Beiträge von Piksieben

    Ja, Vitamin D-Mangel ist weit verbreitet. Wobei ich trotzdem glaube, dass das nicht alles ist. Ich merke es gerade heute, es war endlich mal ein bisschen sonnig und sofort geht es mir besser, ich bin draußen und aktiv und die Müdigkeit ist wie weggepustet.

    Der Februar ist immer so ein doofer Monat, man hat den Winter satt und alles zieht sich. Bin froh, dass es anderen auch so geht, ich dachte schon, ich werde alt :schreck:

    Für die nächsten Tage ist auch Sonne angesagt :klatsch:Habt ein schönes Wochenende!

    Klingt nach einem etwas schwierigen Vater.

    Ich habe selbst lange gebraucht, um zu verstehen, dass Erwachsene mir oft helfen wollen, dass sie mich vielleicht sogar nett finden. Für mich waren sie meist bedrohlich. Lehrer sowieso. War dem Jähzorn meines Vaters geschuldet - das prägt.

    Ich weiß nicht, wie das im konkreten Fall ist, aber mit "nicht schimpfen" und "zugänglich sein" ist es nicht getan, Vertrauen braucht Zeit und lässt sich nicht erzwingen. Mach dir keine Vorwürfe und lass dich nicht entmutigen. Es ist immer eine Gratwanderung mit dem Vertrauen und dem Fürsichbehalten, da helfen Gespräche mit Kolleg*innen und natürlich Erfahrung. Du kannst aber sicher sein, dass die Kinder es merken, dass du sie magst. Für Eltern können wir nichts. Als Kinder nicht. Und als Lehrkräfte nicht.

    Wie jetzt auch: gar nicht bzw. Wenn sie mal Zeit haben, kommen sie. Das ist aber selten der Fall.

    Komm einfach an ein Berufskolleg in NRW und treibe dich in Pausenzeiten mal in der Nähe des Schulgeländes herum. Allerdings empfehle ich dir, nicht tief einzuatmen.

    Ja. Und da eine "Bannmeile" zu erklären, heißt nur, dass rund um die Schule "Schmuddelecken" entstehen. Ist jetzt schon so, dass sich umliegende Bewohner/Geschäftsinhaber beschweren.

    Als Ergänzung: In den alten Hinweisen (bis neulich gültig) fehlt der Passus völlig, d. h. man wohl bisher das Problem nicht gesehen.

    Ja, ich war auch überrascht, das zu lesen. Ist doch schön, wenn ein Problem erkannt und dann sogar entsprechend gehandelt wird.

    Wenn aus einer Unsitte ein ungeschriebenes Gesetz wird, braucht es wohl einen Paragraphen, um das wieder rückgängig zu machen. Oder so.

    Aber für die Unterrichts"besuche" gibt es sowas wohl noch nicht, oder?

    Es gibt auch Leute, die wollen gar keine Kekse :schreck: Ich zum Beispiel mag vormittags nichts Süßes an meinen Zähnen. Manche Leute haben auch Gewichtsprobleme oder Allergien. Das dankende Ablehnen oder höfliche Mit-langen-Zähnen-essen ist auch anstrengend.

    Man stelle sich einen Prüfer vor, der "den ganzen Tag herumreist" und jedes Mal ein dreigängiges Menü vorgesetzt bekommt.

    Tatsächlich scheint mir das konsequente Verbieten auch die beste Lösung.

    Problem ist einfach, dass ich jetzt darauf angesprochen werde, ob ich es nötig habe, den Kindern die Smartwatches zu klauen bzw. was das soll. Es ist ein relativ überschaubarer Ort, das macht die Runde und schaukelt sich auch hoch (erst habe ich nur die Uhr „geklaut“, dann nachher noch das Kind entführt o.ä. -> natürlich überspitzt gesagt, ich hoffe ihr wisst was ich meine) :angst:

    Daher würde ich die Sache schon gerne klarstellen und den Eltern auch deutlich machen, dass es so nicht geht!

    Es ist doch gut, dass du angesprochen wirst - jedes Mal ist das eine Gelegenheit, die Sache klarzustellen. Ohne Rumreden und schon gar nicht im Entschuldigungsmodus, sondern sagen: So war es nicht, bevor man solche Dinge verbreitet, muss man beide Seiten anhören. Und wenn du das rüberbringst, wird sich das auch weiterverbreiten.

