Wo in deinem Studium /Ref / Probezeit bist du denn? Vor einer Koordnationsstelle gibt es noch die A14-Stelle bzw. die Zwischenstufe mit bestimmten Aufgaben, auch mit Revision (Unterrichtsbesuchen und Beirteilung der Arbeit)
Beiträge von chilipaprika
-
-
Ja, ist bei uns auch so. Es hält sich im Schnitt die Waage.
Unterschied: das 5. Jahr Latein ist deutlich voller als das 5. Jahr Französisch.
Klar, das Fach wird nicht an Realschulen angeboten, aber man kann nicht übersll und immer Plan B einberechnen.
-
Altersgeld (Mitnahme der Pensionsansprüche) hat Hessen, RLP aber nicht: Diese Bundesländer gewähren jetzt Altersgeld bei der Kündigung als Lehrer und Landesbeamter - Isabell Probst - Beruflicher Kurswechsel für Lehrer
50/50 geht in keinem Bundesland, es ist einfach mit dem Beamtentum nicht vereinbar.
Geldgrenzen mögen in einigen Bundesländern existieren, das glaube ich aber nicht wirklich. Zeitgrenze: 20% deiner Haupttätigkeit. Du darfst also maximal 4 Stunden nebenberuflich tätig sein (falls es überhaupt genehmigt wird!), wenn du 50% TZ arbeitest (falls das dir überhaupt genehmigt wird).In Zeiten von Lehrermangel ist jede Reduzierung ein Problem und wenn du aus familienpolitischen Gründen reduzierst, wird es schwierig, zu begründen, dass man eine Nebentätigkeit haben möchte.
-
wichtige Information: es läuft nicht in jedem Bundesland gleich, ich weiß zumindest von unterschiedlichen Abläufen (die ich besser finde)
-
würde ich in NRW auch so sagen: ich kenne kein Gymnasium ohne Latein. Selbst, wenn daneben auch Spanisch angeboten wird.
-
Wenn du tatsächlich mit einem L2-Fach dein L3-Studium erweitern darfst: Go for it!
Naturwissenschaften sind gesucht, aber Bio deutlich (!) weniger.
Dass in Deutsch und Englisch mehr Leute sitzen, als in Bio: Wenn du dir die Stundentafel anschaust, wird dir auch das Verhältnis auffallen: jede*r Schüler*in hat jedes Jahr ca. 4 Stunden Deutsch und Englisch, dafür nur in ausgewählten Jahrgängen 3 Stunden Bio? Der Bedarf ist also ganz anders.Deine Fächer sind an meiner Schule durchaus bald sehr gesucht. Würde aber ein Physiker oder Informatiker vorbei kommen, dann wären sie interessanter. Was bringt dir die Info? Wenig. Mathe zu nehmen, wenn du dich dabei (Interesse und Niveau) nicht wohl fühlst, bringt dir auch nichts. Wenn du dir das aber in der Kombination gut vorstellen kannst, ist was Anderes.
Du studierst seit 3-4 Wochen. Schau erstmal, ob du Latein durchhalten kannst (keine Unterstellung, aber die Schwundquote ist im Fach ähnlich wie in Mathe (gewesen?). Mit LK bringst du aber mehr als viele, die es nur wegen der guten Einstellungschancen nahmen.
Die Einstellungschancen in 7 (!!) Jahren hängen auch von soviel ab: Wird Spanisch so sehr auf dem Vormarsch sein, dass Latein (oder Französisch) komplett rausgeht? (ich vermute: Französisch leider viel mehr unter Spanisch als Latein)
Und ja, die Wellen mit dem Pensionseintritt ist so eine Sache: wir tauschen die Lateinfachschaft innerhalb von 3-4 Schuljahren komplett aus. Dann sind aber die Lehrkräfte erstmal 30 Jahre da. Andere Schulen haben vielleicht mehr Abstände und mehr Möglichkeiten. Könnte mit jedem Fach so sein.
Ich würde mich an deiner Stelle erstmal auf meine gewählten Fächer konzentrieren, das erste (und eigentlich auch das zweite) Semester abwarten und ein Fachwechsel oder -ergänzung erst zum 3. Semester in Erwägung ziehen, außer du merkst schon zu Weihnachten, dass es gar nichts wird. Ob Mathe allerdings das Fach der Wahl ist, nur weil du in Latein oder Bio nicht durchhalten kannst, ist eine andere Frage. -
Ja. Aber der Hinweis, dass eine medizinisch ausgebildete Person es für notwendig/wünschenswert hält, ist eigentlich nach dem Lesen des Beitrags eine wichtige Information, die die TE auch ernst nehmen sollte.
Die Schule steht auch ohne dich, kümmere dich gut um Dich. -
keine Ahnung.
