Beiträge von raindrop

    Selbst unter der Annahme, dass uns die Ukrainer und Russen, die täglich an dieser Front sterben total egal sind, ist das ein Irrweg.

    Gerade weil uns die Ukrainer nicht egal sind, müssen wir sie unterstützen, denn sonst werden sie einfach von den Russen massakriert. Dann gibt es nicht tote Ukrainer und Russen, sondern nur mehr tote Ukrainer.

    Dir scheint das ja egal zu sein.

    Nehmen wir mal an die Nato-Länder schaffen es genügend Material und Waffen zu liefern und die Lage verschiebt sich zu Gunsten der Ukraine, was wird dann passieren?

    Was soll dann wohl passieren? Die Russen werden zurückgedrängt. Entscheidende Nachschublager der Russen werden zerstört. Die Ukrainer bauen ihre Verteidigung massiv aus etc...

    Damit wird der Krieg sicher nicht enden, sondern Russland wird, da es nicht zurück kann, wirklich alles mobilisieren um doch noch irgendetwas zu erreichen.

    Was sollen die jetzt noch mobilisieren, was sie noch nicht mobilisiert haben? Nuklearwaffen? Wohl kaum, das könnte die Russen selbst hart treffen.

    China wird auch nicht zuschauen wie sein Verbündeter besiegt und zerschlagen wird, sondern mitmischen auf Seiten Russlands ===> Es gibt eine riesige Eskalation.

    Die Chinesen werden sich kaum einmischen, dafür ist der russische Markt einfach zu klein, eher besetzen sie den östlichen Teil Russlands, wenn dieses zerschlagen wird, um sich die Rohstoffe zu sichern. Die Chinesen brauchen die westlichen Absatzmärkte, ansonsten rebellieren ihre Bürger.

    Warum sind mehr Ukrainer nach Polen geflüchtet als nach Deutschland?

    Um Polen ging es doch im speziellen überhaupt nicht. Polen wurde nur genannt, da dort kaum finanzielle Unterstützung gezahlt wird und trotzdem so viele Ukrainer dorthin geflüchtet sind.

    Es sind in die Nachbarländer der Ukraine mehr Menschen geflüchtet als nach Deutschland, obwohl Deutschland wegen des Bürgergeldes für einige hier ja scheinbar das Schlaraffenland der Migranten sein soll.

    Das Abschätzen der Flüchtlinge ist auch etwas schwierig. Die statistischen Zahlen sind die der gemeldeteten Ukrainer.

    Die UNO schreibt dazu:

    "Momentan sind schätzungsweise rund 3,7 Millionen Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. Fast 6,5 Millionen Menschen aus der Ukraine haben Zuflucht im Ausland gefunden. Davon leben rund 6 Millionen Menschen mittlerweile in europäischen Staaten als Flüchtling.

    Da es innerhalb des Schengen-Raumes jedoch nur wenige Grenzkontrollen gibt, bleibt es schwierig, genaue Zahlen zu ermitteln. Denn viele Menschen gehen auch immer wieder in die Ukraine zurück, wenn ihre Heimatregionen als sicher gemeldet werden. Die Hilfsorganisationen sprechen von "Pendelbewegungen"."

    Hier auch noch ein Artikel zum Thema Bürgergeld und Arbeitswillen der Ukrainer.

    https://www.rbb24.de/politik/beitra…uergergeld.html

    Da bin ich ganz bei dir. Geldhahn abdrehen und Bezahlkarte einführen dürfe einiges an bürokratischem Aufwand einsparen.

    Ich glaube nicht, dass das etwas bewirken würde. Die Menschen sind ja nicht alle freiwillig hier. Würden sie alle wegen des Bürgergeldes kommen, warum sind dann nicht noch viel mehr nach Deutschland gekommen? Wie gesagt, der überwiegende Teil ist in den östlichen Ländern Europas geblieben. In Polen gibt es so gut wie keine Unterstützung vom Staat. Die könnten ja auch alle herkommen, tun sie aber nicht.

    Im Gastgewerbe oder einfachen Arbeiterberufen werden händeringend Leute gesucht und dafür werden nur einfachste Sprachkenntnisse benötigt.


    Allerdings liegt die Bezahlung im Mindestlohnbereich und ist nicht lukrativ.


    Streiche das Bürgergeld auf Asylbewerberleistungen inkl. Bezahlkarte und die Arbeitsquote wird sich massiv erhöhen.

    wäre es nicht sinnvoller Bürokratie abzubauen und die Ukrainer in dem Bereich arbeiten zu lassen, wo sie ausgebildet sind? Uns fehlen Fachkräfte und wir schaffen es nicht, sie hier zu beschäftigen. Dänemark bekommt das deutlich besser hin.

    Wäre es da nicht einfach für die Ukrainer gewesen, sie wären in ein Land geflüchtet, in dem die Sprachbarriere und die Bürokratie nicht solche Hindernisse darstellen?

    jup, wäre es, aber da die meisten der 10 Millionen Ukrainer in genau diese Länder wie Polen, Ungarn, Rumänien, Slowakei, etc geflüchtet sind, sind diese schon etwas voll und der Rest ist dann weiter in den Westen geflüchtet.

