Beiträge von Susannea

    Bist du in einer Gewerkschaft, dann erkundige dich dort, wenn nicht eh ein Hinweis von dort oder vom Personalrat kommt. Bei uns haben sie dann auch die Sammelklagen organisiert bzw. finanziert, wenn da Chancen waren.

    Hier kann man auch nur Stundenzahlen auf dem Antrag angeben und dann kommen eben auf der Abrechnung so krumme Zahlen wie 60,71 % Arbeitszeit raus und da stört es ja niemanden.

    Entsprechen bei euch die Entlastungsstunden ungefähr dem tatsächlichen Aufwand?

    Bei uns bekommen die Adminis nur 1-3 Stunden, was ein Witz gemessen am Aufwand ist.

    Nein, tun sie in der Regel nicht. Mir geht es als ITB inzwischen gut, ich bekomme nicht nur die vorgeschriebenen 3 Stunden (1,5 gibt das Schulamt und 1,5 muss dann die Schule aus ihren Mitteln eben mindestens beisteuern, ist an der Schulgröße und dem Aufwand bemessen und der ist bei uns eben so groß, dass wir inzwischen auch zwei Tage einen IT-Experten haben), sondern inzwischen 5, aber ich habe ja auch die ganze Zeit den Job des IT-Experten, der dafür 8-16 Zeitstunden je Woche hat, mitgemacht.

    Master of Education = du hast Lehramt studiert und könntest ins reguläre Referendariat eintreten?

    Dann müsstest du in die E13 kommen.

    Ich war der Meinung, dass sie diesen Blödsinn, dass man vor und nach dem Ref genauso viel erhält mit der Höhergruppierung geändert hätten.

    Dennoch ist für uns gar nicht nachvollziehbar, ob die Schule überzogene Ansprüche hat oder ob das Geld angesichts der Preissteigerungen viel zu knapp bemessen ist.

    Naja, das kann ich dir sagen, die Summe, die wir zur Verfügung haben ist mit der vom letzten Jahr fast identisch, da ist keine Preissteigerung berücksichtigt. Damit müsste es dann wohl auch für andere klar sein.

    Mir war so, als hättest du etwas von Schlagzeug geschrieben.

    Ja, das ist kein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit, denn weder kann ich das im Musikunterricht machen, noch funktionieren die Auftritte der Schulband ohne und das aktuelle fällt einfach auseinander.

    Und ihr wisst doch bei der Entscheidung für Lehrwerke, dass diese vom Budget finanziert werden müssen.

    jein, nicht unbedingt, als wir ein Teil angeschafft haben, da war es in Berlin so noch nicht.

    Und wir nutzen die Bücher nun schon z.T. 6-7 Jahre, aber irgendwann fallen sie einfach auseinander, da ist dann noch längere Nutzung nicht möglich, Und auch, dass die Bücher-/Arbeitsheftpreise so steigen, nein, das wusste niemand vorher.

    Die Schule kann für 90% des Budget selbst überlegen, wie viel Geld in Arbeitsmaterialien der Schüler:innen geht, wie viel für Ausstattung genommen wird und wie viel für andere Ausgaben bleibt, die noch nicht genannt sind.

    Nein nicht wirklich, es gibt Kosten, die einfach fest sind, wie z.B. Hygieneartikel, Dann muss eben bestimmtes Material gekauft werden, wie die Prüfungsbögen für die Radfahrprüfung usw.

    Den Rest, ja, könnte man überlegen, aber nun hat man bestimmte Lehrwerke beschlossen und muss dann eben jedes Jahr dafür sorgen, dass welche nachgekauft werden oder die Arbeitshefte dazu bestellt werden usw.

    Von Wünschen sind wir weit entfernt, sondern diesmal ging es hauptsächlich um Notwendigkeiten.

    Wie viel Geld bekommt ihr denn pro Schüler? Und die Eltern kaufen nichts privat?

    Genau die Eltern kaufen nicht privat und es wird eben leider nicht nach Schülern berechnet, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Das Jahr taucht an Grundschulen auf?

    10% welchen Budgets für IT geht wohin?

    Ich habe es nicht verstanden.

    Das Kalenderjahr taucht immer auf, aber ich meinte natürlich das Problem taucht immer auf.

    Was heißt wohin, das ist das Geld, was in der Schule für Druckerpatronen, Beamerlampen, Patchkabel, Drucker, Rechner, Kabel, digitale Boards usw. genutzt werden muss.


