warmer Sommerregen auf Asphalt
Gute Frage! Und du?
warmer Sommerregen auf Asphalt
Gute Frage! Und du?
Ich will hier nicht zu weit ausholen - aber mit mir ist man auch nicht gerade zimperlich an der Schule umgegangen. Mich fragt auch keiner mal, wie es mir geht. Ich habe heute morgen vor der Schule gebrochen (bin aber hin, weil eine wichtige Besprechung war), nächste Woche sind die Abiklausuren und dann die Fachabiklausuren. Ich bin fast in allen Aufsichten eingeteilt, diese Woche sind 2 außerordentliche Konferenzen mittags, für die ich jeweils eine Betreuung für mein Kind organisieren muss. Ich habe gefühlt ständig Streit mit meinem Partner, der mich inzwischen nervt, die Joboffer, die ich noch habe, anzunehmen.
Das ist natürlich alles unschön, aber als Lehrkraft ist man eben entweder ganz, also zu 100% da, oder gar nicht. Dass jemand Rücksicht nimmt, weil man morgens gebrochen hat oder Streit mit dem Partner, kann man von seinen Schüler*innen nicht erwarten. (Bei den Kleinen: Manchmal merken sie, wenn man nicht ganz fit ist, und sind dann besonders leise, manchmal merken sie es und sind dann besonders unruhig, meist merken sie ix und sind wie immer).
Dass deine Schülerin meinte, es sei nicht ihr Problem, dass du noch andere Baustellen hast, ist vielleicht direkt, aber sie hat im Prinzip recht. Und deine Schüler*innen sind in einer anderen Position als du. Sie sind vielleicht unhöflich zu dir, was nicht bedeutet, dass du es ihnen mit gleicher Münze heimzahlen kannst. Ich lese deine Beiträge so, dass du dich fast auf gleiche Ebene mit deinen Schüler*innen stellst und deshalb emotional auch so involviert bist, und das ist, denke ich, Teil des Problems.
Übrigens das
Wie ich schrieb, es war ja eben bekannt, dass letzte Woche Verkehrschaos war - und montags z. B. hatte ich da auch achselzuckend alles entschuldigt.
war ja auch inkonsequent. Montags entschuldigst du alles noch achselzuckend, und am Prüfungstag dann nicht mehr (bzw. bei den drei anderen Zuspätkommenden war es möglich, dass sie noch mitschreiben, nur diese eine Schülerin durfte dann nicht mehr).
An unserer Schule gibt es die ungeschriebene, aber oft praktizierte "Regelung", dass sowieso aus dem Unterricht ausgeschlossen wird, wer 30 Minuten zu spät erscheint.
Mir ist das mit den > 25 Minuten zu spät und es ist eine unentschuldigte Fehlstunde ist mir direkt am Anfang "verbindlich" erklärt worden und das geben wir so auch an die SuS weiter.
Ist es nun eine "ungeschriebene, oft praktizierte" Regel, oder ist sie "verbindlich"?
Geht es um > 25 Minuten oder um 30 Minuten?
War die Schülerin zu spät, weil sie den Zug verpasst hatte, wie du ganz am Anfang schriebst, oder war sie zu spät, weil der Zug ausgefallen war, wie du danach schriebst?
Du widersprichst dir immer so ein bisschen, das macht es schwer, zu antworten.
Ich bleibe aber bei meiner Meinung, lass sie nachschreiben, sie hat eine Bescheinigung nachgereicht und du hast ihr das Mitschreiben ja verboten, obwohl sie da war (zwar zu spät, aber sie war ja da).
Klar, da gebe ich euch recht, ich hätte die Lernerin nicht so vor der Klasse bloßstellen und "anmachen" müssen, sachlich ändert das aber nichts daran, dass sie nicht unbedingt die Chance bekommen muss, nachzuschreiben.
Das klang am Anfang des Threads anders, da hieß es doch, bei entschuldigtem Fehlen kann sie nachschreiben? Und ihr Fehlen ist ja entschuldigt.
Klar, da gebe ich euch recht, ich hätte die Lernerin nicht so vor der Klasse bloßstellen und "anmachen" müssen, sachlich ändert das aber nichts daran, dass sie nicht unbedingt die Chance bekommen muss, nachzuschreiben. Wobei - ich bin da total gelassen. Es wird nichts, so oder so.
Das klingt ein bisschen so, als würdest du ihr eine schlechte Note wünschen. Ich unterstelle dir nichts, aber es klingt zumindest so.
Diese ganzen Nachschreibeaktionen blockieren meinen Unterricht dermaßen. Weshalb ich gegen Nachschreiben und für eine ungenügende Benotung gewesen wäre.
Und das kann halt kein Grund sein.
Ich verstehe die Schülerin schon irgendwie. Ihr Zug ist ausgefallen, sie weiß, dass sie zu spät kommen wird. Hetzt sich vermutlich ab, kommt dann zu spät zu dir, wird vor der Klasse bloßgestellt (deine Worte) und weggeschickt. Ich finde es von ihr eine nachvollziehbare Entscheidung, zur Schulsozialarbeiterin zu gehen und ihre Sorgen zu besprechen.