    Wäre es nicht mal schön, wir als Deutsche würden auch wieder mal was hinbekommen und die Bürokratie abbauen?

    Ukrainer dürfen sehr schnell arbeiten, aber bei dem üppigen Bürgergeld ohne Vermögensprüfung (die ja auch kaum machbar) ist, lohnt sich das für die meisten Ukrainer nicht.

    Die Aussage ist Blödsinn und hat nichts mit der Realität zu tun. Die meisten Ukrainer wollen arbeiten, bekommen aber keinen Job, weil entweder die Sprachhürde zu hoch ist oder ihre Ausbildung hier nicht anerkannt wird. Viele von den Ukrainern hier in Deutschland sind Frauen mit kleinen Kindern. Bei der bescheidenen Kinderbetreuung hier in Deutschland eine weitere Hürde die sie erstmal schaffen müssen.

    Es sind wir Deutsche die es mal wieder mit unserer Bürokratie schaffen eine unnötige Schwachsinnige Situation zu schaffen. Und dann kommen so hohle Aussagen wie von dir, die dem ganzen die Krone aufsetzen.

    Quelle zum Beispiel hier:

    https://www.n-tv.de/politik/Warum-…le24459918.html

    Also konkret würde ich den Ankommenden sofort erlauben einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachzugehen und dies ab einem bestimmten Punkt auch einfordern.

    Man muss das noch nicht mal einfordern, die meisten wollen ja, aber der deutsche Staat lässt sie nicht. Oder anders, wenn man einfordert, sollte man ihnen vielleicht auch nicht so dermaßen viele Steine in den Weg legen.

    Es gibt ja Gründe, warum in unseren Nachbarländern prozentual viel mehr Ukrainer einer Arbeit nachgehen als in Deutschland.

    Und was passiert danach? Welche Auswirkungen hat das auf die Ukrainer, die derzeit außer Landes sind?

    komische Frage. Wenn die Russen aus der Ukraine verschwunden sind, können sie wieder nach Hause und das Land wieder aufbauen, wenn sie wollen.

    Mjap mjap die nächsten zwei Wochen werden entscheidend sein und bis Weihnachten ist der Krieg aus. Die F-16 ist übrigens aus den 70er Jahren...

    Nein natürlich nicht, habe ich nicht behauptet und denke ich auch nicht. Aber die Behauptung, dass die Ukraine kurz vorm Zusammenbruch steht und für die Russen alls supi läuft, ist falsch.

    Das die F-16 aus den 70er Jahren ist und natürlich über die Jahrzehnte modernisiert wurde, spielt keine Rolle. Das Kampfflugzeug wird ausreichen, um die Luftverteidigung der Ukraine zu stärken. Es ist dann nicht mehr so einfach für die Russen ihre Strategischen Bomber einzusetzen.

    Leider ist das kein Wunschkonzert und zur Zeit sind die Karten für die Ukraine schlechter als vorher.

    Die Realität sieht etwas anders aus: Russland hat schon wieder die Offensive in Charkiw verkackt und sich eine sehr blutige Nase geholt.

    In der Krim sieht es für Russland auch nicht gut aus und die Brücke zur Halbinsel könnte bald Geschichte sein.

    Die russische Wirtschaft scheint auch stärker angeschlagen zu sein, als von den Russen immer behauptet.

    Weitere moderne Kampfsysteme insbesondere auch F-16 Kampfjets werden in den nächsten Monaten in der Ukraine ankommen, die den russischen deutlich überlegen sind.

    Ich bin sehr gespannt, ob Putin das politisch überleben wird.

    Am realistischen halte ich es aber, mit den Friedrichs einen Kompromiss einzugehen, mit dem die Tatsache, dass man nebeneinander wohnt, irgendwie erträglich wird. Wenn du irgendeine andere Lösung kennst, gerne her damit

    Wenn es sich um einen normalen Nachbarschaftsstreit handelt magst du Recht haben. Dieser Nachbar ist aber auf meinem Grundstück, hat meine Familie umgebracht und meine Kinder verschleppt. Ich habe nichts zu verlieren, also werde ich ihm das Leben zur Hölle machen. Vor allem, wenn ich einen Teil meines Grundstückes aufgebe und ich weiß, dass er dann immer noch nicht aufhören wird, was bringt mir dann irgendeine Verhandlung mit diesem Nachbar?

    Die Lösung? Ich hole mir Verbündete, rüste auf und wehre mich so gut ich kann, um zu überleben. Alternativ muss ich wohl flüchten, um zu überleben.

    Ich glaube du hast überhaupt keine Vorstellung, zu was die Russen im Stande sind und was sie schon alles für Greueltaten in der Ukraine getan haben.

    Da fällt mir außer Kompromiss + Vertrauen, dass sich beide Parteien daran halten, nichts ein.

