Hängt es nicht vom BL ab?
Es gibt in NRW keine Zuzahlungsmöglichkeit bei der Beihilfe.
Es gibt dafür den Beihilfeergänzungstarif (darum geht es doch?), den man abschließen kann (wenn man kann. Ich konnte nicht.)
Beiträge von chilipaprika
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Mundwinkel
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Das habe ich jetzt erst gelesen und versuche es zu verstehen. Bei euch steht dann, dass jede Stunde eine Note eingetragen werden muss?
Bei uns ist es auch Mist, die Lehrer können theoretisch nur eine einzige Note im Halbjahr ermitteln, die steht dann im Zeugnis. Da bildet ein verhauner Test das halbe Jahr ab, kanns ja auch nicht sein. Die Verordnung gibt es aber theoretisch tatsächlich so her.
Der Korrektheit halber: Nein, ich MUSS nicht jede Stunde eintragen. Aber die Wertigkeit eines Tests ist die einer einzelnen Stunde.
Egal wie sie sich zusammensetzt, muss ich bei Widerspruch oder überhaupt Nachfrage erklären können, woher die Note kommt. Wenn meine Antwort nur ist "der Test am 4. Oktober und die Gruppenarbeit am 12. November", reicht es nicht, wenn ich nicht darlegen kann, dass die restlichen Stunden im Schnitt genauso gut / Mist waren. Ich glaube nicht, dass jemand meine täglichen Aufzeichnungen haben möchte, ich setze keine 5 als Zeugnisnote, wenn ich nicht genug Notizen à la "hat heute GAR NICHTS gemacht" oder "auf Nachfrage kam nicht mal AFB1 raus".und hier die Anmerkung: Ich habe KEINE Angst vor Förderplänen und so. Dieses Jahr unterrichte ich in der Sek 1 nur "Nebenfächer" und hatte trotzdem zwei Förderpläne wegen mangelhafter Leistungen, letztes Jahr hatte ich 17 Förderpläne zum Halbjahr (3 Fremdsprachenklassen). Ich setze die realistischen Noten und nehme die Mehrarbeit auf mich, nur muss ich halt das Ganze belegen können. Und wie Maylin sagte: in den meisten Fächern reicht in der Sek1 auch ein blabla für AFB1 mündlich, so dass es schwer ist zu belegen, dass es bei einer Arbeit (in einem anderen BL) vergleichsweise eine 5 wäre. Ein bisschen antworten, warum Demokratie wichtig ist, kriegen die meisten hin (aber ich achte auf Fachbegriffe auf und versuche, die Kids dahingehend zu erziehen. Keine Fachbegriffe, nichts über die 4)
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Wer sich für das Thema "Ausstieg" interessiert, sollte sich das aktuelle Heft der b&w - Bildung und Wissenschaft (GEW Baden-Württemberg) besorgen - über Freunde , Bekannte oder als GEW-Mitglied in BW aus dem Briefkasten

oder einfach online: b&w April 2026
In Heft 04/2026 sind neben Berichten und Erfahrungen von Aussteigern aus dem Beamtenverhältnis auch Infos zur sozialen Absicherung enthalten. Das ist kein einfaches Kapitel - man kann mit einer nicht durchdachten Entscheidung und Unterschrift viel Geld verlieren. "Jeder Fall ist individuell und da lohnt sich ein Abgleich der Rechtslage mit den eigenen Bedürfnissen."
Allerdings sollte man so schlau sein, sich zu erinnern, dass Bildung und (Lehrkräfte)Beamtentum Ländersache sind und damit auch die Folgen von Entscheidungen, die das Beamtentum und das Verlassen betreffen.
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Ich spreche jetzt von Fächern wie Geschichte oder Geo. Da schreibt man 2-4 schriftliche Tests im Jahr. Ansonsten gibt es mündliche Noten in gleicher Anzahl. Mehr nicht. Warum sollte ich 20 Tests schreiben?
Weil jeder Test nur den Wert einer EINZELNEN Stunde / Doppelstunde hat. und alle Stunden müssen bewertet werden, zumindest virtuell in der Gewichtung.
