Beiträge von chilipaprika

    Du schreibst "noch", weil du weißt, dass es sich ändert, oder weil du weißt, dass es aktuell geht?

    Angeblich soll es Schulen geben, die beim Ministerium Einfluss nehmen, damit Referendar*innen zu einem bestimmten ZfsL kommen, aber das ist glaube ich eher ein Mythos unter Studis, die nicht merken, dass es an etwas anderem lag, dass sie an dem ZfsL sind und dass die Schule "nur" beim ZfsL anfordert.

    Ich möchte noch mal klarstellen, dass ich es ausdrücklich für den normalen Unterricht auch meinte. Also auch für den Fachlehrer / Fachlehrerin. Nicht nur Fachleiter*in. Also auch für die 8 Wochen bis zum Examen.
    Denn: angenommen, du hattest nicht den furchtbarsten, schlechtesten Tag deines Lehrerlebens, dann musst du nicht nur an den Examensstunden arbeiten, sondern auch (und insbesondere) vorher. Dann machst du auch Fortschritte.

    das habe ich doch gesagt: "dein eigener Entwurf". Ist ja nicht fürs Seminar.
    Für die Besprechung mit dem Mentor würde ICH (falls ich Reffi in der Verlängerung wäre - und das habe ich als Reffi ganz normal gehabt) trotzdem das Papier auf dem Tisch haben, wenn ich bespreche, was ich machen werde / gemacht habe. Es zeigt auch dem/der Mentor*in, dass man nicht "als Tourist, mit den Händen in den Taschen" in die Klasse geht, sondern sich Gedanken gemacht hat.

    Aus Sicht der Reffi:
    - Wenn etwas schief läuft, dann weiß ich zumindest, dass ich gucken muss: wo bin ich abgewischen? war der geschriebene Impuls eh gut / kacke?
    - Ich kann mir nicht vorwerfen lassen, dass ich nicht geplant hätte

    - Wenn ich eh plane, ist es Quatsch so zu tun, als ob man es nicht aufschreiben könnte. Der Aufwand, die Tabelle einmal aufzusetzen, hat man eh für die UBs..

    Aus Sicht der Mentorin:
    - Wenn es in den Stunden regelmäßig schief läuft / aus dem Ruder läuft, dann möchte ich schwarz auf weiß die Vorbereitung sehen, sonst kann ich nicht helfen und sowas wie "habe ich aber vorbereitet" reicht mir nicht.

    Ich hatte für alle Stunden (unter Aufsicht, für viele meiner "eigenen Stunden" aber auch) mein Stichpunkt-Raster. (unsere Tabelle war wirklich nur mit Schritten in Stichpunkten und jeweiliger Verknüpfung zum Teillernziel)
    Ergänzt habe ich aber für mich (und ggf. zum Zeigen) zwei Sachen in je unterschiedlicher Farbe:
    - alle Sprachimpulse in grün (also alles nur in Operatoren)

    - in rot alle Handlungen wie "AB1 verteilen", "nach hinten gehen". Natürlich nach und nach fallen die Sachen weg, die einem instinktiv fallen. Aber ich hatte Schwierigkeiten, rumzulaufen und die Kontrolle abzugeben, also musste ich es mir aufschreiben. Genauso hatte ich bis kurz vorm Exam ein paar Post-it mit "SIEZEN" auf dem Pult, um mich daran zu erinnern, die SuS in der Oberstufe zu siezen (war Pflicht in den Besuchen).

    Tafelbild natürlich auch auf der Stundenskizze. Immer. Wir sind nicht beim Improkurs.

    Also:
    Möglichst viel aufschreiben, auch wenn es nicht gefordert wird, finde ich gut.
    Bei Gym/Ge würde ich sagen (fordere ich von meinen Reffis):
    Möglichst alle Impulse ( = alle mit Aufgabenstellung) mit Operatoren. Gewöhn dich dran, möglichst "in Operatoren" zu sprechen, dann wird deine Gesprächsführung auf der Ebene der Aufträge klarer (und man haut weniger schnell 2-3 Operatoren am Stück als bei "Alltagssprache", aber auch da darauf achten)

    (ich habe größtes Mitleid mit dem Kollegen, aber ich mag die Situationskomik, wenn Menschen mit Vorurteilen handeln und dann schön verlieren (wie meine Ref-Schulleiterin, die bis heute traurig ist, dass ich nicht schwanger wurde - ich habe sie noch zum Jahresabschluss beim Fest im (ehemaligen) Dorf getroffen und sie hat so lustig ungeschickt nachgefragt "und so, die Familie, haben Sie Kinder?")

    Als ob Männer nie Elternzeit nehmen würden, nie krank werden, nie zickig sind (wäre eher MEIN Argument, einen Mann in eine Frauenfachschaft einzuschleusen :D ) usw...

    das stimmt.
    Aktuelles Thema tatsächlich. Ich Kinderlose habe gestern erfahren, dass meine Mama-Kollegin nicht nur ihren Urlaub nach der Kita richtet (das weiß ich mittlerweile lange), nein, da das eine Kind die Kita nach anderthalb Jahre die Kita wechselt, muss die Eingewöhnung wieder komplett neu gemacht werden. Also wieder eine Urlaubswoche mehr. Und Einschulkind hat natürlich keine Kita...
    Ich werde dieses besch... Betreuungssystem nie verstehen.
    Chili, die sich die ersten Studienjahre durch Saison-Arbeit im Kinderhort verdient hat. Während die "richtigen" Erzieher*innen Urlaub hatten, kamen (ausgebildete!) Ersatzkräfte (also halbe halbe Besetzung). Weil: der Sinn einer Kinderbetreuung ist, dass sie betreut. Nicht dass sie selbst 4-6 Wochen im Jahr zu machen.

