Beiträge von fossi74

    Das würde im Umkehrschluss aber doch bedeuten, dass egal welche neue chronische Krankheit in dem Probezeitraum nach bestandener amtsärztlicher Untersuchung diagnostiziert wird NICHT zu Problemen führt, weil der Dienstherr davon nichts mitbekommt.

    Aber ja. Genau so ist es doch. Schau, es ist ganz einfach so: Niemanden interessiert, welche Krankheiten du nach der Verbeamtung entwickelst. Das gehört nämlich zum Lebensrisiko und kann von und bei niemandem sicher prognostiziert werden. Es geht einzig und allein darum, welche Fehlzeiten du sammelst und ob du vorzeitig dienstunfähig wirst.

    Insofern bekommt es der Dienstherr natürlich schon mit, wenn du gesundheitliche Probleme hast. Und bei zu hohen Fehlzeiten findest du dich auch ruck-zuck im vorzeitigen Ruhestand wieder. Da nützt dir die Verbeamtung auf Lebenszeit nur noch insofern etwas, als du von der natürlich wesentlich besseren Versorgung für dienstunfähige Beamte profitierst.

    Jetzt warte ich nur noch auf die Nachricht, ob der Vorfall als Dienstunfall anerkannt wird oder nicht

    Du hast im ersten Posting geschrieben, der Vorfall sei "in der Schule" passiert. Normalerweise würde man da sagen, dass es keinen Zweifel daran geben kann, dass das ein Dienstunfall ist. Was steht dem denn entgegen, wenn ich so neugierig sein darf?

    Äh, du sprichst in dein Smartphone, und die KI generiert die (gesprochene) Übersetzung, und dann hältst du der Schustersfrau dein Smartphone hin, und sie antwortet dir in ihrer Sprache, worauf die KI usw.

    Das ist doch nun nichts sensationell neues mehr.

    Blöd wäre nur, wenn die Schustersfrau abergläubisch ist, dein Smartphone für Teufelskram hält und dich mit der Mistgabel vom Hof jagt, nachdem sie dich mit Weihwasser besprengt hat.

    Für die Erbschaftsteuer hätte ich noch einen Vorschlag, der IMHO viel Druck aus der Debatte rausnehmen könnte, zumindest bei Erbschaften im privaten Bereich, wenn also keine Unternehmen(-santeile) im Spiel sind. Ich würde einen großzügigen Freibetrag gewähren, von mir aus ruhig 500000, der aber nicht für jeden Erbfall erneut gilt, sondern personenbezogen und unabhängig vom Verwandtschaftsgrad ist. Dann kann ein Sohn sein Elternhaus steuerfrei erben, aber wenn ihm danach noch das Vermögen von Tante Agnes zufällt, wird eine Steuer von dann ruhig 75% fällig. Dito, wenn Tante Agnes zuerst verstirbt.

    Kommt davon, wenn man die KI arbeiten lässt. Klingt für mich wie eine Übersetzung von Bewerbungsschreiben aus dem englischen Sprachraum. "Star des Basketballteams", "inspirierender Pädagoge", so etwas würde man im Deutschen eigentlich nie über sich sagen. Im US-Sprachgebrauch macht man es aber nicht drunter, glaube ich.

    Verräterisch ist immer auch die Übersetzung von "local" mit "lokal" sowie der inflationäre Gebrauch von "ich liebe es, ... zu".

    Herrlich. Bestimmt musstest du zunächst das Trennungsgeldentschädigungsbewilligungsformular ausfüllen, das dann vom

    Trennungsgeldentschädigungsbewilligungssachbearbeiter in seinem Trennungsgeldentschädigungsbewilligungssachbearbeiterbüro geprüft wurde...

    Ich empfehle den

    Ich empfehle dazu den YouTube-Kanal von Loic Suberville.

    Aber zugegebenermaßen glaube ich, dass ich so auch ein Exposé auf Sprachen verfassen könnte, die ich kaum spreche. Vielleicht sogar auf einer Sprache, die ich überhaupt nicht beherrsche (nur kann ich da natürlich die Qualität nicht prüfen).

    Ja, schon blöd, wenn man meint, man habe da ein überzeugendes Exposé, und in Wirklichkeit steht da sinngemäß "Wer das liest, ist ein Idiot" oder "Kilroy war hier".

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