Beiträge von chilipaprika

    Ich habe zum Beispiel im Studium in der Nähe der RLP-Landeshauptstadt als Vertretungslehrerin gearbeitet.
    7uhr40 Schulbeginn.
    Der Takt ist durch die Züge und Busse gegeben, die unter anderem vom dort ansässigen Pharma-Unternehmen vorgegeben waren.

    Im Jahr davor war ich in der großen Stadt an einer Gesamtschule, Start war glaube ich 8 Uhr 15. Es war die neueste, gegründete Schule (war schon nicht mehr neu), alle anderen Busfahrpläne um den Schulbeginn war schon mit allen anderen Schulen vor 8 Uhr beschäftigt, da konnte sich der Busverkehr stadtauswärts antizyklisch einreihen.

    Der frühe Beginn war übrigens eine Qual (da ich aus der Stadt kommen ins Umland auch noch fuhr), aber von den drei Schulen im Kreis, an denen ich gearbeitet habe: die früheste, die "entfernteste", die netteste und diejenige, an der ich langfristig als Lehrkraft sehr gerne gearbeitet hätte.

    Sagen wir es kurz: es hat Gründe, warum bundesweit 30.000 Lehrerstellen fehlen. Die Homeofficepauschale (in Höhe von 210 Tagen) bei Lehrern zeigt nur wie egal wir dem Dienstherren sind, dass wir alle von Zuhause arbeiten müssen, weil vor Ort niemand ein Arbeitszimmer gestellt bekommt

    Ja und nein.
    Würde (Konjunktiv hoch 10!) unser Dienstherr eine Großbauoffensive machen, damit wir Lehrkräfte überall in Mehrpersonenbüros jeden Tag von 8-17 Uhr arbeiten (wenn wir nicht gerade im Klassenraum sind) und von den Schüler*innen auch anzutreffen sind, setze ich meine Hand ins Feuer, dass wir einen Riesengeschrei durch die ganze Republik hören..

    Woraus schließt du das?

    Ich habe einen "vermutlich" davor gepackt, weil ich es nur "vermute":

    - Umzug
    - Wechsel des Schulamtes
    - Wunsch nach wohnortnahem Einsatz.



    Bei den meisten (!) Eltern (bzw. Menschen generell (!)) folgt oft einem Umzug mit längerer Fahrtstrecke zur Arbeit mittelfristig der Wunsch zu einer Versetzung.
    Aber manchmal ist es auch gut, was anderes zu sehen (Abordnung / Vertretung in der Elternzeit), um zu wissen, was man vielleicht doch in Kauf nimmt..

    Kommt mal in mein Alter!

    Die erste Stunde war mein jahrelanger Endgegner (trotz 15 Minuten Fussweg), und jetzt habe ich eine Frühaufsicht freiwillig ertauscht, um dafür eine Pause im Laufe des Tages zu haben.

    Ihr werdet es verstehen, Ihr Jungspund 😂

    (Nein, ich verstehe es auch nicht selbst… früher bis Mitternacht aktiv, jetzt ab 18uhr kognitiv unansprechbar, ab 20.30 Uhr im Bett 🤣🤣)

    Familie Familie Familie.

    Und ich weiß gar nicht, was dieses Jahr (schon wieder) doofer sein wird. Die Aussicht aufs Familienweihnachtsfest (habe ich leider vor einer Woche selbst zugesagt, im naiven Glauben..) oder die Menschen und Blicke, die es "nicht verstehen" können und für die Weihnachten ach so schön ist und noch schöner: die Familie überhaupt.

    Wobei für mich dieser Aspekt

    ziemlich egal ist. Aber das ist wirklich meine persönliche Meinung (ich denke immer: Wenn ich morgens früher anfange, habe ich umso früher Schulschluss; bei späterem Unterrichtsbeginn kann ich halt etwas länger schlafen ;) ...)

    Ich habe zum Beispiel auch gerne die Information bei der Planstellenbewerbung gehabt (oder bei der allgemeinen Jobsuche), weil ich ÖPNV-abhängig bin und 10 Minuten zum Beispiel eine Stunde Unterschied ausmachen können. Also auch unabhängig vom Unterricht.

