Beiträge von Piksieben

    Danke. Ich glaube, ich kapiere es. Ein wenig irritiert hat mich der Ausflug ins Binär-System, denn da ist 1 + 1 ja nicht 0, sondern 102 . War also der falsche Ansatz, oder?

    Modulo ist auch mir bekannt, hatte es nur nicht damit in Verbindung gebracht.

    Das Ganze ist also eher sehr theoretisch, da man ja in der Regel keine System hat, wo "die Uhr nur 2 Stunden hat". Oder?

    kl. gr. frosch

    Ein System mit nur zwei Werten ist ein Schalter. An, aus. Läuft, läuft nicht. Zweimal drücken ist wieder aus. So wie nach 7 Wochentagen wieder der erste dran ist. In diesen Systemen addiert man halt "im Kreis". Eigentlich gar nichts Besonderes.

    Klingt als hätten sich die Abiturienten etwas Lustiges ausgedacht.

    Die Abistreiche sind ja so oder so. Manche sind einfach nur dämlich.

    Ich habe aber auch einen erlebt, da wurden wir Lehrer*innen zu einem Wettspiel herausgefordert und hatten wirklich viel Spaß.

    Diese Haltung, man hätte frei, wenn man keinen Unterricht hat :gruebel:

    Und man müsste sich nicht mühen, sich an die Schule zu bewegen, wenn die Abiturient*innen, die es nun wirklich schwer hatten in den letzten 1,5 Jahren, ein Anliegen haben :gruebel:

    Hinfahren, Humor beweisen, mitmachen, das wäre das Richtige.

    Schule kann doch Bestimmungen für die Bekleidung setzen: Nur helle Sohlen in der Turnhalle, zusammengebundene lange Haare,

    Ebenso könnte die Schule vorgeben, welche Schwimmbekleidung angemessen ist.

    Zur Schwimmbekleidung in öffentlichen Bädern hat eines in Koblenz vorgegeben, Burkinis seien nicht statthaft, die Regelung wurde von einem Gericht kassiert.

    Eben. Ich würde mich da auf keine individuellen Lösungen einlassen - das muss für den Schwimmunterricht einheitlich geregelt werden. In diesem Fall würde ich zur Schulleitung gehen und eine klare Ansage einfordern.

    Das Problem wird ja nicht zum ersten Mal aufgetreten sein und wird weiterhin auftreten.

    Was ich finde, ist ja nicht so entscheidend. Ich sehe durchaus beide Seiten. Aber wenn ich Schulschwimmen sehe, tun mir diese Mädchen immer sehr leid, die sich von oben bis unten verhüllen müssen.

    "Gaffen" ist ja keine ehrenwerte Tätigkeit, und man wird ja für alles nur Erdenkliche angestarrt - zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, zu viel an, zu wenig ... Aber manchmal schaut man ganz automatisch, kann man gar nicht verhindern. Wenn mir diese Gedanken durch den Kopf gehen, wie sich dieses Mädchen fühlen muss z. B., dann habe ich das vielleicht gerade gar nicht unter Kontrolle.

    Wenn man immerzu wegschaut, ist es ja auch nicht recht ... manchmal ist es schwer, stets das rechte Maß zu finden.

    Tja, tatsächlich schwer zu beurteilen, aber das ist ja ein Problem, dass generell auch später bestehen bleibt: Kinder kommen nicht mit jeder Lehrkraft gleich gut klar. Wer welchen Anteil daran hat, kann man nicht so einfach beurteilen.

    Ich habe immer vor allem versucht, meinen Kindern den Rücken zu stärken - Schule ist halt Schule und eben kein Ponyhof, und man muss sich oftmals arrangieren - und "aussitzen" ist nicht immer die schlechteste Lösung.

    Andererseits klingt das, was du da schreibst, Kopfschloss, tatsächlich besorgniserregend.

    Vielleicht drum bemühen, das Kind in den Vordergrund zu stellen und nicht das Lehrerverhalten. Damit er keine Gelegenheit bekommt, sich angegriffen zu fühlen.