    Das ist das Dilemma, willkommen in der Realität. Solange es keinen Sinneswandel, Zuzammenbruch oder Systemwechsel in Russland geben wird, solange wird der Krieg andauern. Denn Russland kann man momentan nicht vertrauen, wenn man überleben will.

    weswegen ich mir nicht vorstellen kann, wie eine Koexistenz möglich sein soll, wenn entweder die komplette Kapitulation oder die Durchsetzung von Maximalforderungen argumentativ im Raum steht.

    Eine friedliche Koexistenz und ein Vertrauen in jedwedes Versprechen von russischer Seite hat Russland auf lange Sicht zerstört. Egal wie dieser Krieg ausgeht, was die Russen den Ukrainern angetan haben, werden diese auf lange Sicht nicht vergessen.

    Was mir im Unterricht aber immer wieder aufgefallen ist: Es wird genau das falsche Schuljahr wiederholt, gerade wenn es um Defizite im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich geht.

    Exakt das ist der Grund, warum ein ledigliches Wiederholen eines Schuljahres überhaupt nichts bringt. Da ist es ressourcenschonender vernünftig die Defizite zu diagnostizieren und dort die Förderung anzusetzen. Dafür müsste da System umgebaut werden und Stellen freigesetzt oder neu geschaffen werden.

    Somit sind die Rundfunkanstalten des ÖR de facto schon zumindest auch über die Finanzierung staatsabhängig.

    Die Finanzierung ist nur soweit staatsabhängig, da dieser die Gebühren festlegt. Gezahlt werden die Gebühren von den Bürgern direkt.

    Das gewährt dem ÖR eine viel größere Unabhängigkeit als bei vielen privaten Medienmogulen.

    Die Schwierigkeit besteht wohl immer darin, wer gewährleistet die Unabhängigkeit des ÖR und das die Ausführenden sich an den Staatsvertrag halten.

    Die Idee des Aufsichtsrat ist da schon gut. Die Besetzung durch gewählte Vertreter des Volkes ist somit auch noch das fairste, aber nicht perfekt, da Menschen halt auch nur Menschen mit teilweise egoistischen Motiven sind...

    Rein logisch beachtet sind Burschenschaften von der Gesinnung her im zumindest konservativen Bereich angesiedelt.

    Das hat nichts mit Logik zu tun. Oben im genannten Report geht es um braune Burschenschaften, nicht um die konservativen Burschenschaften.

    Mich würde aber fairerweise nicht überraschen, wenn es unter den Burschen nicht nur einige AfD-ler

    Die sind wahrscheinlich überwiegend nicht in der gleichen Burschenschaft, wie die AfDler.

    Ich neige auch eher dazu zu denken, dass die Höhe des Bürgergeldes die Notwendigkeit zum zügigen Arbeiten relativiert.

    Es gibt so viele Artikel und Analysen dazu, warum es den Ukrainern so schwer gemacht wird, in den Arbeitsmarkt zu kommen, aber das erste woran die meisten denken ist ernsthaft das "bombastisch" hohe Bürgergeld?

    Zum Beispiel hier ein Zitat:

    "In Polen und Tschechien arbeiten rund zwei Drittel der ukrainischen Kriegsflüchtlinge, in Großbritannien mehr als die Hälfte. In Deutschland ist es nur jeder Fünfte. Diese Zahlen hat der Soziologe Dietrich Thränhardt im November 2023 für eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung zusammengetragen. Doch es liege nicht an den Sozialleistungen, stellt der emeritierte Professor an der Universität Münster fest. Denn auch in Dänemark (78 Prozent), gefolgt von Schweden und den Niederlanden (mehr als 50 Prozent) arbeiten mehr Ukrainer als in Deutschland, und dort gibt es dauerhaft Geld vom Staat.

    Die Studie weist nach, dass besonders viele Menschen in Ländern arbeiten, in denen es einen einfachen Zugang zum Arbeitsmarkt gibt. Polen und Tschechien, aber auch Dänemark, die Niederlande und Irland haben einfache digitale Verfahren, bei denen der gesamte Rechts- und Sozialstatus mit einer Anmeldung abgedeckt wird. In den Niederlanden wurden Zeitarbeitsfirmen eingebunden, um so schnell wie möglich Arbeitsstellen zu vermitteln. In Italien und der Slowakei können ukrainische Ärztinnen und Ärzte und Pflegepersonal ohne Weiteres eingestellt werden."

    Auch fehlende Kinderbetreuung wird genannt, warum ukrainische Frauen nicht arbeiten können und die meisten der geflüchteten sind nun mal Frauen mit ihren Kindern

    Das aber die Ukraine, oder besser Selenski mit seiner errichteten Kriegsdiktatur, sich einer Lösung verweigert, liegt sehr wohl bei uns.

    Diese Täter-Opfer Umkehr kotzt echt an. Putin will doch garnicht verhandeln. 2023 hat Putins Sprecher eindeutig erklärtt, Russland habe keinerlei Interesse an Verhandlungen, solange es seine militärischen Ziele in der Ukraine nicht erreicht hat. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Selensksyj ist zumindest von den Ukrainern gewählt, was man von Putin nicht wirklich sagen kann.

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