Wenn man schon träumt, dann richtig: 3 Monate im Sommer UND keine Kürzungen
Ach, machen wir uns doch nichts vor: Selbst der tollste Job ist gleich noch toller, wenn man nicht hin muss.
Wenn man schon träumt, dann richtig: 3 Monate im Sommer UND keine Kürzungen
Ach, machen wir uns doch nichts vor: Selbst der tollste Job ist gleich noch toller, wenn man nicht hin muss.
Dann ist Text-Abschreiben eben eine Challenge, leise sein und arbeiten auch.
Ah, die berühmte "Gelbe Karte" - ja, die setzen wir auch gern ein. Und viele sind dankbar dafür.
Liegt das nun daran, dass die Aufgaben tatsächlich unverständlich sind, oder daran, dass viele SuS gewohnt sind, sich nicht lange selbst anzustrengen, sondern gleich um "Hilfe" schreien, die ihnen dann oft bereitwillig gewährt wird, so dass sie es nie lernen, solche "Probleme" selbst zu lösen?
Definitiv letzteres. In der Klinikschule können wir theoretisch jedes Kind einzeln beschulen, sind tatsächlich aber am Anfang hauptsächlich damit beschäftigt, ihnen das ständige "ich brauch Hilfääää"-Geschrei abzugewöhnen.
Das höre ich von vielen Kolleginnen mit Kindern... Sie kämen zu nichts, wenn die Kinder "da" sind (also nicht in der KiTa und nicht im Bett)...
Sorry, gar nicht böse gemeint: Du hast keine Kinder. Ich hab auch zwei Exemplare, die von Anfang an in der Lage waren, sich selbst zu beschäftigen und bei denen man gelegentlich nachschauen musste, ob sie noch da sind.
Aber es gibt eben auch Kinder, die das nicht können und die ständig "jemanden brauchen". Und dann ist es eben so, dass Du gar nichts anfangen brauchst, wenn die Kinder "da" sind.
Über den Anteil, den die Eltern daran haben, diskutieren wir jetzt aber bitte nicht...
Und wenn ich oder ein anderer dir jetzt sagt, dass du -wenn du es angibst- zu 100% nicht verbeamtet wirst? Willst du dann lügen und es verheimlichen?
Selbstverständlich. Du etwa nicht?
@TE: Der Amtsarzt untersucht Dich immer unter der Prämisse, abzuschätzen, ob du irgendwann mal vorzeitig dienstunfähig wirst. Ein Klinikaufenthalt Ende des 20. Jahrhunderts dürfte da kaum interessieren.
Allgemein gehen die Referendarszahlen fürs Gymnasium in Bayern deutlich zurück.
Zyklusschwein, ick hör dir grunzen!
Hausarrest, Playstation-Controller weg, Taschengeld gestrichen, Fernsehverbot, Handy weg... Sowas kennen die Kids heute doch gar nicht mehr...
Oh. Mein. Gott. Als ich ein "kid" war, kannte ich weder Handy noch Playstation.
Allerdings - so viel Ehrlichkeit muss sein - auch keinen Hausarrest und kein Fernsehverbot.
Per Post gefällt mir tatsächlich am Besten. Wobei das vermutlich weniger lustig ist als man denkt. In Brennpunkten hat vielleicht nicht jeder Internet.
Heutztage kommst Du selbst in Deutschland leichter ins Internet als dass Du eine Briefmarke kaufen und den frankierten Brief irgendwo einwerfen kannst. Egal wo.
Aber Prognosen werden eben nicht einfach aus der Luft gegriffen
Bei den Prognosen zum Lehrkräftebedarf wäre ich mir da nicht so sicher.
Irgendwie stelle ich mir eine bayrische Seminarschule mit 20 neuen Reffis zu Jahresbeginn vor, die nach den Herbstferien ganz viel übernehmen, und dann zu Februar verschwinden (und die nächsten Reffis kommen doch erst im nächsten Schuljahr, oder?)
Genau so. Wer das als Eltern nicht will, muss sich ein Landgymnasium suchen, die sind selten Seminarschule. In Würzburg z. B. sind alle acht staatlichen Gymnasien Seminarschule.
Vielleicht ein gutes Schlusswort: Don't feed the troll. Ich glaube eher an die flat-earth-Theorie als daran, dass der TE Referendar ist oder es jemals war. Es scheint mir mittlerweile gängige Strategie der Aluhütler, auch Foren wie dieses zu nutzen, um ihre Kruditäten unters Volk zu bringen.
