Beiträge von Kathie

    Das kann ich nicht bestätigen. Ich hatte 3x Corona und bin seitdem nicht häufiger oder anders krank. Gleiches gilt für mein Kollegium. Die Infektanfälligkeit kann man beeinflussen durch Reduzierung von Stress, Übergewicht und Alkoholkonsum. Wichtig sind auch gesunde Ernährung, regelmäßiger Sport und ausreichend tägliche Bewegung an der frischen Luft.

    Deine 3 Coronainfektionen konntest du damit aber offensichtlich auch nicht verhindern ;)

    Toni Kroos hat zuletzt ca. 2 Mio€ /Monat bei Real Madrid verdient. Insofern ist seine Spende sogar anteilig an seinem Einkommen niedriger als die hier als "zu wenig" beschriebenen Spenden von einigen Politikern.

    Ja. Das das komplett ausgeblendet wird, finde ich auch verwunderlich. Klar kann Toni Kroos mehr geben als die Politiker. Oder diese Influenzier, Twenty4Tim oder so, der 20000€ gespendet hat, der verdient monatlich sicherlich auch viel mehr.

    Was ich gelesen habe, ist, dass Merz seine Spendensumme von den Umfragewerten abhängig machen wollte, laut Merkur hat er das aber revidiert und am Ende gesagt, er spendet 4000€, ganz egal, wie viele Prozentpunkte die CDU erreicht. Aber allein schon der Gedanke bzw. die Idee ist einfach irgendwie komisch. Vielleicht war es ein Scherz.

    Das hat mit einer wirklicher Hochbegabung dann wenig zu tun, die Underachiever verkümmern, vermutlich nicht nur sie.

    Ja, man muss die Kästchen treffen und daran üben, man muss aber auch die Möglichkeit bekommen, den Kopf an die Grenzen zu bringen. Da sieht die Differenzierung dann ganz anders aus, Mathe-Rätsel, fremdsprachige Bücher, Referate, Drehtürmodell - im Sinne anderer individueller Aufgaben, die möglichst selbstständig verarbeitet werden können, Wettbewerbe. Und das ist aufwändig.

    Deshalb war mein erstes Wort Zusatzaufgaben, also genau das, was du dann in der Länge beschreibst.

    Hier ging es ja ursprünglich um ein Kind das demnächst in die Grundschule kommen soll. Ich glaube, in Sachen Individualisierung kann man die Grundschule nur schwer mit der Sekundarstufe I und noch schwerer mit der Oberdtufe vergleichen.

    Zumindest da, wo ich arbeite ( Grundschule, Großstadt NRW, Sozialindex 8, Inklusion) bleibt einem überhaupt keine Wahl als individuelle Lernangebote zu machen. Es gibt Kinder mit deutlich kognitiven Einschränkungen, Kinder die nicht oder kaum Deutsch sprechen, neurodiverse Kinder, hochbegabte Kinder, "normal" entwickelte Kinder

    .. ) wenn man da eine Aufgabe für alle gleich plant, explodiert die Klasse, das funktioniert einfach nicht.

    Ich finde es ehrlich gesagt gar nicht besonders schwer, in der Grundschule zu differenzieren, weil der Lernstoff-Umfang echt überschaubar ist.

    Und ich denke übrigens, dass sich ein hochbegabtes Kind auch in Klasse 2 langweilen wird, wenn die Lehrkraft nicht differenziert. Da wird Schreibschrift geübt, lange Zeit der Hunderterraum und das Rechnen mit Zehnerübergang sowie das Einmaleins erarbeitet, besonders spannend ist das dann ja wahrscheinlich auch nicht.

    Aber die Kinder können Zusatzaufgaben bekommen, lesen, anderen helfen wenn sie wollen, und sollen natürlich auch an den Dingen arbeiten, die ihnen noch schwer fallen (bei der Tochter der TE zum Beispiel malen / zeichnen). Man kann den Kindern auch schon deutlich machen, dass sie, wenn sie etwas schon können, es dann besonders genau oder schön machen sollen. Wie gesagt, wer bis 1000 rechnen kann, aber die Kästchen beim Schreiben der zahlen absolut nicht trifft, der sollte das dann halt beachten, statt zu sagen, ihm ist langweilig.

