Beiträge von Gerelila

    Danke für eure Beiträge!


    Hoffe, niemand fühlte sich zu sehr auf den Schlips getreten, manche Antworten waren ja doch recht ... deutlich. Aber ich schrieb schon eingangs, dass ich mir nicht so 100% sicher bin bei der Beobachtung. Und ich füge jetzt hinzu, dass garantiert auf meiner Seite Gefühle wie Neid usw. mit reinspielen.


    Gerade der Punkt, dass Schulchefs schon in den Ferien in der Schule sein müssen, hat mir zu denken gegeben. Das ist in der Tat so. Auch hat der Direktor sicherlich viele Zusatztermine, etc. pp.


    Danke auf jeden Fall für diese "Augenöffnung".


    Nichtsdestotrotz - so klang es ja auch bei einigen hier an, scheint es dieses Problem durchaus auch an anderen Schulen zu geben. Und bei allem Verständnis und allem "ich kann es eigentlich gar nicht 100% wissen"


    -- Ich weiß schon, was ich sehe. Das ist natürlich subjektiv (siehe oben), aber ich bin auch nicht ganz blöde, d.h. an dem, was mir aufstößt, ist bestimmt Wahres dran - und wenn es nur ein Körnchen ist.
    Z.B. hat unsere Fachobfrau Englisch (entsprechend höher gestellt) keine Pausenaufsichten. Ist ja schön und gut, damit sie dann ansprechbar sein könnte. Frau sowieso sitzt aber im Lehrerzimmer, isst und trinkt in aller Ruhe, korrigiert Klausuren (usw.) und ist eben NICHT ansprechbar, zumindest sagt sie das allen.
    ICH bin diejenige, die hin und wieder trotzdem fragt, wann wir die nächste Fachkonferenz machen usw. Die Referendare machen schon mit mir Hofaufsicht, um mir von ihren Plänen und Entwürfen zu berichten.




    Aber gut, machen kann man da wohl nix, außer mit dem Personalrat zu sprechen und/oder sich persönlich für einen der zwei Wege zu entscheiden.
    Ich finde es dennoch schlicht und ergreifend: Ungerecht und auch nicht zeitgemäß.



    Grüße!

    Hallo zusammen!


    Nachdem sich mein Berufsalltag nun schon ein wenig eingependelt hat, mal ein Problem abseits von Unterrichtsvorbereitung und "den üblichen" Lehrerwehwehchen. :)


    Ich weiß auch gar nicht, ob das wirklich sooooo dramatisch ist oder einfach in die Kategorie "so ist das halt" gehört. Aber gut, dafür gibt es dieses Forum und andere Lehrer, die ich fragen kann. Und das tu ich hiermit.


    Mich ärgert zurzeit eine gewisse Beobachtung, die ich immer häufiger mache. Wahrscheinlich habe ich meinen Blick darauf eingebrannt. Bin mal gespannt, was ihr so beobachtet.


    Kurz zusammengefasst sieht es so aus: Junge Kollegen machen alles, ältere Kollegen (verbeamtete) oder auch Kollegen (meistens auch älter) mit Gehaltsstufen ab A 14 machen ... wenig bis gar nichts.
    Das stimmt so pauschal natürlich nicht, aber vielleicht verdeutlichen es ---


    Konkrete Beispiele:
    - Pausenaufsichten mache bei uns "nur" die A 13er, wenige A 14er und ab A 15 keiner mehr.
    - Den Direktor traf ich schon drei Mal (in diesem und letzten Halbjahr) außerhalb der Schule in der Stadt. Er erzählte auch ganz fröhlich: Arzttermin, private Besorgung, xyz.
    - Der Stundenplaner hat "den besten" Stundenplan. Sowohl er, als auch andere "Höhergestellte", sind diejenigen, die 1. am wenigsten Nachmittagsunterricht haben (oder keinen), 2. Montags spät anfangen und Freitags früh aufhören (Planer hier ausgenommen, der muss Montags auch früh ran, sowie die anderen Tage auch), 3. sich die Klassen/Kurse aussuchen können
    - Na, und wer die "Zusatzaufgaben" macht, aka Schulfeste, Personalrat, Projekte usw. ... drei Mal dürft ihr raten! :grins:


    Und so kommt es, dass das Fußvolk, also all die Jungen und Neuen, kriegt dann das, was übrig bleibt.



    Vielleicht ist das eine natürliche Entwicklung. Vor drei/vier Jahren war ich überhaupt froh, eine Stelle zu haben und hätte mir nie angemaßt, über die Entscheidung der werten Herren und Damen, was Stundenverteilung usw. anbelangt, zu mosern.
    Ich persönlich kann mich auch gar nicht sooo sehr beklagen.
    Mein Gott, der Job macht mir Spaß und wenn ich halt zwei Nachmittage ran muss, dann ist das so.


    Was mir aber missfällt ist diese fast "penetrante" Art unserer Vorgesetzen, sich nach meinem Dafürhalten selber wirklich nur (oder eben so viel wie möglich) Rosinen abzuschöpfen.
    Und die Frage: Was kann ich dagegen überhaupt tun? Was kann "man" tun? Personalrat???


    Ein paar jüngere Kollegen laufen am Limit.


    Das ist doch :schreien:


    Oder eine systemimmanente Entwicklung?


    Grüße!
    Gerelila

    Hallo!


    - Erstmal grundlegend: Warum nicht?! Du würdest dann mit +- 40 beruflich gestartet sein und hättest immer noch 20 Jahre in dem Beruf. Zwanzig Jahre, oder sogar noch etwas mehr. Also ... das ist doch mal ne Hausnummer.