Eine Mischung aus "ärgert sich im Stillen/einzeln" und "gehört nunmal zum Job, Geben und Nehmen"
aber ich gebe zu: vielleicht hat sich das auch geändert (also die Haltung und Diskussionsgrundlage), ich beobachte es zur Zeit nur von außen und zum Glück sind Feiertage wie der 3. Oktober (als Beispiel) netterweise in den Ferien oder auf Sonntagen.
Ich unterstelle auch keine Bösartigkeit, es gibt gute Zeiträume und wenn man zwischen zwei Wochen eine hat, wo weniger Unterricht ausfällt: umso praktischer.
Es gibt auch Leute, die unglaublich gerne fahren und nicht an die Auswirkungen für Andere denken.
Und nebenbei: ich hab bei meinem aktuellen Job mehrere Dienstfahrten gehabt, und davon betroffen waren Fronleichnam, der dritte Oktober, Rosenmontag (arbeitsfrei) und jeweils ein Sonntag und/oder ein Samstag. An Allerheiligen durfte ich auch arbeiten.
Führt dazu, dass ich eine Menge Überstunden habe, die ich rein theoretisch auch abfeiern könnte / würde, wenn mein Schreibtisch nicht so voll wäre. Das ist der Vorteil von Klassenfahrten: der Unterricht darf zwar vorbereitet werden, muss aber nicht nachgeholt werden. Meine vollständige Arbeit bleibt zur Zeit liegen.
(ich bin trotzdem mit dem theoretisch nehmbaren Freizeitausgleich zufriedener, weil es zumindest irgendwo auftaucht, auch wenn ich nicht alles nehmen werde. Und es führt dazu, dass ich dieses Jahr nicht dienstreisen muss, weil diese Zahl so rot ist, dass keine Personalabteilung genehmigt, Beamtin hin oder her. Ich hoffe, dass ich meine Zeiterfassung in der Schule genauso konsequent hinkriegen werde, auch wenn es in den ersten Jahren konsequenzlos bleibt. -
die Schulleitung (die auch durchaus mitfährt).
-
Gleich und gleich gesellt sich gern - Statistisches Landesamt Baden-Württemberg (statistik-bw.de)
auf die Schnelle (Ergebnisse vom Mikrozensus), ich hatte Texte dazu in meiner Studienzeit (und sooooo viel wird sich das nicht geändert haben).
-
28*40*0,75=840
Du hast dann nochmal 1000 Stunden Verwaltung und Korrektur einer Arbeit ohne jegliche Vorbereitung?
Ich empfehle Dir dringend wirklich mal ein Jahr die Arbeitszeit zu erfassen und nicht nur „retrospektiv“ eine Woche zu durchdenken und dann hochzurechnen.
Aufsichten sind schon fast eine volle Schulstunde, bzw. die vielen 5- oder 15-minuten Pausen abzuziehen, ist sicher eine Ministerkrankheit. Bin ich ansprechbar (werde ich da ständig angesprochen) für berufliche Absprachen? (Es geht nicht um konkrete Freistunden, wo ich über die Hochzeit der Kollegin spreche statt zu korrigieren).
Auch die Vertretungsbereitschaft bzw. Vertretungen sowie je nach Schule quadi wöchentlichen Konferenzen gehören nicht zur Vorbereitung, sind aber zu erledigen.
(Und ja, ich bin auch für Aufzeichnungen, aber gegen dieses ‚mal 45 Minuten und der Rest ist privat‘
-
ich habe doch schon geschrieben, dass im Fahrtenkonzept sowas nicht steht.
Aber es steht "5 Tage in der 5. Klasse", "5 Tage in der 9", "ein Wandertag nach X oder Y in der 8/2" -
Korrekturen sind mit dem Job mitgekauft. Für extra Aufgaben, sollte es imho einen Spielraum geben. Aufgaben wie die Schülerbücherei betreuen oder an einem Konzept mitarbeiten oder doch lieber die Turnhalle samt Gerätschaften in Schuss halten sollten auch nach Interessen und Fähigkeiten vergeben werden.
Nee, Schulentwicklung gehört zu unseren Aufgaben "genauso" wie Beraten und Unterrichten.
Es sind eben keine Extra-Aufgaben.ach, und zur Fähigkeit:
Eine Liste führen, welche Bücher bestellt werden müssen, fällt nicht unter den Aufgaben, für die ein BWL-Abschluss notwendig sein muss (falls man sich rausreden will.)
Natürlich wären mehr Professionen in deutschen Schulen wünschenswert, aber... -
Meine Recherche?

-
Ich kenne persönlich zwei Professorinnen. Die eine ist mit einem Erzieher und dir andere mit einem Fleischreifachverkäufer verheiratet. Und nu?
Du weißt aber selbst, dass das schon sehr ungewöhnlich sein sollte?
