Und wenn man akzeptiert, dass es Zeiten gibt, wo außer Spazierengehen auf dem Weg zur Kita oder ein bisschen Bewegung hinter dem Kinderwagen / am Spielplatz nicht drin ist, und dass wieder andere Zeiten kommen (zu denen man dann zugegebenermaßen seinen Schweinehund überwinden muss - was man aber sowieso tun wird, wenn einen die gezwungenermaßen sportlose Zeit nervt), dann geht es einem wahrscheinlich besser, als wenn man sich völlig utopische Ziele setzt, die rein nüchtern betrachtet nicht umsetzbar sind und die einen täglich an sich selbst zweifeln lassen.
Beiträge von Kathie
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Wir hatten jetzt schon oft in der Familie den Fall, dass nur einer Corona hatte und sich niemand angesteckt hat, von daher drücke ich die Daumen und sehe die Chancen ganz gut!
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Das klingt wirklich super bei euch, Respekt 👍🏻👍🏻👍🏻
Mir wäre es zu viel getrennt, wir verbringen die Wochenenden gerne gemeinsam. Sieben Rennwochenenden, dann der Partner ebensoviele Wochenenden mit Freundinnen weg und zusätzlich noch gemeinsame Rennwochenenden hört sich für mich nicht erstrebenswert an.
Auch nachts laufen, wenn der andere schläft, dann hat man ja selbst weniger Schlaf. Wäre nichts für mich.
Aber ich würde nicht darüber urteilen, ob das bei euch funktioniert oder nicht, offenbar tut es das ja und ihr seid beide glücklich damit, ist doch prima.
Und ich denke, genau das ist der Punkt. Man muss da einen Weg finden, der für einen selbst und die Familie funktioniert und das auch längerfristig. Und diese Wege sind eben bei jedem verschieden.
Und, wie ich vor einigen Seiten mal schrieb, es gibt Phasen, da ist es fast unmöglich, Zeit für Sport zu finden (damit meine ich nicht Spaziergänge zur Kita oder zum Einkaufen, sondern richtigen Sport), und wenn man das akzeptiert, dann tut man sich leichter. Und dann kommt wieder eine andere Phase und man kann wieder regelmäßig Sport machen.
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Ich hab erst "Kresse essend" gelesen und mich ein bisschen gewundert

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Und ich empfehle abends vor dem Fernseher ein paar Planks, und dann versuchen, die Dauer im Laufe der Wochen zu steigern. Wenn man mal keine Zeit für anderes hat, tut man so wenigstens ein Minibisschen. Und muss noch nichtmal rausgehen dafür.
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In der großen Regel findet man Zeit für Sport.
Da geb ich dir recht. Das bestreite ich ja gar nicht - aber manchmal gibt es halt doch Lebenssituationen, da ist Sport gerade nicht drin (abgesehen davon gibts sicher viele Leute, die das zu Unrecht behaupten, weil sie sich nicht aufraffen können).
Ich finde es allerdings total abschreckend, für Sport früher aufstehen zu müssen, ich mache lieber abends Sport. Oder am Wochenende nach dem Frühstück. So muss halt jeder seinen Rhythmus finden.
Joggen liebe ich, das ist so meditativ und zugleich ein super Ausdauersport, es hat aber lange gedauert, bis ich zu dem Punkt gekommen bin.
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Zum Thema Garten als Wohlfühloase wollte ich noch einwerfen, dass man auch ein haus mit Garten mieten kann, und zum Thema Wohneigentum, dass man auch Wohnungen, nicht Häuser, kaufen kann. Beide Aspekte wurden hier irgendwie nicht wirklich erwähnt, oder ich habe sie überlesen.
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Wenn Du meinst.
Ich persönlich finde ja, das grenzt schon ein bißchen an Dekadenz. Der Wohnraum ist knapp, Familien suchen manchmal wirklich jahrelang vergeblich und Du sitzt da mit 5 leeren Zimmern. Das wäre etwas, was ich schlecht mit mir selbst vereinbaren könnte. Deswegen geben wir das Haus auch ab, wenn wir nur noch zu zweit sind. Es gibt genug Leute, die das dringender benötigen als ich.
Wenn ich mir ein Haus erarbeitet hätte, abbezahlt hätte und darin Kinder großgezogen hätte, die das Ganze am Ende auch noch erben werden, hätte ich da absolut keine Lust drauf, mich im Alter zu verkleinern und mein Haus abzugeben, weil es irgendwo Familien gibt, die nach Wohnraum suchen - außer vielleicht meinen eigenen Kindern, wenn die keine Wohnung finden, die groß genug ist, würde ich mir evtl. überlegen, mit ihnen zu tauschen.