Die Bescheinigung bescheinigt, dass die sehr knappe Bahn ausgefallen war. Wobei wir wieder bei der Frage sind, warum sie nicht die Bahn vorher genommen hat. Wenn ich zu einem Vorstellungsgespräch gehe, rechnete ICH persönlich auch immer einen Puffer von ca. 60 Minuten ein. Und wenn die Bahn alle 30 Minuten fährt und ich ohnehin schon erst zur 3. Stunde Unterricht habe..? Ist es mir dann nicht viel eher zuzumuten, 30 Minuten vorher zu fahren? Ich denke ja schon.
Wenn sie mit der knappen Bahn pünktlich gewesen wäre, dann trifft sie meiner Einschätzung nach keine Schuld.
Und wenn vor ihr noch drei andere Schüler*innen zu spät kamen, die aber noch mitschreiben durften, was du dieser vierten Zuspätkommenden dann verwehrt hast, dann ist das "klare Prozedere" aber doch nicht so klar, sondern war Auslegungssache?
Ich würde sie nachschreiben lassen.
Man liked einen Beitrag, und damit nicht pauschal die gesamten mentalen Ergüsse einer Person.
Nr. 265. Hinter dem steckt natürlich die gleiche Haltung wie im weiter unten folgendem offen rechtspopulistischem Geschwätz. Standard! Niveau! Das muss ja mal gesagt werden!!
Jetzt reicht es mir aber langsam mit deinen ständigen Angriffen!!!
In Beitrag 265 wird dir widersprochen, nachdem du geschrieben hast, es werde dank ChatGPT bald lächerlich werden, auf eine richtige Orthographie zu bestehen.
Und es wird angemerkt, dass die Kollegen von dir, die nicht fehlerfrei deutsch sprechen können, hoffentlich kein Deutsch unterrichten.
Wenn das für dich rechtspopulistisches Geschwätz ist, weiß ich auch nicht.
(Die Beiträge weiter unten standen vorher logischerweise noch nicht da)
oder die gute Alexa...😅
Man wird ja als Grundschullehrerin regelmäßig mit "Mama" angesprochen, neulich sagte aber wirklich ein Kind "Alexa" zu mir! ![]()
Ja, da sie ja erstmal gar nicht auswendig lernen, sondern damit erst anfangen, wenn sie die Kernaufgaben können und dann haben sie es natürlich bereits in der Schule geübt, also das reine auswendig lernen der Einmaleinreihe können sie alleine, ja. Tun sie bei uns ja.
Wir üben die Einmaleinsreihen viel auch in der Schule (Klatschspiele, Reihen aufsagen, vorwärts, rückwärts, Plakate schreiben, die ganze Bandbreite). Machen Kindern reicht das als Übung. Andere brauchen länger und besonders die sind dann schon auf nachmittägliche Wiederholung und Übung angewiesen.
Alleine Einmaleinsreihen auswendig zu lernen, finde ich in dem Alter noch schwierig, es ist auf jeden Fall besser, wenn jemand zum Üben / Abfragen /Kontrollieren da ist. Das kann zur Not auch die Anton App sein ;-).
UUuuuuh, gewagte Aussage hier im Forum, ich bin gespannt, ob man dir ab jetzt in jedem zweiten Beitrag vorwirft, deinen jugendlichen Kindern den Popo hinterherzutragen, oder ob das bei dir so stehen gelassen wird.
Wenn die 16jährige das auch gern möchte und aktiv auf einen zukommt, finde ich es auch legitim. Schreiben muss sie ihre Prüfungen am Ende ja ohnehin alleine.
Ich wiederhole, was ich schon vor einigen Seiten gesagt habe: Natürlich hilft man seinen Kindern, wenn sie es denn wollen, so gut man kann. Das ist in der Regel das ganz normale Verhalten von Eltern.
Kindern hilft man selbstverständlich auch, indem man sie immer wieder in Richtung Eigenverantwortung stupst und ihnen Selbstständigkeit zutraut, das ist auch wichtig - aber das eine schließt das andere ja auch nicht aus.
Lass es, man will dich missverstehen.
Diese oder eine ähnliche Diagnose muss ja schon vorliegen, sonst könnte keine Logopädie verordnet werden.
Stimmt natürlich!
Wenn er auch in der Muttersprache solche Schwierigkeiten hat, und Logopädie empfohlen wurde, dann wäre das jetzt mal das Erste, was die Mutter unbedingt vor Schulbeginn angehen sollte! (Und wenn in der Schule Probleme bestehen bleiben, kann man immer noch auf eine Sprachentwicklungsstörung testen und entsprechend fördern.)
Wenn die Eltern selbst sehr schlecht Deutsch sprechen, dann sollten sie daheim in der Muttersprache sprechen, sonst hört das Kind zu viele Fehler.
"Sprachbad": Kontakte, Sportverein etc. Gibt es bei euch so etwas wie einen Kindertreff? Nachmittags offene Angebote für Kinder des Viertels, oft organisiert von der Jugendhilfe, wo sie hingehen und basteln und spielen können?
