Beiträge von Susannea

    Na ja, ich habe 300 € mehr bekommen. Das hat nicht ansatzweise die Mehrkosten gedeckt. Wenn ich die Kinder hintereinander bekommen hätte, hätte ich viele dieser Kosten nicht gehabt und trotzdem doppeltes Elterngeld bekommen.

    Dann hättest du auch zweimal den Verdienstausfall gehabt.

    Es geht ja nicht um die Kosten, die die Kinder verursachen, sondern den Verdienstausfall, der ersetzt werden soll und der ist bei zwei Kindern nicht höher.

    Selbstverständlich kann man 2 Kinder (auch Babies inkl. Weber-Schalen oder ähnliche Systeme) im Anhänger transportieren, ansonsten Zustimmung.

    Schon alleine mit einem Fahrrad und einem Anhänger in den Aufzug der S-Bahn zu kommen, geht nicht alleine ;)

    Und nein, bei uns war kein Platz mehr neben der Babyschale für ein weiteres Kind, da war der Anhänger dann voll. Da hätten wir dann einen größeren kaufen müssen. Da aber der Rest (s.o.) eh nicht passte, reichte das dann für Unternehmungen mit zwei Erwachsenen.

    (- den hätten wir ja ohne Auto nirgendwohin transportieren können)

    Ich bin ganz viel mit den ÖNVP mit dem Zwillingswagen und den Kindern unterwegs gewesen ;)

    Zwei Kinder und ein Fahrrad hätte ja mit einer Person gar nicht geklappt.

    Zumindest nicht solange eines so klein war, dass es den Kindersitz im Anhänger brauchte.


    Ich wollte mit meinem Post nur anregen, darüber nachzudenken, was man in der eigenen Situation wirklich benötigt, und nichts zu kaufen, nur "weil man das halt hat".

    Das habe ich ja auch versucht, zu zeigen, dass das Kind das letztendlich bestimmt und die Gegebenheiten, da kann man noch so viel anders geplant haben.

    Wir haben z.B. in der Regel nachts gar nicht gewickelt, da haben wir und die Kinder geschlafen, aber auch das kann man nicht vorhersehen.

    Manches scheinbare "Muß" ist dabei in Wirklichkeit gut entbehrlich (Wickeltische zum Beispiel). Wir haben noch nicht einmal einen Kinderwagen benötigt.

    So unterschiedlich ist es, ohne Wickeltisch hätten wir nicht leben wollen, der hat aber schon drei Generationen durch und steht zwischendurch immer als Kommode in einem Zimmer.

    Und auch den Kinderwagen hätte ich nicht missen wollen, den haben wir lange lange genutzt und sogar einen Zwillingswagen bei 2 Jahren Abstand noch gehabt und gebraucht (Kinder haben hauptsächlich im Kinderwagen geschlafen tagsüber) und dafür war ein Tragetuch total entbehrlich.

    Bei uns ist es ein Drama ein Neugeborenes kinderärztlich anzubinden.

    Das sind die einzigen, die hier sofort neu aufgenommen werden, sonst nehmen die Ärzte in der Regel keine neuen Patienten.

    Augenärzte sind hier bisher kein Problem, die Knappheit herrscht hier wie gesagt bei Kinderärzten und trotzdem gibt es zügig Termine. Wobei eben bei vielen Vorsorgetermine generell ewig vorher gemacht werden müssen, andere Termine gehen eben deutlich schneller.

    Wir sind nicht mal dörflich.. mein Hausarzt nimmt seit Jahren keine neuen Patient*innen, das tut kein Arzt der Stadt

    Ist hier bei den Kinderärzten genauso und genau deshalb bekommt man noch relativ zügig einen Termin, weil sie nicht neu aufnehmen in der Regel (aber eben im Notfall doch).

    Und nein, es sind eben nicht einzelne Sachen, sondern es sind viele, die auf Online umgestellt haben, die Erfahrung ist, dass man da deutlich schneller einen Termin bekommt, weil eben auch kurzfristig Einzeltermine einem entgegen blinken.

    Spätestens nach dieser Erfahrung sollte klar sein, dass von Privatpersonen verwaltete Konten für Klassenfahrten nicht infrage kommen.

    Naja, das passiert genauso selten, wie das, was wir bei nicht privat verwalteten Konten erlebt haben, dass die Busfirma mit dem Geld abgehauen ist. Etwas Restrisiko hat man immer und nein, deshalb wird man nicht keine Klassenfahrten mehr machen und andere Konten wird es nicht geben.

    Also nein, die Konsequenz zieht niemand daraus!
    Die Konsequenz die wir daraus gezogen haben, ist dass immer zwei Zugriff nun haben.

