Beiträge von chilipaprika

    Zu schreiben, dass es Bundesland X, wird dich nicht verraten.
    Zu schreiben, dass an deiner Schule 14 Reffis abgebrochen haben (wie auch immer du es erfahren hast und was das bedeutet..), macht dich aber für Lesenden deiner Schule oder unmittelbaren Nähe / Seminar eher identifizierbarer.

    oh, genau das* meinte ich auch. Sorry, wenn es nicht eindeutig ist.
    Eben Mathe-Kurse belegen. Auch welche aus dem zweiten Fach.
    Je nach Uni kann einiges bringen.

    Ich würde aber diesen Weg nur gehen, wenn es vorübergehend ist und man irgendwann bereit ist, für 1-2 Jahre mindestens dorthin zu ziehen.

    * Ups: Ich meinte: den Quereinstieg ins Lehramtsstudium in Präsenz.
    Aber ja, kompletter Quereinstieg hat natürlich auch seine Vorteile.

    Werden deine zwei Lehramtsfächer vielleicht an der Fernuni angeboten, so dass es sich lohnen würde, zuerst den Bachelor in Mathematik (bzw. sehr viele Veranstaltungen davon) und von einem anderen Fach (ich glaube aber, man kann nicht beides gleichzeitig anfangen) und dann mit Anerkennung nur noch die Kurse mit Anwesenheitspflicht zu machen? Selbst wenn du das nur 1-2 Semester machst, hat es auch den Vorteil, dass du merkst, wie schwierig/einfach es dir gelingt, alleine zu lernen.
    Es ist ja nicht ohne. Ich stelle es mir bei Mathe wirklich schwierig vor (in Hagen hättest du aber auch Online-Lerngruppen). Ich kenne keine 1000 Mathematiker*innen/NaWis, aber ALLE haben immer wieder betont, dass die Übungen alleine nicht zu schaffen seien und der Austausch (inklusive gelegentliches gemeinsames Weinen) der Schlüssel zum Erfolg sei.

    Hm, wenn man mal nach N-Eis schaut, dann sieht das aber gar nicht so schlecht aus:

    https://www.n-eis.de/

    Gartenfeldplatz <3 Da habe ich früher immer gefrühstückt (und auch Fondüe gegessen glaube ich, unterschiedliche Läden, versteht sich...) Mit einer Eisdiele hätte ich dann den ganzen Tag verbringen können. Ach, habe ich auch schon oft.
    Die Eisdiele kenne ich nicht, bei der Anzahl an "Preisen" kann sich das aber sicher kein Kollege leisten.

    genau umgekehrt sein könnte, dass ich noch Probleme habe, die aber klein geredet werden und ich gegen Willen reaktiviert werde.


    Nochmals vielen Dank für eure Einschätzung

    Ich verstehe das nicht...
    Ich übersetze, wie es (bei mir) ankommt:

    "Dass ich in ein paar Jahren wieder gesund genug bin zum Arbeiten, ich aber keine Lust darauf habe und man mich aber zwingen würde."

    Wäre es nicht dein Ziel, wieder gesund zu sein, so dass du wieder 50% deiner Tage arbeiten könntest? (und dann natürlich entsprechend arbeiten)

    Ich verstehe den Wunsch der Planung, aber ein Ehrenamt, das dir jetzt hilft, Struktur im Alltag zu haben und zu genesen, lässt sich auch reduzieren und als Hobby ausleben.

    Denn ja, das Risiko besteht natürlich bei Wiedervorstellung.

    Geschenke innerhalb des Kollegiums werden in Firmen der "freien Wirtschaft" nicht selbst getragen??
    Und das als absolute Wahrheit?

    Wer sagt das denn?

    Die Lehrkräfte im öffentlichen Dienst, die das Gras woanders grüner sehen.

    Also: Mein Mann wird zum Weihnachtsessen tatsächlich eingeladen. Vom Chef. Die drei Abteilungsleiter*innen teilen sich die Rechnung für ca. 20-25 Leuten bei der Pizzeria, Getränke inklusive. Jedes Jahr.
    Soviel zu: Die Firma zahlt.
    (IG-Unternehmen mit großem Umsatz. Trotzdem).

    also können wir uns 6 Monate sparen.

    und viele der BK-Studis, die vorher keine (bezahlte) Ausbildung (mit der sie neben dem Studium weiterhin Geld verdienen können/dürfen) gemacht haben, stückeln ihr 12-monatiges Praktikum so, dass es keine 12 vollständige Monate dauern, lassen sich Nebentätigkeiten anerkennen, usw..

    Ja, der Berufsschullehrer verdient später Geld als der Azubi, aber eyh, er macht etwas, was ihm gefällt. Wenn er lieber Techniker sein wollte, hätte er früher abbiegen müssen.

