Ich empfehle eine Tätigkeit als Schulhausmeister. Da respektieren Dich alle, bis hinauf zum Schulleiter, und Du musst gar nicht mehr unterrichten. Davon abgesehen: an allen Schulen, die ich bis jetzt kennenlernen durfte, war das dickste Auto auf dem Parkplatz das des Hausmeisters.
Beiträge von fossi74
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"Hilfsschüler", ts, ts, ts. In meiner Kindheit gab's die noch.
Das war vor der Erfindung von Euphemismen.Ich hatte kürzlich zwei Schüler aus Hessen - von der "Schule für praktisch Bildbare". Fand ich irgendwas zwischen amüsant, bizarr und gruselig.
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Alsich habe ja schon vieles hier gelesen, aber dass ein Lehrer einen Arbeitsplatz braucht, hat wirklich noch keiner in Frage gestellt. Ich wäre natürlich sehr froh, wenn ich so einen angemessenen Arbeitsplatz hätte...
Oh, unser lieber Kollege Plattenspieler ist ein großer Infragesteller, wie man leicht feststellt, wenn man hier eine Weile mitliest. Evolutionstheorie, Klimawandel, Selbstbestimmung / Gleichberechtigung der Frau, you name it...
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Pauschale Antwort: Finger weg von allem, was Riester heißt.
OT: Sieh es einfach so: Riester war ein SPD-Mann. Die SPD ist die Partei, die seit zwanzig Jahren darauf hin arbeitet, ihrer ehemaligen Klientel - dem sogenannten "kleinen Mann" - das Geld aus der Tasche zu ziehen. Riesterprodukte, "Hartz-IV", Modernisierungsumlage, usw. usf. ad nauseam.
Den Lohn dieser Mühen fährt die SPD allerdings gerade ein.
OnT: Nach wie vor halte ich die private Altersvorsorge für eine/n Beamt/in für absolut überflüssig. Wenn die diversen Reformen bei der Beamtenversorgung so weitergehen, ist frühestens in hundert Jahren damit zu rechnen, dass die Pension auf dem erbärmlichen Niveau gelandet ist, auf dem die Rente jetzt schon ist.
@TE: Wenn Du vorhast, dauerhaft Teilzeit zu arbeiten, mag das anders aussehen. Lass Dir aber auf jeden Fall von Deinem finanzmenschen erläutern, warum er zusätzliche Absicherung für Dich angebracht findet. Die Wahrscheinlichkeit ist recht groß, dass er sich mit dem System der beamtischen Versorgung schlicht nicht auskennt und Dir erstmal zusätzliche Absicherung empfiehlt, weil er das immer so macht und weil ihm das eine gute Provision einbringt. -
Hm, wie ist denn das gemeint? Meinst du, dass wir uns in unserer Argumentation für eine Aufzeichnung der Arbeitszeit in einer Traumwelt bewegen? Solltest du das meinen, hielte ich es für recht abgehoben, ja geradezu arrogant, da es aus meiner Erfahrung heraus bei vielen Kollegen "brennt" und die Entlastung kommen muss! Insofern halte ich das Urteil des EuGH und eine Diskussion über zu lange Arbeitszeiten/Entgrenzung der Arbeit für lange überfällig.
Du irrst. Ich bezog mich auf die "Argumente" dagegen und bin ganz bei Dir.
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Ich stelle fest: Je länger ich in diesem Thread mitlese, desto froher bin ich, jeden Morgen gegen dreiviertel acht mein Büro zu betreten, um es gegen vier wieder zu verlassen und den Rest des Tages nicht mehr an die Schule zu denken.
Und:
Je mehr ich vom herkömmlichen Unterrichten wegkomme, desto seltsamer erscheint mir immer öfter die Denkweise vieler Lehrer. Viele von uns scheinen sich wirklich in einer Art Traumwelt zu bewegen, was den Job betrifft. -
Na ja, du weißt ja, dass in Bayern Fachschaftsbeschlüsse nicht bindend sind
Heute ja. Frisch aus dem Ref Nein.

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Hier D/E, immer viel in der Oberstufe. Ich unterschreibe Fossis Aussage zu 100%.HÜs (heißen hier Stegreifaufgaben) schreibe ich so gut wie nie, höchstens mal eine "fill-in-the-blank" Vokabelabfrage. Hausaufgaben korrigiere ich nur die in Bayern vorgeschriebenen Übungsaufsätze. Es würde mir nicht im Traum einfallen, sonst irgendwelche Hefte zu korrigieren.
