Beiträge von chilipaprika
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egal wie lange man Lehrer ist, man erlebt doch immer wieder was neues. In meiner kommenden Klasse ist (oder eben nicht) eine Schülerin mit Schulangst. Die Eltern haben sich das ärztlich attestieren lassen
Andere Formulierung: Ein Arzt hat bei deiner Schülerin eine Schulangst diagnostiziert und einen entsprechenden Attest ausgestellt.
Denn es kann mir niemand garantieren, dass nicht die Eltern die ganze Zeit zusehen und es Mitschnitte gibt.
Gut, man kann nie ausschließen, dass jemand mit einer separaten Kamera oder speziellem Programm aufnimmt, aber wenn man zum Beispiel Zoom / Teams selbst startet, hat man ja die Kontrolle, ob ein Teilnehmer aufnimmt oder nicht (nur derjenige, der die Rechte der Session kann das und man weiß es auch als Teilnehmer*in)
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Stimmt, bin schon darauf gestoßen (und finde es unmöglich, also dass sich der Staat aus der Verantwortung zieht)
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Zitat von Quittengelee
Achso, also man kann sich nicht für eine nicht anerkannte Ersatzschule beurlauben lassen? Für welche Tätigkeiten darf man das sonst, zum Studieren/ Oma pflegen/Weltreise machen?
Im Moment gehen aufgrund des Lehrermangels Beurlaubungen natürlich nur noch aus familienpolitischen Gründen, früher ging da mehr, was aber m.W. nie ging, war beurlaubt werden um woanders zu arbeiten.
und zwar nachweislich und in einem bestimmten Rahmen.
Also: ich darf nicht meiner Nachbarin unter die Arme greifen und reduzieren, um nachmittags die Kinder zu beaufsichtigen.
Weltreise wäre okay (so wie der Rest auch), aber nicht bei einer Beurlaubung, sondern durch das Teilzeitmodell in Blockform (Sabattjahr) -
Die Schulen mit staatlicher Anerkennung legen vielleicht Wert auf vollständig ausgebildete Lehrkräfte, bezahlen trotzdem nicht immer A13-Äquivalent.
Das Wort "elterngetragen" ist ein Platzhalter, aber wichtig.
Und: Trotz Lehrermangel finden sie trotzdem auch ihre Leute, die für E11-E13 arbeiten, also warum sollten sie A13 refinanzieren?
Aber wie Miss Othmar sagt: das gibt es in NRW nicht (und vom Forum kenne ich es nur von BaWü und Bayern?), deswegen frage ich ja. -
Okay, dann wird aber wohl keine Waldorf- oder Montessori-elterngetragene Schule (Ich kenne selbstverständlich den Unterschied!!!) sich ein A13 leisten können.
E9 war übertrieben, um die Skala abzubilden, ich glaube aber, bei E11 müsste es ca. sein, das kriegt eine Bekannte von mir an einer Waldorfschule und bereitet sogar gelegentlich aufs Abitur vor. -
Nein. Das Kriterium lautet "staatliche Anerkennung". Wenn das erfüllt ist, darf es auch die Monressorischule sein (Waldorf sowieso, die werden in BW ja behandelt wie normale Schulen).
Wobei man sich hier keine Illusionen machen sollte - wer momentan beurlaubt wird, den will ich wahrscheinlich als Privatschule auch nicht haben.
und wer bezahlt den Lohn bzw. was kriegt man denn so?
Lasse ich mich von meinem A13 beurlauben, arbeite beim kirchlichen Träger für A13 mit Pensionsanrechnung, für ein aufgestocktes E13 und erwerbe Rentenpunkte? (Gut, BaWü hat Altersgeld, also als Vorbereitung zum Ausstieg?) oder kriege ich mein E9 bei der Waldorfschule?
Falls A: Haben die Schulen ein gewisses Kontingent an Stellen, die der Staat übernimmt? (quasi wie eine Abordnungsstelle in die Behörde/Universität?)
Und: a) Warum macht "man" (Lehrkraft) das?
b) Warum macht das Land das?
c) was ist der Vorteil für die Privatschule?
Sorry, ich finde dieses System total spannend, was ich so im Forum glaub(t)e verstanden zu haben. -
Ich meine nur so generell, mich wundert, dass man nicht arbeiten dürfen sollte, wenn man sich vom Beamtendienst beurlauben lässt.
Das wundert dich?
Mich wundert es eher, dass es (im Süden nur?) diese komische Regelung gibt, dass man sich kurz beurlauben lässt und dafür (wahrscheinlich mit den selben Bezügen...) an Privatschulen arbeitet.
Es sind aber ziemlich sicher nur die Ersatzschulen in kirchlicher Trägerschaft und nicht die Montessori-Schule in Elternvereinhand.
Ich hätte auch sehr gerne die Möglichkeit, das Dienstverhältnis pausieren zu können, und dafür was Anderes zu machen, egal was und wo, aber wir sind eben in einem Beamtensystem und bei den Vorteilen (und dem Mangel!), ist es schwer einsehbar, dass jemand sich kurz woanders ausprobieren darf, während die Stelle warm gehalten wird. -
1) es geht, viele Bundesländer sind da sehr aktiv und sehr kreativ,
2) Du erhälst durch eine Sek1-Sek2-Qualifizierung ja schließlich auch Sek1

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Gut zu wissen, dass man dich also nach 3 Jahren an einem süssen kleinen Landgymnasium an eine "unliebsame Mittelschule" schicken dürfte. Du wärst ja schließlich kompetent (geworden?) und in einem Treueverhältnis zum Land.