    Wenn Du es finanziell wuppen kannst, dann mach es! Ich würde das machen, was mir Spaß macht (also als Fächer) und nebenbei tatsächlich auch etwas auf den Arbeitsmarkt + Stellenmarkt schielen. Aber das sollte nicht ausschlagebend sein. So ein Studium ist lang und daher wäre mir persönlich das eigene Interesse immer wichtiger, zumal sich die Prognosen bis zum Jahre 2020 +- auch schon wieder geändert haben könnten.


    Was für mich nicht unwesentlich wäre als großes CONTRA - Argument:
    Nicht alle BL verbeamten "ewiglich". D.h. bei vielen ist die Grenze bei ... irgenwas unter 40 Jahren, wenn mich nicht alles täuscht. Nun frag mich nicht, wie genau das in NRW aussieht ... aber darüber würde ich mich schon noch informieren, zumal das Gehalt für Nichtverbeamtete an jeder Schulform deutlich geringer ausfällt.


    Letztendlich ist das aber auch eine Bedarfsfrage und könnte sich noch wieder ändern, sowohl positiv als auch negativ.


    Nicht einfach, die Entscheidung, aber wenn Du Dir sicher bist, dann mach es! Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!



    Grüße!


    Gerelila


    PS. Die zwar immer mal wieder gestresst, aber prinzipiell sehr glücklich ist an einem Gymnasium zu unterrichten. ;)


    Nicht alle BL verbeamten

    *Jazzy*


    Genau, bei mir sind es die Ethikstunden, 1x Woche, große Lerngruppe, vollpubertär... :autsch:


    Melanie01


    Der Tip mit der intensiveren Planung ist gut. Ich werde mir den merken. Allerdings sind gerade Ethikstunden halt auch die, wo die Schüler selber denken sollen. Das tun sie aber leider nur äußerst ungern, - und insofern ist es gar nicht so einfach, da mit einer guten Planung entgegenzusteuern. Vor allem, wenn wichtige Erkenntnisse eigentlich in einem Unterrichtsgespräch rauskommen könnten, es aber nie klappt, weil ich vor lauter Ermahnungen gar nicht mehr dazu komme, den Gesprächsfaden aufrecht zu erhalten.
    Aber ich denke, ich werde das den lieben Kleinen einfach noch mal verdeutlichen. Irgendwie muss das doch gehen!



    Insgesamt bin ich gerade an dem Punkt, dass ich mir denke: Ich kann zufrieden sein, wenn die Schüler was bei mir lernen. Das ist ja schließlich meine Aufgabe, dafür werde ich bezahlt.
    Und als Bonus nehme ich es gerne an, wenn jemandem mein Unterricht gefällt. Aber ich werde versuchen, solche schlechten Äußerungen nicht mehr so stark auf mich zu beziehen. Recht habt ihr. Wer weiß schon, welche Laus den Schülern über die Leber gelaufen ist.


    Danke auch, dass ihr ebenfalls dazu steht, dass die Schüler euch mögen sollen. Ist ja irgendwie auch klar.
    Bei uns ist es so, dass gerade ein paar ältere, männliche(!) Kollegen einen richtigen, kleinen Schülerverehrerkreis um sich scharen. Das ist mir bisher noch nicht gelungen, aber ich bin ja auch noch recht neu.
    Hm. Trotzdem würd ich mir sowas wünschen, für die Zukunft.


    Na mal schauen.


    Mit ist außerdem wieder einmal bewusst geworden, dass der Lehrerberuf wirklich lebenslanges Lernen bedeutet. Eigentlich mag ich das auch an dem Job, dass nichts "geplant" stattfindet, weil immer was dazwischen kommen kann und weil man es immer wieder mit neuen Schülern zu tun hat. Manchmal ist das aber auch anstrengend und gerade zur Zeit (Erkältungswelle, von der ich auch arg geplagt bin), würde ich mir wünschen, mich einfach nur in einem Büro verkriechen zu können.


    Sei es drum, es ist ein guter Job und: es ist nur ein Job!


    Energie aus der Freizeit zu beziehen, da arbeite ich gerade dran. Oft bin ich aber einfach so kaputt und geschafft, dass ich gar nichts mehr machen mag als einfach nur zu schlafen oder faul auf der Couch zu liegen. Ich habe (noch) keine Kinder und frage mich ehrlich, wie Menschen das machen, die Kinder haben und nebenbei arbeiten gehen.


    Ich bin auch eher eine introvertierte Person, d.h. ich brauche überdurchschnittlich viel Zeit für mich alleine. Ich muss noch mal genauer hingucken, was mir eigentlich Energie gibt, also wirklich gute, langanhaltende Energie.
    Sport und so ist nicht verkehrt, aber es ist eher so eine + - Geschichte, vielleicht ein kleines +.


    Tja, was gibt mir Energie ... Hm ... mal gucken...



    Danke euch allen!

    Hey Kecks!


    Danke für Deinen Beitrag!


    Kannst Du das vielleicht noch mal etwas auseinanderklamüsern?



    "klar identifiziere ich mich mit meinem job und dieser rolle, aber es ist
    letztlich nur eine rolle. nicht mein ganzes ich, nicht mein ganzes
    leben, nicht kernpunkt meiner selbstbestätigung (wohl aber ein ganz,
    ganz wichtiger baustein in all diesen dingen)."



    Ich habe gerade irgendwie so das Gefühl, dass ich mich zu sehr mit meinem Job identifiziere, also zu viel Selbstwert daraus ziehe. (Oder zuwenig, je nachdem).


    Ehrliche Antwort auf keine gestellte Frage: Ich will, dass die Schüler mich mögen. :engel:
    Vielleicht ist das schon der falsche Ansatz ... ich weiß es nicht.