Ansonsten gibt es immer Leute, die irgendetwas dringender benötigen als man selbst (das Auto, das Gehalt, den Garten...), muss man deshalb permanent ein schlechtes Gewissen haben? Ich denke nicht.
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Hzumal sich mir der Sinn einer Beschreibung, warum wir SuS aus der Schule entfernt haben, nicht ganz erschließt. Geht doch keinen was an, außer die Internen.
Ich finde das auch sehr schwierig, Datenschutz, Nachverfolgbarkeit der (wenigen) Fälle. Also ich würde bei sowas gar nichts schreiben, schon mal gar nicht, wenn die Frage ohne konkrete Frage gestellt wurde.
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Der Titel sagt es eigentlich schon... Ich vermisse sie.
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Ich schaffe es momentan auch und mir ist Bewegung im Alltag und auch regelmäßig Sport wichtig.
Aber es gab Zeiten, da war es nicht zu schaffen und ich weiß deshalb, es gibt Lebenssituationen / Phasen, wo es dann eben so ist und das kannst du glauben oder nicht, ist mir eigentlich egal, aber ich finde es schon ziemlich anmaßend, dass du meinst, deine Realität ist auf alle zu übertragen.
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Was für ein herablassender Kommentar.
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Das macht den Ratschlag aber doch nicht falsch. Zeit für Sport findet man trotzdem (wenn man körperlich in der Lage ist). Ich weiß man findet immer prima Ausreden, keine Zeit für Sport zu haben. Das ist eine Frage des Willens und von Organisation.
Naja, was heißt Ratschlag. Das ist common knowledge. Es kann natürlich unterstützend wirken, aber sicher keine Wunder bewirken.
Und ich muss dir widersprechen, man findet je nach Lebenssituation definitiv nicht immer Zeit für Sport, und das hat nichts mit fehlendem Willen oder Ausreden zu tun.
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Das Problem ist, dass einige Deiner Vorschläge (ausreichend Sport und Bewegung an der frischen Luft) bei ME/CFS kontraproduktiv sein können. Ob die TE es hat, weiß hier natürlich niemand genau, aber für jeden mit ME/ CFS kann Dein Post höchst unglücklich erscheinen, denn solche unpassenden Ratschläge müssen sich Betroffene leider eh noch viel zu häufig anhören.
Und abgesehen von ME/DFS: Es sind oft gesunde Menschen, die das dann als Tipp geben. Die können sich oft nicht vorstellen, dass man entweder vielleicht das alles berücksichtigt und trotzdem krank wird, oder dass man familiär / schulisch so eingebunden ist, dass keine zeit für Sport bleibt und das Gefühl "ich müsste, ich sollte" ein zusätzlicher Stressfaktor wird.
Ich kenne das auch, die eine Person, die nie was hat, blickt etwas herablassend auf alle, die öfters krank sind, und meint, ihr Lebenswandel sei das, was sie richtiger macht als die anderen, dabei hat sie vielleicht auch einfach nur Glück.
Natürlich ist Bewegung an der frischen Luft für die meisten Menschen gesund, aber sicherlich kein Allheilmittel.
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Das kann ich nicht bestätigen. Ich hatte 3x Corona und bin seitdem nicht häufiger oder anders krank. Gleiches gilt für mein Kollegium. Die Infektanfälligkeit kann man beeinflussen durch Reduzierung von Stress, Übergewicht und Alkoholkonsum. Wichtig sind auch gesunde Ernährung, regelmäßiger Sport und ausreichend tägliche Bewegung an der frischen Luft.
Deine 3 Coronainfektionen konntest du damit aber offensichtlich auch nicht verhindern

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Toni Kroos hat zuletzt ca. 2 Mio€ /Monat bei Real Madrid verdient. Insofern ist seine Spende sogar anteilig an seinem Einkommen niedriger als die hier als "zu wenig" beschriebenen Spenden von einigen Politikern.
Ja. Das das komplett ausgeblendet wird, finde ich auch verwunderlich. Klar kann Toni Kroos mehr geben als die Politiker. Oder diese Influenzier, Twenty4Tim oder so, der 20000€ gespendet hat, der verdient monatlich sicherlich auch viel mehr.
Was ich gelesen habe, ist, dass Merz seine Spendensumme von den Umfragewerten abhängig machen wollte, laut Merkur hat er das aber revidiert und am Ende gesagt, er spendet 4000€, ganz egal, wie viele Prozentpunkte die CDU erreicht. Aber allein schon der Gedanke bzw. die Idee ist einfach irgendwie komisch. Vielleicht war es ein Scherz.
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Am Ende braucht es eine Mischung, dass das Kind die einfachen Anforderungen erlernt, dabei aber den Kopf nutzen kann.
Genau.
