Beiträge von chilipaprika

    Die Endometriose ist glaube ich die Krankheit, die für die meisten Fehltage überhaupt sorgt (hatte ich irgendwo gelesen, wobei hochgerechnet wird, was der Endometriose zuzurechnen ist, nicht das, was auf dem Zettel steht). Zum Glück (Verrückt, dass man das 2023 schreiben muss) ist die Krankheit mittlerweile kein exotischer Name und jeder Amtsarzt müsste davon gehört haben (fun fact: war nicht immer so...).
    Wenn du also keine nennenswerte Fehlzeiten hast (Edit: und nicht mal Symptome, du Glückliche ;) ), sollte es jedem Amtsarzt egal sein, dass du Schmerzen hast, irgendwann die Gebärmutter vielleicht entfernt bekommst und vielleicht auch keine Kinder bekommst (also die Extremsymptome). Da die Endometriose mit den Wechseljahren sich verbessert, wirst du sogar im Alter "dienstfähiger" ;)

    Bist du schon in der Probezeit? Noch im Ref? In einem BL mit Amtsarzt zur Planstelle UND Lebenszeit, oder nur bei auffällig vielen Fehlzeiten? (ich bin verwirrt vom Titel)

    Ich drücke dir die Daumen wegen der Diagnose und möglichen Symptome, bei der Verbeamtung drücke ich dir auch gerne die Daumen, kann mir gar nicht vorstellen, dass es eine Rolle spielt. Und wenn überhaupt der Amtsarzt komisch guckt: ER muss nachweisen, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit ausfallen wirst, nicht du, dass du dienstfähig bleiben wirst. Und es ist statistisch eine ganz andere Sache.

    Ich halte mich wirklich nicht für eine oberflächliche Person, aber die Interessensschnittmengen, Einstellungen und Haltungen sind doch wichtig. Der Habitus von bestimmten Personengruppen ist auch nun mal unterschiedlich (im Durchschnitt) und es wirkt sich auf die Beziehung aus.
    Und auch die Beziehung zum nettesten, liebsten, interessantesten Menschen kann scheitern, wenn man sich nicht attraktiv findet (oder gar unattraktiv), wenn man sich politisch immer wieder streitet, wenn eine*r religiös ist, der/die andere nicht, usw..

    Klar kann es sein, dass einige Frauen aus Faulheit und Bequemlichkeit einen Ingenieur suchen, aber soziobiographisch gesehen vermute ich, dass einige einfach ein bestimmtes Familienbild reproduzieren. Es sind höchstwahrscheinlich keine Klassenaufsteigerinnen, die dieses Bedürfnis haben.
    Und obwohl ich kein Problem damit habe, mehr als mein Mann zu verdienen, hätte ich auch kein Problem im umgekehrten Fall. Es hat keine Rolle gespielt. Es hat aber sehr wohl eine Rolle gespielt (unbewusst/bewusst), DASS er einen Job hat, egal was. Dafür war ich vorher zu lange in einer Beziehung, wo der Partner buchstäblich von Luft und Wasser lebte, und irgendwie war es mir - neben allen anderen Problemen und toxischen Anteilen dieser Beziehung - doch nicht wohl, die Alleinverdienerin in einer Beziehung zu sein. Ich gehe ja nicht aus Spaß arbeiten, sondern weil ich Rechnungen für Güter bezahlen will, die ich haben möchte.

    würde ich davon abraten.
    Ich hatte nur schlechte Erfahrungen. Als ich dort vor 7 Jahren mein Ref machte, waren die Leute total schräg drauf und forderten viel zu viel von den Referendar*innen. Man musste immer 2 Stunden vorher ankommen und die Kopien für die Mentoren machen, einmal die Woche Kuchen backen und immer solche Sachen.

    Chili, Gym/Ges, Ref in einem anderen BL, noch nie in Bocholt gewesen.
    Aber die Vorlage ist nur zu steil.
    GIB NICHT AUF Internetrückmeldungen, die eh nur zeitlich befristet und subjektiv sind.

    Du hast damals auf jeden Fall die Promotionsberechtigung zum Dr. Paed, ich kenne einige aus der Grundschulpädagogik, die es gemacht haben.
    Es gibt auch "auf Antrag" auch durchaus die Möglichkeit, dass ein Prof sagt "ich betreue Sie. Punkt"

    Einige Qualistellen auf Stella sind auch gezielt für Sek 1 oder Grundschule ausgeschrieben, es könnte auch ein Weg sein.
    Wenn das Weiterbildungsstudium dich interessiert: go for it. Es kann ja nie schaden. Auch seine Interessens- und Forschungsschwerpunkte zu finden ;)
    Das Schwierigste an Unis ist allerdings: die Kontakte. Sie sind fast wichtiger als der perfekte Abschluss. Aber durch den neuen Abschluss zeigst du auch, dass du aktuell im Feld Ahnung hast, schließt neue Kontakte, usw..

