Beiträge von chilipaprika

    Auch würde ich mir wünschen, mal in einer Therapie schauen zu lassen, ob die vielen Krankheiten oder die Anfälligkeiten Ventile sind. Momentan ist es aber unmöglich, an einen Therapieplatz zu kommen. Alle Therapeut*innen haben Wartezeiten von bis zu zu einem Jahr oder sagen momentan "es geht nicht". Ich bin ja schon seit Jahren dran an der Lösung dieses Gesamtproblems, aber wenn man immer 8-10 Monate auf den Termin warten muss, bringt das auch nicht viel.

    Stehst du trotzdem auf einer (mehreren) Warteliste? Die Probleme gehen ja nicht von alleine weg. Ich habe über zwei Jahre gebraucht, um mich auf einer entsprechenden Warteliste setzen zu lassen, hätte ich es nur sofort gemacht. Wenn ich es in der Zwischenzeit nicht mehr gebraucht hätte, dann super, freut sich der nächste auf der Warteliste.

    Wenn du noch suchst oder zusätzlich: in deinem konkreten Fall (eigentlich immer, aber du bist ein Lehrbuchbeispiel): Such nach einem Psychosomatiker. Es gibt sie zwar nicht wie Sand am Meer, es ist eine relativ neue Fachrichtung, aber es sind komplett ausgebildete Mediziner, die dann therapeutisch ausgebildet sind (also kein Psychiater, auch wenn sie den doppelten Facharzt haben können und/oder auch Psychiatrie als Teil der Quali haben), sondern eben ganzheitlich. Ein Segen für chronisch kranke Menschen bzw. generell für Menschen.

    Es hängt sicher von der Schule ab.
    Da bei uns der "Konferenztag" ein "kurzer Tag" ist, also einer, wo über die Hälfte der Schüler*innen keinen Nachmittagsunterricht hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der freie Tag an einem kurzen Tag fällt, deutlich höher (weil viel einfacher zu organisieren). Also trifft es tatsächlich viele Leute, die (durch Reduzierung und unser Teilzeitkonzept) Anspruch auf einen unterrichtsfreien Tag haben, überdurchschnittlich.
    Ein Grund, warum ich mir das doch stark überlegt habe, auf 700 Euro im Monat zu verzichten, wenn ich dann im Sommer doch jede zweite Woche (je nachdem in welcher Stufe man ist: nicht nur die normalen Konferenzen, aber auch pädagogische Konferenzen, blaue Briefe, Unterstufenkonferenzen, blabla..)

    Hallihallo!
    Was passiert eigentlich mit Schüler*innen, deren Eltern NICHT unterschrieben haben, dass sie sich in Kleingruppen in einer Stadt bewegen dürfen?
    Dürfte man rein theoretisch die Teilnahme an der Fahrt von einer solchen Unterschrift abhängig machen? (weil zum Beispiel die Stadtrallye nicht gemacht werden kann, die fremdsprachlichen Settings nicht wahrgenommen werden können, usw..)
    und wenn man es nicht darf / nicht tut: hat man als Lehrkraft die Pflicht, besagte Schüler*innen durch genau diese Aktivitäten zu begleiten oder kann man sagen "Pech, ich sitze hier zwei Stunden, du auch" ?
    Mich würde sowohl interessieren, wie ihr das löst / gelöst habt, wie es rechtlich ist.
    Bundesland ist NRW, wo die Teilnahme an den meisten Klassenfahrten Pflicht ist (auch wenn mehrere aus XY-Gründen nicht teilnehmen, andere Baustelle). Mein konkreter Anlass ist aber tatsächlich eine angeblich freiwillige Fahrt (?), das weiß ich nicht so genau.

    Altersgruppe: 8. Klasse aufwärts.
    Vielen Dank im Voraus.

    Laut einem anderen Beitrag von dir warst du im Frühjahr noch kein Lebenszeitbeamter, daher kannst du dich aktuell noch gar nicht auf die Stelle bewerben, das geht erst ein Jahr nach Ende der Probezeit.

    Hat sich die Regelung geändert?
    Gilt ja nicht für jede*n aber ICH zum Beispiel hätte mich sofort nach Ende der Probezeit auf eine Beförderungsstelle bewerben dürfen. Die Leute soll es ja geben.

    Nein, natürlich machen wir es nicht so. Wäre zu einfach und effizient.
    Ich war dieses Jahr noch nicht von Wandertagen betroffen, aber alle Klassen einer Stufe hatten einen kulturelle Tagesausflug zum selben Ort, der aber nur eine Klasse auf einmal haben kann. Also 4 verschiedene Tage mit je 2 Lehrkräfte den ganzen Tag.

    Auf jeden Fall!
    Einiges ist hausgemacht (ja, alle Wandertage könnten an EINEM Tag sein, dann wären keine Schienen betroffen, die zb wie Reli oder zweite Fremdsprache mehrere Klassen betreffen, oder es gäbe Kollegenausfall), einiges durch Vorgaben (Berufsorientierung, mehrtägige Praktika und "Potenzialanalyse", also diese Pflichttermine, wo man kaum Einfluss hat).
    Aber ja, generell ist der Kern unserer Arbeit (Unterricht!) Beiwerk zu den anderen Aktivitäten. Dass man bei den anderen Aktivitäten auch viel lernt und wichtige Kompetenzen erwirbt, will ich nicht anzweifeln, trotzdem braucht man keinen Französisch- oder Geschichtslehrplan, wenn er regelmäßig dem Mathe-Wettbewerb, Nachhaltigkeitspreis, Medienscout-Ausbildung, Minimarathon, etc zum Opfer fallen darf, ohne dass man sich beschweren "darf".

