War das eine Ausschreibung mit einer festen Deadline?
Erfüllt deine Schwester die Voraussetzungen perfekt und handelt es sich um eine Stelle, wo sich wenige bewerben?
So doof es klingt: auf "Deutsch/beliebig 5 Stunden Vertretung" wird sie ihre Absage in ein paar Wochen bekommen, es ist nicht Top-Priorität. Wenn die Frist nächsten Dienstag abläuft und es eine Stelle Mathe/beliebig bevorzug Informatik und sie hat ein 2. Staatsexamen in den Fächern, dann wäre ich ungeduldig.
Beiträge von chilipaprika
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ja, ich hätte natürlich "Gym" oder "allgemeinbildende Schule" schreiben sollen
Ich wurde ja "nur" für Gym ausgebildet (und bevor jemand Spitzfindiges kommt: für Gesamtschule wurde ich tatsächlich eben nicht ausgebildet, es war der Teufel für mein Seminar :-D) -
das steht auf der selben Ebene wie die "plus" und "minus", die bei Klassenarbeiten in NDS auch nicht zulässig sind. Schreibt man halt in Klammer als Hinweis für die spätere Notenbildung oder im Notenheft.
Der Gedanke von "Druckfreiheit im Lernprozess" ist nett, führt aber eher dazu, dass die Transparenz nicht gewahrt wird. Meine Ausbildungslehrerin hat einfach ein Kringelsystem gehabt ++ / + / o / - / -- (war auch das vom Seminar), das 5er-System ist Absicht, damit es keine Noten sehen lässt.
Ach, die guten Erinnerungen an dieses super inkonsequente System. -
Dass Tests in NDS nicht bewertet werden, ist /war auch die Lehre im Ref am Gym (2012-14). auch mit Quelle, aber meine Refsachen habe ich nicht mehr.
Sternchen bzw. Smilies waren aber ein zugelassener Kompromiss, um den SuS eine Rückmeldung zu geben. -
Eins ist klimafreundlich, eins ist klimaschädlich.
Auch wenn ich grundsätzlich der Idee hinter dem Satz zustimme: das stimmt so nicht. Eins ist klimafreundlichER.
Die Alternative zum herkömmlichen Auto ist nicht das E-Auto oder der Zug die Alternative zum Flug bei Fernreisen: man kann sich auch fragen, WAS überhaupt notwendig ist.
Die Zukunft ist NICHT, das alles weitermachen zu können, was wir jetzt machen, aber in einer weniger schädlichen Form, sondern auch zu überlegen, was braucht unsere Gesellschaft der Zukunft, worauf können wir "verzichten"? (es ist kein Verzicht, sondern etwas Anderes). -
Genau das ist der Grund, warum wir uns zuhause bewusst dagegen entschieden hatten, unsere positiven Kinder zu isolieren. Ich selbst hätte mich wohl isoliert, wäre ich als erstes betroffen gewesen, um das Risiko für die anderen zu minimieren. Aber Kinder / Jugendliche tagelang zu isolieren, wenn sie krank sind, finde ich echt problematisch, noch dazu in einer kleinen Wohnung, wo sie dann ihr Mini-Zimmer nicht verlassen dürfen.
Muss natürlich jeder selbst wissen und bei jedem sind ja auch die Umstände (Vorerkrankung, Impfung, Wohnsituation, Alter der Kinder) anders. Aber eine Freundin hat z.B. ihr knapp sechsjähriges Kind isoliert, es durfte nicht mehr mit essen, durfte gar nicht mehr aus dem Zimmer, war wirklich abgesondert. Eine Woche krank, keine Streicheleinheit von der Mama, vorlesen nur mit FFP2 Maske und offenem Fenster... Und jetzt, ca. sechs Wochen später, hat sich der Rest der Familie irgendwo angesteckt. Ich frage mich: War es das wirklich wert, dem kleinen Kind so etwas zuzumuten?
Mein Mann hat sich übrigens bis heute nicht infiziert. Manche bleiben verschont und man fragt sich, wieso.
ich bin echt schockiert.
