Kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe viel zu viel irgendwo auf der Festplatte abgespeichert, was ich eigentlich immer schon mal machen wollte aber nicht dazu komme, weil zu wenig Zeit. Es gibt in beiden Fächern, die ich unterrichte, natürlich die Grundlagen, die man immer gleich unterrichtet, weil es gar nicht anders geht. In der Chemie habe ich im Praktikum ein paar Versuche, die mir so gut gefallen, dass ich sie auch immer gleich mache. Und dann mache ich eben dies, das und jenes und denke mir am Ende ... Mist ... DAS wäre jetzt aber auch noch toll gewesen und schwupp, ist die Zeit wieder rum. Zudem ergibt sich die Abwechslung für mich aus den unterschiedlichen Kursniveaus, die ich bedienen muss. FMS Berufsfeld Pädagogik ist ne ganz andere Nummer als Schwerpunktfach Chemie Gymnasium.
Der Unterschied ist glaube ich, dass du in der Schweiz relativ frei mit dem Lehrplan bist UND in der Oberstufe unterrichtest.
Wenn ich nur Französisch nehme (ich hätte ja Deutsch unterrichtet). Da kann ich mir auch einiges vorstellen, sehr viele verschiedene Reihen zu frankophoner Literatur, zur Identitätssuche, aktualitätsbezogen oder geschichtsträchtig, künstlerische Bezüge, praktische Arbeiten, usw..
Hilft aber nicht, wenn ich die 4 Jahre der Mittelstufe damit beschäftigt bin "je suis tu es il est" beizubringen. Und zwar mit 2 Parallelklassen pro Jahrgang, da ich nur ein Fach unterrichten würde.
Selbst mit ein paar anderen Texten / Liedern und eine andere Stadt zu besichtigen... ICH würde sterben. Vor Langeweile und Wiederholung. Wenn ich aber nur in der Oberstufe bin und "nur" kompetenzorientiert Textanalysen, interkulturelle Bezüge usw. unterrichte, dann mache ich eine Party sondergleichen und kann jedes Jahr 1/3 abwechseln, wenn mir danach ist. Noch bin ich aber ziemlich eingeschränkt.