Beiträge von DFU

    Karl-Dieter hat doch vollkommen Recht. Moebius wirft der Stiko Dinge vor, mit denen sie überhaupt nichts zu tun hat.

    Möbius hat doch nicht geschrieben, dass die Masken- und Testempfehlungen von der Stiko kamen.

    Er hat nur gesagt, dass die Entscheidungen für Masken bzw. Tests den Eindruck erwecken, dass der Nutzen von Masken bzw. Tests nicht unabhängig von der Verfügbarkeit bewertet wurde. Man hätte auch gleich sagen können, dass medizinische Masken besser sind, aber wegen der Nichtverfügbarkeit zunächst Stoffmasken auch akzeptiert werden. Politisch war aber natürlich der Run auf medizinische Masken zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht erwünscht.

    Und Möbius befürchtet, dass auch die Stiko bei ihrer Entscheidung für oder gegen eine Impfempfehlung Überlegungen zur Verfügbarkeit von Impfstoff einfließen lassen könnte.

    Es wäre aber nicht vertrauenserweckend, wenn die Empfehlung sich dann nur auf Grund von anderen Impfstoffmengen ändern würde.

    LG DFU

    Ich hätte es gerne gesehen, dass meine Jungs gegen HPV geimpft werden - habe mit ihnen darüber gesprochen und sie fanden es sinnvoll, wären zur Impfung gegangen. Zu dem Zeitpunkt war es aber nicht empfohlen und die Dosen noch sehr teuer, daher haben wir es dann doch nicht gemacht. Ich denke, in dem Alter kann man mit ihnen gut über Vorteile und mögliche Nachteile reden und auch ihren Willen akzeptieren.

    12 - 16 Jahre ist in dem Alter eine breite Zeitspanne. Und natürlich sollte man mit seinen Kindern darüber sprechen, warum man sie impfen lassen möchte. Und sie auch anhören.

    Aber entscheiden darf so etwas bei uns kein Kind. Es ist schon für Erwachsene schwierig genug, sich ausreichend zu informieren. Die Verantwortung für eine solche Entscheidung würde ich meinem Kind nicht übertragen wollen.

    Kinder leben auch zu sehr im jetzt und manche würden auf die Impfung schon alleine deswegen verzichten, damit sie keine Spritze bekommen.

    LG DFU

    Hallo!

    In meiner Nachbargrundschule gibt es zunächst keinen Ganztagsunterricht und eine entsprechende Betreuung nur für Notbetreuungskinder.

    Kernzeit bis 14 Uhr findet aber wie gewohnt statt.

    Die Mensa, die auch früher nur für die Ganztageskinder geöffnet war, ist zunächst geschlossen. Wie lange sie geschlossen bleiben soll, wurde noch nicht kommuniziert. Es gibt allerdings seitens der Stadt eine Lieferdienstregelung, die man für seine Kinder in Anspruch nehmen kann. Da kann man sich privat anmelden und bekommt eine Mahlzeit geliefert.

    LG DFU

    Da das normale Modell ja in Berlin in der Grundschule jeder 135 Minuten pro Tag Unterricht ist, reichen sie natürlich, denn es sind ja eh alle zweimal die Woche zu testen, weil sie eben eigentlich auch täglich da sind.

    Obwohl es auch in BW nach Ostern vorgesehen war, dass jedes Grundschulkind in jeder Woche auch Präsenzunterricht hat, haben an der Schule die Tests nicht ausgereicht. Wenn man pro Woche nur 1,5 mal so viele Tests wie Schüler bekommt, dann reicht das einfach nicht um jeden Schüler zweimal zu testen. Und das Personal muss ja auch getestet werden.

    Daher hat es mich gewundert. Aber wenn in Berlin die Tests reichen, dann ist ja super.

    LG DFU

    Mich wundert vor allem, dass dafür die Tests reichen.

    Bei der Grundschule nebenan (BW) wird wochenweise gewechselt, weil die Tests für einen tageweisen Wechsel nicht reichen. Jedes Kind, dass mehr als einen Tag in Präsenz ist, muss nämlich zweimal getestet werden, auch wenn eine Gruppe Mo+Di und die andere Do+Fr käme.

