Beiträge von fossi74
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Ach ja: Ich setze mein Arbeitszimmer nicht ab, weil mir das viel zuviel Aufwand ist da alles abzurechnen. Fängt schon mit dem Herstellungspreis des Hauses an. Das wurde Ende der 1970er gebaut und zwischendrin mehrfach an verschiedenen Ecken renoviert. Was soll ich da ansetzen? Die m² sind kein Problem, aber mit der Nebenkostenabrechnung geht es weiter. Ich habe ja keine Abrechnung vom Vermieter bzw. von der Hausverwaltung und müßte die vorab auch noch selber erstellen. Da ist mir die Freizeit lieber als da über zieg Tage alles zusammenzuzählen, so dies überhaupt noch möglich ist. Quittungen aus den 1970ern gibt es nicht mehr.
Mit Verlaub: Schön blöd.
Im Übrigen wollte der StB von uns noch nie die Herstellungskosten des Hauses wissen (vielleicht sollte ich ihn mal fragen, ob da noch was geht, zur Not hätte ich die Zahlen nämlich. Falls Du die Daten für Dein Haus brauchst: Die Kostenberechnung des Architekten ist Teil der Bauakte, bis 90 zumindest in Westdeutschland). Wir haben ihm die Grundfläche unserer beiden AZ mitgeteilt, und er bekommt jedes Jahr die Abrechnungen für Strom, Wasser, Heizöl und Schlotfeger. Daraus ermittelt er den Anteil der AZs und gibt das in der Steuererklärung an.
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Komisch - ich konnte den Artikel gerade so lesen. Nun gut, ich tippe den Erguss von Frau E.-M. U. aus M. mal ab; es lohnt sich:
Das Ganze bezieht sich auf einen Artikel mit der Überschrift "Sollen Lehrer streiken dürfen?" vom 14.2., der genau diese Frage zum Inhalt hatte.
Frau U. aus M. schreibt dazu:
"Nein! Lehrer sollten nicht streiken dürfen. Der ganze Schulbetrieb würde zusammenbrechen, jede Planung würde ins Leere laufen, Schüler und Eltern wären sich selbst überlassen. Ich war fast 40 Jahre im Schuldienst tätig und wäre niemals auf die Idee gekommen zu streiken. Missstände im Bildungswesen und in den Schulen sind nicht mit den Füßen und mit Parolengeschrei auf den Straßen zu lösen. Das braucht kluge Köpfe und zielführende Verhandlungen. Ich verstehe auch nicht, weshalb in solchen Zusammenhängen immer wieder der Begriff "Zweiklassengesellschaft" auftaucht. Menschen sind so unglaublich unterschiedlich, dass sie nie alle in einer "Klasse" sitzen könnten. Das sagt eine alte Lehrerin! Es spielt bei all dem auch ein gewisser Neid mit, Neid auf diese "privilegierten" Beamten. Von Außenstehenden wird der Beamte gern als Faulpelz gesehen, der schläfrig an seinem Schreibstisch hängt, beziehungweise als Lehrer einen kurzen Arbeitstag hat und ständig auf Ferien wartet. Von wegen! Ich kann hier nicht in Einzelheiten gehen, aber meine Tage waren immer ausgefüllt und ich möchte keinen einzigen missen. Niemals habe ich an einen Streik auch nur gedacht."
Mikael, Dein Einsatz - schwerer Fall von Leuchtendekinderaugenitis!
Was mich übrigens fast noch mehr schockiert als die Ansichten der Ex-Kollegin (vielleicht ist sie ja Mitte 90, das würde manches entschuldigen) ist die völlige Unstrukturiertheit dieses Textes. Müsste ich die Argumentation bewerten, wäre das nur mit Glück noch eine 5.
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... das Universum und die menschliche Dummheit. Bei Universum bin ich mir aber nicht sicher." - angeblich von Einstein, auf jeden Fall aber wahr:
http://www.mainpost.de/ueberregional/…rt17031,9892206
Erschüttert grüßt
Fossi -
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Mutwillig etwas zu erzählen, was sich mit Leichtigkeit als falsch nachweisen lässt und zwar immer und immer wieder, das ist dann doch eine andere Sache, findest Du nicht?
Stimmt. Leider derzeit eine ebenso populäre wie erfolgreiche.