Liest du selbst die Sachen, die du schreibst, bevor du sie abschickst? -
... und dass Unterrichtsstunden mehr sind als Buch auf, Vorlesen, abschreiben lassen und gut.
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chilipaprika THC hat praktisch kein nachweisbares physisches Suchtpotential, die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit ist moderat.
hat auch das Lehrerforum nicht (nachweisbares physisches Suchtpotential), und trotzdem

Ich glaube nicht, dass man von einem Mal süchtig wird, ich muss es aber nicht probieren, wenn ich dafür erstmal keinen Bedarf haben.
Hattest du jemals im Spital das Vergnügen mit Opiaten? Du merkst nach nur 2 Tagen schon ganz deutliche, physische Entzugserscheinungen. Gerade chronische Schmerzen könnten oft mit THC therapiert werden, es ist absurd, dass man es nicht macht.
Nein, zum Glück noch nicht (zum Glück, weil ich davon ausgehe, dass man dafür sehr starke Schmerzen hätte.
Ich würde es auch nicht ablehnen, würde aber sehr stark abwägen, was wirklich notwendig und ertragbar ist, ich verfalle sehr schnell in Abhängigkeitsmuster. Aber es ist ja MEINE Entscheidung, ich kann trotzdem eben rational sagen: ich sehe kein erhöhtes Risiko an einer Legalisierung.Ich war ja gerade 3 Wochen in Ecuador im Urlaub und habe gelernt, ich darf keinen Kokatee in die Schweiz importieren.
Das fand ich auch sehr schade (also aus Peru nach Deutschland auch nicht.
Kokatee ist tatsächlich der allererste Tee, den ich in meinem Leben "gerne" oder überhaupt getrunken habe. Ich hab den nur wegen der Höhe zuerst getrunken und dann gemocht. -
Ich will das weitestgehend so haben, wie ich es selbst erlebt hatte: Hefteintrag,Schulbuch,lernen,Ex/Schulaufgabe,Note.
Und so läuft es gerade am bayrischen Gym?
Interessant.
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ich sag's mal so: mir war nicht mal meine eigene Entlastung bekannt, die habe ich quasi in der letzten Woche in der Schule erfahren (also dass ich für eine Aufgabe eine Entlastung bekommen habe. Und es ist nicht aus nur einem einzigen Grund schade. Ich hätte das ganz sicher anders gemacht... (nicht, weil ich mir einen schönen Lenz gemacht habe, aber eine Entlastung zeigt auch die Einschätzung und Erwartung an die zu leistende Arbeit. und ich hätte dann verstanden, dass ich doch mehr machen durfte.
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und auch ohne diese ganzen Aufgaben/Entlastungstatsbeständen...
Ich habe ein Deputat von 25,5 Stunden. Abgesehen davon, dass diese Zahl eh nie erreicht werden kann: an 25 oder 26 Stunden kann keine*r ablesen, dass ich keine Entlastung habe, sondern, dass das dieses Jahr gerade gebraucht wird. Vielleicht baue ich Überhang auf, dasselbe bei 24 Stunden. Es könnte Teilzeit sein, oder Abbau von Überstunden. -
Ich bin über die Zahl von 30%, die es überhaupt einmal probiert haben, ziemlich irritiert, muss ich zugeben.
Ich hatte bisher immer das Gefühl, quasi die Einzige zu sein, die es wirklich nie probiert hat. (ich kenne schon ein paar Leute, ist also bewusst übertrieben). Also in meiner Alterskohorte...
Ich habe in meinem Umfeld ehemalige Jugend-Gelegenheitskiffer*innen, ehemalige grenzwertige funktionierende Süchtige (Leute, die ich als süchtig bezeichnen würde, aber trotzdem im Alltag nicht auffallen) und einige, von denen ich weiß, dass es weiterhin 1-2 mal im Monat dazu gehört.Ich bin zwiegespalten. Ich finde eine Legalisierung im Prinzip gut, nach dem Motto, man kann es eh nicht richtig verbieten, also lieber kontrollieren, was angeboten wird. Aber ich wäre ebenfalls für eine starke Reglementierung von Alkohol (Kontrolle, Besteuerung, Informationskampagnen...), beim Tabak hat es schon zu einem Rückgang geführt, jetzt müsste man aber auch Shisha, E-Zigaretten und Co in Angriff nehmen.
Ergänzung: Ich sage nie nie, aber tatsächlich müsste wirklich was sein, bevor ich es auch aus medizinischen Gründen nehme. Da habe ich tatsächlich viel zu Angst vor dem Kontrollverlust und der Suchtgefahr, ich bin auch bei vielen Medikamenten zurückhaltend. -
Ich bin Generation "Arthur est un perroquet" und "et boum, c'est le shock".
Dieses Buch war aber auch 2002 schon peinlich.
Eyh, du hättest einer meiner ersten Schüler*innen sein können.
Mit Découvertes bin ich quasi Lehrkraft geworden. Fremdsprachenassistentin, Nachhilfe, Vertretung. -
Ich finde es auch nicht zu viel, aber es ist das, was die Versicherung/Kasse zahlt und ich bin froh, dass einige sich dran halten, damit diejenigen, die gesetzlich versichert sind, auch Zugang zur Grundversorgung haben.
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aber du kannst dich auch "so" an Deutschen Auslandsschulen bewerben, du gilst als "Ortslehrkraft", das ist auch möglich (bist aber nicht im deutschen System).
Ich glaube, es gibt auch eine Möglichkeit, von Deutschland aus noch vor der Planstelle geschickt zu werden (könnte es BPLK sein?), bin aber nicht sicher. Ortslehrkraft geht definitiv, ich kenne eine Menge (aber keine eigene Erfahrung, leider.)
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