    Doch, eins: Wetten, dass das Land Brandenburg in diesem Fall nicht haftet, sondern an die Eltern direkt verweist und diese auf dem Schaden sitzenbleiben?

    Das Land Brandenburg hat damit eh nichts zu tun, das ist ja nicht Schulträger, der Vertragspartner der Unterkunft ist aber der Schulleiter (im Auftrag der Stadt) und die Stadt sagt aktuell, somit müssen sie nicht zahlen (der Schulleiter meint, er hätte damit ja eh nichts zu tun), das werden wir nun aber rechtlich klären lassen, warum der Vertragspartner nicht der Schuldner ist oder behauptet zu sein.

    In Brandenburg ist es übrigens in der Regel so, dass Eltern die kostenlosen Klassenkonten (auf fremde Rechnung, wie vermerkt) führen und das klappt in 99% der Fällen sehr gut, über den 1% ärgern wir uns gerade und das hat den Förderverein vermutlich ca. 3000 Euro gekostet, aber das ist eben die Ausnahme.
    Trotzdem denke ich, dass trotz Strafanzeigen das Geld weg sein wird.

    Ich wiederhole meine Frage, die präziser nicht gestellt werden könnte:

    Wie stehst du zu der Tatsache, dass du durch dein Verhalten ein System aufrechterhältst, gegen das sich offensichtlich eine große Zahl an Kollegen wendet?

    "Hab ich schon geschrieben" (nein...) und "Schreib ich nix zu" IST Ausweichen. Nach wie vor.

    Ich finde ehrlich gesagt, die damit implizierte Unterstellung schon eine Unverschämtheit.

    Wie will man das denn noch auseinanderrechnen, ich überlege mal bei uns im Bezirk 28 Grundschule (Oberschulen kommen dann ja drauf), 4 Klassen durchschnittlich je Schule die je Schuljahr fahren.
    Das sind dann ca. 112 verschiedene Fahrten ja Jahr, die noch dazu kommen, durchschnittlich 26 Schüler, also ca. 3000 zusätzliche Einzahlungen (wenn in einer Summe gezahlt wird, sonst noch deutlich mehr), wer soll das denn verwalten und auseinander klamüsern und überwachen?!?

    Da sprich doch einiges dagegen, das ist weder leistbar noch übersichtlich usw.

    Bis 10 € bekommen wir es mit Kassenzettel im Sekretariat erstattet. Darüber hinaus brauche ich für eine Erstattung im Vorhinein die Genehmigung der Schulträgerin und dann nur auf Rechnung. Da ich mir nicht sicher sein kann, es im jedem Fall wiederzubekommen: Nein!

    Tja, das liegt dann aber bei euch an der Schule, wir haben eine Verwaltungsleitung, die sich für uns dann solange mit dem Bezirk auseinandersetzt bis wir das Geld wiederhaben, wenn das vorher abgesprochen war (ohne gibt es eh kein Geld in der Regel), dann gibt es das auch problemlos zurück. Manchmal machen sie irgendwelche Zicken, wenn der Kontoinhaber z.B. nicht den selben Namen wie der Antragstellende trägt oder so ein Mist, aber bisher gab es sämtliches Geld zurück und ich habe schon insgesamt vierstellig ausgelegt (auf einmal nicht mehr als dreistellig).

    Wie kann man sich denn Geld von der Schule wiederholen, wenn es gar kein Konto gibt?

    Die Schule gibt es an den Schulträger und der überweist es auf dein Konto. Früher gab es bei uns auch noch eine Barkasse an der Schule, die gibt es seit einiger Zeit offiziell nicht mehr, also selbst die Schulleitung muss auslegen vom Privatkonto und Erstatten lassen (über sogenannte Erstattungsanträge)

    Also unsere Fotos wurden an einer Wand im Studienseminar ausgehängt, mit Namen drunter. Jeweils eine Schautafel pro Jahrgang mit allen Reffis.

    Auch Ref in Niedersachsen.

    Bist du sicher, dass das die selben sind? Das gab es bei uns auch und die wurden aber später vor Ort gemacht, die Passbilder kamen wirklich in die Personalakte

    Hatte auch die Idee, einen der behandelnden Ärzte um ein Attest zu bitten, dass aus medizinischer Sicht diese späte Arbeitszeit kontraproduktiv ist.

    Daneben habe ich einen Fachanwalt für Arbeitsrecht kontaktiert und warte auf seine Einschätzung.

    Würde ich tun und das ganze über die Schwerbehinderung usw. zusätzlich begründen und nein, ich würde nicht kündigen. Soll sie doch im Zweifelsfall versuchen dich zu kündigen.

    Parallel würde ich mich aber wohl trotzdem auf die Suche nach einer neuen Stelle machen.

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