Beiträge von Susannea

    Auch ich, geehrte Susannea, wünsche Dir viel Erfolg im Studium und auch später in der realen (!) Schulwirklichkeit ! 8)


    Meinst du nicht, dass dies ganz schön unverschämt ist, was du hier loslässt, aber ja, eigentlich war nichts anderes zu erwarten!

    Also meine Schulwirklichkeit im Moment ist sicher nicht mehr oder weniger real, als deine oder woher nimmst du die Beahuptung, dass meine Schüler, Klassen usw. nicht real sind?!?

    Es ist deine Interpretation.


    Stimmt, ich interpretiere, dass das Kind auch das Gymnasium besuchen könenn muss, wenn es den freien Zugang zum allgemeinen Schulsystem und vor allem später auch zur Universität haben soll, weil man dafür in der Regel einen Abschluss am Gymnasium oder ähnliches braucht!

    Aber eigentlich hättest du das auch alles selber finden können und müssen, wenn du diesen Weg ja auch gegangen bist und sicherlich von dienen Schülern verlangst.


    Denn woher du 39 Seiten beim Artikel 24 hast, kannst du doch auch nicht erklären!

    Susannea, und zu welchem Zweck?


    Vielelicht, weil eben manche doch diese Möglichkeiten hätten. Aber vielleicht auch einfach nur, weil alles andere eine Diskriminierung entspricht.

    Aber das ist nicht unsere Aufgabe das zu welchem Zweck zu klären, denn das ist nun mal so entschieden worden, vom Staat so unterschrieben worden und muss umgesetzt werden in den Ländern!

    Ich gehe aber immer noch davon aus, dass die meisten ihre Kidner in Schulen, die ihren wirklichen Fähigkeiten (und nicht denen, die man gerade von ihnen annimmt in der Gesellschaft) stecken werden.
    UNd nein, ich bin nicht so fern ab von der Realität, mir muss auch nciht jedes Gesetz gefallen, aber wenn ich hier leben will, dann muss ich mich daran halten! UNd wenn ich verbeamtet bin, dann erst Recht!


    Übrigens ist so ein typisches Beispiel wohl z.B. Patricia Netti, die trotz Trisomine 21 sogar Kunst studiert hat.Und diesen Zugang irgend wie erhalten hat, oder der Spanier Pablo Pineda, der auch Trisomie 21 hat und Lehrer ist usw.

    Und warum sollen nicht auch andere Beeinträchtigungen weniger allgemein mit den Möglichkeiten zusammenhängen, genau wie bei der Trisomie 21!

    Einen link auf eine mehrseitige Broschüre halte ich da für wenig sinnvoll.


    ICh halte einen Link mit der Angabe eines Artikels mit 5 UNterpunkten, die dies alle zusammen sagen schon sehr sinnvoll, evtl. hilft vollständiges Lesen.

    Dort steht doch aber etwas von Teilhabe an der Bildung.


    Da steht, dass er am allgemeinen Bildungssystem (dazu gehört die Förderschule nicht) teilnehmen können muss .

    Und so wie ein hauptschüler kein Gymnasium besucht und trotzdem an Bildung teilhaben darf, kann ein Förderschüler kein Gymnasium besuchen und trotzdem an Bildung teilhaben.

    Nein, nicht nur den Zugang zum Gymnasium, sondern sogar zur Universität musst du sicherstellen:

    Zitat

    Die Vertragsstaaten stellen sicher, dass Menschen mit Behinderungen ohne Diskriminierung und gleichberechtigt mit anderen Zugang zu allgemeiner Hochschulbildung, Berufsausbildung, Erwachsenenbildung und lebenslangemLernen haben. Zu diesem Zweckstellen die Vertragsstaaten sicher,dass für Menschen mit Behinderun-gen angemessene Vorkehrungengetroffen werden.

    Zufall? Gewollt? Sinngerecht?


    Das wird ja an vielen Stellen angemerkt und deshalb gibts ja auch noch iene sogenannte "Schattenübersetzung" zur amtlichen. Das hat eben was mit der Verwendung des Begriffes im englischen zu tun. Das der Begriff im Engslischen wohl eine andere Bedeutung hat, als in den deutschsprachigen Ländern.

    Die Übersetzung ist ja auch falsch.

    Kl gr Frosch


    Tja, aber amtlich und anerkannt und damit bindend!

    Susannea, wärest du so nett und würdest die Behauptung bezüglich der Verpflichtung zur einführung der inklusiven Schule durch das entsprechende Zitat belegen?


    http://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Pub…publicationFile Artikel 24 ist da doch recht eindeutig in der amtlichen Übersetzung.

    D.h.:
    "inklusive Schule": jede Schule müss für Förderschüler offen stehen
    "inklusives Bildungssystem": das Bildungssystem muss für die Förderschüler offen stehen


    Gut, wenn du es so siehst, ist aber die Übersetzung klar eine andere, denn es steht drin (zumindest so die offizielle Übersetzung), dass das Regelschulsystem für alle Schüler offen stehen muss. UNd somit auch jede Schule, dass sie die freie Wahl haben, welche Schule sie wählen.

    Susannea, du solltest in deiner Masterarbeit auf keinen Fall von "Behinderten" schreiben. Das war schon zu meinen Studienzeiten vor 12 Jahren verpönt, es heißt, wenn man es denn überhaupt erwähnt, weil der Fokus dann ja so sehr auf dem Defizit liegt, Mensch mit Behinderung.