Mich vor meinem Mann (erwachsen!) zu isolieren war schon schwierig, weil ich ihm klar machen sollte, dass ich seine Gesundheit ernst nehme und ihm die Entscheidung deswegen abnehme.
Aber SELBST, wenn ein Kind die Entscheidung der Selbstisolation treffen sollte (vermutlich nicht, außer in einer Familie mit einem sehr schwer erkrankten Familienmitglied).. Mein Kind lasse ich doch nicht alleine! Ich bin Mutter und das Wohl meines Kindes ist mir doch wichtiger als mein eigenes...
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Und doch hat es dich jetzt getroffen.
ja, ist halt so.
Trotzdem fahre ich seit mindestens einem Jahr 2 Tage die Woche 2 mal am Tag fast eine Stunde ÖPNV, seit 3 Monaten 4-5 Tagen die Woche.
Auf die 12 Monaten umgelegt habe ich also eine echt gute Quote. -
Warum lasst ihr es nicht einfach laufen, Chili?
Weil jeder Verlauf anders ist und ich nicht dafür verantwortlich sein möchte, dass ein Mitglied meiner Familie sich infiziert.
So haben wir das gemacht. 2 Zimmern Wohnung, einer im Wohnzimmer, der andere im Schlafzimmer. Alle anderen Räume beide mit Maske.
Hat geklappt, ich bin negativ geblieben.
Ich habe mich allerdings durchgehend gefragt, ob es die richtige Entscheidung ist. So kann es mich jetzt immernoch treffen, eine Infektion würde viele geplante schöne Sachen zerstören. Als mein Partner krank war hätte es zeitlich gut gepasst.

Andererseits hat es ihn ziemlich mitgenommen und er ist auch nach 4 Wochen noch nicht wieder völlig fit...
genau deswegen.
Wir haben auch mehrere Kollegen, die noch Wochen nach der Infektion leichte Probleme haben. Deswegen geht keiner zum Arzt und es taucht auch in keiner Statistik auf. Aber grundsätzlich denke ich schon, dass es sinnvoll ist, jede Infektion zu vermeiden. Wir wissen einfach noch viel zu wenig über die Folgen.
Ich bin ganz ehrlich: Die Infektion erwischt mich zum doofsten Zeitpunkt des Jahres, da werde ich mich nicht den ganzen Sommer mit dem ÖPNV ins überhitzte Büro schleppen, wenn ich nur das Gefühl habe, dass Schonen noch angesagt ist und ich also Home Office bräuchte.
Und wenn ich dafür Lungentests beim Arzt machen muss. Toitoitoi, ich hoffe, ich brauche das alles nicht (auch wenn ich keine Lust auf mein Büro mit Sonnenseite habe.Da kann man sich aber auf den Kopf stellen, irgendwann kommt die Infektion sowieso, es sei denn man lebt in einer Höhle. Allein.
Solange Partner oder Freunde im Spiel sind, die wiederum Kontakte haben, trifft es jeden irgendwann, egal wie viel Maske sonst getragen wird.Das wurde zwei Jahre lang gesagt und obwohl ich nicht in einer Höhle lebe, war ich nicht betroffen. Klar, die Absolutheit deines Satzes gewinnt in der Dauer, aber so allgemeingültig finde ich es nicht.
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ich weiß, ich stelle mich an, aber der Abstand nervt fast genauso sehr wie die Kopfschmerzen, und sie sind zeitweise höllisch. Am meisten zwischen Mitternacht und 3 Uhr die letzten Tage.. Ich habe noch gute 20 Minuten, obwohl ich schon merke, wie meine Temperatur wieder steigt... Verrückt.
Dann hoffe ich wohl, dass mein Mann bald positiv ist (das wäre großer Zufall, dass er jetzt eine Grippe hat) -
Ich weiß auch nicht, wie man das innerhalb der Familie macht, wenn jemand Corona HAT. Trägt man dann zu Hause Maske? Isoliert sich im Zimmer?