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Das hat mit einer wirklicher Hochbegabung dann wenig zu tun, die Underachiever verkümmern, vermutlich nicht nur sie.
Ja, man muss die Kästchen treffen und daran üben, man muss aber auch die Möglichkeit bekommen, den Kopf an die Grenzen zu bringen. Da sieht die Differenzierung dann ganz anders aus, Mathe-Rätsel, fremdsprachige Bücher, Referate, Drehtürmodell - im Sinne anderer individueller Aufgaben, die möglichst selbstständig verarbeitet werden können, Wettbewerbe. Und das ist aufwändig.
Deshalb war mein erstes Wort Zusatzaufgaben, also genau das, was du dann in der Länge beschreibst.
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Hier ging es ja ursprünglich um ein Kind das demnächst in die Grundschule kommen soll. Ich glaube, in Sachen Individualisierung kann man die Grundschule nur schwer mit der Sekundarstufe I und noch schwerer mit der Oberdtufe vergleichen.
Zumindest da, wo ich arbeite ( Grundschule, Großstadt NRW, Sozialindex 8, Inklusion) bleibt einem überhaupt keine Wahl als individuelle Lernangebote zu machen. Es gibt Kinder mit deutlich kognitiven Einschränkungen, Kinder die nicht oder kaum Deutsch sprechen, neurodiverse Kinder, hochbegabte Kinder, "normal" entwickelte Kinder
.. ) wenn man da eine Aufgabe für alle gleich plant, explodiert die Klasse, das funktioniert einfach nicht.
Ich finde es ehrlich gesagt gar nicht besonders schwer, in der Grundschule zu differenzieren, weil der Lernstoff-Umfang echt überschaubar ist.
Und ich denke übrigens, dass sich ein hochbegabtes Kind auch in Klasse 2 langweilen wird, wenn die Lehrkraft nicht differenziert. Da wird Schreibschrift geübt, lange Zeit der Hunderterraum und das Rechnen mit Zehnerübergang sowie das Einmaleins erarbeitet, besonders spannend ist das dann ja wahrscheinlich auch nicht.
Aber die Kinder können Zusatzaufgaben bekommen, lesen, anderen helfen wenn sie wollen, und sollen natürlich auch an den Dingen arbeiten, die ihnen noch schwer fallen (bei der Tochter der TE zum Beispiel malen / zeichnen). Man kann den Kindern auch schon deutlich machen, dass sie, wenn sie etwas schon können, es dann besonders genau oder schön machen sollen. Wie gesagt, wer bis 1000 rechnen kann, aber die Kästchen beim Schreiben der zahlen absolut nicht trifft, der sollte das dann halt beachten, statt zu sagen, ihm ist langweilig.
Wenn ein Kind emotional und sozial noch nicht reif genug ist, dann wird es trotz fortgeschrittener kognitiver Fähigkeiten in der Schule wahrscheinlich ein paar Schwierigkeiten haben, das liegt dann aber wohl nicht an der Hochbegabung.
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Nein, der Wichtel stellt sich seine Utensilien nicht selber hin. Die muss man schon kaufen ... oder selbermachen.
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aber das ist gut angelegtes Geld.
Da muss ich mal kurz einhaken.
Wichtel zur Weihnachtszeit, in den USA gibt es schon länger den Elf on the shelf, der nachts Schabernack treibt. Der ist allerdings eine Art Puppe und "versteinert" sich am Tag.
Die Wichteltüren sind vor einigen Jahren zu uns geschwappt. Man kann das auch ohne großen finanziellen Aufwand betreiben, was ich sowieso schöner finde, als wieder dieses vorgefertigte Zeugs zu kaufen, wo am Ende alles nur gleich aussieht. Man kann den Kindern durchaus sagen, dass es den Wichtel nicht gibt (sie werden nachfragen), wir uns den aber vorstellen. Und dann kann der Wichtel Briefe hinterlassen und die Kinder können ihm zurück schreiben. Er kann ihnen auch antworten. Das kostet (kaum) was, ist aber mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden -> Briefe müssen beantwortet werden. Hypothetisch gesprochen, denn wir haben keinen Weihnachtswichtel!
Gewinn für die Kinder: Schreibanlass ich hochmotivierend. Meine Klasse schreibt auch gern dem Klassentier, was auch antwortet. Die wissen natürlich, dass ein Stofftier nicht in Wirklichkeit schreiben kann, Spaß macht ihnen das trotzdem!
Immer wieder kommen ja auch Fragen auf, ob es die Zahnfee oder den Osterhasen gibt. Ich antworte dann immer mit "Manche sagen ja, andere sagen nein", weil ich einerseits nicht schwindeln will, andererseits den Kindern, die da zuhause noch fest dran glauben, nicht ihren Glauben daran nehmen will.
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