    LG DFU

    Ich glaube bei uns hat der Lehrer dann das Klassenbuch der Klasse, in deren Klassenzimmer er ist. Aber so viele Wahlmöglichkeiten oder Klassenteilungen wie an deiner Schule gibt es an unserer nicht. Nur Religion/Ethik, Sport und dann eben die Profile, wenn es nicht aufgeht.

    Bleiben bei euch die Schüler in den ersten 5 Jahren in der gleichen Klasse, dass ihr so viele Kombinationen in einer Klasse habt?

    Das klingt echt anstrengend für den Klassenlehrer.

    LG DFU

    [...] Aber theoretisch gibt es ja bis Klasse 10 Klassen, auch wenn in Religion vierfach getrennt wird, in 1./2./3. Fremdsprache verschieden gewählt wird, wenn es ab Klasse 5 Musikzug (normal oder verstärkt) gibt, ab Klasse 6 in Sport getrennt wird, später NwT oder IMP (Informatik, Mathe, Physik als Hauptfach anstatt 3. Fremdsprache) gewählt wird, wenn mind. 1 weiteres Sachfach bilingual unterrichtet wird. Letztendlich werden nur wenige Fächer (Mathe, Deutsch, Naturwissenschaften im Klassenverband unterrichtet.)

    [...]

    Bei uns bekommt bei gemischten Klassen einfach jeder Lehrer ein Klassenbuch zugeteilt. So trägt katholische Religion im Buch der 5a ein, Ethik bei 5b und evangelische Religion bei 5d.

    Wenn eine Klasse für ein Praktikum eine Doppelstunde geteilt wird, dann teilen sich eben beide Lehrer den Platz. Ist bei Doppelstunden ja einfach.

    Und Sportlehrer haben ein Kursbuch, weil die Bücher oft nicht in der Halle ankommen und sie nach der letzten Stunde niemand gerne wieder zurückträgt.

    Für das Überprüfen von Anwesenheit ist es natürlich nciht so gut, wenn die fehlenden Katholiken der 5b bei der 5a im Klassenbuch stehen. Aber davon abgesehen, funktioniert das gut.

    Ein elektronisches Klassenbuch ist bei uns vor Corona auch an den fehlenden Geräten gescheitert. Der Plan war damals, dass mal irgendwann in jedem Klassenzimmer ein iPad eingeschlossen ist. Wenn es Dienstgeräte für jeden gibt, dann braucht es diese aber vermutlich nicht mehr.

    LG DFU

    Das Originalformular vom Land ist tatsächlich für einen Schnelltest gemacht, der kein Selbsttest ist.

    Ich bin mit den Anpassungen der Schule aber zufrieden. Dort steht jetzt eindeutig, dass es ein Selbsttest ist.

    Und ich bestätige nur das Vorliegen eines entsprechenden Schnelltestergbnisses und nicht, dass Schüler xy den Selbsttest korrekt durchgeführt hat.

    Mal abgesehen davon, dass ich ob ich das bestätigen möchte oder nicht, habe ich nicht den Eindruck, das meine Schüler nicht vernünftig testen. Insbesondere beim Spucktest, können sie so viel auch nicht falsch machen. Ich war aber bisher nur bei Mittelstufenschülern beim Testen dabei.

    LG DFU

    Unsere Schule hat auch über 1000 Schüler, trotzdem ist es bisher durch das Stempeln nicht überlastet.

    Das Formular, dass die Schüler herunterladen können, findest du hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/reda…is_Formular.pdf

    Die Schule hat es für die Schulhomepage natürlich angepasst. Unter „Der Selbsttest wurde durchgeführt von“ steht nicht Vor- und Nachname eines Menschen, sondern das Schullogo. Und bei ausführender Stelle dann wieder die Schule mit Adresse.

    Das Formular bestätigt also einen negativen Schnelltest Selbsttest, der als Selbsttest durchgeführt wurde.

    Ergänzung: In unserem Schulformular wurde auch die Überschrift angepasst und Schnelltest durch Selbsttest ersetzt.