Wir haben Glück und nicht nur Platz sondern gerade gutes Wetter, ich bin also mit Maske im Haus und Abstand. Allerdings hat mein Mann die ersten 12 Stunden (ich bin auf einer Dienstreise erkrankt, das heißt, er kann sich höchstens - bei einer mehr als 4 Tagen dauernden Inkubationszeit - vor Start der Dienstreise angesteckt habe, oder eben direkt bei meiner Rückkehr, wo ich schon 36 Stunden die ersten Symptome hatte und seit 20 Stunden keine großen Zweifel mehr hatte) das Ganze nicht ernst genommen, selbst keine Maske getragen und sich im selben Raum aufgehalten. Dann habe ich gestreikt und ich habe mich unterm Dach isoliert, jetzt ist er aber auch krank (Test noch negativ).
Und das ist tatsächlich unsere aktuelle Frage: können wir alle Schutzmaßnahmen fallen lassen, sobald er positiv ist? oder befeuern wir uns gegenseitig und es dauert lange? (ich MUSS in 2 Tagen mich freitesten können - ich weiß, weder realistisch noch sinnvoll) -
Momentan haben wirklich viele im Umfeld Corona. Liegt wohl doch an den fehlenden Masken.
WAS macht man dagegen?!
Ich war weiterhin so vorsichtig und weiterhin ohne bewusste Kontakte zu ungetesteten Menschen, und schwups, ich bin positiv. Wahrscheinlich im ÖPNV, da ist ja kaum was zu machen...
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Dann hilft nur noch die Ordnungen zu lesen, wenn es um "Details" von "welche Seminare, Art der Notenbildung und wieviele Unterrichtsbesuche" geht. Die sind eh die Grundlage für Alles.
Aber: Wenn du erst mal im Praxissemester bist, lernst du die ganzen Akteure schon mal kennen, bist an einer Schule, wo es in der Regel auch eine*n Ref*in gibt, der/die viel erzählen kann (bzw. du bekommst viel mit im Halbjahr), du kannst mitgehen und viel sehen, aber (auch wenn das Praxissemester niiiiiiie im Leben ein vorangeschaltetes erstes Ref-Semester ist, hust hust), das meiste lernst du da selbst: die PRABAs sind ja auch Fachleiter*innen fürs Ref, sie leiten dich eben zum Ziel...
Lass es auf dich zukommen, es ändert sich eh oft genug, dass es sich JETZT lohnen würde zu wissen, ob du Tests schreibst
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Wenn du an deiner Schulform in NDS direkt nach den Ferien / zu Beginn des Refs eine Klasse übernimmst (war bei mir so): dann ruf einfach unverbindlich an. Die Person am Sekretariat weiß eh am besten Bescheid über den Laden und wird dich entweder weiterleiten oder dir sagen, wann du kommen kannst.
Ich war die einzige Ref'in meiner Schule (im Jahrgang), ich kam vorbei, bekam die Schulbücher ausgeliehen und die Klassen gesagt, die ich voraussichtlich (!) bekomme. Kolleg*innen habe ich keine getroffen, nur den Stundenplaner und die stellvertretende SL, die zufällig eins meiner Fächer hatte aber nicht mehr unterrichtet hat. -
Deine Uni ( -> Zentrum für Lehrerbildung) bietet in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen zu "Wie geht's weiter im Master?" "Das Praxissemester" oder "Der Vorbereitungsdienst"... Da lohnt es sich, auch im Bachelor sich 2 Stunden dabei zu sein (heutzutage in Zoom kein Ding), da lernt man viel, so dass man vielleicht Sachen vorbereiten kann, falls nötig...
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oh ich gebe zu: ich bezog mich nicht auf deine Erfahrungen, die ich nicht mehr alle im Kopf hatte..
Ich wünsche dir bessere Erfahrungen auf deinem späteren Weg! -
.... und nebenbei gesagt: wer und wie erklärt man das den KINDERN? (ich weiß... sie sollen sich nicht anstellen)
Sie finden es auch nicht so super, sich darauf einzustellen (sie wissen um die Gepflogenheiten der Schule) und dann ist alles anders.