    --- Okay, es ist der falsche Ansatz. :ohh:


    Wird mir gerade so bewusst. Wisst ihr, ich unterrichte jetzt ja seit ca. 3 Jahren ... und ich habe viele Klassen bisher noch nicht wieder abgegeben, das heißt, auch weil wir ein recht kleines Gym sind, ich kenn die "Kleinen" jetzt schon ne ganze Weile und irgendwie ... ist mir in den letzten Wochen/Monaten vielleicht etwas Distanz verloren gegangen.
    Unbewusst.
    Jetzt gerade wird mir das klarer. --- *nachdenk*
    Auch eine interessante "Hürde" des Lehrerberufs. Wie geht man mit Schülern um, die man wirklich schon 3 (oder noch mehr Jahre) kennt? Wie behält man da professionelle Distanz?!

    Hallo zusammen!


    Ich halte mich zur Zeit brav an meine selbst aufgestellten Regeln (Arbeit dort machen, wo Arbeit hingehört) und komme schon viel besser zurecht. Ich habe auch mal versucht, mein "Energielevel" im Unterricht etwas zurückzufahren. Niemand ist dabei zu schaden gekommen; Unterricht klappt auch so, ohne immer 150% zu geben.


    Nun ist mir aufgefallen, dass ich in manchen Unterrichtsstunden richtig "ausgelaugt" werde von den lieben Kleinen. Das sind solche Stunden, in denen ich es z.B. mit sehr vielen pubertierenden, albernen Jugendlichen zu tun habe, die nur Quatsch machen. Oder in denen ein paar Schüler das Gesicht verziehen, weil sie halt die Aufgaben nicht machen wollen. Oder oder ...


    Ausgelaugt insofern, als das mich die Situation selbst Kraft kostet - aber auch die Zeit danach, wenn ich mir halt mal wieder 100 Gedanken mache, wie ich Schüler xy vielleicht doch noch für so ein spannendes Thema wie "Utilitarismus" begeistern könnte.


    Es mag sich vielleicht etwas esoterisch anhören, aber solche Situationen laugen mich regelrecht aus. Jedes "Hey, lasst uns das jetzt mal machen" oder "Probiert doch einfach mal aus" - also jede freundliche Bestärkung meinerseits kostet mich dann echt Kraft.
    Ermahnungen sind auch nicht viel besser, zumal ich gerne versuche, Schüler über ihre Vernunft zum Arbeiten zu bewegen und nicht über Zwang. Allerdings gerade in meinem sprachlichen Fach fängt der ein oder andere Schüler wirklich auch an mich zu nerven, weil er/sie zum x-ten Mal die Vokabeln nicht gelernt hat und trotzdem noch blöde Sprüche in meinem Unterricht klopft.


    Nun frage ich mich: Wie kriege ich den Blick vielleicht wieder stärker in Richtung der Schüler, die gerne mitmachen und Leistungswillen zeigen? Oder auch: woher bezieht ihr eure Energie beim Job - oder haltet ihr das für normal - also - ich geb mich dafür her, dafür werd ich bezahlt? Seid ihr gar so gestrickt, dass das Motivieren der Unmotivierten/Frechen/Renitenten euch sogar Energie "gibt"?


    Oder - mal ganz böse - lasst ihr die Schwachen einfach links liegen und wenn sie euch dumm kommen, dann gibt es einen auf den Deckel?!


    Mal so ganz allgemein in die Runde geworfen - ich hoffe, ihr versteht, was ich meine - ansonsten versuche ich, das noch mal zu präzisieren!-


    Danke!


    Gerelila

    Mir tut es auch sehr leid, was du durchmachen musstest und noch durchmachst.


    Ich bin ehrlich gesagt ziemlich schockiert darüber, dass es solche Jugendlichen gibt. ---- Und noch mehr, dass Schulleitung etc. nicht hinter ihren Lehrern stehn.


    Bei uns gab es ein paar Vorfälle tätlicher Gewalt, allerdings noch nie (toi toi toi) gegen Lehrer, sondern gegen Mitschüler. - Es gab eine Klassenkonferenz und dann sind diese Schüler der Schule verwiesen worden.


    Ich denke, wenn es sich um einen Kollegen handeln würde, würde genauso verfahren werden. Ein solches Verhalten ist absolut nicht duldbar und muss ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Sowohl auf Seiten der Justiz, als auch von der Schule.


    Ist der Schüler noch bei euch? Ich kann es, so es so sein sollte, kaum glauben.


    Alles Gute!

    Gesunde Grundsätze, die ich für mich einübe: ich treffe den lieben langen Tag Entscheidungen aufgrund meines aktuellen Wissens. Für alles, was ich tue, habe ich einen Grund. Nachdem ich eine Entscheidung getroffen habe, mache ich den Drucker aus/ Lehrbuch zu. Andere mögen das anders sehen, weil sie vielleicht andere Informationen haben, dies ist ihr gutes Recht. Und wenn sich wirklich jemand gerechtfertigt über irgendetwas beschweren sollte, sag ich halt "Entschuldigung" und versuche es wieder gerade zu biegen.


    Soweit die Theorie, manchmal klappts schon ganz gut :baden: "lebenslanges Lernen" halt...

    Ja, wirklich "lebenslanges Lernen". :pfeifen:


    Beispiel von heute: Unterrichtsreihe minutiös geplant, was passiert: 4 Schüler krank, (darunter jemand, der eigentlich vortragen sollte) - da klausurrelevant, habe ich Thema erstmal verschoben und was aus dem Handgelenk geschüttelt. Auch nicht unwichtig, aber ich will ja auch nicht alles doppelt und dreifach erklären.