Ich finde es eigentlich ganz ok, wenn ich mich nicht mit ganz Deutschland, sondern nur mit ein paar anderen Bundesländern um Plätze in den begehrten Ferienregionen streiten muss. Interessant wäre übrigens mal eine Statistik, die genau ausweist, wann welche Länder in ihren Sommerferien schönes Wetter hatten. Ich denke, da kommt über die Jahre keiner besser oder schlechter weg als andere. Ich selbst jedenfalls erinnere mich an zahlreiche Jahre, in denen es im August erst richtig schön wurde - aber an ebenso zahlreiche Jahre, in denen der Sommer Ende Juli vorbei war.
Ganz persönlich und egoistisch genieße ich natürlich die Tatsache, dass wir seit jeher zwei Wochen Pfingstferien haben und da z. B. ganz entspannte 300 Euro für ein großes Ferienhaus in DK bezahlen, das ab der Folgewoche 600 kosten würde.
OT, ernst gemeinte Frage: Wie plane ich eigentlich meinen Unterricht, wenn das Schuljahr mal 32 und mal 38 Unterrichtswochen umfasst?
Achtung, noch ein Schenkelklopfer:
Im Radio hieß es, dass nur eine Atemschutzmaske zu tragen bereits helfen kann. Leider wurde ich im Supermarkt wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses" festgenommen.
Ruhe in Frieden, Fips Asmussen!
Herbst - haben wir ab Ende der Woche. Da fallen die Temperaturen auf gute 20 Grad.
Hoffentlich.
Spielst du auf die schlechten Einstellungsmöglichkeiten an?
Genau. Deutsch ist ein tolles Fach, wenn man sich für die Inhalte interessiert (OT: Ich mag die Metapher vom "brennen" nicht. Ich kann in meinem Beruf brillant sein, ohne dafür zu brennen. Die Wahrscheinlichkeit, in dem Beruf glücklich zu werden, sinkt außerdem mit steigendem Hitzegrad, weil es bei der Berufsausübung in viel entscheidenderem Maß auf ganz andere Faktoren ankommt als auf die Begeisterung für das, was man tut. Allzu große Begeisterung ist aber eher schädlich, weil sie leicht den Blick für Missstände vernebelt).
Ein Mangel- oder auch nur gesuchtes Fach ist es wohl an keiner Schulart, in keiner Stufe und in keinem Bundesland.
Ich hatte das nicht unter Geschmacksaspekten gesagt.
Finger weg von Kombinationen mit Deutsch.
Eine andere Fächerkombi/Schulform kommt für mich nich so wirklich in Frage
Schade. Warum?
wenn ich schon Lehrerin werde
Diese Formulierung lässt tief blicken, finde ich. Vielleicht solltest Du diese Berufswahl mal komplett auf den Prüfstand stellen - mit 25 ist es dazu definitiv nicht zu spät.
Als meine wirklich sehr liebe Schulleitung den Wisch für das Finanzamt ausgefüllt hat, dass ich keinen Arbeitsplatz in der Schule habe, meinte sie, dass sie es demnächst nicht mehr machen könnte, weil meine Schule gerade "renoviert" wird und es dann ein paar mehr Arbeitsplätze hat (wir reden immer noch von unter 1 Platz pro Person und ohne feste Zuordnung). Sollte es zu einem Problem werden, führe ich gerne den Kampf aus, aber einige SL sind womöglich zögerlich und nicht so schnell mit "ja, ich gebe zu, dass wir keine Ausstattung hier haben"
In der Tat. Man müsste nachweisen, dass die zur Verfügung gestellten Geräte zur Erledigung seiner Arbeit nicht ausreichen. Das stelle ich mir schwierig vor. Und ob das Nichtzurverfügungstellen eines adäquaten Arbeitsplatzes analog auf das Nichtzurverfügungstellen eines adäquaten Computers übertragbar ist, wage ich stark zu bezweifeln.
Nun, die Lösung ist ebenso einfach wie bestrickend: Allen schulischen Krempel, den man zu Hause so hat und lagert, einpacken, in die Schule fahren und dem SL vor die Füße stellen: "Chef, Sie wollen mir ja die Notwendigkeit eines häuslichen Arbeitszimmers nicht mehr bestätigen. Deshalb gehe ich davon aus, dass Sie mir einen adäquaten Ersatz hier im Haus zur Verfügung stellen. Wo soll ich mit den Sachen hin? Ach ja, von der EInhaltung der Arbeitsstättenverordnung gehe ich selbstverständlich aus."
Wenn Cheffe dann so reagiert wie erwartet, wird er es wohl selbst merken, dass er wohl besser weiterhin die Bestätigung unterschreibt.
Niemand verbietet den Schulträgern noch einmal 100 oder 200€ pro Gerät zuzugeben, denn die sind eigentlich für die Sachausstattung der Lehrkräfte zuständig und eben gerade nicht das Land.
Da hast Du eines der grundlegenden Probleme des Schulsystems der Schulsysteme hierzulande gelassen ausgesprochen.
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