Beiträge von chilipaprika

    Ich hatte bei einem MRT-Termin eine "typische" Situation von "in 6 Monaten um 6 Uhr 30, oh Sie sind privat versichert, warten Sie ein Termin hat sich gerade in 2 Tagen ergeben, suchen Sie sich die Uhrzeit aus", und mein Hautarzt hat auf der Homepage schneller Termine als für GKV-Versicherte.
    Ansonsten weiß ich, dass einige Ärzte sich freuen (haben sie zum Teil ganz deutlich gesagt, ich bin so lange bei denen, dass ich den Versicherungswechsel mit ihnen gemacht habe), sich sicher auf alle abgerechneten Handgriffe freuen, ich merke trotz horrender Rechnung nicht, dass sie sich mehr Zeit als vorher nehmen. Ich bin eine besondere ( = nervige) Patientin, und war schon bei denen, WEIL sie gut waren. Jetzt ernten sie die Früchte :D
    und da ich davon ausgehe, dass gestern keine 5 privat versicherte Patient*innen vor mir waren, werde ich immer noch nicht vorgelassen (ich habe sogar meinen Platz verloren, weil ich kurz auf der Toilette war).
    Auch wenn ich nie gedacht hätte, das von fossi74 zu lesen: ich versuche, meinen Seelenfrieden mit der Ungerechtigkeit zu machen. Ich kann nichts dafür. und jetzt wo ich eh nicht rauskomme, muss ich damit leben, und kann mich auch freuen, dass ich im Fall der Fälle (der hoffentlich nie eintritt!) schneller an eine notwendige Behandlung komme.

    Ratet.


    Nur Einser!

    Ich hatte einmal einen sehr deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben.
    Ein guter Teil des Kurses (also der, der eh auf Lücke lernt) hat AUSGERECHNET das nicht gelernt, weil (Achtung!) Lehrer*innen eh nur wollen, dass man durchfällt und es also eine Falle war, damit sie ihre Zeit verschwenden...
    (Nicht, dass sie den Rest mit einer 1 bestanden hätten. aber es hätte mir ein paar Katastrophen zum Lesen erspart (Sowi. Da bleibt das Blatt leider nie leer, man kann auch schön zu internationalen Institutionen fabulieren, wenn man keine Ahnung hat)

    Wer definiert denn, ob Stunden "verschoben" wurden oder "ausgefallen" sind?

    Ich meine, wenn ich z.B. montags in der 7b Kunst unterrichte nach Plan, die Klasse an dem Tag aber nicht anwesend ist - ich also am Montag die Stunde nicht halte. Dafür am Mittwoch die Info bekomme, dass ich am Donnerstag in einer Klasse 5 vertreten soll: Ist dann die Kunststunde "verschoben" oder "ausgefallen"?

    das gilt als verschoben bzw. wird verrechnet

    Wurde es dann zu Ostern von den Kindern zusammen mit seinen eigenen Schoko-Eiern aufgegessen?

    nein… damals (da war die Welt noch in Ordnung) haben Hühner und hauptsächlich Glocken die Ostereier gebracht und gingen dann weg.

    (Ich habe kurz überlegt, ob es vll auch didaktisch begründet war aber es ist total verrückt, dass ich als 5jährige in der Vorschule einen solchen Satz lesen (erkennen) und vielleicht schreiben sollte, der die Grandiosität der französischen Rechtschreibung so schön zeigt: La poule Chocoline apporte le printemps.

    Nein hab ich nicht. Aber ich war naiv und es ging gut für mich aus (und mich interessieren fast die Hälfte der Fächer)

    Meine Frage sollte darauf hinweise, dass das Argument des fachfremden Unterrichtens schwach ist. Kann die Uni, die Kunst anbietet, nicht auch Ethik und Bio auch anbieten? (Auch ggf. in einer anderen Reihenfolge)

    Du wirst später eh wahrscheinlich fachfremd unterrichten müssen, dann ist es doch gut, wenn du schon 3 Fächer hast, bei denen du 1) qualifiziert bist, 2) dein Revier verteidigen kannst, 3) auf die du zurückgreifst, bevor du Deutsch oder Chemie unterrichten sollst.

    Öhm... Vielleicht ist mein Gedächtnis schlecht, aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir damals in der Schule Klassentiere oder ähnliches hatten.

    also ich hatte keins.
    Aber wir waren auch nicht zum Spass da.
    In der Vorschule hatten wir kein Klassentier aber zwei drei Figuren, die uns begleitet haben (Chocoline, das Schokohuhn, das den Frühling gebracht hat und bis Ostern da war, ist noch sehr präsent...)

    Was mögen denn deine studierten Fächer sein, dass du dann lieber schulformfremd unterrichtest, als die Fächer, für die du dich (zumindest auf irgendeine Art und Weise) freiwillig weiterbilden lassen hast. (ich vermute Deutsch
    Und wenn du schon Mathe-ZK hast, darfst du sicher bald Mathe in der Grundschule unterrichten, und vermutlich auch Sachunterricht (wie willst du dich mit einer Naturwissenschaft "befreien")? Es liest sich für mich nicht nach dem Weg ins Glück...