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na, also mit 70 sehe ich mich (noch) nicht mit Rollator und Treppenlift

Eben. Leider ist unser Rentensystem - auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen - immer noch darauf ausgelegt, dass wir nach 40 Jahren harten Arbeit noch fünf, sechs, vielleicht sogar zehn Jahre unsere Rente verzehren (der Begriff war mal wörtlich zu nehmen) und dann ins letzte Eigenheim umziehen. Als das System entwickelt wurde, war noch keine Rede davon, dass Ü80-jährige sich in quietschbunten Klamotten aufs E-Bike schwingen und mit ihren Wohnmobilen die Straßen unsicher machen. Heute ist das aber so, und über kurz oder lang wird man darauf reagieren müssen. Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird da am Ende vielleicht noch das kleinere Übel sein. Allerdings denke ich nicht, dass wir uns dann mit 70 noch in die Schule schleppen, wo uns ein 75-jähriger Busfahrer hingebracht hat. Es wird andere Formen der Erwerbsarbeit geben, bzw. es muss - wie gesagt - das ganze System tiefgreifend reformiert werden.
Das betrifft auch nicht nur die Rente, sondern die komplette Sozialversicherung. Losgehen wird es mit der KV. Die ersten Experten sehen schon das Ende der PKV in der heutigen Form kommen.
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Die igonriere ich. Ich beschäftige mich wie gesagt grundsätzlich nicht gerne mit frustrierten Menschen. Komm doch einfach mal zu mir in den Unterricht und wir zünden was an. Ist meistens lustig!
Sollte ich vielleicht mal; ich hab da ein echtes Defizit. Geraucht hat bei uns immer nur StD Paul S., so zwei-, dreimal während der Doppelstunde in der Sammlung.
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... und wieso zitierst Du dann ausgerechnet und völlig aus dem Kontext gerissen ausgerechnet mich, die ich hier absolut noch *nie* behauptet habe, NaWi sei per se schwieriger/toller/krasser/wasweissich als GeWi?
Weil es als Aufhänger gut gepasst hat. Und weil ich durchaus ein paar Tage Gedanken gemacht habe über mein Posting (hat sich ja offensichtlich gelohnt), so dass ich nicht mehr genau wusste, auf wen ich eigentlich antworten wollte. Halt typisch Geisti - ungefähr reicht.
Was glaubst Du wohl, wie mich gerade als Naturwissenschaftlerin der Absolutheitsanspruch mancher Phil-I-Kollegen ankekst. Vor allem, wenn man dann doch erschreckend schnell im Gespräch feststellt, wie genau gar keine Ahnung eben diese Personen von Naturwissenschaften haben und auch noch glauben, damit kokettieren zu können.
Das wiederum ist ein Punkt, den ich nicht leugne. Allerdings kommst Du mit dieser Einstellung mit meinen Fächern (D, E, Eth) in der Oberstufe heutzutage nicht mehr weit. Heideröslein ist out, Diskussionen über Klimawandel, Gentechnik und Trump sind in, und es lohnt sich bzw. ist unerlässlich, sich auch damit auszukennen.
Viele ... soso. Wie viele kennst Du denn? Ich kenne ne Menge Chemielehrer
Siehst Du, ich kenn - um eine andere von Dir kürzlich eingeführte Einheit zu zitieren - "einen Haufen". Lass uns das mal einer Kommission für Einheitenfindung vorschlagen, dann werden wir unsterblich (zumindest in Fachbüchern, die kein Schwein liest). Vorschlag: Ein Haufen entspricht einer Menge entspricht der Zahl an Kollegen (eines bestimmten Faches), die man in fünfzehn Jahren Schuldienst kennenlernt.
- Mag sein, dass ich (passiert mir selten, ehrlich!) ein wenig polemisch argumentiert habe, insoweit ein Holzhammer polemisch sein kann. Dennoch: Die von mir gebrandmarkten Kollegen gibt es, vielleicht nicht in Wirklichkeit, aber auf jeden Fall hier im Forum. Und ich gebe es zu: Schon im Ausgangsposting habe ich die beschriebene Haltung auszumachen gemeint. Möglicherweise habe ich dem Kollegen state_of_Trance damit unrecht getan, aber - und das wird jeder länger Mitlesende bestätigen können (ich bin seit 2006 dabei) - die Postings dieser Art kommen in schöner Regelmäßigkeit, gern verbunden mit Forderungen nach höherer Bezahlung/geringerem Deputat/Dienstwagen und Lustknaben für Lehrkräfte naturwissenschaftlicher Fächer.
