Beiträge von DFU

    Und was passiert, wenn der Beschluss nicht einstimmig sein sollte? Darüber sollte man sich vielleicht vorher Gedanken machen. Sonst geht nämlich hinter das Geschrei los.

    Wenn jemand seine Daten nicht weitergeben, dann muss er das nicht. Das ist vorher schon klar.

    Und ich finde an dem Vorgehen gut, dass es keine automatische Weitergabe nach dem Motto "haben wir immer schon so gemacht" ist.

    Insbesondere dieser eine Kollege findet es eben wichtig, daher spricht er es jedes Jahr an.Sonst würde auch nichts verteilt.

    Es wird auf der ersten GLK regelmäßig der Antrag gestellt, die Kontaktlste der Schule an alle Kollegen weiterzugeben. Diesem Antrag wurde seit ich in der Schule bin immer einstimmig zugestimmt. Eine Weitergabe an Personen einer anderen Gruppe wie Eltern oder Schüler wird in dem Antrag dabei schon direkt verneint. Das ist von niemandem erwünscht.

    Da ist eventuell die Frage, ob die Herausgabe einer fremden Tekefonnummer eine Kleinigkeit ist. Bei uns hat jeder Kollege die aktuelle Liste mit allen Adressen und Telefonnummern. Jedes Jahr bittet derselbe Kollege darum, dass sie zum dienstlichen Gebrauch verschickt wird. Und jedes Mal wird noch einmal ausdrücklich gesagt, dass die Daten der anderen nicht weitergegeben werden dürfen.

    Ich selbst bin (Ergänzung: im Privaten) schon jedes Mal sauer, wenn es jemand nicht schafft einen E-Mailverteiler anzulegen, bei dem nicht jeder alle E-Mailadressen sehen kann.

    Und im obigen Fall mit der Telefonnummer sind möglicherweise noch weitere Familienmitglieder betroffen, die überhaupt nichts mit der Schule zu tun haben. Da wird vielleicht ständig der Partner im Homeoffice gestört oder ähnliches.

    Dienstaufsichtsbeschwerde wäre mir auch zu viel, aber nur den Schüler zu bitten, die Nummer wieder zu löschen, klingt für mich auch nicht nach einer überzeugenden Lösung.

    Natürlich haben wir freie Zeiteinteilung und damit selbst die Verantwortung am Wochenende aber auch alle 24h abends/nachts ausreichend lange Ruhezeiten einzuplanen. Das ist bei jedem Selbständigen oder Angestelltem mit Vertrauensarbeitszeit genauso. Trotzdem achtet eine gute Schulleitung auch darauf, z.B. wie bei DeadPoet und reagiert entsprechend.

    Ich habe das so verstanden, dass in einem Fach keine neuen Kollegen dazukommen und daher die übrigen mehr Unterricht in diesem Fach haben. Das ist natürlich noch keine Mehrarbeit, aber die Fachschaftsaufgaben (Sammlung, Schulcurriculum,…) verteilen sich dann natürlich auf weniger Schultern. Und wenn jemand geht, der viel in dem Bereich gemacht hat, umso mehr…

    Vielleicht habe ich es aber auch komplett falsch verstanden.

    Aber für die neutrale Form hätte man doch auch eine neue „erfinden“ müssen ...

    Bäckerin, Ärztin, Lehrerin, Archäologin ... sind doch ganz normale Begriffe. Warum hätte man sich „Bundeskanzlerin“ erst ausdenken müssen?

    Die ersten Ministerinnen wurden noch als Frau Minister angesprochen. War das die bessere Lösung? (Und das zu einer Zeit, als die Frau des Arztes noch „Frau Doktor“ war.)

    Kanzler gab es bis dato nur in einer Form. Aus heutiger Sicht hätte ich es besser gefunden, wenn es man diese dann unabhängig vom Geschlecht weiter verwendet hätte, statt durch das Verwenden einer neuen weiblichen Form klar zu stellen, dass eine Frau niemals der Bundeskanzler sein kann. Da damals darüber diskutiert wurde, wie man eine weibliche Bundeskanzlerin ansprechen solle, gab es das Wort Bundeskanzlerin damals noch nicht.

    Vermutlich gab es das bei den Ärztinnen aber zunächst auch nicht, das gebe ich zu. Aber dann eben zu einer Zeit, zu der Gendersprache noch kein solches Thema war wie vor 17 Jahren.

    Das Problem ist nicht, eine Form zu haben, die alle Geschlechter einschliesst, sondern die Tatsache, dass die Form mehrdeutig ist und im Auge des Betrachters zu oft mit männlich assoziiert wird.

    Deshalb halte ich es für sinnvoll eine neu Form einzführen, die alle einschliesst, niemanden ausschliesst und die eindeutig ist. Eben das entgendern nach Phettberg. Es wundert mich, dass das nicht viel populärer ist, als die vielen : und I Formen.

