Das ist bei uns auch so. Die Heizkörper laufen volle Pulle und man kann nix machen. Immerhin kann man in den Computerräumen jetzt die Fenster richtig öffnen. Also bin ich eine Viertelstunde vor Unterrichtsbeginn da und lege die Bildschirme um, damit ich mit dem Fenster dran vorbei komme. Die stehen nämlich an der Fensterfront. Bei Regen wird das schon kritisch. Immerhin freuen sich die Schüler, wenn sie in einen frisch gelüfteten Raum kommen.
Auf dem Flur die Fenster gehen zum Teil auch so auf. Da könnte man rausfallen. Ich habe mich heute gefragt, ob die schlauen Leute, die sich Brandschutzverordnungen und sowas ausdenken, noch keine Lösung für Fenster gefunden haben, die zugleich ein Lüften ermöglichen, das diesen Namen auch verdient, wo keiner rausfallen kann und trotzdem die Feuerwehr im Notfall einsteigen kann, um Leute zu retten. Es gibt doch so viele schlaue Lösungen für alles mögliche. Wofür braucht man Fensterbänke? In meinem Wohnzimmer habe ich sowas nicht, also keine Breite, auf der man sitzen könnte. Schade finde ich das. Fenster können auch hoch sein, so dass man eben nicht rausklettern kann, aber pandemiegeeignete Schulen wird es wohl erst im übernächsten Leben geben.
Die Lüfterei, das ewige Ermahnen, auch die Nase zu bedecken, die Dokumentiererei, wer wo gesessen hat und dabei die Lernenden aus dem tiefen, tiefen Loch herauszuholen, in dem sie offenbar das letzte Jahr gehockt haben, so lerntechnisch -- ich bin echt geschlaucht.