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Geschweige denn Leute wie ich, die erst seit einem Jahr verbeamtet sind. Da kann man nur hoffen, dass die Grenze nicht noch angehoben wird :O
Naja, ich hab vorläufig noch 23 Jahre, aber ich denke realistischerweise, dass daraus mindestens 26 werden. Was auch überfällig ist, nebst einer gründlichen Reform des ganzen Rente-Pension-Eintrittsalters-Murks, der sich da angesammelt hat.
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Es gibt glaube ich zwei Todesfächer, in denen man entweder nie auf einen grünen Zweig kommt oder für eine wirklich gute Note wirklich *verdammt* viel lernt: Mathe und Chemie.
So, das nehme ich jetzt mal als Aufhänger (ist also in keiner Weise an oder gegen Dich gerichtet, liebe Wollsocken), um mal eine etwas ausführlichere Suada zum Thema "Mordor NaWis vs. Auenland GeWis" loszuwerden. Es kam ja in diesem Thread, der ja nicht zuletzt schon vom Ausgangsposting her darauf angelegt war, wieder mal zu der Frage, warum über diesen alten Käse immer wieder - und zwar nicht von Seiten der Geisteswissenschaften! - diskutiert werden muss.
Nun – die Frage, warum diese Diskussion immer wieder hochkocht, lässt sich wohl nur mit der manchen naturwissenschaftlich ausgebildeten Lehrkräften eigenen Mischung aus Hybris, Beschränktheit und Frust erklären. Es mag sich lohnen, das Problem einmal differenziert zu betrachten.
Da wäre zunächst die Hybris der Genannten (wir reden immer noch von "manchen", gell!), ihre Fächer seien um ein Vielfaches „schwerer“ und von viel weniger Menschen intellektuell bewältigbar als andere. Vor allem Chemiker scheinen mir für den Glauben an "Gottbegnadung" (ja, ich weiß, was mit diesem Begriff konnotiert ist) anfällig, und in der Tat scheint für das Studium der Chemie eine Art Inselbegabung äußerst nützlich zu sein (siehe hierzu auch obiges Zitat). Nicht umsonst sind meist die Lehrer naturwissenschaftlicher Fächer dafür berüchtigt, für in ihrem Fach schwächere Schüler eher wenig übrig zu haben. Ach, nie werde ich Herrn B. vergessen, seines Zeichens Chefchemiker an unserem Provinzgymnasium, für den die Welt aus Chemie bestand und der für Kultur so gar keine Antenne hatte. Er ist dann auch folgerichtig Seminarlehrer geworden, um auch nachfolgende Chemielehrergenerationen angemessen einnorden zu können.
Diese Hybris hat aber noch einen weiteren Hintergrund, nämlich die Tatsache, dass die Chemie, neben anderen Naturwissenschaften, ökonomisch so viel besser verwertbar ist als die meisten Geisteswissenschaften. Schlichte Gemüter schließen daraus auf die „Wichtigkeit“ oder den „Anspruch“ der ersteren und verkennen dabei, dass es lediglich unsere gegen- (viele kluge Köpfe sagen auch nicht ohne Grund: wider-)wärtige Gesellschafts- und vor allem Wirtschaftsordnung ist,die zu dieser Tatsache führt (und die uns demnächst um die Ohren fliegen wird, so nicht ein Wunder geschieht).
Dementsprechend muss auch festgestellt werden – jetzt kommen wir zum Punkt „Frust“ –, dass der Lehrerberuf für die meisten Naturwissenschaftler zumindest gefühlt eher die untere Gehaltsebene ihrer Ausbildung darstellt, für Geisteswissenschaftler jedoch die mittlere bis obere. Viele Chemielehrer (zumindest für SekII ausgebildete) sind offensichtlich ständig frustriert, weil sie sich immer wieder ausmalen müssen, was sie als Abteilungsleiter (oder höher) in der Wirtschaft verdienen bzw. bekommen würden. Dem Deutschlehrer stellt sich dieses Problem nicht; er freut sich seines Lebens und seines Gehaltes, das immerhin (so er Beamter ist) gut dem Doppelten des deutschen Durchschnittsnettos entspricht und sich auch im akademischen Bereich mehr als sehen lassen kann – wer wird schon Professor, Direktor beim Goethe-Institut oder Feuilletonchef bei der FAZ? Von der Tatsache, dass Hölderlin wesentlich besser zum Bezirzen der Damen geeignet ist als Benzolringe, sei hier mal abgesehen.
