NRW: 10% der Lehrkräfte (und ja, die Sportlehrkräfte zählen auch in der Quote)
Beiträge von chilipaprika
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oh ja, das stimmt.
Ich kann es immer noch nicht verstehen, habe mich aber schon vor 15 Jahren damit beschäftigt und aufgeregt.
Ähnlich: Konkordatslehrstühle (hauptsächlich in Bayern). -
Ja, es ist auch im Rest von Deutschland anders.
Diese Bekenntnisschulen /Konfessionsschulen sind ein Relikt einer anderen Zeit, sie sind absolut staatlich (und nicht privat-bischöflich), trotzdem ist die richtige Konfession relevant für die Einstellung (wenn man die Wahl hat), genauso auch für die Einschulung, wenn es nicht genug Plätze für alle Kinder der Nachbarschaft gibt. -
Vor dem großen Grundschullehrermangel (also 2012-2016, als man neben einer 1 und einem Sportschein und einem Englischschein am besten auch zaubern konnte) war es eine reine Katastrophe, ohne richtige Konfession war keine Stelle zu haben.
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Und wieso möchte man da arbeiten, wenn man nicht mit den Bedingungen dort zufrieden ist?
Weil 30% der staatlichen Grundschulen in nrw betroffen sind
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Ich meine mich auch dunkel erinnern zu können, dass die Personalräte völlig ausgeflippt sind, als vor ca. 10? Jahren die Planungs- und Entwicklungsgespräche mal landesweit angedacht waren.
WARUM?!
Lehrer*innen sind aber echt ein komisches Völkchen.
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Genau aus dem Grund habe ich schon ein paar ehemalige Lehrkräfte angeschrieben und es ihnen gesagt.
Damit man nicht irgendwann liest, die Person ist tot und erst dann darüber spricht, wie wichtig sie war.
Ich hatte viele und kann sie nicht aufzählen. Schule war mein Leben und hat mich gerettet. Meine Grundschullehrkräfte haben mich ganz doll geprägt, viele Lehrkräfte haben mir einfach Bildung / Wissen vermittelt, einige haben mal das richtige Wort zur richtigen Zeit gesagt, eine hat meiner Mutter gesagt, sie soll mich in Ruhe lassen (und dabei fand ich die Lehrerin okay, fand aber ihr Fach blöd und wusste nicht mal, dass sie mich registriert hatte. Hat mich zumindest kurzfristig mit Englisch wieder versöhnt.)
In mindestens jeder Stufe gibt es jemanden, dem ich danach gedankt habe.
und im Übrigen: Wenn es eine Lehrkraft gab, die mich wirklich nicht geprägt hat: mein Deutschlehrer. Die ersten 4 Jahre Spracherwerb durchgehend den selben Lehrer (es gab nur einen), ein A... sondergleichen, der jede Woche erzählt hat, wie toll er in der Industrie verdient hat und wie doof Lehrersein sei und nicht verstehen konnte, dass ich eine deutsche Brieffreundin hatte und nach Deutschland wollte.
Also: manchmal kommt es nicht (nur) auf den Lehrer an. -
Ja, aber die FORM der Erstattung und die Höhe ist ziemlich sicher unterschiedlich.
Wenn ich sehe, was für ein Bohu bei Abordnungen gemacht wird, und ich kenne auch den Unterschied im Ref zwischen NRW und NDS, (Fahrten zum Seminar waren Dienstfahrten, ich habe Fahrtgeld bekommen. Bei 60km ein Weg und zwei Fahrten die Woche doch nicht schlecht)... da sollte die Antwort (die ich nicht kenne) lieber vom richtigen Bundesland kommen. -
Bundesland? (die Regelungen sind sicher unterschiedlich)
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Interessant. Aber ist es dann von der Bezirksregierung sinnvoll, Lehrkräfte, die überhaupt keine Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen haben, in genau solche Klassen zu schicken?
