Beiträge von Piksieben

    "Eine Sünd und Schande für uns" "früher hätte man sowas verbrannt".

    Es geht um (männliche) Jugendliche mit langen Haaren.

    https://www.ardmediathek.de/video/rbb-retr…DkyNF9nYW1tbGVy

    *Lach* das hatte ich mir auch schon mal angeguckt. Ich habe mal von einer Erzieherin einen Ansch* bekommen, weil ich ein langes Hemd trug, das unter dem Pullover hervorschaute. Das fand sie schrecklich, "unhygienisch", unmöglich. Heute heißt das "Lagenlook". Auch die Jogginghose hat längst ihr Schmuddelimage verloren. Auch über Jeans hat man sich mal aufgeregt.

    Kappen haben so eine Abschirmungsfunktion. Ich verstehe das inzwischen. Ursprünglich war es die Sonne (da schätze ich Kappen inzwischen auch), aber es sind mitunter auch Leute, deren Blicke man "abschirmt" - in beide Richtungen. An meiner Schule gab es tatsächlich mal ein Kappenverbot im Unterricht. Mei, was hatte man mal für Probleme :rotfl:

    Ich kann die Leidensgeschichte nicht bestätigen. Seiteneinstieg war stressig, ja. Aber ich wurde vom Kollegium zu jeder Zeit unterstützt. Und finanziell ist das natürlich attraktiver als das Referendariat.

    Wir haben viele Seiteneinsteiger, die auch an der Schule schnell Karriere gemacht haben und Teil der Schulleitung sind.

    Generell von etwas abzuraten finde ich "zu weit aus dem Fenster gelehnt". Gerade am BK sind berufserfahrene Lehrkräfte sehr geschätzt.

    Ich halte das Gehabe von "Verordnungen" und von "Gendergeboten" für Hysterie und für einen absoluten Strohmann.

    Genau das. Man sucht irgendwas, worüber man sich ereifern kann, statt die wirklichen Probleme anzugehen. Man sucht etwas, die "Linksgrünversifften" anzugehen und sie in irgendeine Ecke zu stellen und "igitt" zu finden. Erinnert ihr euch, wie Merz ganz stolz gesagt hat, es gäbe keine Linken mehr (weil er jetzt Kanzler ist)? Das ist Teil eines Kulturkampfs, der bestimmte Dinge sagbar macht und Rechten den Weg ebnet.

    Ich kann mich an das "Fräulein" auch noch sehr gut erinnern, wurde selbst noch so angesprochen und wehrte mich (im Studium). Dinge, Wahrnehmungen, Sprache: All das ändert sich ständig. Ich finde es total faszinierend, wie einfach und problemlos man beim Sprechen gendern kann. Ich kriege das nicht so hin wie mancher Podcaster, finde es auch nach wie vor umständlich und und kann jetzt auch nicht jede Tabellenüberschrift passend machen und dann muss es halt der Kunde sein - aber: Ich mache Frauen sichtbar. Und das ist ja das Anliegen, um das immer noch gerungen wird.

    Wenn man manche alte Fachbücher liest und da ist vom "Fachmann" die Rede (Fachfrauen kommen nicht vor), dann fühle ich mich ausgeschlossen. Wenn da nur steht: "Lieber Leser", dann fühle ich mich nicht angesprochen. Heute schreibt man das anders. Das nenne ich Fortschritt.

    "Mitmeinen" ist eine andere Sichtweise als "sich angesprochen fühlen". Die Sicht der Person, die meint, das bestimmen zu können.

    Mein Mann ist aber morgens schon längst weg, wenn ich aufstehe. Dann müsste ich ihm quasi eine Whatsapp schreiben, dass er bitte anrufen soll und dann darauf hoffen, dass er es auch rechtzeitig schafft, denn entweder sitzt er gerade im Auto oder ist am arbeiten und kann dann nicht gleichzeitig telefonieren bzw. meine Whatsap lesen. Nützt ja auch nichts ,wenn er um 8..12 anruft, aber schon um 8 Uhr eine Vertretung nötig gewesen wäre.