    Ich bin nicht in NDS, aber aus meinen Erfahrungen in der Schulwelt (RLP, Hessen, NRW und NDS, jeweils kleine Gebiete natürlich): sowas ist immer vom jeweiligen Schulkonzept abhängig und nicht von der Schulart selbst, insbesondere im Bereich IGS, KGS und OBS... (also anders als Gymnasium zum Beispiel sind diese Schulformen ziemlich nah aneinander)

    der (übernächste!) Urlaub ist gebucht.
    Zwei kleine Ferien nacheinander mit Urlaub und das sogar in der Bretagne. Gut, der Grund für die nah aneinander liegenden Ferien ist meine "Regularisierung/Legalisierung", aber egal. Es gibt Schlimmeres als an die rosa Granitküste zu fahren, um dort einen Perso zu bekommen.
    Zu Neujahr habe ich einen französischen Perso! (auf meinem Mädchennamen :-D) (Weihnachten 2025 dann auf meinem aktuellen Namen ist das Ziel ;) )

    Kann der Makler dabei nicht helfen?
    Mich wundert, dass man alle Leistungen im psychischen Bereich ausschließen kann.

    Zur Info und Hilfe:
    Dein aktuelles Problem ist AKUT. Akutbehandlung wird anders als eine Psychotherapie abgerechnet. In meinem Verständnis müsste es also ein Weg sein. Wie es allerdings mit den trotzdem entstehenden Kosten ist, weiß ich nicht (zumindest in meinem BL gibt es immer einen Eigenanteil, der auch bei Reha überbleibt. Außer man hat einen Supertarif bei der PKV, der genau das übernimmt, was übergeblieben ist).

    Und jetzt noch eine Vermutung:
    Selbst wenn du körperlich und mental in der Lage wärst, dich bis Januar mit einzelnen Krankschreibungen durchzuschleppen: Bist du SICHER, dass du nirgendwo eine Frage übersprungen hattest, die entweder die Kurzzeittherapie abgedeckt hätte, oder einen Verdacht auf psychische Beschwerden? auch SICHER, dass 2024 nicht unter einer "Probezeit" fällt und es also unter Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht fällt?

    Alles was Pflicht ist, darf kein privates Geld kosten.

    Das ist der wichtigste Satz.

    (und mit dem Kuchen-Beispiel: ich stelle sehr oft und sehr gerne Kuchen oder Kekse in irgendwelche Dienstküchen. Wir hatten mit (freiwilligen) Kolleg*innen uns auch abgesprochen, so dass es jede Woche einen Kuchen gab (aus welchem mehr gegessen haben, als beigesteuert haben, aber es war egal... BIS plötzlich eine Abteilungsleitung einen Kalender installiert hat und selbst aufgeschrieben hat, wer wann backt.
    Dann haben wir unseren Kuchen in unserer "Unter-Abteilung" für uns alleine gehabt und nicht mehr öffentlich gemacht.

    Als ob man Geselligkeit verordnen könnte.
    (die betreffende AL stand übrigens nicht auf dem Plan, weil sie keine Zeit dafür habe.)

    Für unsere nächste Fachschaftssitzung in der Chemie bestelle ich Pizza und rechne die übers Fachschaftsbudget ab.

    hahahaha :D

    Abgesehen davon, dass wir dies (in Deutschland? in NRW? an meiner Schule?) nicht dürften (jede Ausgabe muss ja begründet sein, im Vorfeld genehmigt sein oder zumindest klar abgesteckt sein, mit der Pizza-Bestellung wäre, im dekadenten Falle, dass wir uns noch eine Flasche Cola und je ein Eis gönnen, das Jahresbudget erschöpft ;)


    Nicht falsch verstehen: ich freue mich für dich / euch, dass die Schweiz Bildung ernst nimmt (oder zumindest ernster als Deutschland) (von dem, was du schon erzählt hast), UND dass ihr als Lehrkräfte als Mitarbeiter*innen wertgeschätzt werdet (und ich beziehe mich jetzt NICHT auf die Pizzabestellung, sie ist nur ein Mini-Mosaikstein von deinen Beiträgen)

    man redet zwar jetzt auch nicht oft drüber, aber ich kenn kaum eine verheiratete Frau, die mit Pille verhütet

    - ob sie dann doppelt und dreifach verhüten, gar keinen Sex mehr haben oder sich einer sterilisieren lässt, ich weiß es nicht.

    und weil wir in einer Gesellschaft leben, die so stark auf Kinder fixiert ist (wertneutral gesagt): Die Sterelisation ist bei der Frau kaum möglich, wenn man noch kein Kind hat.
    Klar findet man Ärzte, die das tun, aber die psychische Odyssee, BIS man jemanden gefunden hat, der nicht darüber urteilt, führt oft dazu, dass frau vorher aufgibt.

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