    Wenn niemand darauf gepocht hätte, dass das Wort Bundeskanzler Frau Merkel nicht einschließt, würden die meisten unserer Schüler jetzt bei dem Wort zunächst an eine Frau denken, weil der Posten ihr Ganzes Leben bis zur letzten Wahl mit einer besetzt war. Aber statt aus dem Wort ein neutrales zu machen, hat man sich das Wort Bundeskanzlerin ausgedacht. Damit kann ein Bundeskanzler weiterhin nur ein Mann sein, obwohl die Wähler vorher bereits anders unterschieden hatten. Chance vertan.

    Und wenn die erste diverse Person gewählt wird, muss man wieder ein neues Wort erfinden.

    Ich habe nichts dagegen, wenn gegendert wird, aber ich selbst vergesse es schon alleine deswegen, weil ich bei der generischen Form üblicherweise nicht nur an Männer denke.

    Allerdings bin ich bei Sissymaus, wenn es darum geht, eine einzelne Person anzusprechen. Glückwunsch zum Ingeneur auf einer Urkunde für eine Frau ist unpassend. Ebenso aber auch das Frau Vorname Nachname der Kindergeldkassen, wenn das Kindergeld an den Vater ausgezahlt wird.

    Gestern bin ich übrigens aus dem Nichts gefragt worden: “Warum heißt es eigentlich der Mann und die Frau, aber der Diverse?“ (Zitat von einem Kind, 10 Jahre)

    Ich habe im Duden online nachgesehen, divers gibt es in der Bedeutung dort nur als Adjektiv.

    Das Kind kennt es vermutlich von Plakaten wie Verkäufer gesucht (m/w/d) und ihm wäre „das“ passender vorgekommen, weil divers ja gerade nicht männlich und nicht weiblich ist/ sein möchte.

    Aber sächlich für Personen passt ja auch nicht. Da brauchen wir dann wohl auch noch ein viertes Pronomen für die dritte Person singular.

    Ich sehe das Gendern als eine Chance, die wahrgenommen werden sollte, um keinen Menschen außen vor zu lassen. Ich bin der Auffassung, dass man durch so kleine Veränderungen wie das Gendern dazu beitragen kann, dass sich jene Personen, die sich nicht der heteronormativen, binären Gesellschaft zuordnen möchten/können/wollen, sich dennoch angesprochen sowie zugehörig fühlen und ihren Platz in einer neuen, emanzipativen Geschlechterordnung finden. Ich kann mir vorstellen, dass genau das den betroffenen Menschen auch einfach wichtig ist!

    Gerade weil sich nicht alle eindeutig als maskulin oder feminin zuordnen können/wollen, ist doch die generische Form eine Möglichkeit alle Menschen einzuschließen. Ein generisches Schüler schließt alle ein, die an der Schule unterrichtet werden. Gerade durch das Gendern mit dem Ausdruck Schülerinnen und Schüler werden nur genau die zwei Geschlechter (m/w) angesprochen.

    Wir haben bereits eine generische Form, mit der man alle einschließen kann. Und für mich ist die Form mit Stern oder Doppelpunkt bisher nicht überzeugender oder praktikabler. Auch wegen der oben genannten Probleme beim Sprechen/Vorlesen.

    Für mich klang die Aussage für BW so, als ob deine Schulleitung da keinen Spielraum hat. Was spricht denn dagegen, sich darauf zu konzentrieren schweren Herzens die 1. Klasse gegen eine 3. Klasse zu tauschen, damit das Arbeiten hoffentlich doch klappt? Ich befürchte, das Unterrichten in Klasse 3 durchzusetzen wird möglicherweise schwierig genug.

    Hallo KarMil,

    wie lange die Rückmeldung üblicherweise dauert, kann ich nicht sagen. Ich hatte mich im März beworben und innerhalb von wenigen Tagen eine Stelle im Ausland angeboten bekommen, weil dort jemand mit meinen Fächern wieder ausgefallen ist. Aber das war ganz sicher ein Sonderfall.

    Die Zuteilung der Stellen wird schon über die ZfA gemacht, die ja auch die BPLKs hauptsächlich bezahlt, aber die Schulleiter können natürlich Einfluss nehmen und Wünsche äußern. Garantieren wird dir aber vermutlich niemand etwas. Manche Schulen haben auch ein Budget um selbst deutsche Lehrer anzuwerben, dass ist dann aber eine andere rechtliche Stellung als als BPLK.

    Für welche Schule interessierst du dich denn? Bei meiner Informationsveranstaltung bei der ZfA war jemand, der von Anfang an in die Mongolei wollte und auch schon Verbindungen zu dem Land hatte. So hat geklappt und wird normalerweise mit großer Wahrscheinlichkeit klappen. Wenn man aber an eine Schule möchte, weil es einfach ein toller Ort ist, den man schon immer sehen wollte, wird es schwieriger.

    Um welches Bundesland geht es denn?

    In BW ist eine Klassenleitung in Klasse 1 definitiv nicht zugelassen, ab der dritten Klasse nur bei sehr verständigen Klassen, die den Abstand immer einhalten, oder die mit Elterneinwilligung (immer) Maske tragen oder wenn eine zweite Betreuungskraft zu Verfügung steht.

