Beiträge von chilipaprika

    Entlassung und erneute Verbeamtung wäre ein Weg. Es gibt Bundesländer wie NDS, die das grundsätzlich ausschließen. Im Regelfall klappt das aber. Du brauchst dann halt aber eine neue Planstelle...

    SELBST, wenn es (vom BL und Werdegang) gehen würde: Die Öffnungsklausel ist nur bei ERSTverbeamtung möglich.
    Wer bei einer zweiten Verbeamtung ein Auge zudrücken würde, würde es auch jetzt machen.

    LadyBlondi1989

    Ich fasse zusammen: du kennst deine Schülerschaft und Elternschaft.

    ALLEN anderen zeigen sie Wertschätzung und Dankbarkeit.

    Nur dir nicht.

    Zum zweiten Mal in Folge.



    Dann würde ich sagen, dein Gefühl, besonders viel geleistet zu haben, dich besonders bemüht zu haben, ist genau das: ‚hat sich stets bemüht‘. Die Eltern haben keinen pädagogischen Motivationsauftrag und möglicherweise (!) gibt es nichts zu bedanken? Mal darüber nachgedacht, statt sich über die Undankbarkeit ausgerechnet DEINER Klasse zu beklagen?!

    Nein. Missverständlich ausgedrückt.

    Mein Arzt schreibt nicht ‚einfach so‘ länger krank. Ich hatte schon mal Tageskrankschreibungen oder nur 2-3 Tage.
    ABER:

    1. Ärzte sind vernünftiger /pragmatischer als die meisten von uns mit Arbeitsethos (und schleppen sich sicher auch nur halb genesen in die Praxis zurück)
    2. Sie haben keine Lust auf erneuten Termin zwei Tage später, erst recht, wenn es nicht mehr telefonisch geht.

      Zugegeben: keiner hat jetzt Erfahrungswerte, weil jenseits von einigen mit abweichenden Regelungen im Vertrag und denjenigen mit panischer Angst, als Blaumacher aufzufallen kaum jemand für einen Tag zum Arzt geht.

      Erwachsene Menschen wissen eben, was ihnen gut tut. Und sind trotzdem nicht übermässig weg.

      Wie hier schon öfters gesagt: der Durchschnitt erhöht sich, weil die Langzeitkrankschreibungen mehr werden. Und dank einiger Punkte im ‚Reformpaket‘ wird es definitiv nicht weniger 😢

    Seit meiner Jugend haut mich vier bis fünf Mal im Jahr bei massiver Luftdruckveränderung eine Migräne um. Da hilft nur Bett, Aspirin und Ruhe. Es dauert nie länger als einen Tag - meist sogar (bei Einhaltung der "Therapie") wenige Stunden. Müsste ich deswegen zum Arzt, würde er mir Bett, Aspirin und Ruhe verschreiben, nachdem ich ihm das Wartezimmer vollgek** hätte. :uebel:

    Ich weiß, dass es so ist. Nur: wenn man zum Arzt geht, MUSS der Arzt eine Diagnoseziffer aufschreiben. Was schreibt er da auf? „Ist ausgelaugt, übel und am Kränkel, Aspirin und Tag im Bett“ entspricht keiner Diagnoseziffer.

    Nicht ‚man‘ lässt sich krankschreiben, sondern der Arzt. Kein Arzt wird 80% der Patient*innen für nur einen Tag krankschreiben.

    Bin auch gespannt, was es für Diagnosen werden, die für 1-2 Tage gebraucht werden.

    DANKE!

    Ich finde dieses Narrativ so furchtbar, dass alles am richtigen Mindset hängt.
    Sowohl bei verunsicherten Menschen in Drucksituationen als auch bei kranken Menschen.
    "Du musst nur anfangen, aufstehen und lächeln. Dann wird der Tag gut"
    "Du musst positive vibes ausstrahlen"
    "Du musst dich nur mögen, dann mögen dich andere."

    Das ist toxische positive psychology at its best.
    und immer das, was angeboten wird, wenn es Menschen gut geht und sie keine Hilfe bekommen können (System überlastet, oder einfach keine Einsicht der Verantwortlichen, das System zu ändern. Klar, wenn ich lächle, dann sind meine Schüler*innen plötzlich erzogen, fleissig und selbst ohne Probleme unterwegs.)