    Anderes Beispiel: Unterrichtsreihe, die ich nun das zweite Mal verwenden will funktioniert hinten und vorne nicht. Da kann ich eigentlich gleich eine neue schreiben. Es ist dieselbe Jahrgangsstufe, dasselbe "interessante" Thema. Aber die Schüler sind anders. :aufgepasst:


    Ach ja ...


    Also ich glaube ja mehr und mehr, dass das am kurzen Halbjahr liegt und am Job an sich. Eigentlich ist es ja auch ganz interessant, dass STÄNDIG so unvorhersehbare Dinge passieren und man dann "improvisieren" muss.
    --- Eigentlich.


    Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, so viel wie möglich in der Schule zu arbeiten, damit ich dann, wenn ich nach Hause komme, Zeit für mich habe und einen kühlen Kopf bewahren kann.
    Ehrlich, ich hasse nichts mehr als das Wissen, dass ich ja noch was machen muss für den nächsten Tag, wenn ich nach Hause gekommen bin. Und dieses "noch was machen" hört ja leider nie auf!


    Gott sei Dank haben wir einen guten Lehrerarbeitsraum, der auch nicht sooo häufig besetzt bzw. überfüllt ist.


    Wisst ihr noch, letztes Halbjahr hatte ich so viele Freistunden (darüber hatte ich mich auch beschwert hier), aber der große Vorteil daran war (das sehe ich jetzt), dass ich die Arbeit größtenteils dort gemacht habe, wo sie stattfand - also in der Schule und die auch irgendwie "da geblieben" ist.


    Ich komm echt nicht gut darauf klar, Arbeit und Freizeit so zu vermischen.


    Aber jedem das Seine. :victory:


    Also für mich ist, glaube ich, eine Lösung, dass ich viiiiieeeel mehr in der Schule arbeite. Arbeiten eben dort, wo es hingehört. Wie gesagt, bei uns geht das - wobei ich auch SChulen kenne, wo das quasi unmöglich ist.




    Bzgl. Teilzeit.
    Danke für all die Hinweise und die Diskussion darum fand oder finde ich auch nicht uninteressant. Allerdings stellt sich die Frage für mich noch nicht. Vielleicht in Zukunft, mal gucken.


    Wie viel netto weniger hat man denn, wenn man um 1 Stunde reduziert? So pi mal daumen.
    (Und wie genau wirkt sich das auf die Bezüge später aus?)



    Muchas gracias!

    Hallo ihr!


    Teilzeit kommt für mich auch nicht in Frage ... heute sieht es auch schon wieder besser aus.


    Wenn ich so drüber nachdenke, vor allem "Ethik" ist ein doofes Fach. Da kann man sich wirklich tot suchen nach Material ... und dann isses trotzdem nicht zufriedenstellend. Bin jetzt dazu übergegangen, vieles selber zu erstellen.
    Daneben aber die Schüler, die halt ganz oft "keinen Bock" auf das Fach haben, bzw. das nur als "Laberfach" absitzen. In Englisch sieht das ganz anders aus, genauso auch Politik.


    Ich glaube, ich werde in Ethik mal für neue Lehrbücher plädieren. (Hab ich auch schon, fällt mir da ein, aber die Mühlen mahlen langsam ...)


    Ansonsten sieht es bei mir eigentlich ganz gut aus. Ich gehe auch regelmäßig zum Sport, habe ein Hobby, das ich pflege. Der Punkt "Freunde" kommt allerdings definitiv zu kurz, was aber auch daran liegt, dass ich leider viele liebe Menschen nicht um mich habe, sondern diese weit verstreut in der BRD leben. Da ist es immer ein großer Aufwand, sich zu besuchen.
    ... Ja, ich hätte gerne mehr Menschen hier "vor Ort", glaube ich ... aber andererseits hat ein Tag eben auch nur 24 Stunden - und da bin ich mit Job, Sport und Hobby schon ziemlich "voll". Einen Partner habe ich übrigens auch. ;)


    Tja, ich kanns gar nicht so genau sagen, was mich eigentlich stört. Eigentlich ist es ja "normal", dass wir als Lehrer eigentlich nie richtig fertig sind.
    Seltsam finde ich, dass ich gerade so stark an meinen Unterrichtsfähigkeiten zweifle. Dabei koch ich auch nur mit Wasser, so wie viele andere Kollegen auch.
    Bin bald erstmalig mit dem Abi dran, vielleicht liegt es daran?!


    Außerdem "muss", möchte ich mich ein wenig besser strukturieren. Einfach, um für mich zu wissen: jetzt ist es genug und ABSCHALTEN.
    Ich hardere z.B. manchmal noch so lange mit Unterrichtsstunden bzgl. der Frage, wie ich den Inhalt "sichere". Und irgendwie will ich es ja auch interessant gestalten für die Schüler ...
    Dann sind da Mäxchen und Franz und die können "das und das" nicht oder stören den Unterricht oder versuchen ständig, mich in ein Gespräch zu verwickeln (abseits des Stoffes) ... und dann zerbrech ich mir den Kopp, wie ich das "abstellen" könnte, wie ich ihnen helfen könnte usw. usw.
    ODER Schüler xy sagt: "Wie langweilig!" - Ganz fatal. Da könnte ich Stunden drüber nachdenken, vor allem, weil es mir irgendwie so triggert/anspornt, dann genau DIESEN SCHÜLER für das Fach zu begeistern. :autsch:


    Bei ein paar ist mir das sogar gelungen, aber die kleben jetzt "wie Zecken" an mir und versuchen immer in Arbeitsphasen/und oder sogar den Pausen mit mir zu Plaudern. Furchbar! - Obwohl es eigentlich auch "ganz nett" ist, zumal sie sich jetzt wirklich für das Fach begeistern.


