Beiträge von chilipaprika

    Denk dran: SoWi besteht aus drei Fächern, es kommt auch noch Soziologie dazu (für die Zukunft und das Unterrichten).
    Sonst habe ich aber auch die Erfahrung gemacht: es wird anerkannt. Ich hatte sowohl die Anerkennung aus RLP (Sozialkunde) , als auch auch problemlos nach dem Ref in NDS (Politik-Wirtschaft).

    Kochen mach ich gerne, wenn ich viel Zeit dafür habe. Ohne Arbeit hätte ich die ja, da könnte ich es also auch wieder selbst machen.

    Ich mag nicht kochen, einkaufen und den Haushalt machen (und einen Großteil davon übernimmt tatsächlich mein Mann, weil er das tatsächlich auch mag. Er würde sogar sagen, er liebt einkaufen :D ), aber mit keiner Arbeit (oder erstmal realistischer: Teilzeit) hätte ich zumindest mehr Nerven, mehr als meine bisher wenigen Aufgaben zu übernehmen.
    Es gibt Menschen, die beim Putzen / Wäsche waschen vom Alltag entspannen, ich bin eher der Typ, der beim Korrigieren vom Putzen entspannt (und ich hasse Korrigieren).

    Eine Freundin von mir kommt aus Ungarn und hat ihre Kinder bilingual erzogen.
    One person one language.
    Kompromisslos.
    Und Kontakt zu anderen Ungarn, auch außerhalb der Familie / Großeltern, gesucht.
    Die Kids sind tatsächlich ziemlich perfekt zweisprachig, aber es war schwer für den Vater, der kein Wort Ungarisch sprach (und es ist halt keine Sprache, die man nebenbei aufschnappt) und weiterhin nur rudimentäre Grundlagen hat.

    Ein Freund wiederum ist in Bulgarien mit einer deutschen Mutter aufgewachsen. Er hat ab ca. 4-5 Jahren kaum noch auf Deutsch geantwortet, sie hat es ziemlich konsequent durchgezogen. Mit 16 kam er (zum ersten Mal) nach Deutschland und nach drei Monaten war sein passiver Wortschatz aktiviert.

    Ich vermute, dass es für "die Mutter hat die Fremdsprache" (was häufiger der Fall ist) einfacher ist. Und leider ist der mir bekannte umgekehrte Fall tatsächlich nicht sehr erfolgreich, obwohl der Vater zuhause ist und also einen Großteil des Alltags meistert. Papa Japaner, aber sehr schweigsam. Oft spricht er (sehr schlechtes) Deutsch mit dem Kind. Das Kind hat japanische Impulse durch Animes, Anrufen/Sprachnachrichten zu den Großeltern, ... alles bisher rein oral.
    Das Kind (4 Jahre alt) spricht perfekt Deutsch in der Kita und mit Deutschen, einigermaßen passendes Japanisch für sein Alter und mit dem Papa spricht er schlechtes Deutsch. Was ich sagen will: er hat schon verstanden, dass der Papa eine andere Sprache spricht und antwortet ihm in seiner Sprache. Nicht Japanisch sondern Deutsch mit falscher Aussprache und komischer Grammatik ...

    Eure Zweitsprache ist eine kleine und hauptsächlich orale Sprache oder? Zusätzlich zu "one person one language" gibt es ja auch "Örtliche Verankerungen"... Also in diesem Zimmer oder bei einigen Ritualen, usw.. Während der Kindheit würde ich alles an Kindersendungen / Kinderbüchern in der Sprache suchen, die ich kann. Im Kindergarten kommt es auch auf Deutsch...
    Wenn es Englisch sein sollte, ist es einfacher, weil es mehr Sachen gibt.

    So ganz verstehe ich euer System nicht. Macht man im Studium nun den Bachelor oder den Master oder beides? Kann man mit dem Bachelor alleine schon etwas anfangen?

    In den BL mit Bachelor Master macht man beides. Muss man. und der Masterabschluss ist die Zugangsvoraussetzung für den Vorbereitungsdienst. Manchmal wird dafür das Staatsexamen quasi "mitgegeben", manchmal muss was umgeschrieben werden..
    Mit dem Bachelor kann man in der Schule nichts anfangen (oder hatte BaWü Pläne für Unterrichtsassistent*innen).

    Vor allem werden die doch nicht bewertet, zumindest nicht mit einer Note. Diese Stunden werden allenfalls mit der Betreuungslehrerin besprochen und man erhält Tipps. Ich meine, da kommt nicht mal jemand von der Uni, der sich was anschaut.. Ist aber bei mir so lange her, womöglich ist das jetzt ganz anders.