Also selbst wenn ein Schüler zwei mal eine 5 schreibt, muss ich ja in allen anderen Stunden (mündliche Beteiligung, Gruppenarbeit, Präsentationen, schriftliche Einträge, usw..) auch eine 5 gegeben haben, damit es eine 5 ist. -
Kurztests gehen in Bayern auch nur über eine oder 2 Stunden. Verstehe jetzt nicht, warum man nicht trotzdem Tests schreiben kann, die ein gewisses Niveau haben.
Kurztests sind nur über die letzten zwei Doppelstunden (klar, ich mache auch durch Wiederholung die ganze Reihe und auch versuche ich, sowas wie AFB III abzufragen. Es wird aber WIRKLICH sehr knapp, in 20 Minuten AFB I, AFB II und AFB III abzufragen.
Und es muss im Verhältnis bleiben, sowohl für mich als Korrigierende als auch für die Schüler*innen. Was soll ich für eine 1/20-Note jede Woche einen Test schreiben? In der Fremdsprache will ich durch Regelmäßigkeit das Lernverhalten begleiten und erzwingen.
In Politik jede Woche ein Test mit Niveau zu schreiben, ist nicht möglich (oder gib mir bitte die Anleitung). Da sehe ich kaum mehr, als was ich eh in Arbeitsphasen notiere. -
Quatsch, meine 5er-Kandidaten in Französisch haben eine 4 in Deutsch.
In Französisch kann ich es sattelfest mit kontinuierlichen Tests belegen.
Und wer kein Verb konjugiert, kriegt in Französisch 0 Punkte (na gut, doch noch Punkte für "erratenen Inhalt"), aber in Deutsch gibt es Punkte für soviele Sachen, die nichts mit der Sprachrichtigkeit zu tun haben ...
(und es ging da gerade darum, dass wir in der Unterstufe keine*n mehr auf eine andere Schule lenken können. Da haben sie noch keine 2. FS) -
Oh, sorry, dass ich nachgefragt habe. Und nicht die Strukturen von NRW im Kopf hatte. Bevor ich mich das nächste mal beteilige, werde ich erst den ganzen Thread lesen, nicht, dass du alle 3 Tage das selbe erklären musst.
Sorry, es war nicht total unfreundlich gemeint. Es hatte schon jemand im Thread (glaube ich) auf NRW-Probleme verwiesen und da muss man die Rahmenbedingungen bedenken.
Dass NRW eben "besonders" ist, ist im Forum so oft Thema, dass es eben für "uns" eben müssig ist zu erklären: Wir KÖNNEN es NICHT anders lösen.
Ein NRW-Schüler darf nur zwei Arbeiten in der Woche schreiben, keine zwei Tests an einem Tag (ICH ignoriere die Regelung im Fremdsprachenunterricht, da ich da jede Woche 1-2 Tests von ca. 5-7 Minuten schreibe). seine Noten bestehen aus 50% Arbeiten/50% "Sonstige Mitarbeit" (alles andere oder in fast allen Fächern aus 100% "Sonstige Mitarbeit". Abfragen, Tests, usw.. sind weder vorgeschrieben noch gewichtet. -
Danke für die Antwort, die ich zu 90% sicher war zu kennen.
Ein Test ist bei uns maximal die jeweilige Stunde.
Also 1/18 des 2. Halbjahres zum Beispiel (und dabei würde ich die ganze Doppelstunde zählen, naja).
Natürlich zählt es "mental" als Stütze für die Bildung der weiteren sonstigen Noten, aber trotzdem ist es nicht "hart auf hart". -
In Bayern schreibt man auch nur in Hauptfächern Klassenarbeiten und in Nebenfächern kleine schriftliche Tests von höchstens 30 Minuten Länge, üblich sind 20, und sonstige kleine Leistungsnachweise. Trotzdem wird in den Nebenfächern das Notenspektrum ausgereizt und es gibt durchaus Schüler, die in Geo, Geschichte oder Reli mit ner 5 am Ende des Schuljahres das Klassenziel nicht erreichen.
Aber wie wird die Note im "Nebenfach" gebildet?
