« La femme serait vraiment l’égale de l’homme le jour où, à un poste important, on désignerait une femme incompétente. » von Françoise Giroud
Danke. Ich hätte gedacht, es sei von Simone Weil.
« La femme serait vraiment l’égale de l’homme le jour où, à un poste important, on désignerait une femme incompétente. » von Françoise Giroud
Danke. Ich hätte gedacht, es sei von Simone Weil.
dann habt ihr wohl keine "Konkurrenzschule" mit vorgezogenem Bewerbungstermin, oder?
Februar wäre natürlich super ( = besser). Aber alle weiterführenden Schulen sind bei uns im November/Dezember. Kenne ich auch tatsächlich von mehreren Städten.
Anmeldung in Februar, in Januar bei den Schulen mit vorgezogenem Verfahren (bischöfliche Schulen oder Gesamtschulen).
Ob es am Bundesland liegt (wahrscheinlich: ob die Anmeldetermine am Bundesland liegen)? Ich war tatsächlich beim Tag der offenen Tür eine NDS-Schule, wo ich vielleicht hinwollte, und es müsste tatsächlich grob im Frühling sein, ich war noch ganz lange nicht mit dem Ref fertig.
Ach, Frauen, denkt nur daran:
- die Frauenquote !!!1!111
- Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation !!1!!!
(oder wie mir ein weißer, fast 40jähriger Mann als Dozent an der Uni sagte: "ist halt jetzt scheiße... ich werde nie im Leben eine Stelle bekommen, weil es jetzt genug Frauen gibt, die sich bewerben. Ich finde es gut, aber für mich ist es beschissen".
Das ist doch wirklich nichts neues, dass man einen guten Teil seiner Arbeitszeit in eigener Verantwortung gestaltet und ich hatte hier ja bereits beschrieben, wie das konkret aussehen kann. In der Woche des Tages der offenen Tür habe ich mit Sicherheit keine Korrekturen auf meinem Schreibtisch liegen....oder sie bleiben halt liegen. Auch kümmere ich mich dort nicht noch zeitgleich um Entwicklungsprozesse o.ä.
Du Glücklicher.
In der Woche des Tages der offenen Tür habe ich IMMER Korrekturen auf dem Schreibtisch (vielleicht liegen sie ein bisschen). Zwischen Mitte November und Weihnachten schreibt immer irgendjemand (bei 6 Korrekturgruppen (ja, ich weiß, tolles Wort aus NRW) ganz normal), und / oder: Lehrerkonferenz (in November), Fachkonferenzen, die nicht schon Ende Oktober gemacht werden konnten (hängt ja ein bisschen vom FK-Vorsitz ab), Elternsprechtag ist auch da dazwischen..
Ach, schon alleine diese Worte zu schreiben.. kein Wunder, dass ich weiterhin Panikgedanken vorm November-Monat habe.
ja, die Tafelbilder finde ich von den Erzählungen an französischen Schulen total krass... und hoffe, nie an einer solchen Schule zu arbeiten (NICHT, weil meine Tafelbilder doof wären, aber einfach, weil ich das "Konzept" dahinter, dass sich die Kids gar nicht mehr bemühen müssen, abzuschreiben oder bei Krankheit von jemandem zu bekommen, total schlimm finde)
Ich kenne kein digitales Klassenbuch in Deutschland, kenne aber die Funktionsweise von französischen Kolleg*innen und da verstößt selbstverständlich nichts gegen den Datenschutz. Die Eltern loggen sich schließlich mit IHRER Kennung und können nur das sehen, was für sie relevant ist:
- Stundenplan und Stundenausfälle
- Hausaufgaben
- Tafelbilder (ja, man kann sich bei beiden ruhig die Frage stellen, ob das für die Eltern (und die SuS) relevant und notwendig ist)
- Anwesenheit und Verspätungen des Kindes
- ggf. Tadeln (wie gesagt: in Frankreich).