    Vielleicht hat der Sachbearbeiter Kinder und auch in den Schulferien Urlaub. Schlauerweise nimmt er in den ersten Wochen Urlaub, weil nicht jede*r Bewerber*in so schnell wie du ist und es eh nichts bringt, das zu früh fertig zu haben, die Schulen sind eh zu und es dauert, bis du anfängst.

    (okay, positive Sichtweise.
    Zweite positive/negative Sichtweise: sie sind genauso überlastet wie an den Schulen.

    Womöglich sind es aber auch unmotivierte Menschen. Ich tippe trotzdem auf 1 oder 2.

    (Nicht aus Hessen, nicht am BG)

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein offizieller Sprachnachweis der einzige Weg sei, weil dies 1) sehr kostspielig wäre, 2) zeitlich kaum zu realisieren ist.
    Im Prinzip muss der Schüler das Niveau haben, das die Anderen am Ende des Schuljahres hatten. Nicht mehr, nicht weniger.
    Stelle eine "Nachprüfung" für einen virtuellen EF-Schüler und gut. Und da das Fach sicher schriftlich und mündlich ist, dann eine kleine Kommunikationsprüfung dazu, damit du dein Urteil auf die 4 sprachlichen Kompetenzen füssen kannst.

    (Ihr schafft doch nicht A2 in einem BG-Jahr, oder? Das heißt, es gäbe nicht mal ein passendes Zertifikat für die Mischstufe?)

    Du bist in NDS, oder?

    Meiner Auffassung nach (sowohl die Entscheidung über die Klassenkonferenz hinweg als auch schriftlich/mündlich) sehr fragwürdig. Bei Ersterem gibt es sicher einen Passus im Schulgesetz / in einer Verordnung, dass im Zweifel der SL entscheidet, bei Zweiterem kann ich es mir nicht vorstellen.

    Euer Landes- (und überhaupt)profi Seph wird das Rätsel lösen ;)

    Wenn du die betroffene Lehrkraft bist (oder selbst Teil der Konferenz bist/warst), denk ggf. ans Remonstrieren.

    Weißt du jetzt, in welchen Klassen du Examen machst und vorher stehst?

    Dann plan da den Unterricht: Lies dich inhaltlich ein, fang an zu reduzieren und ggf. Materialien zu suchen.

    Und ja, bevor du in den Klassenraum gehst, muss ALLES auf Papier stehen. In deinem Entwurf würdest du auch aufschreiben, was Alternativen gewesen wären, du musst alles durchdenken, was die SuS sagen können / werden.

    Damit bist du schon ein Stück weiter, denn für den Unterricht coachen kann man dich nur/erst, wenn du selbst was geplant hast und den Stoff beherrschst. Das ist ja unverhandelbare Basis.

    Also ich zocke definitiv nicht durch und wenn mein herzallerliebster Stundenplaner ( <3 ) es schafft, mir einmal in der Woche KEINE "Erste Stunde" zu geben (also "nur" 4 mal zur ersten Stunde), genießt das mein Körper sooo sehr. Ich könnte fast alles andere ertragen.
    Und ich bin wirklich nicht jemand, der spät ins Bett geht. Aber um 6 aufstehen ist einfach die Qual, zwischen 7 und 8 fühlt sich natürlich und gut an. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich knapp 20 bin und mein Körper noch in der Adoleszenz ist.

    2) Nein, du hast einen Zwei-Fach-Bachelor, zum Beispiel.

    1) Es ist törrischt zu glauben, dass es anders wäre. Lehrer*in darf sich jede*r nennen, Berater*in / Coach*in auch, bei den technischen Berufen kenne ich mich nicht aus, aber es wird einen Grund haben, dass man oft "(IHK)" dahinter liest.
    Bei Psychologen ist es wie oben auch geschrieben relevant, ob man "richtig" Psychologie studiert hat, oder einfach so gemischt und nur Bachelor.

    Ähm nein, ein offizieller Schnelltest von der Teststelle reicht dafür auch aus. PCR ist nicht mehr notwendig. Muss aber eben von einem Labor/Teststelle sein.

    Gute Besserung @llindarose

    ich reihe mich doppelt ein: mit einer Verständnisnachfrage gekoppelt mit einer Frage:
    - Meinst du jetzt den "Positivtest" oder den "Negativtest", Susannea ?

    Wir haben nie einen Negativ-Test machen lassen, weder PCR, noch Teststelle. Ich war ja länger als die offizielle Quarantänenzeit selbsttestpositiv, mein Mann ein Tag weniger. Gelten wir damit nicht als genesen? Wir hatten ja einen Positiv-PCR-Test, ist ja klar, dass wir nicht einen Monat später noch positiv sind?!

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