Beiträge von chilipaprika

    An diesem Tisch hätte ich auch gerne einen Platz gehabt. Wie kann es so viele süße Spezereien an einem Tisch geben?

    Naja, wir sind ja zu zweit :D

    Es sind noch Reste da. Mit "Mini-Stücke" meine ich wirklich maximal einen Viertel oder so des jeweiligen Gebäcks. Ich hatte einen zweiten Abendessen davon, mein Mann genießt das französische "Goûter" / "Quatre heures". (Er spricht drei Wörter Französisch, aber die Wörter, die er lernt, sind immer kulinarisch bezogen, fällt mir auf :D )

    Also ihr seid sonderbar.
    Wenn ich in einem Fach bin, verschließe ich alle Gehirstellen, die sich mit anderen Fächern verbinden.
    Mir käme es nie in den Sinn, mein sozialwissenschaftliches Wissen in Französisch oder Deutsch einzusetzen, Soziologie in Päda zu nutzen oder gar irgendwo interkulturelle Vergleiche oder Sprachbezüge zu machen.
    Wir wollen doch nicht die Kids verwirren und sie glauben lassen, dass die Welt doch nicht aus klar abgetrennten Fächern besteht?

    Sorry, Ironie aus.
    Denn:

    Eigentlich wundert mich die Frage ein bisschen, denn man unterrichtet doch nie "nur" die eigenen Fächer ohne Bezug zu anderen Gebieten

    ... so sehe ich es und lebe es aus.

    ich vermute (steile These..), dass in einem BL, in welchem es eine solche Regelung gibt, die Stundenplaner auf sowas achten.
    Seitdem in NRW offiziell keine Klassenarbeit / Klausur am Nachmittag geschrieben werden darf, achtet der Stundenplaner (noch mehr!) darauf, dass es mindestens eine Doppelstunde im Vormittagsbereich gibt.
    In einem anderen Bundesland wäre es vielleicht nicht ideal, aber trotzdem nicht schlimm.

    Wie in den Beiträgen hier erwähnt, eine meiner Baustellen ist Endometriose, die wird man eben nicht los ;)
    Andere Sachen hätte ich vielleicht irgendwann streichen können (aber Zeitpunkt verpasst), aber Endometriose alleine reicht für die 30%.

    Klar, ich bin nicht am Verhungern, es war aber trotzdem für mich keine gute Entscheidung.
    Manchmal ist der Grund für den Zuschlag auch irgendwann mit ein Grund für Teilzeit und da ist die PKV echt doof (aber eyh, da löst die Bezirksregierung das Problem ganz schön.)

    Egal, ich bin nicht auf Mission für die GKV, ich wollte nur Griding unterstützen, ich finde es wichtig, dass ausgerechnet bei Risikozuschlag-Personen geschaut wird. Nicht jede*r ist gesund und zielt / kann / wird eine Familie haben.

    Also:

    Gestartet bin ich bei ca 300 Euro (statt 230?) wegen Risikozuschlag. 10 Jahre später und einer großen Erhöhung später bin ich bei 420 Euro.

    Wenn jetzt tatsächlich wieder 24-30% Steigung auf mich zukommen, habe ich die 500 Euro vor Mitte 40 geknackt.

    Der Risikozuschlag ist wie der (negative) Zinsenszins. Hätte ich nur in der 8. Klasse besser aufgepasst, da half es mir, dass 2012-2014 Leute mir erzählten, dass es seit über 10 Jahren keine Erhöhung gegeben habe.

    Da wird jeder Wunsch nach Teilzeit sehr schmerzhaft…

    Ich habe auch mitnichten gesagt, dass es KuK gebe, die nicht fähig seien. Vielleicht wollen einige aber ‚nur‘ unterrichten (und die Beförderung) und finden also die eine Zusatzaufgabe, die man macht, um zu zeigen, dass man beförderungswürdig ist, lästig.

    Und das mit der ‚Kröte‘ ist sogar ein Zitat (weil zwei ähnliche Bereiche zusammengelegt wurden).

    Ich habe die Erfahrung gemacht (zum Glück nicht von allen !!), dass man auch misstrauisch angeguckt werden kann, wenn man gerne andere Sachen (als den Unterricht) macht.