    Ach ... mir dreht sich schon wieder der Kopf. :sterne:


    Wann wisst ihr denn "für euch", wann es genug ist?!


    Grüße!


    PS: Sorry und Danke, dass ich hier mal meinen Seelenmüll abladen darf.

    Hallo zusammen!


    Vielleicht kann mir ja jemand mal virtuell hier den Kopf waschen. - Mein Job gefällt mir momentan gar nicht!


    Hab irgendwie das Gefühl, es brennt an allen Ecken und Enden - und sobald ich irgendwo was "gelöscht" habe, flammt es an anderer Stelle wieder auf. Oder auch: ich werde wie ein Spielball hin und her geworfen, hab "es" selber nicht mehr in der Hand ...


    Bin jetzt schon im 3 (fast 4) Jahr und mache mir viele Gedanken. Kann auch nicht mehr richtig abschalten (nervt mich am meisten). Was treibt mich so um?


    - Unterricht generell: hab aktuell 3 Oberstufenkurse mit Prüflingen; sehr intensive Vor+ Nachbereitung, es läuft irgendwie, aber richtig schöne Stunden sind selten dabei. Alles irgendwie aus dem Handgelenk geschüttelt (ach ja, die Zeit), dann zig Klausuren, die korrigiert werden müssen ...
    Eine achte Klasse hab ich auch, die irgendwie extrem laut ist und sich nicht wirklich gut unterrichten lässt. Hab ich zum Glück nur ein Mal pro Woche, dafür aber Freitags 7/8 Stunde; kann mich also "theoretisch" schon die ganze Woche darauf "freuen". - Doof wie ich bin, tu ich das auch, anstatt das einfach als gegeben abzuhaken, oder anders damit umzugehen.


    - Zusatzaufgaben: Vieles unterrichte ich, trotz der x Jahre, dieses Halbjahr zum ersten Mal. Daneben sind aber noch einge Zusatzaufgaben zu erledigen, diverse Arbeitsgruppen und Co. Beansprucht sehr viel Zeit und eigentlich auch sehr viel "Gedankenkraft". Es ist halt leider nicht damit getan, einfach "nur" anwesend zu sein. Es gilt, Probleme zu lösen und daher grüble ich noch lange nach solchen Treffen darüber nach.
    Ich wünschte, ich könnte das abstellen.


    - Zusatztermine: Elternabend, pädagogische Konferenzen, Fach- und Gesamtkonferenzen ... dieses Halbjahr alles so dicht aufeinander. ... Aber damit bin ich nicht alleine.


    Dann komm ich sehr oft also erst gegen Abend nach Hause, muss dann noch dies und das vorbereiten - und könnte ausflippen, wenn ich "schon wieder" Wäsche waschen, aufräumen oder den Geschirrspüler ausräumen muss. :schreien:
    Ich frage mich ehrlich, wie Leute diesen Job hinkriegen, die "nebenbei" auch noch für Kinder usw. sorgen! Ich ziehe meinen Hut. Momentan kann ich mir das gar nicht vorstellen, wobei mir auch bewusst ist, dass man als "Beamtin" ja doch in einer recht angenehmen Lage diesbezüglich sein sollte. - Und zumindest theoretische "Vormittagskraft" (haha)


    Ich weiß auch nicht, wo genau der Hase im Pfeffer liegt, daher erstmal eine Gesamtschau. Würd mich über euer Feedback freuen, und wenn es nur ist, dass es euch vielleicht auch manchmal so geht ...


    Liebe Grüße


    Gerelila



    PS. Ich vergaß: besonders entzückend finde ich momentan übrigens, dass bei uns die Lehrer mit irgendwelchen Funktionsstellen scheinbar allesamt erst Montag Mittag in der Schule auftauchen und Freitag recht früh schon ins Wochenende entschwinden... :aufgepasst:

    Hallo - und danke für eure Antworten.


    Tja, Sachen gibt es...


    Ich erinnere mich, vor einiger Zeit, als ich die Klasse übernommen hatte, da gab es auch so einen Fall. Zig Schüler hatten die Sachen nicht vorliegen. Ich habe diese dann eingefordert (morgen in mein Fach) und tatsächlich hatten alle Schüler (es waren auch mehr als 10), die Sachen dann abgegeben.
    Das war irgendwie schon ein gutes Gefühl ... (allerdings hatte ich auch damit gedroht, sonst umgehend die Eltern zu kontaktieren).


    Nun ist es zum zweiten Mal passiert und ich bin wirklich ein wenig ausgerastet. (Mach ich sonst eigentlich nie).


    Aber, da ihr das hier ein wenig relativiert, mir geht es schon besser. Schlimmer geht immer ist zwar kein besonders schönes "Kommwiederrunter", aber trotzdem: Danke.


    Gut, ich mach weiter wie bisher. Und wenn das noch mal vorkommt, .- ich droh einfach wieder mit den Eltern, das scheint ja bestens zu funktionieren. :)



    Grüße und einen schönen Abend!

    Hallo zusammen!


    Ich bin heute fast vom Glauben abgefallen:


    In meiner 8. Klasse Englisch hatten tatsächlich 15 von 30 Schülern die Hausaufgaben nicht gemacht. Da blieb mir echt die Spucke weg. Es handelte sich um eine Aufgabe, die sie im Vertretungsunterricht (ich war die letzten Wochen leider häufiger unterwegs bzgl. Personalrat) machen sollten.
    Schüler haben Stein auf Bein geschworen, diese auch gemacht zu haben, allerdings hätten sie dann "den Zettel verloren", "den falschen Block eingepackt", usw. usf. ????!!!!