    Wenn der Vater "mit Vorsicht zu genießen" ist, wird sich das ja auch schon rumgesprochen haben. Ich finde, das klingt, auf das Mädchen bezogen, fast schon besorgniserregend.

    Du bist die Lehrerin und hast einen gewissen Amtsbonus. Lass dich nicht verrückt machen.

    Blöd ist halt nur, dass die Extrovertierten den gesellschaftlichen Ton angeben, ebenso die Frühaufsteher. Ist sicherlich irgendwie evolutionär bedingt - unterm Smoking das Bärenfell.

    Ganz schlimm finde ich diese ratgebenden Artikel, die Introvertierten sagen wollen, dass es ganz ok ist, wie sie sind, und ihnen Tipps geben, wie sie mit ihrem "Anderssein" klar kommen. Als sei man unglücklich, wenn man nicht ständig in der Großgruppe unterwegs ist.

    Die Eulenmenschen haben wenigstens das Nachtleben auf ihrer Seite.

    Schokozwerg, aber das ist doch schon ein Punkt, wo man anpacken kann. Also die Hinweise auf den Geschenktisch gepflegt ignorieren, so als Beispiel, und das Kind einfach da lassen mit dem Hinweis auf irgendwelche Termine. Ich kenne das auch nicht, dass die Eltern mit eingeladen sind, das ist ja furchtbar.

    Irgendjemand muss damit anfangen, die Sitten zu ändern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du die Einzige bist, die davon genervt ist. Bestell einen Schwung Kinderbücher/Lego/Lernspielzeug bei Amazon und die Sachen werden dann halt verteilt, Punkt.

    "Ich war letzte Woche schon bei Phil-Jannik auf der Party und nächste Woche hat meine Mutter ... irgendwann muss ich auch mal die Wäsche machen, das Rad flicken, brauche Zeit für mich, frische Luft etc. ... wann soll ich zum Abholen da sein?"

    Ach Quatsch, gar nichts entschuldigen. Oder nur wenn das dein Gewissen erleichtert.

    Schau mal, ob es eine Stellenausschreibung (für den Seiteneinstieg geöffnet) gibt. Dann mit der entsprechenden Schule direkt Kontakt aufnehmen und fragen, ob du mal einen Tag mitlaufen darfst. Wird bei uns oft gemacht. Dann kommst du mit in den Unterricht und hast Gelegenheit zu fragen und zu schnuppern. Muss nicht gleich ein wochenlanges Praktikum sein.

    Wenn du nicht direkt eine passende Ausschreibung findest, mal schauen, welche Schule in deinem Wunschort zu dir passen würde und dort einmal anklopfen.

    Und ja: Bundesland und gewünschte Schulform wären hilfreich zu wissen.

    Ansonsten schon mal die Bewerbungsunterlagen zusammenstellen, damit du die Gelegenheit beim Schopfe greifen kannst. Bücher und Videos sind schön, aber die Realität ist doch immer anders und zuallererst wäre wichtig herauszufinden, ob dieser Job zu dir passt. Warum willst du nach vielen Jahren wechseln?

    Und dir vielen Dank für den Beitrag! Bei mir ist es 100% genauso und ich bin erstaunt-erleichtert, dass es doch einigen Kolleg:innen so geht!

    Vielleicht wird zu oft behauptet, dass Geselligkeit in der Freizeit erholsam und wichtig ist und dass introvertierte Menschen irgendwie nicht so glücklich sind. Warum sonst sollte man es als problematisch ansehen, dass man einfach manchmal seine Ruhe braucht und sonst nix? Weil es Leute gibt, die von Bädern in der Menschenmenge gar nicht genug kriegen können? Stimmt das überhaupt?

    Der Vergleich mit dem Akku ist schon sehr gut. Ziehen wir uns also mit gutem Gewissen zurück und laden ihn auf :sofa:

    Schokozwerg, das kann ich so gut verstehen :troest:

    Wobei ich manche Familienfeiern deutlich anstrengender finde als Unterricht. Bei mir formt sich nach zuviel solcher sozialer Turbulenzen so eine Art Drehteller oder Strudel oder wie auch immer man das bezeichnen will im Kopf. Gesprächsfetzen, was-hab-ich-gesagt's, weia-wie-nervig's ...

