Beiträge von fossi74

    ich glaube nicht, dass der Schüler, der dann die Schule ohne Abschluss verlässt, irgendeinen Einfluss auf das Ziel der Arbeitskampfmaßnahme haben wird. Bei den Verhandlungen ist er gar nicht involviert. Das macht also nicht so viel Sinn.

    Ich hoffe, Du hast die Ironieanzeiger vergessen. Falls nicht, schließe ich Dich hiermit in mein Gebet an den heiligen Bimbam ein.

    Dieser Zwang, dass es ja gemacht werden muss, kombiniert mit der freien Zeiteinteilung sind für mich persönlich ein absoluter Killer. Ich prorkrastiniere, fühle mich dabei und auch deswegen schlecht und bin noch unmotivierter anzufangen.

    Ach... dabei muss man doch einfach nur anfangen!

    - Das ist übrigens der (mir wirklich mal so gegebene) Rat einer älteren Bekannten, die seit bald zwanzig Jahren aus ihr selbst völlig unklaren Gründen nicht mehr Auto fährt, aber fast ebenso lange überzeugt ist, dass sie es "demnächst einfach mal wieder probiert"... Wie war das nochmal mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung?

    Ich finde es schade, dass du diese Erfahrungen machen musst. Aber ich denke in dem von mir hervor gehobenen Teil deines Zitats liegt meiner Meinung nach dein Denkfehler.

    Du kannst einen Hund nicht zum Jagen tragen, wie man so schön sagt.

    Besser kann man fast nicht raten. Ich erlebe das jeden Tag bei mir: Je mehr und je individueller Du einen Schüler berätst (bei uns ist oft die zukünftige Schullaufbahn ein Problem), je mehr wichtige Leute du mit seinem Anliegen nervst, je mehr du für ihn möglich zu machen versuchst... desto größer ist die Sicherheit, dass hinterher gar nichts dabei herauskommt. Deshalb gehe ich mit solchen Herausforderungen mittlerweile entspannt um - ich engagiere mich gern, ich mache auch gern ein paar Telefonate (nein, das ist gelogen - telefonieren ist die Hölle!!), aber ich verfalle nicht mehr in Aktionismus. Et kütt wie et kütt, sagt man wohl in Köln.

    Aber was ich nicht gut finde ist, wenn Du Dir das raus suchst, was Dir passt und das andere ignorierst.

    Weißt Du, ich finde das auch nicht gut. Aber soviel Christentum habe ich halt anscheinend doch intus... :engel:

    5-Jährige Täter und das ist nicht selten?

    Da sind Doktorspiele aus dem Ruder gelaufen. Ich glaube wirklich nicht, dass das so wahnsinnig selten passiert. Muss man wahrscheinlich auch nicht so hochkochen, wie es da in Wasweißichwo passiert ist.

    Hast Du den Text auch gelesen? Denn ich finde nicht, dass der hier sonderlich gut passt.

    Wie gesagt - passend finde ich hier, dass die Opfer gehen müssen (warum nicht die - bekannten! - Täter? Warum nicht die Erzieherinnen, die ganz offensichtlich ihre Aufsichtspflicht verletzt haben? Dass die betroffenen Eltern monatelang Stunk machen müssen, um überhaupt etwas zu erreichen, spricht doch Bände!), um einen nebulösen "Frieden in der Einrichtung" wieder herzustellen. Erinnert mich irgendwiestark an Dürrenmatts "Physiker", Auftritt Missionar Rose, nachdem im Sanatorium zwei Krankenschwestern ermordet worden sind: "Ein wahrer Gottesfriede herrscht in diesem Haus"...
    Gut, das hätte auch in einer staatlichen Einrichtung passieren können; das sei zugegeben. Dennoch, wie gesagt: Auch der Titel der Presseerklärung ist so dermaßen typisch kirchlich, dass man glatt k* möchte. Erst monatelang alles zu vertuschen versuchen und dann etwas von "Verantwortung" dahersalbadern.

    Welche Einrichtung wäre denn jetzt erst einmal nicht überfordert, wenn 5-Jährige andere 5-Jährige missbrauchen?

    Eine professionell geführte, in der es für solche Vorfälle (die beileibe nicht selten sind) ein festgelegtes Procedere gibt.
    Aber wahrscheinlich waren die kirchlichen Erzieherinnen auch zu rein, um an so untenrum-Sachen überhaupt zu denken.

    <Mod-Modus> Ich habe die Beiträge, die sich nicht direkt auf den rechtlichen Aspekt der Ausgangsfrage bezogen, erst einmal gesperrt. Bitte mäßigt euch. </Mod-Modus>

    Ich konnte in diesem Thread bislang keine Unmäßigkeiten feststellen. Aber nachdem nun auch ein Beitrag von mir weg ist, muss ich mich da wohl mal wieder getäuscht haben...

    Klar ist aber auch, acht laute Kinder können nicht so laut sein wie 28 laute Kinder!
    Schon rechnerisch...