    Aber: ich erwarte von einer SL, dass sie genau solche individuellen Unterschiede versteht und Entwicklungsinteresse versteht und gar fördert.

    Edit: Sprache bereinigt. Ich sollte nicht am Handy tippen.

    Wieso hättest du "die Pferde scheu gemacht" und "die Gerüchteküche angekurbelt"? Dass man sich beruflich weiterentwickeln will, ist doch absolut legtim.

    "Wie stehe ich dann da" - so wie vorher, man geht damit professionell um.

    Ich beglückwünsche alle, die in die Richtung schreiben, zu ihrer tollen Schule.
    Es GIBT Kolleg*innen (und somit auch Kollegien), die "Weiterentwicklung" und "andere Interessen als Unterricht" komisch beobachten. In der Regel solche, die ihre "Nebenaufgabengebiete" als "Last" bzw. zu schluckende Kröte auf dem Weg zur/für die Beförderung.

    Jup, aber keine*r kann mir in NRW das Stimmrecht "nehmen" (in NDS hat man nur im jeweiligen Jahr das Stimmrecht).

    An meiner Schule gibt es keine entsprechende Regelung, aber ich gebe zu, als ich 3 Jahre am Stück ein Fach nicht hatte, habe ich NICHT darum gebeten, meinen Musikunterricht zu verschieben.
    Ich hatte noch nie alle Fächer in einem Schuljahr, meistens schaffe ich alle FK, dieses Jahr wird es zeitlich - wenn die November-Krankheitswelle mich nicht erfasst - klappen. Juhu! Wer träumt nicht davon, in jedem Fach Curricula anzupassen ;)

    Zum Thema:
    * unsere FKs werden leider genau da gelegt, wo der/die FK-Vorsitzende*r es will, und jedes Jahr rege ich mich über Termine um 13 oder 15 Uhr. "Die Eltern kommen eh nicht" (tja, um die Uhrzeit kein Wunder).
    * Elternsprechtag: 15-19 Uhr (bzw. 20uhr &co als Klassenlehrkraft und Lehrkraft der Fächergruppe I)
    * Elternabende: ab 18 Uhr oder 19 Uhr. In der Regel 19 Uhr.

    Man darf - bei allen rechtlichen Überlegungen - aber auch nicht vergessen, dass das Ref ein Abhängigkeitsverhältnis ist.
    Ich hatte im Ref einen Monat Nebentätigkeit (mir wurden die Sommerferien eines anderen Bundeslandes bezahlt, nach einem Jahresvertrag, ich hatte also keine Minute Arbeit.) Das war kein Problem (trotzdem sofort beim Erfahren des Studienseminars beantragt, also ca. 4 Wochen vor Start des Refs.
    Im Referendariat selbst wollte ich eine Arbeitsgemeinschaft kostenlos anbieten. Eine, die ich schon als Vertretungslehrkraft angeboten hatte und keinen Aufwand bedeutete. Ich musste 1) darlegen, dass der Aufwand super minimal war (eine Stunde (!) AG UND erklären, dass die Materialien schon existierten) und 2) unterschreiben, dass ich weiß, dass diese AG meinem Ausbildungsziel möglicherweise im Wege stehe.

    (Die AG kam im ersten Jahr nicht zustande, mangels Interesse, haha)

    Im zweiten Jahr war die Seminarleitung viel lockerer drauf, kannte mich und meine Fähigkeiten UND die AG (eine andere) war quasi Teil einer Zusatzqualifikation, die ich am Seminar erwerben wollte.

    Was ich damit sagen will: JEDER Fehler meinerseits wäre sicher darauf zurückgeführt worden, dass ich zu wenig Zeit für meine Ausbildung hatte. Es war ein kleines Seminar, die Seminarleiterin war allherrschend, in allen Noten beteiligt. Ich musste einiges schlucken, bis ich gelernt hatte, unterwürfig zu sein (Trotz Zuversicht, dass jede Schule meine Genialität einsehen würde und mir einen roten Teppich ausrollen würde (Sarkasmus für diejenigen, die ihn nicht erkennen), war mir meine Endnote doch wichtig.
    Man sollte also alle Zeichen gut lesen können und zwischen Recht haben und Recht durchsetzen auch unterscheiden.