    Ich habe dann die eine Hälfte der Klasse rausgeschickt (die alles dabei hatten) und mit den anderen ein ernstes Wort geredet (Selbstorganisation, Leistungsbereitschaft, Gymnasium ... usw.) Die sollen mir jetzt einen Plan vorlegen, wie sie solches Verhalten in Zukunft vermeiden können, sprich, wie sie sich besser organisieren.


    ZUr Vorgeschichte: Das sind keine auffälligen Kinder, in den anderen Fächern (und auch bei mir), sind sie "ganz normal". Allerdings habe ich die Klasse vor einem Jahr von einem Kollegen übernommen, der leider vermittelt hat "Englisch ist ganz einfach und es gibt auch nie Hausaufgaben".
    Es hat gedauert, bis ich das aus ihnen raus hatte ... im letzten Halbjahr hat es auch ganz gut geklappt.
    Nun dieser "Rückfall".


    Was würdet ihr tun, hättet ihr getan?


    Danke euch!

    Hallo!



    Bei uns läuft es so:
    Der Kollege xyz gibt Aufgaben für die Schüler ab; Vertretungskollege ist dann dafür zuständig zu überwachen, dass Aufgaben gemacht werden, gibt Hilfe ... es ist aber nicht sein Unterricht, sondern eben die Planung vom Kollegen.


    Sofern nix vorbereitet wurde, halte ich den Film für eine gute Variante, - oder von Mandalas malen bis Überraschungsquiz und Spielen ... alles drin.


    Auf die Idee kommen eigenen Unterricht(!) in Vertretungsstunden zu machen, würde ich in einer Klasse, die ich selber nicht kenne, gar nicht.


    Dein
    Engagement ehrt Dich, aber ich fürchte, das wird "für immer und ewig"
    so sein, dass Schüler Vertretungsstunden als "Bespaßungsstunden" sehen -
    und ich seh das genauso.

    Hallo zusammen!


    Jetzt bin ich gerade mit zwei Beiträgen hier vertreten, ich hoffe, das ist okay. Ich glaube, ich muss einfach lernen, in der Schule auch mal NEIN zu sagen, aber irgendwie kriege ich das (noch) nicht hin. Das
    ist nur leider so schwierig. Bei uns impliziert im Prinzip schon die
    Frage, dass es gemacht werden soll.


    Beispiel Klassen- oder Studienfahrten. Ich werde sehr oft gefragt. Hab auch immer brav ja gesagt. Jetzt merke ich, das wird mir doch zuviel. Weiß aber auch, dass bestimmte Kollegen lieber mit mir fahren würden als mit anderen. Hab also irgendwie Angst, denen auf den Schlips zu treten, wenn ich sage: nee.
    Andererseits ist hier das Argument: "Die anderen wollen bestimmt auch mal wegfahren", ziemlich gut.


    Beispiel Sportfest: Ein Kollege hat mir da in der 5 Minuten Pause neulich noch eine recht umfangreiche Koordinationsaufgabe übertragen. Für mich ist das sehr ungünstig, weil ich einige Tage vorher wieder auf Dienstreise sein werde. Das habe ich auch so rückgemeldet. Daraufhin kam von ihm nur die Frage, ob ich zur Zeit eine Klasse hätte.
    Es stimmt, ich bin zur Zeit nicht mehr Klassenlehrerin und ich weiß auch, dass das eine wirklich extrem umfangreiche Aufgabe ist. Dafür habe ich aber diverse andere Aufgaben im Kollegium, Personalrat, verschiedene Ausschüsse usw.
    Das habe ich dann leider nicht rückgemeldet, sondern schulterzuckend akzeptiert. *augenroll *


    Grundsätzlich muss ich hier auch mal das Statement abgeben, dass es mich, je länger ich dabei bin, mehr und mehr nervt, dass das eigentliche Geschäft, also der Unterricht; so ziemlich das letzte ist, was vorbereitet werden kann, da ständig irgendwelche anderen Tätigkeiten anstehen. :daumenrunter:


    Vielleicht habe ich auch gerade nur den "ogott, ein extrem kurzes Halbjahr-Koller". ;)


    Also, ich bin, was schulische Aufgaben anbelangt, für meinen Geschmack mittlerweile sehr gut "bestückt". Ich will und kann keine weiteren Aufgaben annehmen. Lieber noch würde ich mich einiger wieder entledigen, vor allem, weil mir diese sinnlos erscheinen.


    Wie kriege ich es hin, das zu kommunizieren ohne "unfähig" oder "faul" zu wirken?!



    Grüße!


    Gerelia

    Hallo!


    Wenn ich "nur" 5-7 Tage unterwegs wäre, wäre das ja okay ... vielleicht haben wir uns missverstanden, ich meine pro HALBJAHR, also komme ich auf ca. Zwei Wochen pro Schuljahr, bzw. tendenziell ist es sogar noch mehr, wenn ich so drüber nachdenke.


    Hab dazu auch einen anderen Artikel gelesen (Klassenfahrten(Dienstpflicht), bei der jemand schrieb, dass er oder sie gut 20 Tage im Schuljahr außer Haus verbringt. Das wurde von den meisten als Extremfall beurteilt. Ich mit meinen 14+ komme also auch schon so etwa in diese Regionen.


    Eine Fahrt pro Schuljahr finde ich auch völlig in Ordnung. Aber ich war bzw. bin seit drei Jahren "ununterbrochen" im Einsatz. Weiß auch nicht, wieso, aber man fragt mich halt gerne und ich sage dann auch meistens "ja".
    Das werde ich jetzt aber abstellen, da es eben auch einige Kollegen gibt, die auch gerne öfter fahren würden. Ja, das nehme ich auch einfach mal als freundliches, aber bestimmtes Argument. :)

    Hallo zusammen!