oh, du hast deine Praktika und dein Ref in der Erwachsenenbildung gemacht? Interessante, neue Informationen. (nicht. ich weiß)
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Ich hatte neulich eine Diskussion mit einem Kollegen und wir haben festgestellt, dass nie Planungs- und Entwicklungsgespräche durchgeführt werden oder mal ein Unterrichtsbesuch zur Beratung. Gefühlt bekommt man einen Stundenplan vorgesetzt, je nach Schulform Vertretungsstunden on top und so geht das Jahr für Jahr. Ob man es gut macht oder nicht.. wie es einem dabei geht.. wo man sowohl für sich selbst als auch für das System Schule besonders effektiv sein könnte (mit Blick auf z.B. Fortbildungen nach Interesse) wird nie gefragt.
Also mein Schulleiter hat es durchaus so gemacht. Also nicht die Unterrichtsbesuche.
Zugegeben, ich hatte jetzt in der Verwaltung in drei Jahren wesentlich mehr "Entwicklungsgespräche" als vorher in der Schule (also im jährlichen Durchschnitt), egal ob sie offiziell so hießen, oder ob in einem einzelnen Gespräch über Zukunft gesprochen wurde.
Mein aktueller Chef hat allerdings um die 20 Leute, inklusive 2 Personen in der Zwischenebene, die auch dafür zuständig sind. In einer Schule mit 70-100 Kolleg*innen und einer SL mit 3-5 Personen, wo im Endeffekt aber nur SL und stellvertr. SL in der Form weisungsbefugt sind.... Wie soll es denn gehen?
(und ja, ich frage mich, wie es in Bayern mit den regelmäßigen Besuchen geht) -
Du kannst pokern, dass du dich in deiner Schule engagierst und unersetzlich bist. Es ist ja nie im Interesse der Schule eine Lehrkraft zu verlieren, in die sie investiert hat.
Und seien wir mal ehrlich: bei den aktuellen Maßnahmen bist du so oder so verschiebbar (abordnenbar), egal ob es im Vertrag steht oder nicht. -
Dann herzlichen Glückwunsch zur Stelle?!
(Die Gespräche waren doch gerade (ich hätte sogar gedacht, die Zusagen wären schon längst da), oder ist es eine Nachzüglerstelle und das Gespräch steht noch aus? -
Es ist kein Laufbahnwechsel! Es sind diese festen Stellen, wo es "automatisch" nach der vereinbarten Zeit die Sek2-Stelle gibt.
ABER: man hat nicht unbedingt die Wahl der Schule und es muss keine Sek2 vorhanden sein! -
es gibt schon diese Stellen mit Wechsel.
Aber es kann eine A13 an einer Schule ohne Oberstufe sein, zb. -
aber es stand dann sicher nicht so in der Ausschreibung / im "Deal"
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also die 35km sollten nicht dein Argument sein, weil es ja auch 35km in die ANDERE Richtung sein können.
Und wie gesagt: es muss eine Sek2-Stelle sein, eine bestimmte Schule nicht -
Warum sollte es in A13 mit Studienrat übergehen?
Verwechselst du nicht zwei Maßnahmen?
(Also: steht es in der Ausschreibung klar drin, dass es eine solche Stelle ist?)
Die 35 km sind übrigens veraltet, es sind heutzutage 50, und vermutlich würdest du an deiner Schule bleiben, schließlich ist sie im Aufbau.Eine ältere befreundete Kollegin hielt davon gar nichts und riet mir, die "mir zustehende A13-Stelle direkt einzufordern"! Ist das rechtlich irgendwie abgedeckt oder eher gefährliches Halbwissen?
Wie süss von der Kollegin. "Zustehende A13-Stelle".
Man kann verhandeln, aber deine Schule hat vermutlich nur sehr wenige A13-Stellen und sie behält sie für die gesuchten Fächer und nicht für Dich. (FALLS sie überhaupt eine Stelle hat.)
Abgesehen davon: die Stelle ist als solche ausgeschrieben, das kann man nicht ändern -
das war die ZP und vermutlich hast du über deine Schule Zugang zu den alten Aufgaben, ist zumindest beim Abi so
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