    Wenn ein Kind emotional und sozial noch nicht reif genug ist, dann wird es trotz fortgeschrittener kognitiver Fähigkeiten in der Schule wahrscheinlich ein paar Schwierigkeiten haben, das liegt dann aber wohl nicht an der Hochbegabung.

    Nein, der Wichtel stellt sich seine Utensilien nicht selber hin. Die muss man schon kaufen ... oder selbermachen.

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    aber das ist gut angelegtes Geld.

    Da muss ich mal kurz einhaken.

    Wichtel zur Weihnachtszeit, in den USA gibt es schon länger den Elf on the shelf, der nachts Schabernack treibt. Der ist allerdings eine Art Puppe und "versteinert" sich am Tag.

    Die Wichteltüren sind vor einigen Jahren zu uns geschwappt. Man kann das auch ohne großen finanziellen Aufwand betreiben, was ich sowieso schöner finde, als wieder dieses vorgefertigte Zeugs zu kaufen, wo am Ende alles nur gleich aussieht. Man kann den Kindern durchaus sagen, dass es den Wichtel nicht gibt (sie werden nachfragen), wir uns den aber vorstellen. Und dann kann der Wichtel Briefe hinterlassen und die Kinder können ihm zurück schreiben. Er kann ihnen auch antworten. Das kostet (kaum) was, ist aber mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden -> Briefe müssen beantwortet werden. Hypothetisch gesprochen, denn wir haben keinen Weihnachtswichtel!

    Gewinn für die Kinder: Schreibanlass ich hochmotivierend. Meine Klasse schreibt auch gern dem Klassentier, was auch antwortet. Die wissen natürlich, dass ein Stofftier nicht in Wirklichkeit schreiben kann, Spaß macht ihnen das trotzdem!

    Immer wieder kommen ja auch Fragen auf, ob es die Zahnfee oder den Osterhasen gibt. Ich antworte dann immer mit "Manche sagen ja, andere sagen nein", weil ich einerseits nicht schwindeln will, andererseits den Kindern, die da zuhause noch fest dran glauben, nicht ihren Glauben daran nehmen will.

    Zu dritt macht es nicht so viel Spaß, aber zu viert ist Dog auch super, kennt ihr das? Ist so ähnlich wie Tac, falls das jemand kennt.

    Und mein absolutes Lieblingsspiel für größere Gruppen, zwei Familien oder voele Freunde, ist Herdentier. Man bekommt eine Frage, muss so antworten wie alle anderen und kann dadurch Punkte sammeln. Ist echt witzig, wir spielen das total gerne.

    Ich kenne es von starken Schülern (nicht hochbegabten, aber ich erzähle es trotzdem), dass sie wirklich ungern an etwas arbeiten, das sie nicht sofort können.

    In der ersten Klasse: "Leserlich schreiben ist nicht meine Stärke" - ja, gutes Kind, dann musst du das halt ein bisschen üben, denn auch wenn es nicht deine Stärke ist, ist es trotzdem wichtig. ;)

    Aber das hat jetzt mit dem Ursprungsthema nur noch ganz am Rande zu tun.

    Ja, aber warum IST er denn nicht geschmückt? Das kann auch ohne Geld klappen. Mach Fensterbilder im Kunstunterricht, frag die Eltern, ob sie gemeinschaftlich einen Adventskranz bringen wollen oder eine Lichterkette übrig haben, mach als Adventskalender eine Wichtelaktion.

    Warum ist kein Weihnachtswichtel eingezogen, in der 3a ist doch auch einer eingezogen? Ja, bei uns halt nicht, wir machen nicht alles immer gleich. Schön für die 3a! (und wenn die Lehrerin Lust hat, darf sie das wohl machen - gleiches gilt für Ausflüge jeglicher Art. Man kann ja nun nicht gar nichts mehr machen, nur damit sich keiner unter Zugzwang sieht.)

    Es kann nicht nur ein Angebot am Nachmittag / in den Ferien geben, sondern auch die Schule hat den Auftrag, möglichst passend zu fördern.
    Ich sag auch nicht den super schwachen Schüler*innen "Ertrag es jetzt im Unterricht, du hast ja am Donnerstag Nachmittag Nachhilfe".

    Genau das wird schon seit der 1. Seite dieses Threads gesagt.

    Ich glaube, dann sind wir mit unseren Ansichten gar nicht mal so weit voneinander entfernt.

    Ich gebe dir Recht, das Herumhacken auf einer Berufsgruppe war unnötig, entschuldige bitte.