    DAnke für den Hinweis, aber ich finde beides sehr abwertend und wollte deshalb auf Menschen mit Beeiträchtigung umschwänken. Also Behindert entsprechend definieren und sagen, dass es in der Arbeit aber anders genannt wird.
    Werde aber auch dies noch einmal abklären.

    Mehr brauchte Elternschreck ja auch nicht schreiben, da das passende Argument schon von Ixca geliefert wurde (und Elternschreck es in diversen Threads auch schon diverse Male gesagt hatte). Es muss ein inklusives Bildungssystem (inklusive education system, so steht es in der UN-Konvention) geben, aber keine inklusive Schule.

    kl. gr. frosch


    Kannst du mir den Unterschied für dich erläutern? Ich sehe nämlich keinen.

    Achso und klar müsste man dann wenigstens den Hinweis darauf geben, wonach nicht, aber das wäre einfach nciht sein Stil! *kopfschüttel*

    willkommenen UN Konvention zur Inklusion ( steht eigentlich kein Wort von Auflösung der Förderschulen drin, sondern vom Zugang zur Bildung),


    Aber genau dies schreibe ich doch schon ewig, dass die gar nicht abgeschafft werden dürfen, weil jeder die Wahl haben muss, wohin er sein Kind gibt, auch auf eine Förderschule!

    Hinter den Absichten unserer lieben Bildungspolitiker stecken nicht hehre Ziele oder ein hehres Menschenbild sondern einfach nur Einsparungsabsichten auf Kosten von Lehrern, Eltern und Schülern !


    Wenn man sich mit den Kosten genauer beschäftigt, muss keinesfalls auf Kosten der Schüler, Lehrer und Eltern gespart werden. Wenn alle das Recht haben wohnortnah auf eine Schule zu gehen (aber es werden nicht alle nutzen), dann werden pro Schüler und Schuljahr ca. zehntausend Euro durch Fahrtkosten eingespart, wenn man alle anderen Ressourcen beibehält (sprich das Personal, was an anderer Stelle ist, die Materialien und auch die Geld, die bisher komplett in die Förderschule gehen an die Regelschulen dann anteilig abgibt usw.). Also ist alles ander keinesfall eine Folge der Inklusion, sondern landeseigener Sparpolitikl!

    UNd doch, die Inklusive Schule müssen sie einführen, aber sie dürfen die Förderschulen nicht abschaffen, weil auch diese Wahl den Eltern bleibt. Aber das habe ich ja schon einmal geschrieben!

    Unser gesamtes Bundesland hat leider nicht aufgepasst, Susannea, als du erklärt hast, was Inklusion bedeutet.


    Doch, haben sie alle, denn hier steht ja nur etwas davon, dass diese besondere UNterstützung noch brauchen, denn wie jemand vorher schon aufzeigte sind die meisten anderen Heterogenitäten ja bereits im Schulsystem mit aufgenommen, die letzte Gruppe die ausgeschlossen wird, also für die Inklusion noch fehlt, sind die Behinderten. Aber auch das schrieb ich vorher deutlich. Aber Inklusion ist eben nicht ein einfügen von Behinderten in die Regelschule (wäre ja unsinnig, bei Inklusion gehören sie ja zu den Schülern dazu), sondern eben der Zugang für alle!

    Gerade in deinem Abschnitt steht ja deutlich drin, AUCH Kidner mit Förderbedarf.

    UNd nicht Ich habe den Begriff Inklusion erklärt, sondern die Inklusionspädagogen.

    Ich zitiere mal die Lebernshilfe Lörrach: Inklusion umfasst alle Dimensionen von


    http://www.lebenshilfe-loerrach.de/aktuelles/docu…onInklusion.pdf

    Also das hat das bayrische KM wohl nicht vor:


    Siehe da: http://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/216.html


    Wo bitte siehst du denn da den Widerspruch? Es muss eine Schule für alle geben bzw. ein Wahlrecht, wer wo hingeht, dass heißt doch aber nicht automatisch, dass deshalb alles gegliederte an Schulsystem wegfällt!

    Eine Schule für alle heißt doch nichts anderes, als das jeder auf jede Schule gehen darf! Ich gehe sogar nch weiter und sage, die Eltern von Behinderten haben sogar das Recht, ihr Kind auf eine Sonderschule zu schicken nach dieser Konvention! Also alle abschaffen geht demnach auch nicht!

    Wobei es (wie oben schon beschrieben) keinen Grund gibt, den Unterricht von z.B. katholischen, evangelischen, jüdischen,... Kinder zu unterscheiden.


    Oh doch, den gibt es, frag mal die Sportlehrer, die Schwimmlehrer, die Biologielehrer, die die Ernährung unterrichten usw. an all diesen Stellen muss die Religion und Kultur dieser Religionen auch beachtet werden, nicht nur im Religionsunterricht.
    Aber da wird es ohne zu murren differenziert.

    DAs Arztbeispiel hinkt genauso.

    Hmmm, aber noch mal blöd nachgefragt: Die Diskussion auch in der Politik bezieht sich doch letzendlich momentan auf diese Gruppe, oder?


    Nein, die Politik will eine inklusive Schule einführen, also eine Schule für alle! Bzw. sie will nicht, sie muss, weil sie sich dazu in der UN-Konvention verpflichtet hat!

Werbung