Ich finde so eine Diskussion nicht zielführend und neidgeprägt. Wenn eine übriggebliebene Impfdosis jemandem mit niedrigerer Priorität verabreicht wird, tut das keinem weh, und ändert nichts daran, dass die Regelimpfungen an Menschen mit Risikofaktoren vergeben werden.
Ich finde das, was da gerade abläuft mehr als fragwürdig und gar nicht neidgeprägt. Wenn ein Landrat sich ins Auto setzt, 30 km weit zum Impfzentrum fährt, um schnell eine Dosis abzugreifen, die er sonst erst in einem halben Jahr bekommen hätte, seine Mitarbeiter und die Ehefrau gleich noch mit versorgt und nicht daran gedacht wird, im nahe gelegenen Alten- oder Pflegeheim zu fragen, ob jemand vorgezogen werden kann - dann ist das aus meiner Sicht unmoralisch.