    Bin relativ jung noch an meiner ersten Stelle (jetzt im dritten Jahr) und habe gerade erschrocken festgestellt, dass ich bisher in fast jedem Halbjahr mindestens 7 Nächte "woanders" als zu Hause schlafen musste bzw. "durfte".


    Daher frage ich mich gerade, ob das die Regel ist bzw. wie das bei euch aussieht.


    Bei mir kommt diese Zahl daher, dass ich pro Halbjahr eine Klassenfahrt/ oder Studienfahrt a 5 Übernachtungen begleitet habe; außerdem bin ich seit einem Jahr im Personalrat, der sich ebenfalls häufiger irgendwo einfindet zu Veranstaltungen + Übernachtungen.


    Mir fällt auf, dass ich solche Zeiten "außer Haus" vor allem im laufenden Schuljahr nicht gut vertrage. Bisher war ich nach fast jeder der Klassen/Studienfahren einige Tage krank.
    Ich brauche meinen persönlichen Rückzugsort, bin kein extrovertierter Mensch, mir nehmen solche Veranstaltungen, wo man immer unter Menschen ist und teils auch sehr gefordert wird (Klassenfahrt) sehr viel Energie. Insbesondere, wenn diese Situation mehrere Tage anhält und ich "nur" irgendein, sorry, meistens sehr billiges Hotel oder Jugendherbergszimmer habe, um mich zu erholen. Dazu kommt auch das Essen ... stell ich mich an? Ich mag mittlerweile diesen "Fraß" (sorry) nicht mehr sehen und nach drei Tagen schmeckt auch das beste Essen im Restaurant nicht mehr.


    Eine Lösung habe ich diesbezüglich auch noch nicht, außer, die Fahrten riguros einzuschränken und nur noch das Notwendige zu machen.



    Gut. Aber erst einmal wollte ich meine Erfahrungen hier teilen und mal erfahren, ob das bei euch auch so (s.o.) ist.



    Danke!

    Hallo zusammen!


    Ich bin nicht mehr Referendarin, habe aber jemanden betreut, der die Examensprüfung gemacht hat. Die Stunde -Oberstufe - war super, gut geplant, im Zeitfenster geblieben, bestimmt 15 Minuten intensives Gespräch bei der Vertiefung.
    Ich war ganz begeistert.


    Dann der Schreck: Benotung - 5,0.


    Sowohl ich als betreuende Fachlehrerin als auch die Beisitzer, sowie der Prüfungskandidat selber, sind aus allen Wolken gefallen.


    Begründung: Mein Referendar hatte auf dem Anmeldebogen zur Prüfung ein anderes Thema angemeldet, als er in der Stunde gezeigt hat. Oder anders gesagt, auf seinem Prüfungsentwurf standen nicht exakt die Worte, die er auf dem Anmeldebogen zur Prüfung angegeben hatte. Thematisch handelte es sich wohl doch noch in den Augen der Prüfungskomission irgendwie um dasselbe Thema; ansonsten - auch nach den Aussagen der Prüfungskomission - hätten sie ihn aufgrund dieses "Formfehlers" durchfallen lassen müssen.


    Glaubt man sowas?!



    Ich bin immer noch baff. :staun:



    Die Krönung... Referendar hatte sogar Fachleiter noch gefragt, ob es in Ordnung sei, das Thema noch mal leicht umzuändern (wobei er im Rahmen des Oberthemas bleiben würde - s.o.). Fachleiter sagte, kein Problem, konnte sich dann im Nachhinein aber nicht mehr dran erinnern.


    Lastbutnotleast: Der Referendar hat im anderen Fach und in der mündlichen recht passabel abgeschnitten und daher insgesamt bestanden. Zum Glück.

    Wieso kann ich gerade nicht mehr zitieren?
    Gut, egal, dann eben so.


    Calliope
    Recht hast Du. Ich habe ja noch die Hoffnung, dass sich das Verhältnis zu den Kolleginnen mit der Zeit ändert. Aber ich kenne es eben auch anders, gerade die älteren Kollegen waren sehr locker und lustig, da habe ich viel gelacht. Die neuen sind einfach noch so "kompliziert", denken zu viel über Schule/Schüler nach, das ist natürlich auch wichtig, aber ich bin doch eher so veranlagt, dass ich gerne scherze und mir etwas Ablenkung suche.
    Mal gucken, vielleicht legt sich das mit der Zeit.


    fossi74
    Nein, das ist leider keine Option. 1. Wäre ich dann ja "nur noch" für die Schule da... und 2. brauche ich meinen Mann und meinen Freundeskreis, der mir den Rücken stärkt. Da würde ich sogar einen noch weiteren Weg in Kauf nehmen. ;)
    Wir hatten diese Situation schon, ganz zu anfang, damals dachten wir noch, dass es nicht anders ginge... wie gesagt, trotz der Fahrerei geht es mir so besser.


    Ulknudel
    Danke für Deine Tips. Ich hoffe auch, dass sich das so entwickelt. Bin noch ein bissl geduldig, werd ja merken, wenn es gar nicht geht. - Oder wenn es sich zum nächsten Halbjahr/neuen Schuljahr nicht merklich verändert hat/ ich immer noch so rumgrübel und hier im Forum lamentiere.
    Es stimmt. Der Fahrtweg ist das Problem... vielleicht lässt sich da doch was dran machen, wir könnten ins nächste Dorf umziehen und dann beide mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Regionalbahn) fahren, das hätte den Vorteil, dass ich dann zumindest im Zug arbeiten könnte. Hätte aber auch Nachteile. Die Fahrtzeit würde knapp 40 Min betragen, - ich wäre also immer noch ne Stunde unterwegs; könnte aber darin auch ein wenig "spazieren" (zum Bahnhof) oder Englischtest im Zug korrigieren... und hätte nicht nur die "tote Zeit" im Auto. --- Wir haben darüber gesprochen, vielleicht setzen wir das sogar in die Tat um.


