Beiträge von jotto-mit-schaf


    Kann ich dir erklären. Um als angestellter Lehrer zu arbeiten, reicht ja die 1-jährige Pädagogische Einführung. OBAS bedeutet durch die benoteten UBs und natürlich auch die längere Zeitspanne natürlich einiges mehr an Stress. Warum sollte man also die OBAS machen, wenn von Anfang an klar ist, dass man nicht verbeamtet wird? Das tut man doch nur, wenn man sadistisch veranlagt ist, oder nicht? :)


    Masochistisch? *g*

    Er meint, dass man eben nicht Eltern organisieren und selbst schleppen soll. Sondern den Kram da lassen, wo er ist und sich dann die Eltern beim Schulträger am besten massiv darüber beschweren lassen, dass ihre Kinder nicht die richtige Bestuhlung haben. Dann wird schon von irgendwoher ein Topf noch aufgemacht. Bedeutet aber Missstimmung im Lehrerzimmer, weil sicher der Rektor als erstes einen auf´n Deckel bekommt und je nach Führunsstil das durchaus auch nach unten weiter gibt... Fällt schwer :( Ich spring auch ganz gerne mal...

    Hallo Chrisy,

    Eulenspiegel war schon längere Zeit nicht mehr online, daher ist es unwahrscheinlich, dass sie deine Frage liest. Du könntest ihr allerdings eine PN schreiben, eventuell hat sie einen Haken bei "bitte per Mail benachrichtigen, wenn eine PN kommt" gesetzt, dann würde sie auf dich aufmerksam werden können. Ob sie den Haken gesetzt hat, kann ich als Mod leider nicht sehen. Müsstest du ausprobieren.

    Viel Erfolg, jotto

    Schade, dass manche Leute, egal in welchem Forum, immer wieder meinen, alles in den falschen Hals bekommen zu müssen.........


    Sorry, aber wenn jemand meint, das ist nötig, zu schreiben, dass man eben nicht gegen die Kinder sein will, dann HAT derjenige eine falsche Vorstellung. Ganz einfach. Denn nur der kleinste, wirklich allerkleinste Teil der Kollegen ist Lehrer geworden, weil er GEGEN Schüler ist. Die Sache mit dem Lehrersein hat nämlich einen Haken: Man hat mit Schülern zu tun.

    Im Übrigen bildest du kein Team im üblichen Sinne, vor allem nicht mit gleichberechtigten Personen. Denn auch Neuntklässler sind, auch wenn sie´s selbst nicht glauben, noch keine Erwachsenen. Wir haben einen Bildungsauftrag, den wir wahrzunehmen haben. Dazu gehört nunmal, Chef zu sein. Das kann man gerne in einem freundlichen Verhältnis, aber man HAT Chef zu sein, was natürlich nicht bedeutet, sich nicht auch mal nach seinen Schülern richten zu können, wenn es denn sinnvoll in dem Moment ist. Danae sagte es gerade (ich habe länger zum Tippen gebraucht): Du hast einen Lehrplan, halt dich einfach dran.

    Damit verabschiede ich mich aus diesem Thread, sonst beginne ich womöglich noch, zu verallgemeinern, und das möchte ich nun wirklich nicht, da ich hier im Forum tolle und fähige Seiteneinsteiger kennengelernt habe, denen ich wirklich nicht auf die Füße springen will.

    Nur zur Klarstellung: Meine Meinung, nicht die vom mir als Moderator.

    Hier kannst du dich schonmal einlesen:
    http://www.elterngeld.net/

    Ja, du bekommst zwölf Monate 67% des gemittelten Gehalts der letzten 12 Monate. Du kannst es dir auch über zwei Jahre auszahlen lassen, dann halt monatlich 33, 5%. Solltest du dann aber noch ein zweites Kind nach zwei Jahren bekommen, geht es wieder um die 12 Monate vor der Geburt. Da zählt das Elterngeld dann aber nicht und das würde bedeutend, dass du nur den Grundbetrag (wie hoch der ist, müsstest du mal nachlesen) bekommst.

    Das war die Kurzfassung, ich bin sicher, du bekommst noch mehr Antworten.

    Nachtrag: Nach Besprechung im Moderatorenforum haben wir beschlossen, Emilia zu sperren, da das Wegeditieren ganzer Beiträge (vor allem im Ausgangspost) die gleiche Wirkung wie Getrolle und Gepöbel hat. Man kann nichts mehr damit anfangen.