-
Ich weiß das, aber dennoch gibt es an unserer Schule gar keine Möglichkeit, dass alle KuK etwas extra machen.
Wie?
Weil es an eurer Schule nicht genug zu tun gibt?Dazu kommt noch, dass man eigentlich Aufgaben machen sollte, die einen interessieren.
Hö? Es ist ein Job. Natürlich ist es schön, wenn es mir Spaß macht, aber Korrigieren finde ich auch öde. Und soooo scharf Betreuung der Lehrerbibliothek und Sculbücherausleihe ist vielleicht der/die Kolleg*in auch nicht, aber das muss ja gemacht werden. (unter der Voraussetzung, dass das System uns eben nicht die Ressourcen und Mitteln in Form von Personal gibt, das solche Aufgaben übernehmen würde)
-
Es zeigt sich immer mal wieder, dass Beschlüsse von entsprechenden Gremien nicht immer rechtskonform sind. Die Arbeitszeit von Lehrkräften auf Sonntage auszudehnen ist mit Sicherheit keine Festlegung, die durch Mehrheitsbeschluss innerhalb einer Schule getroffen werden kann.
nur, damit kein falscher (noch "fälscherer") Eindruck entsteht: die Lehrerkonferenz sagt nicht "es wird über Feiertag gefahren", aber die Fahrtenwoche ist zufällig über den 3. Oktober oder nimmt praktischerweise einen Teil von Pfingsten ein. Unterrichtsausfall und so.
Da MÜSSTE man geschlossen sagen "nein". Aber im Prinzip schaut die Konferenz wie bei einem Unfall zu, wie die betroffenen Kolleg*innen es zur Kenntnis nehmen und sich ärgern und keine*r wirft sich in die Löwenhölle, um zur Hilfe zu eilen.
(und ich bin ehrlich: ein paar Male habe ich meinen Mund zu sehr geöffnet und ich HOFFE (hahaha), dass mein Ausflug außerhalb der Schule mir vielleicht die Ruhe gegeben hat, das Ganze gelassen zu nehmen (hahaha, weil: mein aktueller Chef könnte ein Lied davon singen. Er ist auch kein Fan dieser Eigenschaft, weiß es aber auch zu schätzen, weil es ganz oft wichtig war und doch vor Problemen gerettet hat) -
Ich weiss...
Wie immer gilt: Wenn die Leute endlich verstehen, dass sie nur zusammen stark sind, klappt es.
Die meisten Einzelnen regen sich auf, es wird auf der Konferenz abgewiegelt, viele sind nicht betroffen, einzelnen ist es egal, und so kommt es.
Ich kann nur von einer meiner persönlichen Erfahrungen: kleine Fachschaft beschließt einen Austausch (auf Druck der SL, einen solchen wieder ins Leben zu rufen). Lange Suche (durch mich, die Kolleginnen fragen aber immer nach, wann es endlich so weit ist).
Austausch wird geplant, Kollegin 2 zieht aus "ich hab zuviel um die Ohren" 2-3 Monate vor der Fahrt ihre "Begleitung" zurück ("Begleitung" ist gut, beide fahrenden Lehrkräfte waren Fachkräfte), andere Fachlehrkräfte haben Kinder und keine Zeit, es fährt eine Studentin als Begleitung mit.
Rückbesuch: kein weiterer Mensch der Fachschaft hat Zeit und Platz, und es wäre echt viel Stress, ich nehme also zwei Lehrkräfte auf (ich habe Platz, andere Kolleginnen hätten aber auch ein Gastzimmer gehabt). Unterstützung / Beitrag der Fachkollegin in der Woche: Treffen auf ein Kaffee, während die Schüler*innen eine Stadtrallye in Kleingruppen machen..ich würde nie wieder eine Fahrt mit dieser Fachschaft planen, aber im Prinzip ist es solchen Einzelnen egal, wenn sie die Gremien wählen oder Konzepte verabschieden: sie werden nicht betroffen sein.
-
Wer ordnet denn an? Das wird in der Regel doch durch die betreuende Lehrkraft festgelegt - und die mitfahrenden KollegInnen wissen im Voraus, worauf sie sich einlassen. Zum Thema Mindestruhezeiten gibt es ja bereits einen Thread.
Die Fahrtenwoche wird bei uns nicht von den Kolleg*innen beschlossen/gelegt, die durchzuführenden Fahrten stehen im Fahrtenkonzept (ja ich weiß, von der Lehrer- und Schulkonferenz verabredet, da stimmen aber wohl Leute ab, die nie im Leben betroffen sein werden), die Klassenleitungen sind nicht unbedingt freiwillig, genauso wenig wie die Begleitung (rein theoretisch kann ja jede*r verpflichtet werden).
-
und bei Vorgriffsstellen unterschreibt man selbst, dass man es macht.
Werbung