Ich bin sicher nicht die perfekte, beliebteste Lehrerin, trotzdem fanden das einige Klassen durchaus echt doof, wenn man mich wie eine alte Socke ausgetauscht hat. Nachdem die Klasse 3 (Haupt)Fachlehrer*innen in 3,5 Jahren gehabt hatte, wechselte ich zum Halbjahr in die Klasse und die Klasse macht es mir durchaus schwer, die "Neue" zu sein. Nach einem Jahr wurde ich - wieder zum Halbjahr - rausgenommen, damit ich eine Paralellgruppe unterrichte. Genauso wie hier: statt der anderen Klasse eine Referendarin zu geben, sollte ich dahin, "meine" Klasse bekam wieder einen Wechsel. 5 Lehrer*innen in 5 Jahren im selben Hauptfach. Beziehungsarbeit geht anders.
Aber ja, wir sollen unterrichten, doch nicht Beziehungen aufbauen. -
Ich gebe zu: ich bin schockiert.
Ich betreue zur Zeit (Abordnungsstelle) Lehramtsstudierende, die Praktika im Ausland machen und hatte in den letzten Monaten ein paar heftige Situationen sehr schlechter Betreuung. Da mussten wir der ausländischen Schule noch mal erklären, dass Praktikant*innen keine Putzkräfte sind, Anspruch auf die selbe Pause haben wie die anderen Lehrkräfte und auch eine Art Arbeitsplatz brauchen.
und ganz ernsthaft: auch wenn ich kein Superfan von "absoluter Augenhöhe" bin (die Erstsemesterpraktikant*innen sollten sich bitte nicht aufgefordert fühlen, meine Unterrichtsstunde am Ende zu kritisieren, und zu erzählen, was sie alles besser können...), Praktikant*innen sind "trotzdem" keine "Untermenschen". Ich verstehe nicht, dass es Schulen geben kann, die die Praktikant*innen nicht in das Lehrerzimmer lassen. Wie und was sollen Praktikant*innen lernen, die nur den Unterricht sehen. Und dann beschweren wir uns, dass einige Lehramtsstudierende / andere Menschen ein verzerrtes Bild des Berufs haben. Ich versuche, Praktikant*innen zum nach dem Unterricht Bleiben zu motivieren. Zusammen eine Klassenarbeit korrigieren, Test duchschauen, Stunde vorbereiten oder langweilige Sachen wie kopieren... Das alles sollen sie sehen. und nicht nur auf dem Hof hocken... -
Entlassfeier und Abiball sind eben (wie von Bolzbold geschrieben) unterschiedlich: Klar hst du auf der kostenlosen Entlassfeier zu erscheinen, wenn die SL dazu einlädt (genauso wie auf Konferenzen und anderen Schulveranstaltungen, nur dass oft KuK die Menge an Menschen als Grund nutzen, nicht aufzutauchen).
Abiball ist deine Entscheidung. -
weißt du schon, in welchen Lerngruppen du Examen machst? (also: 8. Klasse Fach A, Q1 Fach B?)
Du hast die ganzen Sommerferien, um 6-8 Wochen Unterricht grob zu planen, einen UB pro Fach würde ich in der Examensgruppe machen, wenn du es darfst? (ich weiß nicht mehr, ob es bei Wiederholung möglich ist...) und du übst bei den Lerngruppen direkt immer wieder eine ähnliche Struktur. Nicht (nur), weil es DIR Sicherheit gibt, sondern und hauptsächlich, weil es die Stunden strukturiert, den SuS Halt und Wiedererkennungswert gibt und sie also wissen, woran sie mit dir sind.
Du gehst auf den Hinweis nicht, dass du eventuell gar keinen FL mitnehmen MUSST. Falls es an deinem Seminar anders kolportiert wird und du dich nicht trauen würdest, ohne FL zu gehen: du sagst deine Fächer nicht, aber es kann auch je nach Fach wichtig sein. Beispiel: einen Fremdsprachenlehrer zu bekommen, der nicht auf Kommunikation steht, wird schwierig. In Sport oder SoWi (als Beispiel, in vielen Fächern grundsätzlich= gibt es zum Teil fachdidaktische "Trennlinien", die muss man nicht am Examenstag durch eine allgemein schwache Leistung befeuern.
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