Beiträge von chilipaprika

    Papier ist geduldig, aber welches Sprachniveau wurde ihnen nach dem Deutschkurs in ihrer Heimat denn attestiert?

    Für die Visaerteilung und den Start der Ausbildung wird B1 verlangt.
    Ich weiß, dass es ausbildungsübergreifend so ist.
    (Ich kenne aber auch die Realität und frage mich, wie viel man nur den Sprachschulen bezahlen muss, damit mehrere Augen und Ohren gedrückt werden)

    Ich verstehe deinen Punkt. Leider wird es aber schwierig, im Ausbildungsunterricht genau die wenigen Stunden der Fachlehrer*innen zu sehen, da sie ja nicht viele Stunden haben und ich ja auch einen Tag am Seminar bin.. Ich hoffe, die Schule kriegt das geregelt..

    das widerspricht sich dann.
    Wenn es daran liegt, dass es nicht viele Stunden gibt, würde es nichts ändern, wenn es das doppelte an Kolleg*innen gäbe. Die Anzahl an möglichen Hospitationen wäre dasselbe.

    Und ich frage mich, warum ausgerechnet, die wohl zwei sehr kleine Fächer sind, woanders mehr Stunden haben sollten?
    Magst du verraten, was die "ausbildungstechnischen Gründe" sind, die dazu führten, dass du die Schule schon gewechselt hast? Ist es jetzt dadurch schlimmer geworden oder hast du eventuell Erwartungen an ideale Bedingungen, die es nirgendwo gibt?

    Ich arbeite seit Jahren zum Teil in sehr kleinen Fachschaften. 2-3 KuK. Ich hätte nie gedacht, dass es für einen Reffi ein Nachteil sein kann. Und: es ist auch einfach die Realität in einigen Fächern.
    Ob es mit 20 KuK besser ist, die das Fach alle paar Jubeljahre unterrichten ...?

    Weil es ziemlich frustrierend ist, sobald man nicht an einer idealen, bildungsbürgerlichen schule ist und die Muttersprache nicht Englisch ist. (Ich kenne tatsächlich keine Englisch-Fälle, fällt mir auf).
    Es sind nicht alles Leute an meiner Schule.

    Jenseits der Niveau-Frage, die frustrierend sein kann, ist auch das Problem der "Fremderwartung", und eben nur diese Rolle zu haben. Es gibt natürlich Leute, die eben genau als das eingestellt wurden: Fachlehrer*in für die Sprache (Muttersprachler-Erlass, gab es in NRW mal), aber es gibt eben diejenigen mit vollständigem Studium, wo das Zweitfach kaum noch eine Rolle spielt, weil "man" DER Spanier ist. DER Franzose. DER Afrikaner (haha). und doch der super perfekte Ansprechspartner für DAS Fach.

    also nicht muttersprachliche Deutsch-Lehrkräfte sind nicht gemeint, oder?

    Ich wäre an den Ergebnisse (und Forschungsfrage) total interessiert.
    Geht es um hier aufgewachsene mehrsprachigen Menschen, die "zufällig" dann Englisch, Französisch, Spanisch unterrichten?
    Oder (die Menge dürfte echt viel kleiner sein) um die migrierten Franzosen, die Italienisch unterrichten?
    Oder um einen Vergleich?

    Und gibt es dazu Basisliteratur, die annehmen lässt, dass deren psychische Gesundheit gefährdet ist? Meine kleine empirische Studie zeigt, dass migrierte Menschen, die ihre Muttersprache unterrichten, einen Schaden bekommen bzw. unglücklich sind. Mein n ist nicht dreistellig, aber schon größer als 1 und definitiv zweistellig.
    Welche, die eine Fremdsprache unterrichten, die sie selbst als L2 hatten, kenne ich nur eine (und die FS ist Latein :D )

    hat man mir vor ca. 12 Jahren gesagt.
    "Warum ich?"
    "Weil die Anderen sonst maulen".

    Ich bin wirklich kein Fan von "Protest", ABER: du hast den unbefristeten Vertrag unter bestimmten Voraussetzungen angenommen und verhandelt, sie scheinen wirklich zu glauben, dass sie dich damit gecatcht haben und du jetzt in einer Falle sitzst...

    Ich will auch. Der Regen vom Meckerthread war sintflutartig. Es wäre zwar nicht gut für meinen Bewegungsradius, wenn es jetzt tagelang leicht regnen würde, ich hätte es aber gerne.
    Frankreich startet heute in die nächste Hitzewelle, ich hoffe, es kommt nicht zu uns.

    Zur Klarstellung (und bitte sollen dann andere ihre Meckerfälle schreiben dürfen): Das Schreiben liegt nicht der Schule vor. Nur die Stundenzahl und der Status. Es lief bisher so.
    Es steht aber (vermutlich) im Schreiben an den Amtsarzt. Und sollte es nicht stehen, werde ich um Anpassung bitten. Was kein Ding sein wird (was der Amtsarzt daraus macht, ist eh eine Überraschungstüte). Umgekehrt, meine Ärztin hatte sich das so vorgestellt, dass sie ganz klare Vorgaben macht à la "Tage W, X, Y, Z je 3 Stunden vormittags, keine Freistunden, jede Woche selbe Stundenzahl". DAS mache ich nicht. Ich bin dankbar, dass es bisher ziemlich kompakt war, kenne aber die systemischen Zwänge. Dann nehme ich halt den 6-Stunden-Tag und schlafe danach durch, ich plane entsprechend.