    Ich habe OneNote benutzt (nicht zuletzt, weil ich die Kompatibilität zu meinem Windows-Rechner schätze). Eine "Seite" in jeder Einheit ist das vorbereitete Tafelbild, dann eine andere für die Arbeitsblätter. Wenn das tatsächlich entwickelte Tafelbild abweichte (mehr / weniger Informationen), oder wenn ich zwei Parallelkurse hatte, habe ich das tatsächliche Tafelbild auch zusätzlich fotografiert. Als Spur für mich, insbesondere in dem Jahr mit 3 Parallelkursen nützlich.
    DIESE Seite kann aber nach Klausuren bzw. am Jahresende gelöscht werden oder dient der Weiterentwicklung der Stunde für den nächsten Durchgang (insbesondere in Grammatikeinheiten kommen mir die besten Ideen in der Interaktion mit der Lerngruppe).

    Ich frage mich die ganze Zeit "mein Gott, wie oft hat man denn einen Sturm..." haha, ich bin im gesicherten Ganztag, Hitzefrei ist mir ein Fremdwort. Schön, dass es woanders noch existiert. So ein schönes, deutsches Wort... das für die ganze deutsche, lockere Kultur steht. ein bisschen Sonne... Hitzefrei.

    Gedanke zur Sache:
    Es ist manchmal ein schmaler Grat zwischen Recht haben und bekommen. Je nachdem, wie oft sowas passiert, würde ich mir wirklich überlegen, wie sehr ich auf die Bezahlung der einen Stunde bestehe. Nur, weil die Schule hitzefrei hat, heißt es nicht, dass es keine Aufgaben gibt. Dann könnte die SL auf die Idee kommen, ausgerechnet die Stunde der Kollegin, deren Stunde nicht verrechnet werden darf, nicht ausfallen zu lassen (also in dem Sinne: statt Mathe-Unterricht in der 9. Klasse macht die Kollegin Aufsicht bei den OGS-Kids, die nicht wegdürfen.)
    Karma, nehmen und geben.

    Man braucht um Richter zu werden kein Prädikat. In Hessen bspw. müssen es 16 Punkte in der Summe sein, mit mindestens 8 Punkten im zweiten Examen. Mit 9 Punkten im zweiten reichen im ersten auch 7 Punkte. Prädikat ist ab 9 Punkten / "vollbefriedigend".

    Ich hatte gerade davor noch gegoogelt, und eine Seite gefunden, wo es erwähnt wurde (und es bestätigte mich, weil ich es von Jura-Freund*innen kannte, aber sie haben sich alle eher für die großen Kanzleien entschieden), aber es ist vielleicht nicht überall so. Zumindest zu meinen Studienzeiten war aber ein Prädikat im ersten Examen auch kein Zuckerschlecken und nur sehr wenigen gegönnt.
    (die 1-2 Jahre in der Bibliothek und die 1000e Karteikarten, ich weiß nicht.)

    natürlich kann das stimmen. So einen Fall habe ich zuhause (nicht mit dem Verdienst, dafür aber 35 Stunden, es lebe IG-M). Und natürlich mit toller Leistung aber ohne Ehrgeiz, als der beste anerkannt zu werden)
    Aber wieviele Stellen mit dem Gehalt gibt es? Als mein Mann seinen Job aus ökonomischen Gründen verlor, gab es weit und breit keine einzige Firma, die auch nur in der Nähe von A13-Niveau bezahlt hätte. Wir sind 100km umgezogen und er pendelt 50km (und ist netto noch unter meinem A13).
    Wenn seine Firma pleite gehen würde, dann hat er wieder mehrere Monate nichts und dann vll nur die Hälfte an Verdienst.
    Mir kann nichts passieren, außer ich würde ein Kind aus dem Fenster schmeißen, wie Catelyn meinte.

    Ich habe ebenfalls Kontakt zu meinen Studienkolleg*innen (anekdotische Evidenz) oder zu meinen jetzigen Kolleg*innen in der Behörde. In der Behörde verdienen sie zwischen E6 (nicht studiert) und E13 (E13 totale AUsnahme, die meisten mit Studium haben E11).
    Die meisten meiner Studienkolleg*innen würden eine Party über 100% E13 machen (also die, die nicht Lehrer*innen in Deutschland geworden sind).

    Lies doch bitte mal genau, ich spreche von Bier Wasser Limo Kollegen von der Uni. Die Juristen sind nen anderes Thema.

    Laut dem Artikel gehen die besten Juristen aber trotzdem eben nicht in den Staatsdienst

    und warum vermischst du alles?
    Was verdienen denn die Bier-Limo-KuK? In meinem Bundesland ist man mit einer 40-Stunden-Woche zumindest nicht verbeamtet, was durchaus weniger Geld bedeutet.

    Und klar, die besten Jurist*innen mit Prädikatsexamen lachen über den Staatsdienst, aber dafür verkauft man seine Seele und Freizeit. also, 100K verdienen, 70Stunden arbeiten, um dann sagen zu können, dass man einem großen Unternehmen geholfen hat, Kartellregelungen umzugehen... da verdiene ich lieber "nur" A13 und trage dazu bei, aus Kindern mündige Bürger*innen zu machen.

Werbung