    Ich hatte vor Kurzem das selbe Erlebnis. Aber hier umgekehrt. Ich sammle seit Monaten Klopapierrollen für mehrere Adventskalender im Winter. Eine Kollegin brauchte aber letztens spontan (innerhalb von ein paar Tagen) 15 Rollen und meinte, in einem Kollegiumsaufruf würde es dann schnell gehen (wahrscheinlich, jede*r bringt am nächsten Tag die eigene leere Rolle?). Ich habe "vorgestreckt" und sie hat mir danach ihre Reste zurückgegeben.
    Mein Bastelaugust ist gerettet ;-), es hat aber NICHTS mit der Schule zu tun.

    Das halte ich zum Beispiel auch für ein Problem / den Schlüssel zum Erfolg einer solchen Woche.
    Ich kenne beides (an der selben Schule):
    a) Die Q2-LK wird für den Tag komplett ausgeplant und ist 1.-6. oder 1.-8. Stunde da, ob sie Unterricht hatte oder nicht (für mich absolut in Ordnung, es ist eine sinnvolle Mehrarbeit).
    b) Der Stundenplan wird so optimiert, dass bitte nichts ausfallen darf, man also in seinen Freistunden (und regulären Q2-Stunden) bei der Q2 ist, sonst zwischendurch beim normalen Unterricht, die Lerngruppe alleine arbeitet (sorry, dann kann die Abiklausur auch als Hausaufgabe aufgegeben werden), oder künstliche Tandems gebildet werden ...

    Variante a fand ich gut und sinnvoll, klare Einteilung und auch effizientes Arbeiten. Insbesondere für LK.
    Variante b finde ich total doof, und insbesondere bei ABI4 total blöd, weil es oft dazu führt, dass die SuS sich dann in der Doppelstunde ohne Betreuung einen schönen Lenz machen. Dann wären sie doch zuhause am Lernen besser aufgehoben.

    Die wenigen Klassen, die wir im Blockunterricht haben, habe ich nicht einmal. Wir unterrichten auch nur in Doppelstunden. Allerdings haben wir einen zweiwöchigen Stundenplan weswegen ich dann die Klassen alle zwei Wochen für jeweils eine Doppelstunde sehe.

    Ich leide mit.
    Mit ein Grund, warum ich unser gemeinsames Fach sehr ungerne in der Sek1 unterrichte. Da wünsche ich mir direkt das Hauptfach in der selben Klasse. Hat für nächstes Jahr geklappt..

    Du speicherst einmal (!) am Tag?

    bezogen auf große Projekte wie Abschlussarbeiten.
    Das Wort "Abschluss" hat bei mir nichts mit "Schluss" zu tun.
    Also: Wenn ich irgendwann mal wieder studiere, dann ...
    Gilt aber für eine große Baustelle für 60-seitigen Lehrplanentwurf. Da speichere ich mit Datum und behalte immer die letzten Tage (und räume ab und zu auf), falls ich doch zurückgehe, oder eine Datei kaputt geht, usw..

    Mein Gott...
    Ihr seid echt Profis.
    Ich habe ein paar Abschlussarbeiten geschrieben und es ist mir einiges passiert... Laptop 10 Tage vor Abgabe der Examensarbeit abgeraucht, Überschreibung der Datei bei einer Masterarbeit bzw. Rückversetzung in einen alten Stand (in der Cloud!!), komplette Formatierung und Literaturverwaltung bei der letzten Arbeit total aufgehangen...

    ... und trotzdem habe ich noch keine externe Festplatte oder außer Haus in Betracht gezogen. (Ich finde, einmal am Tag mit Datum speichern ausreichend).

    und dann für UNTERRICHT den ganzen Aufwand betreiben?

    (Aber zum Thema: bei mir ist alles digital, ich drucke aber vorm Unterricht aus, in der neueren Fassung. Wenn ich eine Lerngruppe innerhalb von 2-3 Jahren unterrichte, bleibt es gleich im Ordner, aber das ist wirklich sehr selten.
    Dafür habe ich zuviel Zeug.
    (und ja, viele Bücher haben im Keller dank des jahrelangen Nicht-Bewegens leicht Feuchtigkeit angenommen. Momox/Medimops hat mich vieler erleichtert.

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