    Und wenn es nicht besser wird, nächste Eskalationsstufe ...

    Letztlich lernt man aus solchen Situationen ja auch immer wieder, wie schwierig das manchmal ist mit Lehrern... für Lehrer natürlich auch ...

    Klingt nicht gut.

    Als meine Kinder noch jünger waren, war ich noch nicht Lehrerin und fand diese Verständnisheischerei und Insidergerede von Müttern, die Lehrerinnen waren, echt nervig. Später habe ich nicht gesagt, dass ich selbst Lehrerin bin. Wozu?

    Bist du mit anderen Eltern im Gespräch? Wie nehmen die diesen Lehrer wahr? Gibt es da prinzipielle Probleme, die mal angesprochen werden sollten in größerer Runde? Da du ja nicht so richtig voran gekommen bist mit dem Gespräch, wäre das ein nächster Schritt.

    Dabei eine Schere im Kopf zu haben, weil du selbst "Kollegin" bist (darauf wird ja auch unter Ärzten sehr viel Wert gelegt), ist unangebracht. Es geht um dein Kind. Du bist in einer anderen Rolle.

    Also wir haben in der Ausbildung durchaus darüber diskutiert, wie man Menschen wahrnimmt und welche Effekte dazu führen, dass man Schülerinnen und Schüler oft nicht objektiv einschätzt. Anders herum ist das natürlich genauso, nicht nur bei äußerlichen Merkmalen. Kommt da eine kleine, zierliche Person daher, erwartet man nicht so viel "Gefahr", wie wenn da jemand groß, breit und muskulär dahinschreitet.

    Was hier eigentlich gesagt werden sollte, war: Natürlich kann man auch unter 1,70 m Körpergröße Lehrer werden.

    Was aber nicht gesagt werden sollte, ist: Es ist völlig wurscht, wie man aussieht. Das ist es nicht. Ob uns das gefällt oder nicht. Manchmal beschreiben Schüler Lehrer, deren Namen sie nicht kennen. Das ist immer sehr aufschlussreich :rofl:Was die Leute anziehen, was sie für Taschen haben, für Frisuren - natürlich sehen die Schüler das.

    Ich bin selbst nicht klein. Ich erinnere mich, ich hatte mal so einen riesengroßen Schüler, wenn der vor mir stand, musste ich den Kopf in den Nacken legen - völlig ungewohnt und sonderbar war das. Kann mir niemand erzählen, dass es kein Unterschied ist, ob man rauf- oder runterguckt.

    Es ist halt ein Aspekt von vielen. Groß und laut sein ist sicher nicht das Patentrezept. Ich kann mir den von Hannelotti geschilderten Lehrer lebhaft vorstellen. Aber klein sein heißt ja noch lange nicht, auch energisch und präsent zu sein.

    Ich möchte meine Hobbys und Interessen nicht als "Ausgleich" verstehen. Eigentlich ist es eher umgekehrt: Schule hält mich davon ab, das zu machen, was ich am liebsten tue :pfeif:

    Nein, stimmt nicht ganz. Was ich sagen möchte, ist: Einige Dinge lassen sich nicht wirklich beschleunigen. Der Einstieg in den Lehrerberuf dauert halt etwas. Es ist am Anfang viel auf einmal, und es dauert, bis man Routine und innere Gelassenheit entwickelt hat.

    Zu Beginn sollte man gelassen sein in Bezug auf: Es wird nicht so bleiben. Es gibt gelegentlich stressige Phasen, aber die gehen vorbei, und man erwirbt immer mehr Sicherheit.

    Und ich würde jetzt auch nicht Yoga machen, damit ich besser funktioniere. Sondern weil ich mich dabei und dadurch wohler fühle.

    Nur vielleicht eins: Bewegt zur Schule kommen. Rad oder zu Fuß oder wenigstens einen Teil. Von vor der Haustür bis auf den Parkplatz und dasselbe rückwärts - habe ich zwar lange gemacht, aber seit ich ein E-Bike habe, weiß ich, was daran falsch war. Kann man sich leider nicht immer aussuchen.