Dass Leonie heute zu spät war, sieht Luca-Fynns Mama natürlich nicht. Aber Luca-Fynn kann nicht sagen, dass Sport ausgefallen ist und er früher nach Hause durfte, oder dass in Mathe die Klassenarbeit nicht zurückgegeben wurde.
Und leider muss Frau Meyer die Deutschlehrerin auch immer eintragen, so dass alle Kids sich ein schönes Leben machen und ggf. zu Hause abschreiben.
Aber du bist doch bei Instagram:
verdammt, erkannt!
Auf der Arbeit im Krankenhaus bin ich wenn ich eine gewisse „Beziehung“ zu Patienten aufgebaut habe auch oft am rum albern und Späße machen.. was das angeht mache mich mir nicht so viele Sorgen nur möchte ich auch als Lehrerin tätig sein und und den Kleinen Wissen vermitteln und -nicht nur- spiele spielen und basteln (übertrieben gesagt)..
Genau: es ist eine Rolle. Da ich nicht an der Grundschule bin, darf ich nicht albern sein (haha)
(doch, bin ich hier und da), aber: so wie ich im Klassen- oder gar Lehrerzimmer bin, bin ich nicht zuhause.
Mein Mann findet das unglaublich lustig. Er weiß (oder hat zumindest eine Idee), was ich im Unterricht machen kann, und sieht, wie ich ich am Wochenende davor drücken kann, Menschen anzusprechen. Ich bin sowas von introvertiert, hasse Small Talk (und kann es nicht) und eigentlich stehe ich wenig darauf, im Mittelpunkt zu stehen, aber im Klassenraum bin ich Lehrkraft. Da habe ich nunmal die Aufgabe, vorne (oder an der Seite) zu stehen, Sachen zu erklären (und hoffentlich schauen alle auf mich oder mein Tafelbild), usw..
Und WENN ich ein Insta-Account hätte, würde ich auch von meinen Einstiegsliedern und -Tänzchen posten, die ich als Gymlehrerin im ersten Lernjahr habe. 3 Minuten im Unterricht zwei Mal in der Woche für ca. 6 Monate.
und von irgendeiner Simulation globale, einem GruppenPuzzle oder großer Debatte im Politikunterricht.
Denn: Dass wir eine Grammatikübung machen, langweilige Sachtexte lesen oder einfach nur Texte laut vorlesen: das weiß jede*r und ist langweilig.
Viel Spass beim Entdecken der richtigen Schulwelt!
In der Behörde wäre es kein Problem aber da brauche ich es nicht unbedingt
Ich hab ihn gerade gemacht, vielleicht sucht noch jemand Distraktion:
falscher Thread?
@fossi: könntest du bitte deine sarkastischen Angriffe sein lassen?
Ich kann nichts dafür, dass ich verbeamtet bin und ich glaube, hier oft genug im Forum klar gemacht zu haben, dass ich 1) das nicht befürworte (Verbeamtung), 2) das los sein möchte, 3) ein anderes System bevorzuge.
Das Bild der Kinderkleidung bei Aldi mag ich: genauso wünsche ich es mir meinetwegen. Ich habe nämlich genug Vertrauen, dass die Fluktuation keine*n wirklich benachteiligt und den Schulen wäre mehr Freiraum gegeben, was auch positiv wäre. Statt ständig genau überprüfen zu müssen, wann Frau Müller eventuell vielleicht zurückkommt und Verträge bis zum 16. Januar zu geben, die man ggf. am 14. Januar um ein weiteres (Halb)Jahr verlängert.
Also: wir sind weitgehend der selben Meinung, ich habe La_Prof.21 geantwortet, die eben das System nicht durchblickt hat.
ich bin zur Zeit VZ und verbeamtet.
