Wie handhabt ihr das? Seht ihr euch selbst als vollwertige „Sozialwissenschaftlerin“ / „Mathematiketin“ etc.?
Interessant...
Ich bezeichne mich definitiv als vollwertige Was auch immer, muss aber zugeben, dass ich mich just vor ein paar Tagen als "Schmalspursozialwissenschaftlerin" bezeichnet habe, weil ich über keine vollständige, breite Methodenkenntnisse verfüge. und es nagt an mir. Durchaus.
(obwohl ich sie an sich gar nicht BRAUCHE, zumindest nicht für das, was ich gerade mache, nicht für die Schule und auch nicht für eine Menge andere Sachen, die mir einfallen).
Aber ansonsten: die Bezeichnung "ich bin nur Lehrämtlerin" lasse ich höchstens in meinem Kopf zu. WENN jemand mich fragt, was ich beruflich mache, dann sage ich, was ich MACHE (und es ist zur Zeit nicht Schule). Wenn ich gefragt werde, was ich studiere, dann hängt es vom Kontext ab, ob die Fächer oder die Abschlussform im Vordergrund steht (in der Regel sagt man doch nicht "Eyh, Sarah hier, 35, ich habe Bio und Kunst auf Gym/Ges-Lehramt studiert", sondern steht in einer Runde, redet über Biosachen und jemand fragt vielleicht neugierig nach "oh du hast da Hintergrundswissen?" "ja, ich habe Bio studiert".