    Was wäre denn deine gewünschte Antwort? Damit wir am Ende alle nach deinem Geschmack beraten und nicht zu "platt und eindimensional"?

    Ich muss sagen, das ärgert mich.

    Man nimmt sich hier die Zeit, zeigt Möglichkeiten und deren Probleme auf, gibt am Ende noch eine vorsichtige Meinung ab (du hattest gefragt!!!), und dann wird gemeckert, dass das Problem verkannt wird und wichtige Aspekte ausgeklammert werden.

    Meine Güte. Lies die Beiträge, ergänze gedanklich die wichtigen Aspekte und triff eine Entscheidung für dein Kind, oder frag weiter, aber reg dich dann nicht auf, wenn die Antworten nicht ganz deiner Vorstellung entsprechen.

    Ich denke nicht, dass mein Berufsethos da was beiträgt. Ich finde nicht, dass ich den Kindern was schuldig bin. .... Ich möchte bestimmte Dinge einfach im Klassenzimmer haben und ich benötige manche Dinge, deren Anschaffung so nie erfolgen wird. Eine Klangschale zum Beispiel sorgt für Ruhe, dafür gibt's aber kein Budget und ich will auch nicht 3 Jahre drauf warten. Du brauchst keine Klangschale, ich brauche sie. Der Schulträger sieht aber keine Klangschalen pro Klassenzimmer vor .... Ergo kaufte ich vor 15 Jahren eine Klangschale und nutze sie seitdem.

    Solcherlei Beispiele gäbe es noch mehr und das hat eben doch was mit Schularten zu tun.

    Danke, das sehe ich genauso und du hast es treffend auf den Punkt gebracht!


    Aber warte, jetzt kommt gleich eine Berufsschullehrkraft, sagt, was sie alles im Klassenraum haben will, sich aber nicht kauft und warum das besser bzw. der einzig richtige Weg ist. ;)

    Camel Cup wollte ich auch gerade empfehlen, ich sehe, es wurde schon genannt.

    Cluedo? Trau ich mich das jetzt zu schreiben, ist ja auch uralt ;-). Ubongo ebenso, aber auch das finde ich total schön und auch optisch / haptisch irgendwie ansprechend. Habt ihr wahrscheinlich schon.

    Wenn das wirklich so sein müsste, gäbe es auch das Geld dafür. Jemand Entscheidendes sieht das anders als du.


    Es gibt ja Ausstattung, so ist es nicht, das schrieb ich ja auch. Ich schrieb dann weiter mit Beispielen wie Wandgestaltung etc.

    Ich verstehe deine Sichtweise absolut! Es ist eine Gratwanderung und immer eine Abwägung, und im Prinzip sollte man kein privates Geld ausgeben, aber in der Realität macht man es dann oft eben doch. Ich versuche immer, so wenig wie möglich auszugeben und überlege mir fünfmal, ob ich etwas kaufen will oder nicht. Früher hab ich mehr ausgegeben.

    Geld für Verbrauchsmaterial, das die Kinder verbrauchen, sammle ich ein. Kleber würde ich nicht von meinem eigenen Geld für die Bastelarbeiten der Klasse kaufen.

    Ansonsten bin ich der gleichen Meinung wie Susannea und Quittengelee.

    Interessant, dass es okay zu sein scheint, privates Geld für die Bundeswehr oder einen Arbeits-PC auszugeben, aber nicht für den Klassenraum, indem man jeden Tag 6 Stunden verbringt. Der Satz "Ich investiere lieber in Unterricht" ließ mich auch aufhorchen. In der Grund- und bestimmt auch Förderschule ist Unterricht nicht nur sitzen und Inhalte erarbeiten, da kommt viel Freiarbeit, alternative Arbeitsplätze, Stationenarbeit und so weiter hinzu, das alles auch optisch sinnvoll aufbereitet werden sollte. Mir ist klar, dass ihr das in den höheren Schulen auch macht, aber die Sachen sehen anders aus. Und der Raum muss auch anders eingerichtet sein als in höheren Klassenstufen. Die Basics sind natürlich da, es ist ja nicht so, als würden wie Möbel kaufen. Aber etwas für die Wandgestaltung, das ich jedes Jahr wieder nutze, oder Stellrahmen für Stationenkärtchen, das kann und will ich haben und dann überlege ich mir eben, ob es mir so wichtig ist, dass ich es kaufe.

