Beiträge von Susannea

    sondern wohl eher als Ruhmestat des gallischen Widerstands gegen scheinbar übermächtige Lehrkräfte

    Sicherlich nein, denn auch diese Eltern sorgen dafür, dass ihre Kinder Gesprächsthema sind, ich vermute das Problem kann man bei einer Schule mit größeren Kindern einfach nicht nachvollziehen/verstehen.

    Warum sollten Kinder das wegen des Wegfalls eines Bekleidungverbots für sie selbst und ihre Mitschüler: innen machen, eh sei denn, sie würden von Erwachsenen dazu angestachelt werden?

    Oh da gibt es sicher genug Eltern die dazu anstacheln, also zumindest bei uns an der Schule, wegen jedem Mist. Der ist noch Referendar, deshalb kann der Unterricht nicht gut sein. Der hat das falsche Fach studiert usw.

    Die Eltern sind das und das von Beruf usw. usw. da überlegt man sich als Eltern sehr gut, ob das Absetzen einer Mütze/eines Caps das Risiko für das Kind wert ist.

    Was soll das denn bitte bedeuten? Mal ganz abgesehen davon, dass Kinder nicht per se grausam wären, auch wenn sie es natürlich- genau wie Erwachsene- sein können, aber warum sollte irgendein Schulkind sich ernsthaft von sich aus darüber aufregen, dass die Familie eines anderen Kindes ein Mützenverbot in einer Hausordnung zu Fall gebracht hat? Oder ist das etwas, was du als Elternteil an der Stelle deinen Kindern einreden würdest, dass sie zu Mobbing greifen sollen als Revanche für deinen Verdruss?

    Der Grund ist doch meist völlig egal, aber da stehen dann Kinder auf dem Hof und zeigen mit dem Finger auf andere und sagen "die Familie" hat die Schule verklagt. Den Grund und die Bedeutung interessiert dabei vermutlich wenig und wird von den meisten Kindern auch nicht begriffen.

    Naja, wie oft ist das vermutlich bei den Hausordnungen so, aber es sieht gar keiner einen Grund dagegen vorzugehen (vermutlich, weil sie wissen, dass es unhöflich ist usw. ;))

    Da könnte man wohl einige Hausordnungen auseinander nehmen, wenn man wollte, will in der Regel aber keiner, denn ob die Konsequenzen nicht viel unangenehmer wären als einfach die Mütze abzusetzen, ist vermutlich die Frage.

    Eine Cap ist nicht unhöflich. Unhöfliches Verhalten ist unhöflich und ganz unabhängig von einer Kopfbedeckung.

    Wie du meinst, sieht unsere Hausordnung eben anders und ist so von der Schulkonferenz (also auch von Eltern und Schülern) abgestimmt worden. Sehen also scheinbar noch mehr Leute anders als du.

    Susannea ist heute wieder außerordentlich verwirrt. Bist du zu nah an den Kiffern am Brandenburger Tor vorbeigelaufen? 😄

    Nein, ich finde deine Aussagen sehr verwirrend bzw. klingen sie für mich eher teilweise "bekifft".


    Also stellt sich mir die Frage, wer hier wem zu nahe gekommen ist.

    Man muss nicht jedes Verbot begründen, manchmal reicht es einfach das Hausrecht zu haben.

    Und wie man darauf kommen kann, dass es am Umfeld alleine liegt und nicht an der Kleidung, wenn man damit provoziert, das verwirrt mich auch außerordentlich, denn nein, dem ist eindeutig oft nicht so, aber das hat dir pepe auch schon scheinbar erfolglos versucht zu erklären.

    Und viele Kollegen sind doch auch bequem, die sind gar nicht so böse, wenn sie nichts neues nehmen müssen, wenn sie schon immer damit arbeiten. Daher kommen Lehrwerksänderungen auch eher erst mit neuen Kollegen zustande.

    Aktuell arbeiten wir in den Jül-Klassen z.B. auch mit den alten Fibeln und den neuen Arbeitsheften dazu. Wenn wir dieses Jahr nicht mehr als 8 Erstklässler bei uns in die Klasse bekommen (oder 12), dann reichen unsere zusammengesammelten Prüfexemplare wenigstens für unsere Klasse aus, damit das wieder zusammen passt.

    und mich irritiert offen gestanden auch, dass z.B. Klasse "A" schon die neuen Bücher bekommen soll, "B" und "C" aber mit veralteten weiterarbeiten sollen.

    Wie gesagt, wenn alle Kollegen die neuen Bücher haben wollen, dann müssen sie eben geteilt werden, sprich immer zum Arbeiten ausgeliehen. Aber das meiste macht man dann eh über Arbeitshefte und evtl. die digitale Variante.

    Dann reden wir bei 3 Klassensätzen aber doch schnell mal von 3x30 Büchern á 25-30€. Und mal ehrlich: das beschafft ihr doch nicht ernsthaft in 3 separaten Chargen, nur um das als Direktauftrag vergeben zu können.

    Nein, die beschaffen wir in der Regel gar nicht in einem Jahr, weil es das Budget sprengen würde.
    Wenn ein neues Lehrwerk eingeführt werden soll, dann müssen in der Regel die Bücher erstmal geteilt werden.
    Ein Klassensatz sind bei uns auch nur 25 Bücher in der Regel.

    Bzw. bei Nawi haben wir z.B. im ersten Jahr 25 Kollegen gefunden, die sich ein kostenloses Prüfexemplar bestellt haben und dann wurde zwei Jahre lang je ein Satz angeschafft und irgendwann ist aufgefallen, dass sie ja nur für eine Klassenstufe reichen würden. Seitdem liegen sie wieder im Nawi-Raum zum Ausleihen und keiner hat eigene.

    Wenn ich auch nur zwei Klassensätze Lehrbücher bestelle, bin ich schon über 1000€ unterwegs.

    Mehr als zwei Klassensätze sind doch bei dem Budget bei uns gar nicht drin. Und auch die sind in der Regel schwierig. Sonst hätten die Schüler nicht genügend Arbeitshefte und die sind nun mal deutlich günstiger.

    Wir sind übrigens 3-zügig und vor allem eben 6 Jahrgänge ;)

    Das absudesteste daran ist, dass Berlin die Schulbücher gar nicht kauft, sondern jede Schule selber und wir haben den Buchhändler auch selber ausgesucht und natürlich gibt es da auch Rabatte (nach denen man dann doch meistens entscheidet).

    Also ist es doch völlig unsinnig, dass gerade die Berliner Morgenpost dazu etwas schreibt.

    In welchen Räumen arbeitest du?

    Reicht ja, dass sie so wie bei uns der NAWI-Raum z.B. eine nur elektrisch zu öffnende Jalousie haben. Wenn dann kein Licht geht und die auch nicht hoch zu machen gehen, ist der Raum nicht nutzbar.

    Die müssen übrigens aufgrund von Sicherung der Chemikalien usw. wohl sein.

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