    Zitat aus der Anlage zum Brief der Kultusministerin zum Schuljahresende vom 25.7.2022:

    „Der Einsatz von schwangeren Lehrerinnen und Lerhamtsanwärterinnen im Präsenzunterricht an Grundschulen in den Klassenstufen 1 und 2, in den entsprechenden Klassenstufen der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit dem Bildungsgang Grundschule, in den sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten GENT und KMENT sowie in den Schulkindergärten ist nicht zulässig.“ (Anmerkung von mir: Fettdruck aus dem Schreiben übernommen.)

    Vielleicht noch eine Ergänzung: In BW sind es mindestens vier schriftliche Arbeiten, da geht es nicht nur um Klassenarbeiten.

    Ich habe in Mathematik auch schon in einem Halbjahr zwei Klassenarbeiten und drei unangekündigte Tests geschrieben. Die Schüler haben damals tatsächlich etwas regelmäßiger den Unterricht nach- und vorbereitet. Die Zeit habe ich aber abhängig von meiner Fächerverteilung nicht in jedem Jahr. Da die Tests dann kurz waren (15 Min), war es kein Problem sie unterzubringen.

    Ich wollte das gleiche schreiben wie primarballerina:

    Wenn es eine Freundin ist, dann sollte sie euch keinesfalls anstecken wollen und verzichten. Spätestens auf euren Hinweis, dass ihr niemanden mit positivem Schnelltest oder Isolationspflicht treffen wollt.

    Ergänzung: Und wenn sie das nicht tut, dann würde ich an deiner Stelle nicht hingehen. Gebuchte Ferienwohnung hin oder her.

    Sorry das stimmt so nicht. Das Thema hatten wir doch auch schon. Das AKW ist vor vier Wochen zuletzt geprüft worden. Dabei sind auch Rissen und Wandstärke geprüft worden. Was nicht gemacht wurde, war die 2019 fällige 10-Jahres-Inspektion.

    Und man hat vor vier Wochen Risse gefunden. Für mich ein Grund das AKW nicht weiterlaufen zu lassen, ohne die 10-Jahres-Inspektion nachzuholen und das Problem mit den Rissen genauer anzuschauen. Die Energie, die jetzt noch in den alten Brennstäben steckt wird, bleibt doch unabhängig von der restlichen Laufzeit sowieso dieselbe.

    Und wenn bis Ende des Jahres so viel elektrische Energie wie möglich in den AKWs statt durch Gas entsteht, dann können wir das Gas, dass momentan aus Russland kommt, auch dazu nutzen die Gasspeicher zu füllen und stehen im Winter auch nicht so schlecht da. Neue Brennstäbe ohne Inspektion wäre dagegen wirklich fahrlässig.

    Wobei ich natürlich dafür bin, dass alle Energie sparen, wo es möglich ist. Allerdings ist das jetzt keine neue Erkenntnis. Ich finde es daher erschreckend, wie viel Einsparpotential unsere Politiker da noch sehen. Viele der vorgeschlagenen Sparmaßnahmen sollten schon längst Standard sein.

    Wegen solcher Aussagen wird unser Berufsstand in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht. Fast VIER Monate am Stück arbeiten, OMG, wir werden alle sterben.

    Das ist sicherlich ein Problem, das sollte aber gelöst werden, indem die Belastung Woche für Woche geringer und gleichverteilter wird und nicht durch ein Schleppen von Ferien zu Ferien.


    Was ist das für ein Beruf, in dem es nicht möglich ist 4 Monate am Stück zu arbeiten, nach (vorgeschlagenen) 8 Wochen Erholung im Voraus und weiteren 2 Wochen um Weihnachten (Da sind wir schon 4 Wochen über dem Jahresurlaub anderer Berufsgruppen).

    Aber Humblebee möchte doch gerade die Herbstferien behalten, damit sie die Arbeit gleichmäßiger verteilen kann. Denn die Korrekturen auf die Sommerferien zu verschieben, wird nicht funktionieren. Und auch die Weihnachtsferien sind mit den vielen Feiertagen, die per Definition keine Arbeitstage sind, eher eine schlechte Option.

    Ja ich glaub so denkt die Gemeinde hier auch. Was jammert ihr denn. Es ist doch nur an ein paar Tagen so heiß. Ja draußen! Aber drinnen bleibt die gestaute Hitze bis zum nächsten Hitzerekordtag usw. Es lässt sich alles so schön einfach entscheiden - im klimatisierten Einzelbüro der Gemeinde. Denen setzte ich mal 30 1. Klässler ins Büro. Da hilft dann auch die Klimaanlage nichts mehr :pfeifen:

    Die Klimaanlage schafft locker 30 Schüler + Rechner, es hilft nur nichts, weil man spätestens nach 20 Minuten das CO2 hinauslüften muss. Leider wird dabei die kalte Luft gegen warme ausgetauscht.

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