    Hm. Kommt sicher auf die Kinder an. Ich würde da schon auf kollegiale Erfahrungen vertrauen.

    Die Beihilfe gibt es genauso....aber darum geht es gar nicht.

    Dann entschuldige den Hinweis. Ich dachte, da Du eigene Kinder erwähnt hast, könnte das für Dich schon von Belang sein, zumal Dir das möglicherweise nicht auf die Nase gebunden würde.

    Bis irgendwann

    Keine Kritik, nur ein Hinweis: Schöner wäre "Ich melde mich dann nochmal und berichte, was dabei rausgekommen ist. Das könnte nämlich für Kollegen interessant sein, die in der gleichen Situation sind wie ich."

    Ganz persönlich finde ich den Gedanken schwierig einen vorbestraften Kollegen zu haben.

    Hättest Du ja nicht. Wie der TE ja ganz richtig festgestellt hat, gilt er nach dem Gesetz (und nichts anderes darf hier der Maßstab sein!) nicht mehr als vorbestraft.

    @TE: Was hier der Inhalt des dann stattfindenden Gesprächs sein wird, kann ich Dir auch nicht sagen. Ich kann mir nur zwei Szenarien vorstellen:

    1. Du sollst die Gelegenheit bekommen, im persönlichen Gespräch bestehende Vorbehalte gegen Deine Person auszuräumen (oder zu bestätigen - aber Du wirst wohl kaum sagen, "ja, war echt blöd von mir damals, ... dass ich mich habe erwischen lassen!")

    2. Man will Dich von vornherein nicht fürs Ref zulassen, kann Dich aber nicht gerichtsfest einfach ablehnen, weil die Vorstrafe ja längst getilgt ist, sondern muss (und wird) die Ablehnung dann aus dem Gesprächsergebnis ableiten.


    Ja ich denke auch, nächster Schritt Anwalt für Verwaltungsrecht. Möglichkeiten der vorzeitigen Tilgung aus dem BZRG klären und klären ob man eine Chance hat die Ablehnung anzufechten.

    Noch besser zum Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Strafrecht. Und abgelehnt bist Du doch noch gar nicht.

    edit: Ich meinte einen richtigen Anwalt, nicht eine Fernberatung auf frag-einen-anwalt.de. Dort hätte ich zumindest die 60 € für eine vertrauliche Beratung investiert.

    @all: es geht um die "Beurlaubung in den Privatschuldienst", nicht um eine allgemeine Beurlaubung ohne Bezüge.
    Mirofinesse: Mit der Annahme, eine Klasse von acht (noch dazu hörgeschädigten) Kindern sei per se leiser als eine Regelklasse, wäre ich vorsichtig.
    Aufpassen solltest Du auch hinsichtlich der Bezahlung an der Privatschule. Wenn sie staatlich anerkannt ist, bekommst Du ja weiterhin Deine Bezüge. Es gibt aber viele Privatschulen, die die Beihilfe nicht übernehmen. Das solltest Du unbedingt im Vorfeld klären.

    Ich würde weniger auf ein ärztliches Gutachten setzen als auf persönliche Gespräche mit Leuten, die etwas zu sagen haben, setzen. Mach klar, dass Du über kurz oder lang ausfallen wirst, wenn Du nicht die Möglichkeit zur persönlichen Entlastung bekommst. Eine Garantie ist das natürlich nicht.

    An was für eine Schule willst du denn, dass Du Dir dort diese Entlastung erhoffst?

    Ohne die konkrete familiäre Situation des TE zu kennen - wer täglich vier Stunden pendelt, hat mit Verlaub ein sehr entspanntes Verhältnis zu seiner Lebenszeit und -qualität (um es mal nett auszudrücken). Selbst in Ffm (um mal Hessens wohl teuerstes Pflaster anzunehmen) sollte ein kleines möbliertes Zimmer nicht teurer sein als die Fahrtkosten bei dieser Mörder-Pendelei (und wirkt sich steuerlich genauso positiv aus). Vier dort verbrachte Nächte würden ja reichen, wenn man Montag früh halt doch um halb fünf aufsteht.
    Ich weiß nicht, wie es Dir geht, @themajer88, aber wenn ich um fünf das Haus verlassen würde, wäre ich nach der Rückkehr um 16.15 zu gar nichts mehr zu gebrauchen außer zur Verfolgung des Fernsehprogramms. Es sind ja nicht nur die 20 Stunden (ZWANZIG STUNDEN!!! Das ist eine halbe Arbeitswoche!), die Dir Woche für Woche verloren gehen, sondern auch noch viele, viele Stunden, in denen Du vor Müdigkeit nichts sinnvolles mehr tun kannst. Ok, das war jetzt eine Unterstellung... aber Deinen Schwerbehindertenstatus hast Du wahrscheinlich nicht deshalb, weil Du "auffem Amt wen kennst".

    - Just my two cents, aber zunächst die Pendelei wegzubekommen und dann in Ruhe nach Versetzungsmöglichkeiten zu schauen wäre hier mein allererster Ansatz.

Werbung