    Och, eigentlich geht das ganz flott. Mache ich in Mathe, mein Mann in Mathe und Physik mit allen Arbeiten, außer bei Kopfrechentests. Hab´s auch nie andersrum gemacht: Beim Korrigieren schreibe ich die Punkte an die Seite, auf´s Aufgabenblatt und dann nehme ich jedes Heft und hacke dann einmal schnell die Punkte ein. Excel rechnet es mir aus und letztens habe ich auch noch rausbekommen, wie man eine Regel erstellt, dass mir gleich die passende Note (nach Prozentzahl) angezeigt wird.
    Das Prinzip ist ja immer dasselbe, man muss nur ein paar Zeilen hinzufügen bzw wegnehmen für die nächste Arbeit, die Namen bleiben ja und halt die Summenregel im Gesamtpunktefeld ändern. Dann kann man das ja auf die unteren Zeilen für die anderen Schüler automatisch übernehmen.
    Brauch ein bisschen Übung, aber wenn man das ein paarmal gemacht hat, vergisst man auch keinen Änderungsschritt mehr. :)

    Nur kurz zu der Frage nach den HS-Lehrern: Bei uns werden an den Gemeinschaftsschulen momentan nur Gymleute und HS-Leute eingestellt, Gym, weil die halt neu gebraucht werden und HS, weil sie billiger sind, eine Stunde mehr arbeiten und faktisch jeden RS-Menschen ersetzen. Unsere fertigen RS-Reffis werden vor die Wahl gestellt: entweder jahrelang blöde Vertretungsverträge (wenn überhaupt) oder eine Verbeamtung, aber als HS-Lehrer (also lebenslang A12 als A13). Versetzungen (zumindest in den beiden Kreisen, in die ich Einblick habe) klappen auch nur für HS und Gym, RS kommen schwer irgendwo unter.

    Ich muss auch demnächst mal schreiben, aber ehrlich, ich mag nicht drüber reden... Der Start bei uns an der Schule war extrem holprig und begonnen hat es mit einem wirklich albtraumhaften Jahrgang voller Psychopathen (ich weiß, darf man nicht schreiben, war aber so, die normalen Kinder sind total untergegangen da). Der Jahrgang ist immer noch schwierig und kostet fast alle Energien. Der danach war besser (einmal, weil wir uns eingearbeitet haben und sicherlich viele Anfangsfehler vermieden haben, aber auch einfach, weil es normale Kinder (vom Förderschüler bis zum Gymnasiasten, aber halt keine Psychopathen) waren).

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    Lehrer/in seit: (wie viele Jahre insgesamt bisher?)

    Inklusive Ref 8 Jahre

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    Lehrer/in für welche Fächer und Schulart:

    Realschule, Mathe und Bio, in SH gibt es aber keine Realschulen mehr, daher jetzt Gemeinschaftsschule

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    Warum für das Lehramt studiert:

    Mein Mann befand sich damals schon im Studium, ich bin ein paarmal mit in die Vorlesungen gegangen und dachte, das kann ich auch. Außerdem war ich todtraurig, dass ich jetzt mit der Schule fertig sein sollte. Nein, nicht wirklich traurig, aber ich bin wirklich gerne (wenn auch nicht immer so erfolgreich wie man es sich gewünscht hätte) zur Schule gegangen und mochte das ganze "Drumrum" am Schulleben.
    Bevor ich mich umentschieden habe, wäre ich sonst Erzieherin geworden (an der Schule war ich schon angemeldet), und sonst hätte mich nur Möbeltischlerei interessiert *g*

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    Vorteile am Lehrerjob:

    Haben die anderen schon geschrieben, am wichtigsten ist mir der Kontakt zu jungen Menschen, dass ich mit meinen Fächern hantieren kann... Es macht einfach Spaß. Auch wenn ich in diesem Jahr erstmalig tatsächlich in einem Biokurs zum ersten Mal ein paar Stunden aus meinem Regal halten konnte, kommt immer wieder was neues, es wird nie langweilig.

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    Nachteil am Lehrerjob:

    Korrigieren, Auseinandersetzungen mit beratungsresistenten bis renitenten Eltern (es gibt auch tolle!), man ist nie fertig, und diese verdammten Listen über Listen, die nachher eh niemand mehr anguckt und nur gemacht werden müssen, weil die im Mysterium der Meinung sind, wir arbeiten nicht genug...

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    Glücklich mit dem Verdienst:

    Jupp, verbeamtetes Lehrerehepaar. Können nicht klagen. Mehr wäre nicht schade, aber wir leben wirklich gut.

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    Angestellt oder verbeamtet:

    s.o., davor drei Jahre Vertretungsstellen nach TVL (was aber zum Referendariat ebenfalls eine Verbesserung war, jetzt würde ich es als

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    Würdet ihr im nächsten leben wieder auf Lehramt studieren:

    Jo. Es sei denn, ich werde doch Tischler.

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