Bleibt die oben erwähnte Beschränktheit, auf die wir noch eingehen müssen. Nun, diese bezieht sich selbstverständlich nicht allgemein auf die intellektuellen Fähigkeiten von Naturwissenschaftlern. Es ist jedoch für diesen Punkt bezeichnend, dass der unschmeichelhafte (und von mir hier ausdrücklich nur zitierte) Begriff „Fachidiot“ ausschließlich für Naturwissenschaftler reserviert zu sein scheint. Ein Historiker, Anglist, Germanist oder auch Jurist kann wohl aufgrund der vielfältigen interdisziplinären Vernetzungen und Implikationen, die sein Fach mit sich bringt, per se kein „Fachidiot“ sein. Und eben diese spezielle Art der Fähigkeit zum vernetzten Denken ist es wohl auch, die vielen Naturwissenschaftlern abgeht. Dazu passt auch das Beispiel des TE, der Geschichte langweilig findet und offensichtlich die Relevanz nicht erkennt, die dieses Fach für unsere Gegenwart (und auch für sein eigenes Fachgebiet!) hat, und zwar aktuell mehr denn je. Zugegeben 1: Das gilt mit Sicherheit in vielen Fällen auch umgekehrt. Zugegeben 2: Diese Relevanz zielgruppengerecht zu vermitteln scheint mir eine Herausforderung zu sein, der viele Geschichtslehrer nicht die nötige Bedeutung zumessen.
Sicher dürfte auch sein, dass die meisten „harten“ Naturwissenschaftler ein ernsthaft betriebenes Studium der Germanistik oder Geschichtswissenschaft bestenfalls irgendwie bestehen würden. Mit Labern (das im Übrigen auch gekonnt sein will) ist es halt auch in diesen Fächern nicht getan, wenn man darauf angewiesen ist, Punkte zu bekommen.
Disclaimer: Wer jetzt der Meinung ist, ich hätte hier einen Haufen Stuss zusammengeschrieben, der mag recht haben, lasse sich aber gesagt sein, dass ich mir das speziell innerhalb dieses Threads als Geisteswissenschaftler auch einfach mal rausnehme. Und wer sich als Naturwissenschaftler angegriffen fühlt, der zeigt damit nur, dass er gar nicht gemeint ist.
Incipiat tempestas stercoris! (oder auf Deutsch:
Möge dach was, Latein hat man zu können) -
@fossi: Stand bei dir nicht mal die Verbeamtung im Raum?
Dort steht sie immer noch. Und sollte ich Beamter werden, werde ich selbstverständlich mit der gleichen Inbrunst die zu geringe Besoldung der Beamten beklagen, wie ich sie jetzt als Überversorgung verdamme. Versprochen!

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Häh? Es gibt doch gerade in Bayern einen Haufen Schulen in kirchlicher Trägerschaft und dort sind Lehrer seit jeher "nur" Angestellte. Schreibt jetzt mal die ehemalige Klosterschülerin, deren bayrische Lehrer samt und sonders nicht verbeamtet waren.
Definiere "ein Haufen", liebe NaWi-Kollegin. Außerdem dürften die Lehrkräfte dort zum großen Teil Kirchenbeamte sein.
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Es ist ungerecht, dass manche Kollegen für DIESELBE Arbeit wesentlich MEHR verdienen und bessere Absicherungen haben. Es ist aber weder angenehm noch irgendwem dienlich, immer wieder vorgehalten zu bekommen, dass so mancher die Arbeit nur macht, weil er diesen Status und diesen Verdienst hat. Und dass er/sie sich nicht dazu herablassen würde, wenn er/sie bloß AngestellteR wäre. Es ist arrogant. Und vor allem bringt das der TE rein gar nichts.
Du musst verstehen, dass für einen bayerischen Lehrer ein angestellter Kollege was ziemlich exotisches ist. Kennt er so eigentlich nicht und vermutet deshalb, dass, wer nur Angestellter ist, das sicherlich irgendwie auch "verdient" haben muss.