    Du meine Güte. Ich gehe auch nicht in Fitnessstudios. Ich kann aber trotzdem verstehen, dass jemand dahin geht. Wieso muss man anderen Leuten Vorschriften machen, wo sie sich fitzuhalten haben oder sie sogar für irgendwie dämlich erklären?

    Ich vermisse mein Vereinsbad und mir wurde hier geraten, eine Badewanne zu benutzen :hammer::hammer:

    Also die Selbsttests sind ja schon von der Idee her dazu da, dass man im eigenen Interesse testet. Kann ja jeder ein bisschen von der Flüssigkeit in die Kassette schütten und behaupten, er sei negativ. Man bescheinigt doch nicht mehr als dass ein Selbsttest durchgeführt wurde, den man beobachtet hat, so gut es geht. Die Tests sind doch eh nicht sonderlich zuverlässig, sondern eher eine Maßnahme unter vielen.

    Ich traue meiner Schulleitung zu, ein einfaches Verfahren zu erstellen, dass wir diese Bescheinigungen ausstellen können, ohne dass die ganze Bürokratie zusammenbricht.

    Ja, es sind Zusatzaufgaben. Wie so viele und überall nötig in so einer Pandemie. Wer sich darüber noch aufregt :neenee:

    Naja, die Kinder- und Jugendärzte haben schon ein Interesse an mehr Normalität. Im Winter haben sie sich noch beklagt, dass die Praxen so leer sind, weil die Kids nicht mehr erkältet sind.

    ... und die Zahnärzte ... und auch die Grippemittel gingen nicht so gut. Diese Ärzte haben widersprüchliche Interessenslagen. Ein Zahnarzt sagte mal zu mir: "Hm ... an Ihnen lässt sich heute nichts verdienen ..." :pfeif:

    Das Gefühl hatte ich bei einigen meiner Schüler übrigens auch. Einige sind regelrecht aufgeblüht, haben in Ruhe zu Hause ihre Aufgaben gemacht.

    Der letzte Satz der dgkjp stimmt auch absolut:
    "Schulöffnungenn alleine werden leider kinder- und jugendpsychiatrische Störungen nicht beheben."

    Auch meine Wahrnehmung. Einige haben es geradezu genossen, nicht den ganzen Sozialstress in der Schule zu haben.

    Und wer die Information Geimpft oder nicht? nicht mit der Schule teilen möchte, testet einfach weiterhin.

    So ist das bei uns jetzt auch geregelt. Man kann also auch verschweigen, dass man schon geimpft ist. Ich wüsste zwar nicht, warum man das tun sollte, aber jeder wie er mag.

    Bei uns werden Listen geführt, wer Unterricht hat und es wird kontrolliert, ob man sich einen Test abgeholt hat oder schon getestet in der Schule ankommt.

    Das Testergebnis selbst wird nicht kontrolliert, da hat die SL schon Vertrauen. Natürlich soll man sich sofort melden, wenn der Test positiv ist.

    Aber wenn ich geimpft bin, bin ich doch aus diesem Verfahren raus. Das meinte ich.

    Mein Friseur wüsste, wenn ich geimpft wäre und dann doch irgendwann mal die Haare gern schön hätte, doch auch, dass ich geimpft bin.

    Aber vermutlich bin ich da entspannter, weil bei uns nicht so ein Klima herrscht wie Eugenia das schildert. Das ist in der Tat greulich. Ich habe hier im Forum gelernt, keinen Krankheitsgrund am Telefon rauszuposaunen, wenn ich mich krankmelde. Es geht tatsächlich niemanden was an.

    Es gibt eine ganz neue Idee! Latinisierung der Sprache. Das finde ich mal originell.

    Lesiares

    Herr Henze hat neue Endungen und Artikel erdacht, mit denen man allen Geschlechtern gerecht wird.

    Ob sich das durchsetzt, darf bezweifelt werden, aber witzig ist das allemal.

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