    Ja, ein Teil des Problems (und der Lösung) liegt aber auch wahrscheinlich in dem Punkt: Ihr habt in der Schweiz Überstunden, die ihr irgendwo ansammeln durftet. Und wenn man von ein paar Ausnahmen (Berlin, Teilzeit in einigen BL) absieht: wir haben keine Überstunden, sondern, es ist einfach "abgegolten".
    Und wenn meine Stunden ausfallen, weil eine (Teil-)Klasse weg ist, habe ich nicht nur Druck mit dem Lehrstoff (weil wir eben auch da den Unterschied haben, dass wir nicht so frei in unserer inhaltlichen Gestaltung sind, wie ihr), sondern im Falle einer ganzen Klasse habe ich sogar Minus-Stunden, die aber natürlich mit Vertretung der weggefahrenen Kolleg*innen aufgefangen werden können (nicht automatisch zur selben Zeit).

    ;)
    (Aber wenn jemand in meinem Unterricht sitzt, der aus Genf kommt, bin ich in der Lage zu googeln und mich zu erkundigen. NIE würde
    - alles für bare Münze nehmen
    - auf die "hochfranzösische Pariser Variante" bestehen (und dabei ist es meine).

    Eine Mitstudentin, Muttersprachlerin aus Afrika, ist in der Ausspracheprüfung mehrfach durchgefallen, weil sie das r gerollt hat, dabei sprach sie ein reineres Französisch als wir (die NICHT mal die Prüfung antreten brauchten).

    Ich bin offen fürs Lernen.

    chilipaprika : Wir nutzen A toi.

    Ach, ich dachte, du hattest schon mehrmals von Oberstufe gesprochen und wärst am Gym.

    Gymshark und chilipaprika, wie würdet ihr denn mit SuS umgehen, die belgische oder schweizerische Formen verwenden? Also, wenn jemand konsequent 95 als nonante-cinq schreibt?

    Wenn es Muttersprachler*innen oder Rückkehrer*innen eines Auslandsaufenthaltes wären, würde ICH es akzeptieren, allerdings dann bitte konsequent und nicht nonante-cinq und quatre-vingt-dix-huit, nur weil man das quinze umgehen wollte ;)
    Wie das andere Lehrkräfte machen würden.. weiß ich nicht. Ich wage die (nicht sehr nette) These auf, dass einige Lehrkräfte alles glauben würden "es ist belgisch" :-D.
    Und ja, es ist leider so, dass ausgerechnet das Französische nicht unbedingt eine "offene Sprache", was Dialekte angeht (Mein Vater ist Dialektsprecher (auch noch aus einer anderen Region), da wusste ich schon ganz früh: niemals im Leben darf ich so sprechen und schreiben. Der Teil meiner Mutter wiederum ist zum Teil korsischsprachig. SIE leben es anders aus ;)

    dazu kommt noch, dass ja wahnsinnig viel Unterricht ausfällt und enorme Unruhe entsteht, weil gefühlt jede Woche ne andere Klasse mit ihren LehrerInnen auf Klassenfahrt ist. oder machen die dann die Schule einmal im Jahr für zwei Wochen zu?

    Ach bitte, dann könnten viele Schüler*innen (oder Lehrkräfte?) nicht an mehreren Fahrten teilnehmen..

    (Ja, auch wir haben eine große Fahrtenwoche, aber nein, nicht alle Fahrten sind da parallel möglich, weil ... oh Überraschung ... nicht alle Lehrkräfte fahren wollen / können, und einige stichhaltigere "Nein-Gründe" haben als andere.".
    Aber auch: Freiwillige zusätzliche Fahrten sollten jedem zur Verfügung stehen (Sportfahrt, interkulturelle Begegnung, Austausch, Erasmus ...)

    In meinen Französischkursen waren Dialekte bislang auch kein Thema. Wir behandeln in einer Einheit französische Jugendsprache, aber das war es auch schon.

    In den beiden auf dem Markt herrschenden Lehrwerken (gibt es überhaupt andere?) gibt es Einheiten zu Belgien und Québec, sowie zur Francophonie allgemein.
    Da wird am Rande gestreift, dass man in diesen Ländern zum Teil andere Wörter mit der selben Bedeutung verwendet.

    Offenbar. Ich find‘s auch krass. Vor allem, wenn man mehrere Kinder auf dieser Schule hat. Aber die Initiative ging wohl von den Eltern aus. Und das ist jetzt keine Privatschule oder so.

    richtig schlimm.
    Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei ALLEN so ist.
    Aber Gruppendynamik und der Wunsch, nicht aufzufallen .. Arme Schüler*innen, arme Eltern, die unter diesem Druck stehen.

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