Auf TZ habe ich keinen Anspruch und es wäre sicher schwierig es zu bekommen. TZ würde ich aber nur beantragen, wenn ich daneben eine Beschäftigung haben / haben darf (egal ob bezahlt oder nicht), bei der ich eine gute Abgrenzung zum Schuljob habe.
damit meine ich: Wenn ich mich aus dem Dienst entlassen lasse, dann: was mache ich und mit welchem Gehalt? Die (realistischen!) Alternativen, die ich sehe, sind zumindest kurz- und mittelfristig keine entfristete Verträge mit E14 sondern erstmals ein Kampf um die Arbeitsbedingungen. Und da ist der Abstand umso deutlicher. (Ich sage nicht, dass ich es für unrealistisch halte, dass ich nach ein paar Jahren auf einer E13-Stelle unbefristet wäre (obwohl...), aber es warten keine Stellen auf mich...
TE: Threadersteller*in ( = Du
)
Ich würde aber auch am Gym nicht mit E13 unterrichten wollen. Da wäre die Entscheidung wohl eher Gym A13 oder dem Schuldienst den Rücken kehren. Das Äquivalent zu E13 kann man auch stressfreier verdienen.
das für mich entscheidende Wort habe ich fett markiert und ja, es stimmt. Für mich - als ich fest überzeugt war, nicht verbeamtet zu werden - war klar, dass ich den Job für E13 nicht in Vollzeit mache (wenn schon weniger Geld, dann nicht den Stress).
Heute bin ich älter und muss aus der anderen Perspektive schauen: wie komme ich raus, ohne auf E11 (erstmals) befristete, halbe Stelle zu fallen.
Da viele Frauen diesen Beruf ausüben, die aufgrund der Familie häufig in Teilzeit arbeiten, sollte allein schon deswegen aufgestockt werden.
Oder man könnte diesen Frauen die Teilzeit verbieten (also die nach dem 3. Lebensjahr zb), die die Bedarfsplanung so schwer machen. Es hat alles mehrere Perspektiven und nicht nur diejenige, die für eine*n Vorteile hat.
Wenn du mal Teilzeit arbeiten solltest, wirst du froh sein, dass deine Vollzeitplanstelle dir erhalten bleibt und du nicht in deiner Teilzeit gefangen bleibst, weil eine neue Kollegin deine Stunden fest bekommen hat.
state_of_Trance Es hat nichts mit Idealismus zu tun. Natürlich ist es ungerecht, aber die Entscheidung fällt nicht zwischen "Verbeamtung" und "Angestellt" sondern zwischen "Gym" und "GMS". Und DANN kann man eine Entscheidung treffen.
Vielleicht (ganz sicher!) hast du einen anderen Hintergrund und andere Qualifikationen, aber aus der Perspektive der TE (von der ich nicht soo weit weg bin) ist TV-L 13 ein gutes Gehalt für die Fächer, erst recht, wenn es Vollzeit ist (und ich deute den Beitrag so, dass die Verbeamtung nicht ausgeschlossen ist, sondern nur nicht sicher in der Zukunft steht).
BW hat wenigstens Altersgeld, du könntest also, wenn du keine Lust mehr auf die Verbeamtung hast, dich ohne zu große Schäden entlassen lassen...
Aber trotzdem würde ICH, wenn ich schon weiß, was mich besonders interessiert, keine Lust auf komplett was Anderes haben, "nur" für das Geld. Ja, es IST mehr Geld, gar keine Frage, aber der Job an sich ist schon anstrengend, dann in einer Schulform, mit der ich mich nicht anfreunden könnte, an der ich mit dem Konzept nicht einher gehe? Nein.
(wenn du natürlich an einer GMS _auch_ Interesse hast und dort arbeiten könntest, aber das Gym wäre dir lieber, ist es was Anderes. Jede Schule ist unterschiedlich und jeder Mensch sowieso. Mein Arbeitsort und -alltag prägt meine Lebenszufriedenheit so sehr, dass das Geld mir wirklich egal wäre). Wir reden ja schließlich nicht von Mindestlohn ...
CatelynStark : war das ein Gym oder ein BK?
(würde mich durchaus interessieren, ob es mehrere solche Versuchsprojekte gibt, und auch ob Gymnasien sich an sowas "Innovatives" herantrauen)
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