Also: was ist die Gewichtung des Tests und der (spontanen, nicht angekündigten?) Abfragen (?)? -
Ich finde es halt schade, wenn es doch euch Lehrkräften den riesen Frust bereitet. Den Eltern scheint es Recht zu sein, bzw. die können ja überhaupt nicht beurteilen, was ihr Kind eigentlich schaffen müsste, um die Hochschulreife [Ergänzung: in einem anderen BL] zu bestehen.
Ich habe es ergänzt. Denn natürlich können die Eltern weder beurteilen noch verstehen, dass das, was wir machen, anders ist, als es in einem anderen BL wäre. Und die Anforderungen bauen aufeinander, es reicht also aus.
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Das ist doch das Problem der Mutter. Dann gibt's halt weniger Aufgaben auf und die Konsequenz sieht man in der Arbeit.
Nein, eben nicht. Die Schulleitung hat eben daran erinnert, dass WIR keine weiteren Aufgaben geben dürfen.
Und die Arbeit richtet sich nach dem Unterricht und nicht nach dem, was eine andere Schule, vll sogar in einem anderen BL, gemacht hat.
Es hat schon einen Grund, dass sich meine Erfahrungen stark von deinen unterscheiden und es "zufällig" so ist, dass du in einem der in den Bildungsstudien top platzierten BL lebst und mein BL sich durch seine Breite (NRW ist ja sehr groß und hat sehr unterschiedliche Standorte) vermutlich rettet. -
Davon abgesehen, wer in den Hauptfächern auf 4 steht, scheint ja "ausreichend" mitzukommen.
Wir haben doch schon erklärt, die Bewertungsraster ... Und ja, es ist (zumindest für die Oberstufe) vorgegeben. In der Sek1 mache ich den Schritt bei 50% und nicht 39% (im Einklang mit dem Fachschaftsbeschluss), trotzdem reicht oft das Verstehen vom Text und Wiedergeben aus... (Ist ja der Sinn vom AFB I.)
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Und es ist euch untersagt, schriftliche Leistungskontrollen zu schreiben und sie anders zu nennen?
Maximale Dauer von 20 Minuten und zählt maximal den Wert einer Unterrichtsstunde.
Also natürlich schreibe ich Tests. Sie sind aber nur ein kleiner Teil von allen Leistungen. -
Das verwundert mich gerade etwas. 45 Minuten ist die Maximalgrenze in der 3./4. Klasse. Aber pro Tag (also 4- bis 5-mal die Woche).
In Klasse 5 - 7 müsste es meines Wissens bei 60 Minuten pro Tag liegen.
Wir sind im Ganztag und dürfen nur die Lernzeiten (die wir anbieten und wir bieten aus Personalressourcengründen nur das Minimum, also 2 oder 3 je nach Profil, trotzdem Unterricht bis 15 Uhr) nutzen.
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(Ich bin im Übrigen nicht der Meinung, dass Hausaufgaben die super Lösung sind, aber es gibt Fächer, bei denen das regelmäßige Üben notwendig ist, insbesondere für die Schwächeren. Mathe, Fremdsprachen, Deutsch. Und nicht mal dafür reicht es.
Wenn ich in der Fremdsprache in meinen maximal 10 Minuten bleiben will, dann gebe ich mehrheitlich Aufgaben mit Lückentext auf. Die uninteressierten Schwachen tun die Übung eh in 2 Minuten, die anderen geben sich zwar mehr Mühe, bekommen aber zu selten die Möglichkeit, zusätzliche Zeit für Textproduktion zu haben.
Und nein, kein 13-jähriger sagt "oh dann übe ich jetzt noch zusätzlich". Es ist SYSTEMISCH nicht gewollt. Warum also sollte ein Kind selbst auf die Idee kommen, dass es sinnvoll wäre, weil es das in der Oberstufe "plötzlich" können muss?
und weil man es in der Sek1 nicht hatte, bewertet man in der Sek2 auch nicht so schlimm. Und 39% reichen immer noch für die 4m, Einleitung und Textverständnis sind eh schon 20% und 28% sind Sprache/kann richtig zitieren, usw.. Also DA habe ich in den Ferien so viele Punkte wie noch nie abgezogen, aber trotzdem kann ich nicht am Ende die 5m setzen, wenn das "Kind" bisher immer mit einer 3 durchkam (Ja, Dilemma, ich muss auch schauen. Aber tatsächlich: an den aktuellen Unterrichtsmaßstäben hätte bzw. habe ich ihm mündlich/sonstige-mitarbeit-mäßig die 3m gegeben.) -
Ich werde das Gejammer auch nie verstehen. An mir bekannten Gymnasien wird die Orientierungsstufe als das genutzt, wofür sie gedacht ist.