    Sorry, ich reagier allergisch auf Versuche, durch falsche Informationen, seine Position zu stärken. Dabei hast du eh schon genug Punkte auf deiner Seite, du musst NICHT immer Sachen dazudichten.

    wohingegen der Lehramtsstudent im Falle dss Berufsschullehramts erst einmal das Abitur machen muss, dann ein einjähirges Berufspraktikum, gefolgt von dem Bachelor- und Master-Studium, gefolgt von einem 6-monatigen Schulpraktikum und dem 1,5jährigen Referendariat (mit Vergütung auf Azubi-Niveau).

    Oh, das BK-Lehramt hat das Praxissemester vom Master ausgelagert? Interessant? In welcher Änderungsordnung des LABG ist es in den letzten Monaten passiert?

    Das ist eine kurzfristige Maßnahme, die aktuell insofern nicht nötig ist, als dass die Grundstruktur des Beamtentum bereits sicherstellt, dass es an diesen Schulen zu einer längerfristigen Lehrkräfteunterversorgung kommen kann. Gäbe es eine unbeschränkte freie Wahl des Arbeitsortes für Lehrkräfte, ohne dass seitens der Länder Abordnungen oder Versetzungen erzwungen wären können, wäre die Lehrkräfteverfügbarkeit in unterschiedlichen Einzugsgebieten heterogener als es derzeit der Fall ist und es bräuchte in der Tat zusätzliche Anreize, um Lehrkräfte für weniger gefragte Einsatzorte (zu denen mitnichten ja nur Brennpunkte gehören) empfänglich zu machen.

    Langfristig wiederum sollte es Ziel der Politik sein, bestehende Strukturen so zu verändern, dass Orte gar nicht die Kriterien eines "Brennpunktes" erfüllen. Und ja, mir ist bewusst, dass diese Strukturen historisch gewachsen sind und die Beseitigung struktureller Missstände einige Jahre, bisweilen über die Grenzen von Legislaturperioden hinausgehend, dauern kann.

    Rede mal ein bisschen mit den Grundschul- und Sek1-lehrkräften in Duisburg-Nord.
    Sie werden sich freuen zu erfahren, dass es (ich vermute, du hast ein "nicht"/"keine" vergessen) keine Unterversorgung gibt. Abordnungen sind bessere Aufsichten. Bis man sich in den Bedingungen eingearbeitet hat (zum Teil fach- und schulformfremd!), muss man weg. Selbst wenn die abgeordneten Lehrkräfte eine tolle Arbeit machen, ist es keine Schulentwicklung!

    Und SELBST wenn das Beamtentum WIRKLICH ihre Grundstruktur nutzen würde (wie in Frankreich: Verteilung und KEINE garantierte Versetzung wegen Kind oder was ach immer..): Trotzdem plädiere ich für eine deutlich bessere Bezahlung und Versorgung.

    "Nein, in der polizeilichen Kriminalstatistik soll keine zweite Staatsangehörigkeit erfasst werden, wenn jemand die deutsche Staatsbürgerschaft hat, steht der da als deutsch drin." Faktisch korrekt, aber ganz offensichtliche Verschleierung von Tatsachen (völlig abgesehen von den Ursachen dafür). Und dann wirkt es halt so, als wolle nur die AfD die Wahrheit sehen (auch wenn die CDU ja jetzt nachziehen möchte, darin mMn aber nur nochals schlechte Kopie gesehen wird.

    Auf der "Statisik-Ebene" völlig d'accord mit dir.
    Aber zur Staatsbürgerschaft: sie wird einfach wirklich nicht erhoben, und dann wäre es verfälschend, wenn man es bei einigen einträgt, anderen nicht.
    Ich kann machen, was ich will, in allen verwaltungstechnischen Angelegenheiten bin ich in/für Deutschland Deutsche*. Weder gibt es ein Feld für eine zweite Staatsbürgerschaft noch interessiert es einen.

    *also: Sobald dies abgefragt wird.
    Ich weiß tatsächlich nicht, ob ich für die BR/das Land Deutsche bin oder nicht. Eine Einbürgerungsurkunde habe ich nie geschickt und vermutlich hat keine*r sich die Mühe gemacht, meine Staatsbürgerschaft im System zu ändern, als die Eheurkunde eingereicht wurde und man "nebenbei" hätte sehen können, dass ich als Deutsche geheiratet habe.

    Also steht vielleicht demnächst "französische Lehrkraft ist ausgerastet und hat drei Schüler*innen aus dem Fenster geworfen". ("Als die Polizei kam, war sie allerdings deutsch")

    Eine Kollegin von mir hatte auch viele 5er im Gutachten. Vorsorglich nicht überall ;)
    Wurde nicht kassiert.
    Ich vermute, es ist eine Mischung aus Flippers Ansatz, Bezirksregierung, Mitarbeiter*in und vermutlich auch Stellung des Mondes.

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