    LG DFU

    Kris24 , schau mal kurz hier rein. Du hattest doch glaube ich erzählt, dass ihr in BW schon Bescheinigungen für den Test von SuS ausstellt, oder? Kannst du, wenn zu viel Zeit hast, mal die letzten paar Beiträge lesen und erzählen, wie es bei euch läuft? :)

    Ich bin zwar nicht Kris, habe aber auch schon zweimal einen solchen Zettel unterschrieben.

    Der Schüler druckt das Bestätigungsformular zu Hause aus und trägt schon einmal Namen und Datum usw. ein.

    In der Schule meldet er vor der Durchführung des Tests beim Lehrer und gibt den teilweise vorausgefüllten Zettel ab. Dann wird der Test durchgeführt.

    Während die Schüler ihn durchführen oder auch danach, kann ich Name und Hersteller des Tests eintragen. Wenn die 15 Minuten um sind, kreuze ich ich an, ob der Test beim entsprechenden Schüler positiv oder negativ war, unterschreibe und gebe ihm das Blatt zurück.

    Im Anschluss geht der Schüler sich noch einen Stempel im Sekretariat holen.

    Den Aufwand für mich als Lehrer war dabei bisher nicht groß. Es sind aber momentan noch nicht viele Schüler, die eine Bestätigung brauchen. Wie das wird, wenn wieder alle Vereine Training anbieten oder noch weitere Lockerungen für Personen mit negativem Test anstehen, muss man abwarten.

    Man kann sich aber sicher darüber uneinig sein, ob mit man die Testergebnisse eines Selbsttests für Restaurantbesuche, Vereinsport, Bibliotheksbesuche,… akzeptieren sollte. Einerseits ist so die korrekte Durchführung nicht sicherzustellen, andererseits wird es in der Schule schon lange akzeptiert. Und die gesetzliche Regelung sieht das jetzt eben auch für alles andere so vor.

    LG DFU

    Muss das für unter 14-jährige auch ausgestellt werden?

    Haben sie nicht freien Zutritt?

    Hier brauchen auch Kinder unter 14 Jahren einen Test, wenn sie beispielsweise in die Stadtbücherei möchten. Nur unter 6 Jahre geht es ohne.

    Auch eingeschränkter Vereinssport ist hier bei mir (BW) auch für Kinder nur mit Abstand und Test erlaubt.

    LG DFU

    Ich finde das auch schwierig. Nachdem unser Sommerurlaub letztes Jahr seitens des Anbieters wegen Coronafällen bei den Angestellten abgesagt wurde, haben wir den Urlaub einfach um ein Jahr verschoben. Gerade wegen Corona steht daher dieses Jahr unser Sommerurlaub früher fest.

    Und auch unseren Winterurlaub müssen wir fast ein Jahr im Voraus buchen, wenn wir die Wohnung wieder bekommen möchten. Wir sind ja auch alle von den Ferien abhängig und in denen muss man eben teilweise sehr früh buchen.

    Als in BW vorletztes Schuljahr das erste Mal das Schuljahr mit einem Mittwoch angefangen hat, wurde das Thema bei uns an der Schule von den Lehrern bereits in der Einfgangskonferenz des vorherigen Schuljahres angesprochen, weil wir eben auch wegen der Urlaubsplanungen der Partner frühzeitig Sicherheit haben wollten, ob dann statt dem Freitag der letzten ganzen Ferienwoche nur der Montag und Dienstag der letzten halben Ferienwoche freigehalten werden muss.

    Wenn man es damit vergleicht, ist 2 1/2 Monate vorher nicht frühzeitig. Vermutlich reicht es aber für viele noch, den Urlaub zu stornieren. Aus der Sicht wäre es dann frühzeitig genug. Der geplante Urlaub ist dann aber eben hin.

    LG DFU

    bei mir gab es die 1. Beitragsrückerstattung im 1. Jahr nach gerade 4 Monaten (war halt nicht viel, 1/6 der gezahlten Beiträge), empfohlene Vorsorgeuntersuchungen zählen übrigens nicht und werden auf jeden Fall bezahlt.