    Da ein Board mit Beamer aktuell 3500 Euro kostet (denn der Senat gibt ja vor, wo bestellt werden muss), ist das nicht wirklich viel.

    Wir können das nicht einsehen und wissen auch nicht, ob eure Wünsche vielleicht in diesem Jahr den Rahmen sprengen oder ob das Geld tatsächlich knapp bemessen ist.

    Dieses Problem taucht immer auf an allen Grundschulen, die ich kenne in Berlin und das sind einige.

    Nur als Beispiel, 10% des Budgets für IT ist an allen Schulen vorgeschrieben, aber die Grundschulen müssen die Bücher mitkaufen, kann also nicht klappen.

    Hmmm... Orientierungspraktikum (BA) - Praktika - Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) - Universität Potsdam (uni-potsdam.de) Während des Orientierungspraktikums sind die Student*innen der Uni Potsdam sogar nur zwei Wochen (also 10 Tage) in Präsenz an den Schulen.

    Tja, dann ist das dem Rotstift zum Opfer gefallen, das waren bei uns damals noch 4 Wochen je Fach und du konntest es auf 6 Wochen bündeln.

    Für mich ist klar, dass wir über Bücher und keine "Einmal- bzw. Einwegmaterialien" sprechen. Macht ja auch irgendwie keinen Sinn.

    Aber genau da sind wir bei dem Anfang des Threads und dem Problem in Berlin, auch wenn du es für sinnlos hältst, dass die Einwegmaterialien in Berlin da mit reinzählen, ist es nun einmal so und das führt eben dazu, dass damit die Vorgaben die es gibt (nach denen hier ja explizit gefragt wurde) einfach gar nicht eingehalten werden können in Berliner Grundschulen und somit auch keine Möglichkeit besteht alle Klassenstufen gleich abzudecken, weil einfach nichts mehr da ist, was verteilt werden kann.

    Durch diese Einmalmaterialien ist nämlich der Bedarf an Geldern für Bücher und Arbeitshefte (was eben leider beides in Berlin zusammengehört) so groß, dass andere Vorgaben gar nicht mehr wirklich berücksichtigt werden können und auch selten alle Wünsche usw.
    Das läuft an den Oberschulen deutlich besser, weil sie eben dieses Budget gerade für Arbeitshefte nicht brauchen.

    Also um noch mal auf die Eingangsfrage zurückzukommen, es gibt Vorgaben, aber in der Regel werden die nicht angewandt, weil sie eben gar nicht umsetzbar sind. So ist es in Berlin und darauf bezieht sich ja die Fragestellung, ob da also hilft, wenn wir wissen, wie Hessen es macht bei anderen Voraussetzungen. Nunja, kann sich jeder selber überlegen.

    (in Berlin gibt es einen Selbstbehalt).

    was ist denn so schwierig daran zu verstehen, dass ich behaupte, dass Berlin eine eingeschränkte Lernmittelfreiheit hat

    Das du genau das eben nicht getan hast!

    Wäre dem nicht so gewesen, hätte ich Lernmittelfreiheit und nicht eingeschränkte Lernmittelfreiheit geschrieben, weshalb wir in Hessen auch lediglich von Lernmittelfreiheit sprechen.

    Hast du beides nicht geschrieben, sondern siehe oben, du hast geschrieben,

    (in Berlin gibt es einen Selbstbehalt).

    Es ist ja schön, dass du dich jetzt korrigierst, auch wenn es immer noch nicht stimmt, denn wie kommst du darauf, dass es sich nur um Leihgaben handelt, auch alle Arbeitshefte fallen dort mit drunter und die sind in der Regel Verbrauchsmaterialien (auch wenn einige Verlage da inzwischen umstellen)

    aber die alleinige Diskussion darüber hilft in der Situation eben auch nicht weiter.

    doch, wenn nämlich jeder dann immer selber kauft ist der Schulträger auch nicht genötigt die Materialien anzuschaffen.
    Das darf nicht die eigentliche Option sein, gerade bei einem einheitlichen Lehrwerk für alle Klassen und keinem Zusatzmaterial o.ä.

    Und doch, da muss so lange laut diskutiert werden bis sich was ändert!

    Vielleicht erinnere ich mich aber auch einfach falsch.

    Das glaube ich nicht, denn das Bild, was ich eingestellt habe ist ja aus meiner 1. Staatsexamensprüfung, da war es also definitiv anders in Brandenburg und auch in Berlin war es anders, denn die haben alle unbenoteten Scheine mit der schlechtes möglichen Note anerkannt und das war auch 4,0.

Werbung