    Mal sehen. Womöglich entscheidet der Amtsarzt eh, dass ich mich nicht anstellen soll und ich brauche einen 25-Stunden-Stundenplan. Haha.

    Meckert bitte jetzt übers Wetter.
    Doofer Regen! ;) (nein, ich freue mich für den Boden und die Luft)

    Ja, ich weiß, was du meinst.
    Das habe ich "vorher" genauso gesehen. (Ich hatte trotzdem Wünsche, aber für die passenden Kurse habe ich auch das in Kauf genommen, was gegen meinen Biorhythmus war und mein Wunsch war "einmal alle zwei Wochen nicht zur ersten" ;) )

    Und ich beobachte zwar, dass die "jüngere Generation" zum Teil absurde Forderungen hat (und es vielleicht ansteckend wird?), ABER: haben sie nicht Recht?
    "Früher" gab es mehrheitlich die Halbtagsschule.
    "Früher" haben sehr viele Frauen sehr lange pausiert und/oder eine viel niedrigere Teilzeit gehabt.
    "Früher" waren die "Nebenaufgaben" weniger, die Eltern weniger anstrengender, die Schüler*innenschaft weniger heterogen, die Dokumentation weniger, die Individualisierung auch (ich sage NICHT, dass es besser war!)

    und der soziale Wandel in Richtung "Achtsamkeit" (und "Lifestyle-Teilzeit", muhahaha) hilft natürlich NCHT.
    Und ja, es ist ein Job, aber verrückt, was trotzdem von einem erwartet wird. Also: was mit einem passiert, wenn man gar keine Wünsche hat.

    Ein Fach in den Randstunden abends, ein Fach (oder dasselbe) in der Morgenschiene (weil kooperativ mit der Nachbarschule unterrichtet), kleine Fachschaft und/oder Mangelfach, und schon da bist du 3 Tage von 7.55-16.30 an der Schule, hast keinen Arbeitsplatz und an den anderen Tagen auch bis 14/15 Uhr plus Konferenzen. Das ist für nicht wenige meiner KuK der normale Stundenplan. GANZ NORMAL an einer Ganztagsschule.
    Es SIND keine Arbeitsbedingungen, ich verstehe also immer mehr, dass jüngere KuK keine Planstelle nicht annehmen oder sich entlassen lassen. Dafür kann kaum eine einzelne Schule was..

    TROTZ hoher Leitungszeit?
    Es gibt auf Social Media nicht wenige, die entweder erzählen, sie müssten gar nicht unterrichten (und dies tun oder nicht), oder die davon erzählen, dass ihre SL gar nicht mehr unterrichtet. (Ja, NRW)
    kleiner gruener frosch Hast du nicht selbst erzählt, du MÜSSTEST nicht unterrichten?

    Meine aktuelle SL gibt einen Teil der Stunden weiter, ich hatte aber schon SL, die gar nicht unterrichtet haben, meine SL hat just vor ein paar Wochen davon erzählt, dass es viele solche Fälle gibt (wir hatten Erasmus-Gäste vor Ort und verglichen die verschiedenen SL-Rollen ...)

    Ich hatte Palim auch so verstanden.
    Ich frage mich, ob es etwas ist, was an der Grundschule "einfacher" ist. Ich meine, alle Schulformen könnten sowas gut gebrauchen, aber es ist halt rechnerisch ein Verlust.
    Und da war meine Schule die letzten 2 Monate schon sehr kreativ und hatte mir einen kleinen Teil meiner Stunden in der Vertretung gegeben (keine Vorbereitung).
    Das Problem ist das System. Auch wenn ich weiß, dass ich nicht an das System, sondern an mich denken muss: "Wegen" mir (und anderen Kranken) verliert die Schule wertvolle Stunden. Das kann ich nicht vollständig ausblenden.
    Das System ist beschissen. *mecker*mecker*

    Danke.
    Und deswegen habe ich mich erstmal beruhigt. Statt davon auszugehen, dass ein schlimmer Fehler vorliegt, gehe ich bis morgen davon aus, dass sie eben mitgedacht haben.
    (Das Problem ist, dass ein weiterer Fehler definitiv vorliegt, aber mit dem könnte ich leben, falls ich es darf).

    Ich verstehe aber auch, wenn Menschen denken "jetzt ist aber Schluss mit Schonen", das denke ich ja selbst über mich. DA könnte ich wirklich jeden einzelnen Tag meckern, es nervt nervt nervt, seinen eigenen Körper nicht kontrollieren zu können.

    Meine Ungeduld ist kein gutes Versprechen für den weiteren Verfall im Alter :D

    sie kann nur unbefristet sein, sonst würde der Vertrag nicht so lange dauern (und gehen Abordnungen überhaupt bei befristet Beschäftigten?)

    Dem Rat würde ich mich auch anschließen und eher empfehlen, erstmal in einem anderen Job zu arbeiten, übergangsweise und sich dann wieder in diesem oder anderen BL zu bewerben, wenn das Kind älter ist und du mehr pendeln kannst ...

    Ich habe mich heute beruhigt und will auf Karma hoffen. Sie wussten, dass der Kurs im Stundenplan passt, also wird er mir "geschenkt".
    Ich bleibe bei positiver Karma-Haltung bis morgen (wenn ich kurz nachfragen werde).
    Ändern kann ich es nicht und heute ist erstmal ein schöner Tag, die Energie brauche ich morgen für Unterricht (Kuchenfrühstück mit meinem Kurs, es IST anstrengend :engel:), Arzttermin und Notenkonferenzen. Das wiederum ist ein ziemlich sinnloser Termin, aber eyh ... .:-)

    Es wird alles gut.

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