    Ja, man muss entscheiden und rechnen (ich reiche am Ende genau so viel ein, dass ich möglichst knapp darunter bleibe. Wenn ich nichts einreiche, zahle ich im Jahr darauf mehr Steuern. Aber jede Krankenkasse ist anders. Bei meiner geht es heute bei Neuverträgen auch nicht mehr. Deshalb bleibt dem TE nichts anderes übrig, als bei seiner Krankenkasse nachzufragen. )

    Kannst du mal den Ansatz für deine Rechnung hier einstellen? Ich habe das noch nie verstanden,wie man berechnet, ob jetzt die Rückerstattung oder das Einreichen in der Summe aus Versicherungsbeitrag und Steuer besser ist.

    Woschlägt sich das denn in der Steuer nieder?

    LG DFU

    In BW müssen wir Lehrer auch zweimal in der Woche testen. Wir müssen das mit unserer Unterschrift bestätigen und die Unterschriften werden von der erweiterten Schulleitung abgezeichnet. Wer einen positiven Schnelltest hat, meldet sich telefonisch ab und geht zum PCR-Test.

    Wer nicht testen muss, weil er geimpft oder genesen ist, notiert das in der Unterschriftenliste. Den Impfnachweis bzw. den Nachweis eines positiven PCR-Tests muss man zunächst nicht vorlegen. Man sollte ihn aber natürlich bei Bedarf vorlegen können. Eine extra Liste mit den Namen der Geimpften wird aber nicht erstellt.

    Und wer die Information Geimpft oder nicht? nicht mit der Schule teilen möchte, testet einfach weiterhin.

    LG DFU

    Ich hab sowieso nicht vor nach Malle zu fliegen und kann mir von meiner Impfung außer Kopfweh nix kaufen, weil der Rest der Familie nicht geimpft ist. Es geht aber um die juristische Sicht und die lässt nichts anderes zu.

    Es muss ja auch irgendwie weitergehen. Insbesondere von Geschäftsschließungen Betroffene brauchen ja auch eine Perspektive. Ich hätte vermutlich mit den Lockerungen für vollständig geImpfte noch etwas gewartet. Sie hatte ja mit Tests trotzdem die gleichen Möglichkeiten wie ungeimpfte Personen.

    Das die eigene Impfung nicht in jedem Fall nutzt, da hast du recht. Bis Familien mit kleinen Kindern (<12 Jahre) wieder uneingeschränkt unterwegs sein können, wird es wohl noch etwas dauern.

    Wenn Frau Schopper sich bei uns mit ihrem Vorschlag Sobald ein Impfstoff für Kinder da ist, müssen diese priorisiert an der Schule geimpft werden durchsetzt, ginge es in BW aber vielleicht schneller.

    LGF DFU

    Wo wir schon mal am Ende des Schuljahres angekommen sind.... Obwohl wir natürlich noch keine Rahmenbedingungen haben, muss sowas wie eine Zeugnisvergabe für Abiturienten geplant werden. Wie geht man das an euren Schulen an? Bis Mitte Juni ist es nicht mehr so lange hin.....

    Da hätte ich eine ähnliche Frage an Grundschullehrer: Habt ihr Ideen für einen schönen Abschluss für eine 4. Klasse?

    Die Schüler wechseln ja nach den Ferien auch alle an andere Schulen und sehen sich dann nicht mehr alle. Zumal die Kinder in der Klasse auch nicht alle an ihrer Sprengelschule sind, da es die einzige Schule der Stadt mit Jahrgangsmischung im Anfangsunterricht war.

    Was haltet ihr von einem Picknick auf einer Wiese, bei der jede Familie eine eigene Decke mit Abstand hinlegt? Dabei sehe ich aber das Mitbringen von Geschwisterkindern als problematisch an. Diese gehören ja nicht zur gleichen Kohorte, können aber sicher nicht an die Eltern gekettet werden.

    Oder einfach eine Freiluftaufführung durch die Kinder mit Bestuhlung, eventuell Geschenkübergabe an Klassenlehrerin und kein gemeinsames Beisammensein mehr. Es geht ja nicht um einen Abschluss für die Eltern, sondern für die Kinder. Allerdings frage ich hier aus Elternsicht, ob diese Jahr überhaupt Zeit zur Einübung von irgendetwas ist, ist ja auch fraglich.

    Gibt es jemand, der für seine vierte Klasse schon etwas geplant hat? Manche Bundesländer sind ja dem Schuljahresende schon deutlich näher als BW.