    Für einen Versetzungsantrag sehe ich die Zeit noch nicht gekommen. Außerdem: bisher war es wirklich gut an der Schule. ... DIe Schulen hier im Umfeld haben leider nicht den besten Ruf.



    Cambria
    Leider nicht.



    @MarlenH
    Hoffe, Du hast recht! Seh das ja auch schon ein wenig so wie Du, - siehe oben. Ich mache und tu, denke nach, wäge ab... vielleicht kommt was gutes dabei raus. Ich weiß nur, dass es so einfach nicht weitergehen kann.
    Mein Körper macht schon erste Zickereien... --- es muss sich was ändern, in den nächsten Monaten, bzw. so schnell wie möglich.


    - Ich glaube, die von dir genannten "festgefahrenen Ansichten" kann ich alle drei angehen. ;)

    ... Eher hilft es wohl, deinen Stundenplaner mal freundlich zu fragen, was möglich ist, damit er sensibilisiert wird.


    ... Generell würde ich mich fragen, ob nicht eine Versetzung auf Dauer eine Lösung ist.

    Ja und ja. Wenn sich das auf Dauer icht ändert oder verbessert, dann werde ich mich wohl um eine Versetzung bemühen. Bisher war ja alles in Ordnung. Die letzten zwei/drei Jahre. Einfach gleich alles hinzuwerfen käme für mich nicht in Frage.


    Mit dem Stundenplaner habe ich schon geredet und scheinbar ist er "sensibilisiert", zumal er ja eine Sache recht schnell "zurechtrücken" konnte. Er macht das auch zum ersten Mal, insofern muss man da bestimmt auch etwas Geduld mitbringen. Andererseits meinte er aber auch zu mir, dass ich ja noch "belastbar" sei ... und da stellen sich bei mir schon die Nackenhaare auf.

    Hallo und Danke für eure Nachrichten!


    Es sieht schon ein bisschen besser aus, wahrscheinlich werden aus den 8 Freistunden 6, das aber erst nächste Woche. Immerhin etwas, aber mir noch nicht genug.
    So, nun aber der Reihe nach.

    Na, dann herzlich willkommen im Club der doofen Situationen! Teilzeit kommt bei mir nicht in frage (siehe unten); aber die anderen Fragen sind gut und ich merke gerade, dass ich mal so ganz platt gesagt: "keine Kraft" dafür habe. Also weder auf weitere Treffen noch auf die Kontaktaufnahme zu den Neuen.
    Ich mach den Job jetzt seit drei Jahren und bin irgendwie ... "alle".

    ... Fahrtweg ... zählt bei niemandem zur Arbeitszeit ...
    ... Kannst du deine Vorbereitungen/Korrekturen nicht in deine (zugegeben übermäßig vielen) Freistunden verschieben und sie damit effektiv nutzen?



    ....Vielleicht kannst du zum nächsten Schuljahr den Posten wieder abgeben?! Als Begründung kannst du dir ja bis dahin was "Inhaltliches" überlegen ;) Einfach nur "Keine Lust auf Mehrarbeit" kommt in der Regel nicht so gut, auch wenn ich es verstehen kann, dass du am Limit bist. An den zwei Terminen bis dahin musst du wohl die Zähne zusammen beißen.

    Recht hast Du, was den Arbeitsweg anbelangt. Vielleicht sollte ich das selber auch versuchen so zu sehen. Ich bin bei uns übrigens nicht die einzige die so lange fährt... die anderen beklagen sich auch nicht drüber.
    Ich probier schon die Zeit so effektiv zu nutzen, wie ich kann. Das ist aber ein trotzdem super Tip! Bei uns gibt es nur leider keinen Arbeitsraum (der seinen Namen verdienen würde) und in der Schule ist man leider immer ansprechbar. Das ist schon nervig. --- Aber es geht.
    Was meinst Du mit "was inhaltliches"?


    Hm,


    ich finde die Freistunden auch das Einzige was ich als unzumutbar bezeichnen würde, geht das wirklich nicht anders? Und wenn diese frei sind, dann kannst du auch keine Vertretungsstunden reingedrückt bekommen ohne Ende, da gibt es doch auch ein Limit nach oben was an Mehrleistung zumutbar ist?!


    Gruß Jenny

    Wie oben geschrieben, zum Glück sind es ja bald nur noch 6. Vielleicht ist sogar da noch was dran zu rütteln, wer weiß. Wie die Regelungen bezüglich Vertretungsstunden sind, weiß ich gar nicht. Bisher hatte ich ja nur 90Min "frei", da musste ich circa die Hälfte vertreten (war aber immer 7./8. Stunde, also vormittags, sieht es, wahrscheinlich, "schlimmer" aus).
    Wer legt sowas eigentlich fest, wie viele Vertretungsstunden man wirklich "frei" haben sollte?! Bzw. wer legt dieses Limit an Mehrleistung fest?


    Gute Frage. Ich habe darüber nachgedacht. Es fällt mir sehr schwer, aber Du hast irgendwie ins Schwarze getroffen. Mir fehlt einfach die Portion Mut(?) für mich einzustehen und Grenzen zu zeigen; also "aktiv" zu werden. Ich bin wohl eher der Schneckenhaus-Typ. Auch, weil ich Angst habe, etwas "falsch" zu machen. (Kreisch!!!)
    Was ich "gut" kann, ist rumsitzen und grübeln, wenn mir was doofes passiert.
    Also... ich sehe Handlungsspielraum.

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