Beiträge von chilipaprika

    Ich hab als Studentin 20DM, dann 10 Euro genommen, für 45-60Minuten genommen.

    Ich würde heute nie im Leben 40 Euro veranschlagen. Maximal 25 Euro vll. je nachdem, was die Person will (also Oberstufennachhilfe z.B.)

    Ich vermute, die 40-50 Euto sind eher im Bereich Mathe-LK (und signifikanter Steigerung), als im Primarbereich Deutsch.

    oh da verstehst du mich fehl.
    Weder kann noch würde ich Aiwanger wählen, aber dafür hätte ich eben nicht diese Geschichte gebraucht, sondern es reichten mir andere Aussagen.
    In dem aktuellen Kontext ist vielleicht nur, dass es für mich eine Bestätigung ist, dass er sich sooo sehr verändert auch nicht hat, aber ich gebe zu, dass ich selbst zwiegespalten bin zwischen angeekelt und alte Sachen rausholen finde ich durchaus fragwürdig. Ich bin sicher, ich habe sowas noch nie in meinem Leben gesagt, aber ich weiß nicht was irgendwann gegen mich verwendet werden könnte, gesellschaftlicher Wandel oder so (wobei antisemitisches Zeug schon sicher damals Scheiße war)

    Du kannst zum Erste Hilfe Kurs gezwungen werden genauso wie zu einer Fortbildung zu Nutzung eines bestimmten Taschenrechners oder zum sprachsensiblen Unterricht, zum Mobbing oder wie auch immer.

    Da sagt man doch genauso wenig ‚machen doch schon Andere, brauche ICH nicht!‘

    Außerdem habe ich mich spontan gefragt, wie das so ankommt, sich auf beide Stellen zu bewerben. Ist es TemporaeremPseudonym wurscht, wo er/sie arbeitet?

    Jein...

    Oder TemporärerPseudonym ist einfach auch in der Lage, zwei verschiedene Jobs zu machen UND beide Schulen passen.
    Ich fände es gut - natürlich, nur meine persönliche Meinung, weil ich sehr darunter leide - wenn wir zu einer Kultur kämen, wo wir mehr können und mögen dürfen. Mathe UND Spanisch, Unterrichten UND Verwaltung, Classroom Management UND Leadership...

    Jo, und nu stell dir vor du hast eine volle Stelle mit mindestens einem korrekturenintensiven Fach und den ganzen anderen Bums als Berufseinsteiger obendrauf. Das kannst du gerne 150% Stelle nennen, die mit 100% bezahlt wird. Mehr Arbeit ist es in jedem Fall.

    Nur, dass es schwieriger ist, 150% freizuschaufeln, als 100%
    Und ich brauche es mir nicht vorzustellen, ich habe nur korrekturintensive Fächer, zum Glück hatte ich keine Klassenleitung, dafür trotzdem genug zu tun.
    Tja, dann gab es eben NICHT in jeder Stunde ein Feuerwerk.

    Schmidt Man kann es so sehen (und auch sagen, dass Lehrkräfte nur die 45 Minuten arbeiten und jede Stunde 5-10 Minuten Pause haben, die nicht zur Arbeitszeit zählen), oder durchaus auch "aufrunden".
    Dass Praktika nicht kreditiert werden, ist hoffentlich eine Sache der Vergangenheit (dein Präteritum) und nicht mehr aktuell, da würde ich mich sehr wundern, wie das durch die Akkreditierung ging.

    21 SWS sind ein relativ normales Pensum. Gymnasiallehramt mit meinen Fächern (Informatik/Englisch) hat an meiner Uni je nach Semester einen Umfang von 20 - 23 SWS. Informatik im Bachelor ebenfalls. Deutlich mehr kenne ich eigentlich nur von FHs, die SWS zu LP/CP/ECTS 1:1 umgerechnet und das 8 Semester Diplom in einen 6 oder 7 Semester Bachelor gepresst haben.