Und trotzdem ist es dir Korrekturhölle, die die Stimmung manchmal über Wochen und Monate nachhaltig versauen kann.Wobei Du da noch Glück hast, dass es bei Dir offensichtlich keinen Fachschaftsbeschluss gibt, der z. B. vier Stegreifaufgaben pro Jahr vorgibt.
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Ich studiere momentan Deutsch und Englisch für das Lehramt an Gymnasien.
Allerdings lese ich immer wieder von der "Korrekturhölle", von Lehrern, die praktisch kein Privatleben mehr haben, von Lehrern, die auch bei reduzierter Stundenzahl am Limit sind, die teilweise sogar vor Gericht ziehen usw.
Ist die Situation an Haupt- und Realschulen ähnlich?
Meine Erfahrung an der Fachoberschule (nicht direkt mit Gym vergleichbar, da nur Oberstufe): Ca. 500 Zeitstunden Korrekturen pro Schuljahr. Abi nicht mitgerechnet. Das war aber in Bayern, wo nicht nur die Zahl, sondern in engen Grenzen auch die Form der schriftlichen Leistungserhebungen vorgegeben ist.
Am Gymnasium hast Du dann halt die Unter- und Mittelstufe. Da kannst Du Dich auf hunderte mehr oder weniger stümperhafter Erörterungen und "Phantasieerzählungen" freuen, die Du jedes Jahr alle gleich sorgfältig korrigieren musst.
Also finde ich, dass es der Ausdruck "Korrekturhölle" ganz gut trifft. Ich würde diese Kombi nicht mehr studieren. -
Bei der Thematik sollte man auch mal an Linkshänder denken. Für die ist die Frage ob Tintenroller oder Füller auch weniger von Belang, aber die Qualität von Tinte und Papier ist kriegsentscheident.
Ich setze beim Korrigieren auch auf Tintenroller und habe selber lange suchen müssen, bis ich einen Stift gefunden hatte, der so schnell trocknet, daß es eben nicht schmiert.Papier: Oxford "Optik Paper" 90g/qm. Gibt nichts besseres.
Ich benutze gern einen der zahlreichen Lamy-Safari-Füller, die ich im Lauf der Jahre in der Schule gefunden habe (und die NIE jemals ein Schüler vermisst hat... das wäre nochmal ein anderes Thema), am liebsten mit der normalen F oder EF Feder. Also keine Linkshänderfeder, das muss gar nicht sein. -
nun ja, die arbeit ist immer so lang, wie der gedanke, der sie trägt. das sind beim umfang einer abiaufgabe dann außer in extremen ausnahmefällen i.a. die erwähnten zehn seiten. mit weniger kann man kaum alles unterbringen,was es bei einer gründlichen und fundierten interpretation zu sagen gibt.
Man kann aber auch - und das wird in der Mehrzahl der Fälle so sein - fast alles weglassen, was es bei einer gründlichen und fundierten Interpretation zu sagen gäbe, und die zehn Seiten mit redundantem Geschwurbel füllen.
Eine fachlich hervorragende Arbeit kann gern auch fünfzehn Seiten umfassen und ist trotzdem schneller korrigiert als sechs Seiten Schwall-ins-all, gern auch garniert mit zwanzig unzureichend gekennzeichneten Einschüben.
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Mein Ziel aus Gymnasialperspektive: Im Lauf der weiterführenden Schule sollen die Schüler und Schülerinnen 10 Seiten A4 Deutsch-Aufsatz am Stück schreiben können. Selber fällt mir das mit Füller sehr viel leichter als etwa Tintenroller. Aber vielleicht fehlt mir mit dem auch nur die Übung. Wenn in meinen Kursen stattdessen jemand vier Seiten in letztlich Druckbuchstaben verfasst, mit Kugelschreiber, stelle ich mir das unnötig schmerzhaft vor.
Hmm. Mein Ziel war eigentlich immer, dass die Schüler eben keine zehn Seiten schreiben. Korrigierst Du gern?
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Die entsprechende Verordnung unterliegt der Geheimhaltung und die Verschwiegenheit darüber ist Teil des gesonderten Eides.
