Beiträge von chilipaprika

    Ich habe kein Problem und habe nur auf Beiträge hier geantwortet. Und nein, natürlich kann ich nicht eine Klassenarbeit in der Unter-/Mittelstufe durch eine mündliche Prüfung ersetzen (Ausnahmen durch sehr hohe Fehlzeiten, als Teil einer pädagogischen Maßnahmen, seien ausgeklammert). Abgesehen davon: Was wäre der Vorteil, außer, dass die Note da wäre. Das sind unterschiedliche Kompetenzen.

    Ich glaube wir reden aneinander vorbei.

    Wir schreiben 3 LKs und eine Klausur pro Halbjahr. Darauf habe ich mich bezogen. Mir ist deshalb auch ein Rätsel wie man eine Klausur nicht bis zum nächsten Halbjahr wiedergeben kann.

    Schön.
    Wir reden nicht aneinander vorbei sondern sagte, dass WIR zum Teil drei Arbeiten (NICHT Lernzielkontrollen) schreiben.
    und da ist es in der Realität für Nachschreibarbeiten eben manchmal nicht machbar.

    Was die spannende Frage aufwirft: Was tun, wenn der eine Nachschreiber mit seiner 5 dafür sorgt, dass nun doch die Grenze überschritten ist? Muss dann die ganze Klasse die Klausur neu schreiben?

    In meinem BL muss nicht "genehmigt werden", ich habe aber in einem gearbeitet, wo es der Fall ist/war. Und es geht darum, ob die Arbeit konform war und es leistbar war, dass die SuS die Arbeit schaffen. Da ist die Note des Nachschreibers irrelevant, weil es eine andere Arbeit ist (die man vielleicht separat betrachten würde, habe ich noch nie erlebt, sie fällt immer unterm Radar).

    Es gibt "alleine leben" und "alleine leben".
    Ich kenne beide Sorten von Männern (von Menschen). Ich hatte einen Mitbewohner, der alleine lebte, am Wochenende aber die Wäsche nach Hause brachte und mit Care-Tupperware für die Woche zurückkam. Er war kein Student mehr sondern in Lohn und Brot.

    und ich bin ehrlich: Ich habe 15 Jahre alleine gelebt und ich KANN das meiste, aber ich mache es nicht. Aber die Sachen, die ich JETZT nicht mache, habe ich auch nicht gemacht, als ich alleine lebte. Es ist wirklich sehr toll, dass mein Mann mehr Spass am Kochen hat als ich (aber auch nicht jeden Tag), aber ich lebe sehr gut (quasi) ohne Kochen :)

    Und im Grunde sieht man erst, was ich so geschafft hab, wenn meine kinder selbst Kinder bekommen und wie sie es dann aufteilen.

    Ja, mit Kindern ist es eine Nummer größer und auch ist viel von dem Ergebnis die eigene Persönlichkeit, aber mein Mann kann auch ohne Kinder zeigen, was für ein toller Mann er ist.
    Seine Mutter (andere Generation) war ab dem 2. Kind zuhause, der Vater war auch regelmäßig lange auf Montage und sie hätte dann auf dem Land nicht arbeiten können, war/ist aber sehr aktiv in vielen Sachen.
    "Trotzdem" kann er alles selbst machen (und macht es auch). Entscheidend ist vermutlich auch oft, ob junge Männer alleine gelebt haben und sich schon selbst ums Kochen und Waschen und so gekümmert haben.. Mein Mann hat über 10 Jahre alleine gelebt, da hätte ihm jede Frau den Vogel gezeigt, wenn er das Ganze nicht könnte (und erwarten würde, dass...).
    Dass er dann mich trifft und wir alle Klischees umwerfen, tja, Zufall und Glück :D

    Nein, das gilt natürlich nicht unbedingt bei Nachschreiber*innen.
    Wir schreiben in einzelnen Stufen 3 Arbeiten im Halbjahr, der Nachschreiber kann dann 2-3 Wochen später sein und (je nach Nachschreiber) hat seine Klassenarbeit nicht unbedingt Priorität auf meinem Schreibtisch.
    In der Oberstufe schreiben wir auch in der Regel zwei Klausuren pro Halbjahr und der Nachschreibetermin des Nachschreibetermins...

    Es war bei mir kein Tinder (bin zu alt und würde eh keine solche App benutzen / benutzt haben), aber ich bin sicher, ich habe auch solche Sachen angekreuzt. Man kann sich aber nicht gegen alles absichern :D
    Im realen Leben trifft man sich anhand eines bestimmten Kriteriums (Hobby, gemeinsamer Freund, coole Kneipe, Beruf, ..) und kann nicht ausschließen, dass der Mensch doch andere Sachen mitbringt und pfiou, man hat "trotzdem" Interesse.

    Wir haben zum Beispiel Tage (letzte Unterrichtswoche), wo die SuS den ganzen Tag für ein Fach üben und schriftliche/mündliche Prüfungen durchgehen.
    DAS würde/wird mich nicht stören, bedeutet ja, dass ich einen Kurs zum Abi geführt habe. Dann mache ich jedes Jahr solche Tage.

    Konferenztage: Wechselnde Tage sind doof für die Betreuungsplanung, würden aber diejenigen (egal ob TZ oder VZ, wenn auch natürlich stärker TZ) weniger treffen, die genau an dem Tag sehr wenig oder gar keine Stunden haben.

    Alles hat immer Vor- und Nachteile.

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