Ich studiere momentan Deutsch und Englisch für das Lehramt an Gymnasien.
Allerdings lese ich immer wieder von der "Korrekturhölle", von Lehrern, die praktisch kein Privatleben mehr haben, von Lehrern, die auch bei reduzierter Stundenzahl am Limit sind, die teilweise sogar vor Gericht ziehen usw.
Ist die Situation an Haupt- und Realschulen ähnlich?
Meine Erfahrung an der Fachoberschule (nicht direkt mit Gym vergleichbar, da nur Oberstufe): Ca. 500 Zeitstunden Korrekturen pro Schuljahr. Abi nicht mitgerechnet. Das war aber in Bayern, wo nicht nur die Zahl, sondern in engen Grenzen auch die Form der schriftlichen Leistungserhebungen vorgegeben ist.
Am Gymnasium hast Du dann halt die Unter- und Mittelstufe. Da kannst Du Dich auf hunderte mehr oder weniger stümperhafter Erörterungen und "Phantasieerzählungen" freuen, die Du jedes Jahr alle gleich sorgfältig korrigieren musst.
Also finde ich, dass es der Ausdruck "Korrekturhölle" ganz gut trifft. Ich würde diese Kombi nicht mehr studieren.