Ach so, Du hast den Ironiemarker vergessen. Kein Ding, passiert mir auch noch gelegentlich.
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GK-Lehrer leisten neben der Verbeamtung noch einen zusätzlichen Eid, da bei ihrem Unterrichtsstoff naheliegenderweise eine "besondere Verfassungstreue" vorgeschrieben ist. Deshalb kommt zu diesem Akt auch extra ein Mitarbeiter vom Verfassungsschutz ins RP. Die Lehrer sind auch angehalten dementsprechend zu agieren und ggfs. Vorfälle unter Schülern oder Kollegen direkt an das Landesamt zu melden, nicht über die Dienststellenleitung (gesonderter Dienstweg).
Hast Du dafür einen Beleg? Davon habe ich als SL in BW noch nie gehört. Auch §47 LBG sagt davon nichts.
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1. Ja, meine Aussage ich erst gemeint. Der Artikel über Herrn Glasl ist nicht zu entnehmen, dass es eine geheime Akte gab. Bitte gründlicher recherchieren...da hat kein Gericht irgendwas gemacht! Urteil? Nirgendwo zu finden.
2. Man muss auch in Deutschland berücksichtigen, dass es nicht nur rechtsradikale gibt sondern auch linksradikale, die genau so [füge beliebiges Adjektiv hierhin] sind. Das wird leider immer wieder vergessen. Wäre jemand in der AfD gewesen, würde man auch genau so handeln.Eine Aussage der SDS-Satzung (Bayern):
"Als revolutionäre Sozialist*innen erkennen wir die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umsturzes als Voraussetzung für die Befreiung der Arbeiter*innenklasse und die Schaffung einer klassenlosen Gesellschaft."
steht meines Erachtens nach in direktem Widerspruch zu den Prinzipien des Beamtentums. Herr Glasl war nicht so ein popeliges Mitglied, der war Bundesvorstand.
Was zum Schmunzeln am Rande: Ein Herr Glasl dürfte vielen bayerischen Lehrern als Unterzeichner ihrer Examenszeugnisse bekannt sein.
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Mir wäre es auch neu, dass KMS - zumal automatisch! - ihre Gültigkeit verlieren sollen (bin ja mit einem halben Bein auch noch in Bayern engagiert). Aus dem Seminar (lang ists her) kann ich mich auch noch an jahrzehntealte KMS erinnern, die dennoch gültig und den Schülern am Schuljahresbeginn kundzutun waren ("Gefahren des Eisenbahnbetriebs", hach!).
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Wer erzählt so etwas?Bin ich also doch ein „Nichtlehrer“..?
Mir scheint, du verwechselst "staatlich genehmigt" mit "staatlich anerkannt".
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Was w
Nächste Frage: Wer kennt eine Uni, an der man sich ohne Latinum fürs Lateinstudium einschreiben kann?

Gefolgt von: Wie groß sind wohl die Einstellungschancen eines Lateinlehrers ohne großes Latinum? Reicht heutzutage nicht ein Latinum, gute Allgemeinbildung, eine knackige Portion Selbstvertrauen aka "zutrauen würde ich es mir" um guten Lateinunterricht zu erteilen?

Nun - ich wage zu behaupten, dass bei vorliegen eines Studienabschlusses kein Mensch mehr nach dem Latinum fragt.
Im übrigen bleibe ich dabei, dass von Geschichte als Fach grundsätzlich und unter allen Umständen abzuraten ist.
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Ist doch prima! Ich würde dann in den schillerndsten Farben von meiner Durchfallerkrankung berichten!
Hör bloß auf. Ich hab eine Kollegin, die das genau so macht.
Mit einer Stuhlprobe dabei?
Viel fehlt bei meiner Kollegin wahrscheinlich dazu nicht mehr...
Nein, es geht den Arbeitgeber nichts an. Nicht ohne Grund bekommt man beim gelben Schein (also in der GKV) eine Bescheinigung ohne Diagnose für den Arbeitgeber!
Genau so ist das. Ich würde sogar noch weiter gehen und als Grund schlicht nennen "Abwesenheit".
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Unsere Schulleitung hat in diesem Fall einfach nicht weitsichtig geplant.
Im Sinne der Schüler müssen wir nun einfach Gas geben.Nuja. Ihr werdet eine Korrektur in angemessener Tiefe und Gründlichkeit abliefern und gut ist.
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