    Du meine Güte. Man kann sich aber auch Probleme herbeikonstruieren. Da muss doch alles zusammenkommen. Eine Sprechunfähigkeit, die sich morgens ganz plötzlich anbahnt, der Mann, der nicht erreichbar ist (es gibt auch Kollegen, Freundinnen ... auch früh am Tag ...) Man kann auch beim Nachbarn mit einem Zettelchen klingeln ... Zusammengefasst: Wenn man krank ist, sorgt man dafür, dass die Schule rechtzeitig Bescheid bekommt und dringende Sachen regelt man, so gut es eben geht. Das ist bei jedem anders und manche Leute haben kein Whatsapp und manche Schulen wollen angerufen werden ... so what. Erwachsene Menschen finden da einen Weg.

    Man kann es auch mal auf einer Konferenz thematisieren, wenn einem das Verfahren nicht passt. Nur so ein Gedanke.

    Bei uns ist die telefonische Krankmeldung schon seit einer Weile gar nicht mehr gewünscht. Da erwischt man ja im Zweifel den Hausmeister, der dann rennen muss. Und das Vertretungsteam kann das auch viel einfacher per Mail abarbeiten. Also Telefon ist zweite Wahl, falls es nicht anders geht.

    Aber wenn anrufen halt gewünscht ist und ich könnte nicht sprechen, dann würde ich jemand anders bitten, für mich anzurufen. Dafür kann es ja auch andere Gründe geben außer Halsentzündung. Irgendwen wirst du schon finden, oder?

    Ich habe so ein Lernszenario versucht, Material hochgeladen und ein paar Sachen gefragt. Und dann zu Mittag gegessen. Danach war alles futsch. Da fange ich doch nicht noch mal von vorne an. Habe mich dann umgehört: Anderswo ähnliche Erfahrungen.

    Ok, dann nicht. Ich bleibe ich bei Perplexity.

    Wie ist denn eure Erfahrung?

    Mich hat das Thema tatsächlich auch schon beschäftigt. Das waren meine Lösungen: Ich nehme einen Karton, in den stelle ich gleich große Bücher, so dass er ganz ausgefüllt ist. Das ist auch in der Mitte des Bücherregals praktisch, damit es da nicht rumkippelt, wenn ich was rausnehme. Eine kleine Holzkiste passt dafür auch. Dann habe ich noch eine Konstruktion mit einem alten Buch, dass ich auf einem stabilen Stück Pappe "aufrecht liegend" befestigt habe - eine Buchstütze "mit zwei Seiten". Das funktioniert auch gut. Und: stabile Stehsammler oder kleinere Behälter mit Gewichten (Steine, Metall o.ä.). Oben auf dem Regal, wenn es keine Begrenzungen gibt, helfen auch Ziegelsteine (Vorsicht :schreck:). Einige Bücher mit Lesebändchen stelle ich so hin, dass das Lesebändchen unten rausguckt und ich es daran aus dem Regal ziehen kann (manchmal hilfreich, wenn das Regal nicht so hoch ist).

    Aus Zeiten, in denen man noch mehrbändige Lexika benutzt hat, habe ich auch noch so eine Umrandung aus Plexiglas. Das ist auch praktisch. Wenn ich so drüber nachdenke, habe ich interessante Bücherregale :lach:

    Kostet alles nix und man muss auch nicht bis Mittwoch warten (Klausiu, das ist ein Insider) :rofl:

    Es war ja doch ein ziemlicher Kraftakt, Distanzunterricht überhaupt zu ermöglichen. Nun bin ich doch sehr froh, dass es auch genutzt wird und wir sogar rechtzeitig Bescheid kriegen. Nachdem jetzt eine NINA-Warnung nach der anderen auf meinem Handy landet, bin ich froh, dass ich nicht morgen früh rumrätseln muss, ob und wie ich zur Schule komme, wer zur Klausur überhaupt da ist etc. Und kann in Ruhe umdisponieren. Wir hatten schon mehrere "Übungs"-Distanztage. Bei uns ist das kein Problem.