    Da hilft nur Ausklinken, Sport, Spazierengehen, Musik machen, sowas.

    Ich hoffe, du kommst auch wieder mal in ruhigeres Fahrwasser, das hört sich echt stressig an bei dir.

    Das mit dem Nachfragen und in-eigenen-Worten-Formulieren ist ja absolut nichts Neues.

    Mir erzählte neulich ein schon lange pensionierter Kollege, dass er nach einem abgelesenen Referat gefragt hat: "Worum ging es eigentlich in Ihrem Referat?" Die Antwort war betretenes Schweigen.

    Ich glaube, wir müssen mehr einen Fokus darauf legen, was es heißt, etwas verstanden zu haben. Beim Verstehen kann einem vieles helfen, das ist ja viel leichter als früher. Nun kommt neben Youtube und Wikipedia auch noch die KI dazu.

    Inzwischen bin ich da relativ entspannt.

    Der "Volksverpetzer" bietet Höcke-Zitate mit Quellen.

    Ich muss sagen, ich finde das alles ganz ganz gruselig. Und gestern dachte ich noch, was wir den Müttern und Vätern unseres Grundgesetzes doch zu verdanken haben. Irgendwie nimmt man das immer so hin (also ich ;-)), aber wenn man so erfährt, was sie sich alles überlegt haben, um zu verhindern, dass "es" noch einmal passiert. Die Gewaltenteilung. Die Grundrechte. Die Möglichkeit, Parteien zu verbieten - aber eine mit hohen Hürden versehene Möglichkeit. Die Möglichkeit, einige Grundrechte zu entziehen.

    Es ermutigt mich, dass derzeit viele auf die Straße gehen, um vor dem Erstarken der Rechtsextremen zu warnen.

    Wenn man dann auch wieder diesen Trump in den Nachrichten sieht ... Zeit zum Spazierengehen.

    Wir hatten mittags Schluss, damit alle sicher nach Hause kommen und dann spazieren gehen können. Das fand ich jetzt voll ok und ja, dann gehe ich wohl auch gleich mal raus, habt ihr schon Recht, und Schneeschippen ist auch noch angesagt.

    Meine Wetter-App zeigt fast durchgängig Schnee bis morgen um 7. Tja mal gucken.

    Ich habe auch Verständnisprobleme. Da rüstet man für teuer Geld alle Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten aus, und wenn sie mal wirklich sinnvoll zum Einsatz kommen könnten, kommt wieder dieses Rumgeeier. Das ist ein paar Tage, und man kann nicht nur Risiken vermeiden, auch Rettungsdiensteinsätze, Blechschäden (Elterntaxis) etc.

    Bei uns fallen an solchen Tagen zuverlässig auch die Busse aus. Manchmal einfach so: Endstation, zu gefährlich.

    Ich würde einen Teufel tun und meine Kinder da rausschicken.

    Das war damals in den 90zigern nicht anders. Abbruchquoten bis zu 50 % der Studierenden bis zum Vordiplom.

    Die meisten derjenigen, die die Vordiplomsprüfungen überstanden haben, haben dann auch den Abschluss gemacht.

    Das scheint heute nicht anders zu sein. Leider immer noch Abbruchquoten bis zu 50 % im Mathematik Studium.

    Da hat sich also nichts geändert.

    Das war in den 80ern auch nicht anders und wird sich vermutlich auch nicht ändern. Mathe an der Uni ist halt eine andere Liga als in der Schule. Das wird auch eher noch mehr werden.

    Ist das so schlimm? Wenn man rechtzeitig die Kurve kriegt und was anderes wählt, weil es eben doch nicht das Richtige ist, ist das kein Beinbruch. Es ist auch eher so, dass die Leute merken, dass es nicht das ist, was sie sich vorgestellt haben. Bei uns waren die Abbrecher schon früh weg, die haben erst gar nicht die Vordiplomsprüfungen versucht.

    Selbst Abbrecher in späteren Semestern finden noch irgendwie einen Weg.

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