Die Klage scheint mir übrigens immer aus NRW zu kommen, obwohl inzwischen alle Bundesländer Wahlfreiheiten haben. Vielleicht bilde ich es mir aber auch ein.
Nein, du bildest dir das nicht ein.
In der Unterstufe am Gym "abzuschulen" (was für ein bescheuertes Wort) ist kaum noch möglich. In Englisch kommt immer eine 4 raus, in Deutsch sowieso, eher die 3. Weil eine Einleitung oder was auch immer immer noch für genug Punkte reicht.
Ja, ich kann versuchen, die absolute A.-Karte zu ziehen, aber die gesetzlichen Vorgaben werden mich einholen. An meiner (echt nicht bürgerlichen-innenstadt-gymnasial) Schule hat sich letztens eine Mutter beklagt, dass ihre Tochter eine HA hatte, die sie nicht in der Lernzeit zu ENde geschafft hat. Wir haben eine Erinnerung erhalten, dass die HA maximal 2 oder 3 mal 45 Minuten nicht übersteigen dürfen. In der Woche. Für alle Fächer.
Jetzt überlegt mal, wie viel ÜBUNGszeit in ca. 90 Minuten pro Woche für 10 Fächer klappt. Also Aufsätze üben. Und die "Hauptfächer" haben Priorität, aber wie soll ein Kind in Wirtschaft und Politik eine kriterienorientierte Urteilsfindung üben, wenn das ausschließlich im Unterricht stattfinden muss. und zwar immer. -
Aber man kann wohl entsprechend schlecht benoten?
Oder geht das auch nicht? Würfelt ihr die Noten oder was?
Es wird müßig, es alle drei Tage im Forum zu erklären: Nein, es geht mit den Notenstrukturen in NRW kaum.
Ein Kind hat an in der Sek 1 nur in 3 (Orientierungsstufe) bzw. 4 (Mittelstufe) Fächern Klassenarbeiten. Dass in ZWEI Fächern die Zeugnisnote (die ja auch aus den sonstigen Leistungen besteht) auf einer 5 steht, ist schon schwierig. Alle anderen Noten sind reine "sonstige Leistungen" und klar, auch da können wir die 5 setzen, es ist aber wesentlich schwieriger. Und weil ich eben den direkten Ländervergleich mehrfach hatte: in den "Nebenfächern" rutschen 80% der Kinder mit blabla-Teilnahme oder selbst bei interessierter, guter Teilnahme ist das Lernen nicht nachhaltig. Ich habe pro Klasse vielleicht 3-4 SuS, die den AFB III als Lernmöglichkeit wahrnehmen, der Rest ist im Unterrichtsgespräch schon weg. Und wenn ich die Hefte durchschaue: die AFB III-Aufgaben sind bei über 50% mangelhaft. Es fällt aber kaum auf, bzw. es ist nicht möglich, dies notenfest festzustellen. Nur die härtesten Fälle können erreicht werden (und da wird wirklich im Klassenteam konzertiert, so dass mehrere wissen, okay, wir trauen uns.) -
Komisch, dass ich das schon mehrfach erlebt habe.

Dann bist du in einer Stadt, wo die Schulen voll sind bzw. es so begründet wird.
Wir dürfen nicht formal abweisen und noch leere Plätze haben. Es ist gesetzlicher Stand. Wenn es Schulleitungen gibt, die die Beratung anders klingeln lassen, dann kann ich / der Gesetzgeber auch nichts dafür. -
Da ging es um Deutschland.
in Deutschland haben Menschen ihr Kind geboren und absichtlich geheim gehalten und nicht gemeldet. Und das TROTZ Schulpflicht! Also wo ist das Argument?
(ja, ich kann sowas von Teufels Anwältin spielen, sowohl meine SuS als auch mein Mann sind genervt
)
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