    Ich unterrichte in einer Schulform, in der wir relativ viele Vietnamesen haben. Bin mir inzwischen sicher, dass einige von denen recht schlau mittels KI/Knopf im Ohr/Smartglasses/Stiften oder so bescheissen 😂 verbal können sie oft so gut wie kein Wort Deutsch und in der Klassenarbeit ist ihr deutsch dann auf einmal fast perfekt! Habe das Problem mal in einer Konferenz angesprochen. Und dass wir, um das einzudämmen entweder alle Handys in was "frequenzsicheres" einschließen müssen oder das Recht bekommen müssen, die Schüler vor einer Arbeit zu filzen 😂😂😂 das wurde erstmal nur zur Kenntnis genommen und jetzt im der aktuellen Konferenz als "neue Gefahr" der KI präsentiert. Lösung: Fehlanzeige.

    Naja. Selbst wenn man die Handys sicher einschließt, wird dann wohl ein Zweithandy abgegeben. Aber ich lass es mal so laufen.

    Tja, so machen es im Moment alle: Einfach die Augen und Ohren zu. "spyschool" verkauft sein Zeug ungehindert weiter. Es profitiert, wer sich das leisten kann. Das einzige Gegenmittel wären Störsender, aber das dürfen wir nicht. Und nachweisen kann man es auch nicht. Diese Teile sind so winzig, ich frage mich, ob die HNO-Ärzte auch schon damit befasst sind, sie wieder aus den Ohren zu friemeln. Die Ehrlichen sind die Dummen.

    Ja, der Maschinenpark in der Küche ... Und doch ist es immer so verlockend. Frage zu den Reiskochern: Ist das Gerät auch für Hirse, Buchweizen etc. geeignet? Ich esse nämlich lieber Hirse, zumal das sehr gesund ist und eine bessere Klimabilanz hat.

    TM haben wir auch geschenkt bekommen, der ist schon ziemlich alt, hat ein Plätzchen im Nebenraum gefunden und wird ca einmal die Woche vorgeholt, dann mache ich aber gleich mehrere Sachen, heute Kürbissuppe und Fruchtmus, Hafermilch kann man auch sehr gut darin machen. Das Saubermachen finde ich aber mühsam, schlimm genug, dass die Küche übersät ist von Schalen etc. Geht das mit den neuen Modellen leichter?

    Wir haben einen integrierten Dampfgarer (mit Ofen), den möchte ich wirklich nicht missen. Gerade Kartoffeln oder eben Kürbis - und die Sicherheit und Programmierbarkeit, das ist einfach super. Frage mich, warum es das bei Herdplatten noch nicht gibt, habe ich jedenfalls noch nie gesehen.

    Was übrigens auch noch schön ist, ist ein Dörrapparat (für Apfelscheiben, Gemüsechips, Müsliriegel) - falls jemand die Küche noch nicht voll hat :lach:

    Ich versuche vergeblich, Erwachsenen eine Schleife nahezubringen, die wirklich schneller geht und besser hält als das, was man so als Kind gelernt hat. Hier sieht man sie: https://www.youtube.com/watch?v=bM1-clb0FFg

    Dieses "brauche ich nicht, huch, da muss ich ja probieren, äh ... " nervt mich. Lieber hätte ich: "Ach zeig nochmal, ist ja interessant".

    Man kann im Übrigen vieles finden und wünschen ... Sich mal rasch mal hinsetzen und zeigen würde tatsächlich mehr helfen.

    Ist nicht jede/r musikalisch irgendwie aktiv? Dazu gehört ja auch unter-der-Dusche-singen, seinen-Lieblingshit-trällern oder einfach mitgrooven.