    Die Entscheidung wurde dir doch nicht abgenommen, du hast ein Fach gewählt, das (an deiner Uni? an der Schule?) nur in der Sek 1 unterrichtet wird und dich bewusst für das Lehramt entschieden. Es gibt andere Bundesländer. Das Fach Ethik bzw. Philosophie wird in den anderen Bundesländern so studiert, dass man die Fakultas für Sek1 und Sek2 bekommt (Ethik/Philosophie in RLP, Werte&Normen/Philosophie in NDS, Praktische Philosophie/Philosophie in NRW, usw..). Wenn es an deiner Uni oder in deinem BL anders ist, dann hast du dich trotzdem wissentlich in einem Sek1-Studium immatrikuliert.

    Wenn du vom Studium aus keine (Vorbereitung der) Lehrbefähigung für die Sek 2 hast, was würdest du am Gym machen? Das Ref für Gym/Ges wird doch in MV auch so sein, dass du einen Teil der UBs in der Oberstufe hast, dass du dich mit der Oberstufendidaktik beschäftigst (jaja, ich weiß, Lacher)...

    Für den Vorbereitungsdienst kann ich mich gar nicht vorstellen, dass es möglich ist.
    Später eine Planstelle zu besetzen, sofern es keine Menschen gibt, die "besser" qualifiziert sind und deine Fächer Mangelfächer sind, ist eine andere Sache (Was soll eine Schule mit einer Person anfangen, die nur in 2/3 der Stufen eingesetzt werden kann, wenn sie jemanden haben könnte, der flexibler ist?)

    Das ist aber nicht pauschal so, dass man dann wo anders hin kann.

    Wenn man keine 50km entfernt von der Schule wohnt, braucht man nach der Rückkehr aus der Elternzeit genauso die Freigabe der Schulleitung.

    Und ist DIESER Punkt nicht aus meinem Beitrag ersichtlich, in dem ich sowohl die Kilometerangabe nenne und einräume, dass die Entfernung nicht der Grund zu sein scheint?

    Es ist doch logisch, dass ich keinen Anspruch auf wohnortnahe Versetzung unter 50km habe, wenn ich bisher nur 30km habe.

    Wenn deine Elternzeit länger als 8 Monaten dauert, hast du Anspruch auf wohnortnahe Versetzung (unter 50km), allerdings glaube ich bei dir herauszulesen, dass die Entfernung nicht das Problem ist.
    Aber im Rahmen des Rückkehrantrags auf Oliver kannst du einfach eintragen, dass du woandershin möchtest. Dann ist es halt so (du kannst nicht bestimmen, wo du hinkommst, außer natürlich du hast andere Verbindungen), aber deine Schule kann dich da nicht "festhalten".

    Erstmal vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Rechtsberatung werde ich auf jeden Fall auch in Anspruch nehmen, aber es hätte ja sein können, dass er bereits jemanden gibt, der so einen Weg schonmal gegangen ist.

    Jein.
    Das Problem ist: Gesetze ändern sich. Also: es gab im Referendarsforum den Fall einer Lehrerin, die sich in NDS hatte entlassen lassen und in NDS wieder verbeamtet wurde. Abgesehen davon, dass sie ein Mangelfach in einem Mangellehramt hatte (falls es eine Rolle hat spielen können), ist es Jahre her.
    Mittlerweile verbeamtet NDS die Leute nicht mehr neu, die sich aus anderen BL selbst haben entlassen lassen, das war vor 2-3 Jahren noch ganz anders.
    Ein Erfahrungsbericht ist also sehr risikobehaftet.

    Für mich wäre es ja auch kein Spielchen. Ich hätte ja schließlich auch mit Einbußen zu kämpfen, aber nur weil man mit Mitte 20 an einem Ort gebunden war, ist dies aufgrund von unvorhersehbaren Umständen nicht immer ein Leben lang so...

    Klar. Ich wollte auch nicht sagen, dass es für dich ein Spielchen ist. Aber damit würdest du einen Grundpfeiler des Beamtentums umgehen, den du bei der Planstellenunterzeichnung eingegangen bist.
    Ich finde zwar, dass die in Kauf genommenen Einbüße deutlich genug sind, aber was das Land sich denkt, muss nicht mit Logik erklärbar sein.

    Ich spiele jetzt CDL, aber es ist für mich in dem Fall die einzige mögliche Antwort: Frag den Justiziar deiner Gewerkschaft / Berufsverbandes.
    Die Bezirksregierung wirst du damit überfordern (eine Bekannte hat sich vom Beamtenverhältnis entlassen lassen, DAS hat die schon total überfordert, keine*r wusste spontan, was zu tun ist) UND sie werden womöglich nicht nach der richtigen Antwort suchen, weil sie kein Interesse an dem Spielchen haben.

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