Unterstützung eines Förderschullehrers ist nicht geplant (aber ok, wir haben auch so schon Autisten und andere I-Kinder aufgenommen). Ich frag mich manchmal, was ich als Lehrer alles können sollte...


    Dazu steht leider gar nichts drin. Aber da sie auch normal sprechen kann evtl. über Lippenlesen.
    Ist aber jetzt nur eine Idee von mir.

    Allerdings hoffe ich, dass es eine alte Geschichte ist, obwohl ich weiß, dass es fast immer noch so ist.


    Diese Beispiel stammt aus den 80er Jahren, wird aber wie du schon sagst wirklich immer noch als aktuell angesehen.

    Hoffen wir einfach, dass sich das bessert.
    Leider kenne ich da aus Berlin auch keine Beispiele zu, aber danke für deinen Hinweis, dass könnte ja noch interessant werden.

    Aber wenn sie normal gesprochen hat, war sie doch nicht taub / gehörlos, sondern hatte nur eine Mutismusphase (kenne mich da mit den Begriffen nicht aus)?


    Willst du mich nicht verstehen ;)

    Als sie in den Kindergarten wollte, hat sie noch keinerlei Laute von sich gegeben, man hat also behauptet, sie wäre taub, stumm und eine geistige Behinderung wäre anzunehmen.

    Später stellte sich das meiste als Unsinn heraus. Ja, sie ist wohl wirklich gehörlos, stumm ist sie aber keinesfalls, sie kann "normal" mit anderen Reden und sie hat ein "normales" Abitur gemacht, womit ja auch die angebliche geistige Behinderung nicht zutrifft.

    Aber dazu mussten die Eltern eben erst einiges in Bewegung setzen, dass sie dazu überhaupt die Chance hatte, denn sie war doch schon "diagnostiziert" und eingeordnet ins System ;)

    Und gehörlos schließt doch nicht immer aus, dass man "normal" redet.

    Wenn das nichts mit Inklusion zu tun hat, ist es ja gut.
    Dann braucht man ja keine Inklusion, damit die Kinder normal behandelt werden.
    Nur: warum hast du dann das "wollen normal behandelt werden wollen" in einen Inklusion sthread eingebracht?

    Kl. Gr. Frosch


    Ich denke, du hast meine Antwort ganz genau verstanden, es ging ja darum, wie lange ich inklusiv unterrichte und das hat ncihts damit zu tun, was die Eltern solcher Kidner momentan wollen!

    Die Begründung ist meiner Meinung nach scheinheilig und aus Spargründen vorgeschoben :-/


    Klar war sie das, sonst hätte sie wohl kaum Abitur gemacht.

    Das Problem mit Stumm ist, dass Gehörlose sowohl laute Geräusche produzieren können (beim Gebärden, Lachen, usw..) als auch ihre eigene Sprache haben, um sich auszudrücken.


    Das alles war eben bei der Einstufung wohl nicht vorhanden, nach her hat sie aber wohl "normal" gesprochen, also war es maximal eine Verzögerung, aber das zeigt eben genau diesen Unsinn!

    Wie viele Stunden bzw. Jahre hast Du schon inklusiv an einer weiterführenden Schule unterrichtet, um das beurteilen zu können???


    Was hat denn das normal behandelt werden wollen mit inklusiven Unterricht zu tun?!?

    Gar ncihts, deshalb werde ich dir sicherlich dies für mich vollkommen unpassende Frage nicht beantworten! Aber wie gesagt, es muss eh ein großer Unterschied zwischen Grundschule, wo die Inklusion ncihts anderes ist, als eh schon, nur mit Mehraufwand, den man in den Fällen, wo es geklappt hat, durch die weiteren Punkte, die "solche" Kinder in den Unterricht eingebracht haben, dann entschädigt wurde oder eben die Sekundarstufe, wo man leider immer noch komplett anders unterrichtet.
    Klar ist der Schrei dort höher, denn man muss zu etwas komplett neuem, in der Grundschule ist uns das alles nicht unbekannt und wird tagtäglich durchgeführt!

    Achso und wenn man es genau betrachtet, dann arbeitet ich seit Beginn an Inklusiv, denn Inklusion hat ja nicht nur etwas mit "behinderten" Kidnern zu tun, sondern mit jeder Art von Beeinträchtigung, nur bei "Behinderten" ist der Schrei plötzlich so groß, die will man nicht haben!

    Wenn die Eltern gegen diese Form der Inklusion gemeinsam agieren würden, können sie etwas verändern. Aber dies scheint - wie vieles - nicht gewollt zu sein...


    Genau, viele Eltern wollen einfach nur für ihr Kind, dass es normal behandelt wird und dahin bewegen wir uns!

    Es gibt aber auch hier im Forum ein paar Kollegen, die der Ansicht sind, dass Integration, Inklusion oder wie immer man es jetzt nennen mag, problemlos machbar ist und Sonderpädagogen eigentlich überflüssig sind, die meinte ich mit meiner Aussage...


    Sicherlich sind Sonderpädagogen nicht überflüssig, aber sie sind ein Hindernis auf dem Weg zur Inklusion. Das geht gar nicht nur von ihnen aus, sondern wie man heir auch merkt, wird gerne alles auf die Sonderpädagogen geschoben. Ich bin dafür nicht ausgebildet, ich kann das nicht, ddafür brauch es einen Sonderpädagogen.

    Aber so scheint es ja nicht zu sein.

    Merkmale des Inklusiven Unterrichts sind die selben wie eines guten (differenzierten) Unterrichts, also kann der Weg doch gar nicht so weit sein, wenn man denn will!

    Ich habe gerade einen ähnlichen Fall hier in Eberwein: "Handbuch der Integrationspädagogik"

    Das war dann das erste Mädchen derart, was später an einem Gymnasium ein "Regel"-Abitur gemacht hat, denn auch wenn man ihr damals eine geistige Behinderung vorausgesagt hatte, war sie das nicht, sie war nur taubstumm, miene ich. Müsste das Beispiel aber noch mal suchen.

    Zitat von der Amazon-Seite (oben rechts): "EUR 2,97 + kostenlose Lieferung". Das gilt auch, wenn man keinen PrimeAccount besitzt. Zugegeben, ich habe jetz nicht nachgeforscht, wie teuer normalerweise dieses Heft ist. 3 Euro pro Heft scheint mir viel, aber für eine spezielle Lineatur, wer weiß?


    OK, wenn ich deinen Link anklicke, dann erhalte ich 1,97+ 1 Euro Porto ;)
    UNd ja, ich finde es unverschämt teuer, habe nun aber auch 2,45 dafür bezahlt, denn eine 10er Packung kostet 6! Euro!
    Aber dazu müsste man andere Eltern kennen und das tun wir leider nicht, die Kollegin kennen wir, aber eine Absprache mit ihr ist ausgeschlossen!

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