    LG DFU

    Allein mir fehlt die Quellenangabe, aus der hervorgeht, dass bereits Geimpfte eine "Mutation zurück ins Land schleppen" können. Also so ein bisschen infiziert. Nicht genug, um richtig krank zu sein, aber dennoch infektiös.

    Die Quellenangabe fehlt, weil ich die Unmöglichkeit da tatsächlich durch ein anekdotisches Gegenbeispiel bewiesen sehe.

    Ich kenne ein Pflegeheim, in dem es einen weiteren großen Coronaausbruch gab, nachdem die Bewohner alle vollständig geimpft waren. Und ich persönlich kann einfach nicht glauben, dass es genau ein ungeimpfter Infizierter war, der alle anderen angesteckt hat. In minen Augen müssen sich die Bewohner auch untereinander angesteckt haben. (Aber ausschließen kann ich einen Superspreader-Pfleger/Besucher/... auch nicht zu 100%).

    Aber auch Lothar Wieler, der Präsident vom RKI, hat sich entsprechend geäußert: https://www.mdr.de/brisant/corona…-immun-100.html

    Die Wahrscheinlichkeit eine Covidinfektion weiterzugeben, ist aber hoffentlich bei geimpften Personen geringer. Es wäre schlimm, wenn nicht, denn dann wäre der Effekt der Impferei vielleicht zu gering. Trotzdem gibt es ja einen Grund, warum auch Geimpfte noch die AHA-Regeln beachten müssen.

    Was ist an 1 unsolidarisch? Die Justizministerin hat es doch erklärt, Freiheiten wurden eingeschränkt, um Verlangsamung der Infektionsausbreitung zu gewährleisten. Sobald die Impfung da ist müssen alle Rechte, soweit epidemiologisch sinnvoll, zurückgegeben werden.

    Eine Vorstellung von "das ist ungerecht" ist bestenfalls kindlich.

    Unsolidarisch finde ich, dass jüngere Menschen (Erwachsene und Kinder) aufgefordert wurden, sich in der Pandemie einzuschränken und keine Freunde mehr zu treffen, um stärker gefährdete Personen zu schützen. Ihr erinnert euch an die Filme „Wir sind Helden!“?

    Jetzt sind die Personen, die sich vor einem Jahr freiwillig und solidarisch eingeschränkt haben, die Gefährdeteren (da nicht geimpft). Dennoch möchten viele bereits geimpfte Personen sich jetzt nicht einschränken, um die jetzt gefährdeteren Ungeimpften zu schützen. Vielleicht sterben ungeimpfte Kinder trotz Mutationen nicht so oft wie es Personen über 80 getan haben, aber eine Covidinfektion kann auch für sie schwerwiegende Folgen haben.

    Unsolidarisch finde ich die Forderung „Jetzt bin ich geimpft, jetzt möchte ich wieder ... dürfen“. Man könnte auch froh und dankbar sein, dass man bereits zu den Geimpften gehört, und Kontakte trotzdem so weit wie möglich vermeiden, bis wir durch die Anzahl der Geimpften in der Größenordnung einer Herdenimmunität sind und alle ein echtes Impfangebot (= eine tatsächlichen Impftermin und nicht nur die Erlaubnis einen Code zu beantragen) hatten.

    So wird durch die Lockerungen für vollständig Geimpfe vor allem das Interesse an gefälschten Impfnachweisen erhöht. Nicht nur bei Impfgegnern sondern auch bei Personen, die schon wochenlang vergeblich versuchen einen Termin zu erhalten.

    Dass unsere Politiker überlegen, was für die Gesellschaft insgesamt am besten ist, und nicht nur für den Einzelnen, kann man Ihnen nicht zum Vorwurf machen. Dafür sind sie ja da. Und dass dabei auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen, ist auch in Ordnung.

    Trotzdem macht die Aufhebung der Priorisierung auf mich den Eindruck, als wolle man damit vor allem verhindern, dass Ungeimpfte sich die Rückgabe von Freiheiten erklagen. Denn es darf sich ja jeder impfen lassen.

    Aber das ist wirklich nur ein persönliches Empfinden.

    LG DFU

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