Ist es bei dir so bergig? Oder musst du ständig nach Ampeln/Kreuzungen neu anfahren? Ein normales E-Bike unterstützt doch nur bis 25km/h. Ich hätte jetzt erwartet, dass deine Durchschnittsgeschwindigkeit eh höher liegt und dann gewinnt man mit einem E-Bike ja nichts.
Es gibt auch E-Bikes (die "richtigen" - die einfachen heißen Pedelecs), die bis 40 km/h unterstützen. Vor allem aber spart man die eigene Energie und kommt nicht verschwitzt und ausgepowert an. Ich habe mit dem Rad erheblich weniger Ampeln als mit dem Auto, weil ich ganz andere Strecken fahre.
Die wirtschaftlichen Erwägungen sind tatsächlich eher zweitrangig, wenn man das Auto schon vor der Tür stehen hat. Zumal, ich schrieb es oben, so ein Rad muss gewartet werden, komplizierter und teurer. Aber man spart ja tatsächlich eine Menge Sprit und Auspuffgase, hat mehr Bewegung an der frischen Luft und es macht überhaupt viel mehr Spaß. Und wenn ich dann doch mal das Auto nehme, genieße ich auch das viel mehr. Ich kann die Fahrzeit mit dem Rad besser planen, weil es keine Staus gibt.
Frosch, du schriebst, du holst dein Fahrrad aus dem Keller. Kannst du denn ein E-Bike abstellen und laden? Das hat bei uns einiges an Vorarbeit erfordert. Jetzt haben wir einen Bikeport mit Stromanschluss und sind sehr glücklich mit den beiden Pedelecs darin.