    Das ist nicht verallgemeinerbar.
    Bei uns in NRW wird im Praxissemester durchaus bewertet, auch wenn die Person nicht von der Uni kommt, sondern vom Zentrum für schulpraktischen Lehrerausbildung (Seminar) (bestanden / nicht bestanden). Die Leute von der Uni bewerten dann die didaktischen Projekte.

    Such dir einen Job, irgendeinen, und arbeite mal ein Jahr. Wärst du jünger, hätte ich ein soziales Jahr empfohlen, aber das geht mit 30 nicht mehr, meine ich. Dann hast du nämlich Zeit, deine Gedanken zu sortieren und dir klar zu werden, was du eigentlich willst,

    Die Idee hatte ich auch, mich nicht getraut, sie aufzuschreiben.
    Bundesfreiwilligendienst hat zumindest gar keine Altersgrenze.

    Wäre eine Fortbildung im kunsttherapeutischen Bereich etwas? (Ja, kostet Geld)
    Ist der pädagogische / soziale Bereich jetzt für dich gestorben oder nur der Grundschulsetting?
    Je nach bisherigen Nebenjobs und Praktika gibt es im sozialen Bereich einiges, und dann kannst du berufsbegleitend bestimmte Weiterbildungen machen (Beratung, Lernbegleitung, usw..). Der soziale Bereich ist sehr breit, klar ein Studienabschluss im Bereich wäre auch gut, aber bei Interesse kommt man auch unter. Man muss allerdings bereit sein, dann Weiterbildungen zu machen, manchmal werden sie vom Arbeitgeber bezahlt, oft nicht, dafür ist man danach durchaus begehrt.

    Die betroffene Behandlung steht eben genauso: wird übernommen, wenn… bzw. bei …

    Nur ist das Auslegungssache und nicht eine spezifische Diagnose.

    Und genau deswegen sollte ich den Antrag stellen und ein spezifisches Formular /die Verordnung beilegen, damit sie entscheiden… (laut Telefonat).

    Oh Danke!
    Gut zu wissen, dass keine Antwort kommt.
    Ich erachte die Behandlung auch als notwendig, es ist aber gerade nicht die einzige Sache, wofür ich in ungewisse Vorleistung gehe und mich irritiert dieses Prozedere.

    Ich hätte angenommen, dass zu einem ANTRAG eine ANTWORT auch kommt. Ich fühle mich gerade ziemlich vera... vor.

    Hoffen wir mal, dass die anderen Sachen auf jeden Fall übernommen werden, mir fällt auf, dass ich dazu gar keine Kommunikationsspuren habe (anders als bei der PKV)

    das mache ICH.
    Auch wenn so wenig geschrieben wird oder eine Aufgabe gar nicht gemacht wird (selten, in der Regel wird nur ganz wenig oder absoluter Stuss), kürze ich auch die Darstellungsleistung (und schreibe es dann genauso auf: 3/5- > gekürzt wegen Kürze: nur 1,5 Punkte zum Beispiel).
    Bei der zweiten Klausur war es dann viel besser (ich spreche jetzt konkret sogar von einer Deutsch-Klausur, Französisch hatte ich in letzter Zeit nicht aber das habe ich auch genauso gemacht).
    Meine D/Fremdsprache-SL, die die Klausuren auch sieht, hat es nie kritisiert. Mache ich weiter.

    Hi!
    Ich habe einen Antrag auf Übernahme bei der Beihilfe gestellt. Wie telefonisch abgesprochen schriftlich eingereicht, mit dem vorgesehenen Formular und natürlich mit unterschriebenem Arztformular (und an die Scanstelle geschickt, selbstverständlich auf Papier). Erstaunlicherweise kam schon sehr schnell eine Antwort.
    Die Antwort sagt im Betreff, dass es eine Antwort auf einen Antrag ist. Die Antwort hat aber nichts von einer Zu- oder Absage sondern ist der quasi Wortlaut von der Beihilfe-Ordnung, in welchen Fällen eine solche Leistung übernommen wird. Ich bin ja nicht diejenige, die entscheidet, ob meine Krankheit "schwerwiegend genug" ist.
    Klar werde ich am Dienstag anrufen, aber trotzdem frage ich mich, ob es "normal" ist, ob es deren Art der Zusage ist? oder der Absage? Am Telefon hatte man mir gesagt, es werde ganz sicher aufgenommen, der Antrag sei halt eine Formalität.
    (Es ist mein allererster Antrag, ich habe mich in dem Fall nicht darauf verlassen und weiß, dass ich womöglich in Eigenleistung treten, allerdings schon auf andere telefonische Ansagen, dass ich bei anderen Leistungen keinen Antrag brauche, deren Rechnungen bald kommen und im niedrigen 5-stelligen Bereich sein werden. Da frage ich mich schon, ob die Beihilfe eine "eigene Sprache" hat)

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