    Ich bin mit Musik aufgewachsen, kannte das gar nicht anders, fand das normal, hatte den ersten richtigen Klavierunterricht aber erst mit 16. Vorher konnte ich aber Notenlesen, kannte die Akkordfolgen etc. Ein solches Grundlagenwissen geht nicht so einfach verloren und prägt sich in jungen Jahren am besten ein. "Späteinsteiger" plagen sich damit furchtbar.

    Das ist auch eine Frage von Chancengleichheit. Den Schatz an Liedern, die ich von meiner Mutter gelernt habe, trage ich dankbar in mir. Ich wünsche das jedem Kind. Und die Theorie dahinter übrigens auch: Wissen, was passiert, wenn sich in der Musik eine Spannung aufbaut und wieder auflöst. Warum es fröhlich, gruselig oder traurig klingt.

    Warum reden wir ständig von "brauchen"? Wenn ich eins öde finde, dann diese Frage. Kein Mensch weiß so genau, was er in Zukunft braucht oder nicht braucht. Man tötet Kreativität und Neugier, wenn man alles durch die brauche-ich-das-brauchen-die-das-Brille sieht.

    Unsere verbeamteten Hausmeister arbeiten aufgrund der Abendschule im Zweischichtbetrieb. Aber mit uns verbeamteten Lehrern kann man es ja machen, Abendschule und dann am nächsten Morgen nicht nur 1. Stunde sondern auch noch Frühaufsicht, damit die Nacht noch kürzer wird. :daumenrunter:

    Gibt es bei uns nicht. Wenn man Abendunterricht hat, ist man am nächsten Tag für die ersten beiden Stunden geblockt. Ausnahmen nur mit Einwilligung.

    Ich versuche gerade, mir den Musikunterricht vorzustellen. Es klingt so, als würde Mathe unterrichtet. Oder vielmehr, wie man sich Matheunterricht so vorstellt.

    Was machst du denn zum Beispiel? Gibt es nicht die Möglichkeit, das mit Bewegung zu verbinden oder zumindest eine kleine "Disco-Pause" einzulegen, das hat doch die CDU vorgeführt (ja, da wird drüber gelacht, aber von der Idee her ist das eigentlich genau richtig). Die SuS sitzen ja sowieso viel zu viel. Und Musik hat doch so viel mit Bewegung zu tun. Was ist mit Singen, ist das auch schwierig?

    Ich bin oft betrübt darüber, dass Schule aus den schönen Dingen des Lebens "Stoff" macht. Ich habe was Tolles gefunden, was mit Word, beim Programmieren oder wo auch immer machen kann, will das teilen und schon heißt es "Kommt das in der Klausur dran?"

    Ich weiß, das hilft bei den einschlägigen Unruhestiftern nur so semi. Einzelgespräche machen natürlich durchaus auch Sinn. Classroom Management wurde ja auch schon erwähnt. Aber 50 Minuten "Ruhe" im Musikunterricht hört sich für mich irgendwie strange an.

    Wenn man schon ein bisschen älter ist, weiß man den Luxus zu schätzen, bis in den späten Abend hinein einkaufen zu können und auf Wunsch auch einfach beliefert zu werden. Früher hat man samstags um 12 in einer Schlange quer durch den Laden geduldig gewartet und :grimmig: man hatte noch nicht mal ein Handy, um schnell noch ein paar Mails zu checken oder ein Spielchen zu machen.

    Ich versuche immer, das als Übung zur Gelassenheit und Empathie aufzufassen. Ja, da kramen Leute nach Kleingeld. Wie viel Zeit verplempert man so beim Daddeln und wasweißich. Und wenn mal einer nicht ganz so schnell ist, regt man sich auf? Warum? Meist doch nur, weil man irgendwie grundgestresst ist.

    Was mich viel mehr nervt, sind lange Schlangen am Empfang in Arztpraxen. Datenschutz? Da wird alles quer durch die Praxis trompetet, auch an Telefongesprächen darf man teilhaben, und man steht in manchen Praxen wirklich doof herum und wird nicht beachtet. Ok, anderes Thema.

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