    Es steht nicht in jeder Ausschreibung, dass die SL _im Vorfeld_ informiert werden muss und die meisten solchen Bewerbungen sind direkt einzureichen.
    Nichts desto trotz: Spätestens beim Bewerbungsgespräch "musst" du die Karten offen legen. Ich würde nach einer Terminverschiebung nur fragen, wenn ich gerade auf Klassenfahrt wäre oder meine Schwester heiratet oder so.
    Gegen "ich arbeite" spricht nichts, denn es ist der selbe "Arbeitsvertrag" und deine SL MUSS am Ende zustimmen.
    Es kommt also sicher nicht gut an, wenn du im Vorfeld der Stelle mitteilst, dass du davon ausgehst, dass deine SL dagegen ist und es also verstecken willst.

    Ein gewisses Restrisiko muss man im Leben immer eingehen, wenn man neue Chancen haben will ;)

    ... oder diesen unsäglichen Elektroroller.. (danach haben einige SuS auch auf der Fahrt gefragt. Aber: Nicht alle! Mehr als die Hälfte war von der Strecke nicht traumatisiert ;) )

    Mein Freund ist ja Amerikaner. Er wundert sich immer, dass es in Deutschland eben keinen Ort gibt, wo nicht innerhalb weniger Kilometer das nächste Haus kommt. Auch das Sauerland und die Eifel sind nicht sooo dünn besiedelt.

    aber unsere Jugendliche (und Kolleg*innen?) sind auch keine Amerikaner und sind also total verloren.
    Ohne Quatsch: Unser (NICHT von mir gebuchtes!) Hotel bei der letzten Klassenfahrt war vom Zentrum weit entfernt, 30 Minuten Strasßenbahn, dann 1,9km Fussweg. Das haben wir am ersten Abend gemacht. 30 Minuten Fussmarsch also (ja, richtig gelesen).
    Am nächsten Tag musste ich mit den KuK aushandeln, dass wir die 2 Kilometer zwischen zwei Aktivitäten ohne Busticket zurücklegen (knapp 2 Euro, mir nicht wert und durch den 20-30 Minuten-Spaziergang haben wir auch die Stadt gesehen). Viele SuS seien so an ihre Grenzen gekommen (zugegeben, einige waren von 2Km Spazieren offensichtlich "irritiert".
    Tja, dann laufen wir langsamer, aber das schaffen wir.

    Da wäre ein Selbstversorgerhaus 1,5km vom Supermarkt schon ein Dschungelerlebnis.

    OMG, wie lecker... beim gesalzenen Caramel wäre ich bei mir vorsichtig, alles andere hätte ich verschlungen! Selbst gebacken/gemacht?

    Hahaha...
    Nein, natürlich nicht. Alles selbst gekauft. Es ist DIE Mahlzeit alle paar Monate, wo ich mir Zucker und Weizenmehl erlaube und alles in Kauf nehme, was dazu gehören kann. (und es ging bisher gut *klopfklopf* trotzdem belasse ich es dabei.)

    Zwar weiß ich nicht, wieso deine Ehe erst anerkannt werden muss,

    Es ist ein Fall für das Meckerforum (aber mittlerweile nicht mehr) oder fürs Slapstick-Theater:

    Weil wir im Europa des 21. Jahrhunderts leben und Deutschland es nicht gebacken kriegt, dem französischen Standesamt meine mittlerweile 8 Jahre alte - in Deutschland geschlossene - Ehe zu melden, sich auch tatsächlich WEIGERT, das geforderte Dokumente, nach Frankreich zu schicken und Frankreich sich ebenfalls WEIGERT, dass ich das Dokument (das ich eh nicht besitze, aber besitzen könnte) selbst einreiche.
    Ich habe also aufgegeben und muss diesen Weg geben (und bin eben sehr "dankbar", DASS ich den Weg gefunden habe).
    Denn nach aktuellem Status könnte ich noch mal irgendwo in Frankreich oder auf der Welt heiraten, da meine Ehe nirgendwo auftaucht. (selbst in Deutschland bin ich unsicher: Falls ich mich mit meinem Mädchennamen ausweisen würde, weiß keine*r, dass ich verheiratet bin ...

    Also Freude: lieber in die Bretagne fahren als 4 Mal zur Botschaft nach Berlin oder Frankfurt.

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