Sonstige Tipps, die du der Mutter geben kannst, damit er einen erfolgreichen Schulstart hat:
- Jeden Tag ins Hausaufgabenheft schauen, überprüfen, ob die Hausaufgaben gemacht (gemacht, nicht richtig) sind.
- Schauen, ob da ein Elternbrief in der Mappe liegt, den sie unterschreiben soll. Wenn sie den nicht versteht, kannst du ihr helfen.
- Gemeinsam mit dem Kind schauen, dass er seine Schulsachen vollständig dabei hat. Stifte gemeinsam spitzen.
Sowas eben...Das sage ich übrigens allen Erstklasseltern, das ist für alle wichtig. Nach ein paar Wochen mal in die Sprechstunde gehen, viele Schulen können auch Dolmetscher organisieren, und fragen, wie es läuft.
Täglich gemeinsam Hausaufgaben machen, hm... Das wäre ja jeden Tag quasi ein Fixtermin und die Kinder müssten sich dazu auch gut verstehen.
Ich würde Nummern austauschen und ihr sagen, dass sie dich kontaktieren kann, wenn sie Fragen oder Probleme hat.
Warum soll eigentlich der Kleine erst mit 3 in die Kita? Warum nicht schon jetzt?
Kenn ich auch unter diesem Namen!
Anekdotische Muttis, die sich nicht adäquat um ihre Kinder kümmern, sind syrisch und türkisch. Und dann wird eifrig beteuert, man habe ja nichts gegen "die". Aber "die" machen halt ihren Job als Eltern nicht richtig.
Wenn nicht plötzlich (mal wieder) über Hausaufgaben geschrieben worden wäre, die ja ach so unbedingt wichtig sind, wäre die ganze Diskussion nicht vom Zaun gebrochen. "Unlösbar" wäre ja noch schöner, es reicht schon, dass welche aufgegeben werden. Wenn du die für so wahnsinnig wichtig hältst, dann nimmst du in Kauf, dass ein Teil der Kinder das dann halt nicht kann. Der Teil, dem nicht geholfen wird. Du hast einem entsprechenden Beitrag zugestimmt, der genau das aussagt. Hausaufgaben = wichtig, Stoff vertiefen, einüben, etc.
Zu Teil 1: Hab ich nie geschrieben, bitte hör auf, mich zu zitieren und dann durch deine Antwort sowas zu implizieren!
Zu Teil 2: Ich habe einen Betrag geliked, in dem jemand schreibt, wären die Umstände anders, würde sie andere Hausaufgaben geben. Wenn du meinen Beitrag im Arbeitsbelastungs-Thread gelesen hast, weißt du, dass ich wenig Hausaufgaben gebe und darauf achte, dass die Kinder sie alle schaffen können.
Und jetzt reicht es mir, diese Diskussion mit dir bringt nichts, weil du absichtlich Dinge missverstehst und einem die Worte im Mund herumdrehst.
Dass alle, die hier schreiben, stets versichern, die eigene Schule sei "Bullerbü", nur ich aber sicher keine Ahnung vom "Brennpunkt" habe. Wahrscheinlich bin ich die einzige, die wirklich in einem schlechten Einzugsgebiet arbeitet. Im despektierlichen Jargon kommt ein Grossteil unserer Jugendlichen aus sogenannten "Migrantenghettos".
Gibt's grade nicht. Ist bedauerlich, aber so ist das Leben. Sich als Lehrperson hinsetzen und die Hände in die Luft werfen "da kann ich doch nichts dafür", trotzdem weiter Aufgaben geben und erwarten, dass irgendwelche Eltern das dann schon kontrollieren werden, ist ein bisschen schäbig. Zumal es unzählige Studien zum Thema Effektstärke von Hausaufgaben gibt, die zeigen, dass es eh nicht viel bringt. Aber klar, alle die hier schreiben und Hausaufgaben geben, sind absolut davon überzeugt, dass nur sie es richtig machen und es ohne absolut nicht geht.
Und wer macht das so? Wer hat hier denn bitteschön geschrieben, dass er unlösbare Hausaufgaben gibt und von den Eltern erwartet, dass sie dabei helfen?
Keiner, wenn ich mich recht erinnere!!!
Dass Eltern mit Erstklässlern lesen sollen (es geht hier um Silben wie ba, la, sa und kurze Wörter wie Mimi und Mami) war das einzige, was viele Grundschullehrer geschrieben haben. Und selbst, wenn das nicht passiert, weil die Eltern es nicht können, dann gibt es ehrenamtliche Lesepaten, die während des Schulvormittags die Förderung übernehmen, oder es sind manche Stunden doppelt besetzt, wo sich so etwas dann ergibt. Man hat seine Schüler ja im Blick! Und die Familienhintergründe auch!
Ehrlich, genau das ist es, was mich schon die ganze Zeit so irritiert an deinen Belehrungen: Du tust so, als wärst du hier die einzige, die im Brennpunkt arbeitet und ihre Schüler unterstützt, und alle anderen würden die komplette Arbeit ans Elternhaus auslagern, die Hände in die Luft werfen und nichts mehr tun. Dem ist aber nicht so.
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