Davon ab: Das alles - also sowohl die Diskussion als auch die dahinterstehenden Gehaltsunterschiede - haben natürlich System. Kürzlich wollte ein Kollege mal mit mir darüber diskutieren, dass Grundschullehrer auch A13 kriegen sollten. Hab ich gesagt, hömma, Kollege: Solange ein verbeamteter GS-Lehrer immer noch ein paar hundert Euro mehr kriegt als ich, ist mir völlig wumpe, dass der nur A12 hat. Divide et impera!
Und was wäre daran besser, wenn plötzlich alle gleich schlecht behandelt werden? Sollte man nicht lieber darauf drängen, dass wieder flächendeckend verbeamtet wird - oder dass zumindest die Nettobesoldung der Angestellten den Beamten angepasst wird?
Das hat Marie74 doch gar nicht gefordert. Die von Dir zuletzt genannte Alternative wäre doch auch schön. Bitte aber inklusive Anpassung der Pensionshöhe! Da nimmt der Beamte, der die statistische Lebenserwartung erreicht, locker nochmal 150.000 € mit. VBL-Zusatzrente mal nicht mitgerechnet, soviel Fakenews darf sein
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Im Zweifel würde ich Interesse der Stellensituation vorziehen.
Davor ist - ein wenig abgestuft nach den Fächern, auf die sich das Interesse bezieht - ausdrücklich zu warnen! Außerdem: Der Appetit kommt mit dem Essen. Interessen können sich im Laufe eines (Berufs-)Lebens gründlich wandeln.
Ja, klar, es gibt immer wieder Leute, die auch mit Todeskombis dann doch noch irgendwo unterkommen. Genauso wie ja entgegen aller Wahrscheinlichkeiten jede Woche etliche Leute im Lotto gewinnen. OT: Angeblich baut einer von fünf Briten - kürzlich gelesen - seine Altersvorsorge genau darauf auf. Aber im Endeffekt ist das Studium eines Wunschfaches entgegen der Stellensituation auch nicht viel unspekulativer.
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Mir geht ein so unprofessioneller Berufsanspruch wie „Brennen“ - whatthefuckkindof qualification is that supposed to be?! - ohnehin erheblich auf den Sack!
Könnten wir das vielleicht irgendwie so als Motto über dem Forum installieren, so dass es immer ganz oben angezeigt wird?
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Italienisch ist für mich die schönste Sprache der Welt und unglaublich faszinierend, deswegen der Wunsch danach.
Rechne damit, dass Deine Schüler das teilweise dramatisch anders sehen. Auch ich würde Dir raten, Italienisch als Hobby weiterzutreiben (es gern auch zu studieren), aber Deine berufliche Zukunft nicht darauf aufzubauen.
was du alles so „weißt“ ... naja, manche können halt links wie rechts.
Auch wenn das umfassende Halbwissen unseres zukünftigen Kollegen nerven mag - hier hat er wohl grundsätzlich schon recht.
Und zwar Kaliber wie Shakespeare, etc. Das war schon nicht ohne. Und ich bin near-native... Die Leute mit nur „Schul-Englisch“ haben ganz schön gekämpft...
Tja, Sprachkenntnisse und eine Antenne für Literatur haben nur am Rande miteinander zu tun. Ich erinnere mich da an einen Prof, der gleich im ersten Proseminar zu uns gesagt hat, "Wenn Sie das hier für einen Sprachkurs für Fortgeschrittene halten, würde ich Ihnen den zügigen Wechsel an die VHS empfehlen." Hatte nicht ganz unrecht, der Mann.
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ich habe einen Referendaren
Was ist denn ein "Referendaren", wenn ich mir so von Deutschlehrer zu Deutschlehrer die Frage erlauben darf?
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ganz normaler Beamter
Also "normal" in dem Rahmen, der für einen Beamten möglich ist, eh klar.

Wenn ein Kind aus meiner Klasse mehrere Wochen z.B. zur Kur war
"Kur" ist übrigens Elternsprech für "stationäre Psychotherapie". Wir müssen immer schmunzeln, wenn uns die Heimatlehrer Material schicken und dem Kind "alles gute für die Kur" wünschen... -
Also solange Godwins Gesetz noch nicht greift, sehe ich da überhaupt kein Problem...
Kannst Du gerne haben. Waren doch sicher die Nazis, die solche Geschichten wie Eigenheimzulage und Wohnungsbauförderung ins Leben gerufen haben...
Muss man nur lange genug googeln.
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