    Das ist aber eine ziemlich "ich nehme dir an die Hand"-Umsetzung und keine "du arbeitest auch einiges selbstständig".
    Wenn ich in 20 Stunden Präsenz 30 ECTS Punkte erhalte, habe ich kaum Vor- und Nachbereitung, die mir durchaus in einzelnen Fächern / Kursen / Seminaren wünsche. Also eine Hausarbeit schreiben, eine umfangreiche Klausur, die relativ viel Stoff kombiniert abfragt, usw..
    Und nicht zu vergessen: im Lehramtsstudium hat man ja durch die Praktika im Studium nicht in jedem Semester 30 ECTS.

    Aber egal: 21 SWS zu festen Zeiten in der Woche und 10 oder 14 Schulstunden zu festen Zeiten, das kann ich mir beim besten Willen nicht als möglich vorstellen (und ich bin DIE Königin von "ich will alles und zwar jetzt", aber die festen Zeiten lassen nicht mal zu, dass man annimmt, dass du super effizient arbeitest, Vorwissen hast, usw....

    Klugscheißermodus an: soweit ich weiß, beträgt unsere regelmäßige Arbeitszeit 46 Stunden, weil auch Lehrer nur sechs Wochen Ferien / Urlaub im Jahr haben. Die restlichen 7 Wochen (von 13 Ferienwochen im Jahr) sind "unterrichtsfreie Zeit", in der man entweder auch seine 40 Stunden arbeitet, oder diese auf die übrigen Wochen im Jahr verteilt, sodass pro Woche 46 Stunden herauskommen.

    Klugsch... zurück: Das heißt, du unterstellst puntino, dass er/sie in den restlichen 7 schulfreien Wochen gar nicht macht und 2) er die Bedeutung des Worts regelmäßig nicht kennt?

    Wir haben keine regelmäßige Arbeitszeit von 47 Stunden und 13 Wochen Urlaub im Jahr, wir haben eine regelmäßige Arbeitszeit von 41 Stunden die Woche und 6 Wochen Urlaub, wobei wir mit einer Jahresarbeitszeit arbeiten müssen, weil wir in einzelnen Phasen bestimmten Aufgaben (Unterricht) nicht nachkommen können.

    Bitte beantworte zur besseren Einschätzung (und Ratgeben/Unterstützung):
    - Hast du eine DaF-Ausbildung?
    - Wo stehst du im Studium und wieviel Praxiserfahrung hast du?

    und was studierst du denn eigentlich? Sind deine 21SWS Pflicht im Winter oder überlegst du, wegen der Schule sie auf zwei Semester zu strecken? und wieviel Aufwand musst du daneben noch betreiben?
    Irgendwie kommt es mir nicht in den Kopf, dass 21 SWS das reguläre Vollzeitpensum ist (sondern mehr) und du möchtest eine halbe Stelle (oder Drittel, ist egal) draufpacken, obwohl du (vermutlich) keine Erfahrung und keine Ausbildung im Fach hast.

    Kann man machen, wird aber vermutlich schief gehen.
    Nicht, weil wir arrogante ausgebildete Lehrkräfte sind. Sondern weil wir die Erfahrung haben. Auch die der Überforderung in den Anfangsjahren. Auch die der Schwierigkeiten im fachfremden Unterricht.
    Auch die des Lehrerzimmers / Forums / sozialer Netzwerke, wo regelmäßig eine studentische Hilfskraft doch fragt, ob sie kündigen kann, weil es doch nicht passt und sie lieber eine kleinere Vertretung haben möchte.
    Das Risiko, dass du dir was Falsches aneignest, ist neben den anderen Risiken vernachlässigbar: die Überforderung ist für dich, die Kids und dein Studium einfach am höchsten.
    Ein Schuljob ist der unflexibste Nebenjob ever. Da ist nichts mit Schicht tauschen, mit mal reduzieren, mal erhöhen, du kannst dir deinen Stundenplan nicht basteln, es ist neben dem Studium echt nicht ideal.

Werbung