    Natürlich versucht man, wenig bis kein privates Geld zu verwenden, aber manchmal kauft man halt doch etwas, weil man dann besser arbeiten kann. So wie mit einem guten PC oder den besseren Stiefeln.

    In der ersten und zweiten Klasse hat er oft gelesen, weil er mit seinen Aufgaben schon fertig war und ihm langweilig wurde. Das wurde von den Lehrkräften aber unterbunden, da sie sich wohl dadurch gestört fühlten (auf die Idee ihm mal Zusatzaufgaben zu geben, kam aber auch niemand).

    Dass so etwas heutzutage noch passiert, ist hoffentlich extrem unwahrscheinlich.

    Wenn man sich Merkmale von Hochbegabung anschaut und mit unserem Kind abgleicht, kommt man sehr eindeutig zum Ergebnis, das es wohl so sein könnte. Angefangen von einem sehr geringen Schlafbedürfnis als Baby... Da geht es ja um viel mehr als früh lesen lernen. Die Komplexität der Äußerungen der jungen Dame lassen wirklich jeden verdutzt aufhorchen. Sie plappert die Dinge nicht einfach nur nach, sondern vernetzt ihr Wissen, erkennt Regeln und Strukturen, kann ungemein detaillierte Beobachtungen machen und diese verbalisieren.

    Es gibt auch viele nicht-hochbegabte Kinder, die als Baby wenig schlafen, und man kann sich mit vielen Vierjährigen erstaunlich tiefgehend unterhalten. Indem du sie als "junge Dame" bezeichnest, machst du sie für mein Empfinden älter, als sie eigentlich ist, vielleicht unbewusst. Ich will ihr die Hochbegabung nicht absprechen, auf gar keinen Fall, aber ich gebe das mal zu bedenken.

    Ich glaube auch, dass du die Entscheidung quasi schon getroffen hast, bzw. dass es für dich fast keine Option ist, sie normal einzuschulen und normal ihre Schuljahre durchlaufen zu lassen.

    Montessori würde ich mir aber genau anschauen. Diese arbeiten viel mehr mit anschaulichem Material und sind mehr auf Förderung angelegt. Ist zwar eine tolle Sache, aber ich weiß nicht, ob das in diesem Fall passend wäre. Mein Bruder hat seine Kinder in den höheren Klassen von der Montessori-Schule genommen und direkt aufs Gymnasium getan, weil sie vergleichweise nicht weiterkamen.

    In der Montessorischule hat man halt eine Mischung aus allen Kindern mit komplett unterschiedlichen Fähigkeite, von daher kann ich mir vorstellen, dass es für den Anfang super sein kann. In Bayern (wo Caro und ich wohnen) ist es schon so, dass die Montessorischulen ab der ersten Klasse gemischte Schüler aus eher wohlhabenderen Familien beschulen, dass aber ab Klasse 5 dann ein Schwung von denen aufs Gymnasium wechselt und von den Regelschulen diejenigen Kinder auf die Plätze nachrutschen, die eben den Übertritt nicht geschafft haben. Keine Ahnung, wie das in BW ist.

    Und Montessorikinder müssen halt auch selbstständig und aus eigenem Antrieb lernen wollen. Meine Beobachtungen im Bekanntenkreis zeigen, dass das bei manchen wirklich gut klappt, aber andere tatsächlich "nicht weiter kamen", wie Caro sagt, und denen der Wechsel auf die Regelschule guttat.


    Spielt sie mit den Älteren denn gleichberechtigt mit, oder wird sie von denen bemuttert, weil sie klein und süß ist? Das wäre auch noch interessant. Mit Älteren zu spielen, aber in Rollenspielen immer das Baby zu sein bzw. ihnen immer nur nachzulaufen ist ja auch nicht das Wahre.

    Solche gibt es sicherlich auch.

    Es gibt aber bestimmt noch mehr Kinder, die mit 4 schon lesen und schreiben können und zweistellige Zahlen lesen können, und die danach in der Schule zwar gut sind, aber eben keine hochbegabten Überflieger. Ich finde, man kann bei einem Vierjährigen nicht anhand von ein paar Fähigkeiten, in denen er weiter ist als andere, gleich darauf schließen, dass es immer so bleiben wird. Das nur noch kurz als Einwurf.

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