Beiträge von chilipaprika

    Es sind ja aufgeforderte Bewerbungen die direkt an die Schulen zu senden sind. Ich denke ich muss einfach etwas Geduld haben. Ich habe mir einer Schulleitung telefoniert und die hatte sich positiv angehört da ich v.a. Schwimmunterricht gegen könnte..

    Wenn du Sport hast, kannst du doch selbstverständlich Schwimmunterricht erteilen. Klar, nach ein paar Jahren kannst du dich bei der Überprüfung dumm stellen (und selbst da befürchte ich, dass man schlechte Karten hat), aber für mich klingt eine solche Aussage wie von einem Deutschlehrer "ich habe gute Chancen, weil ich ein Praktikum als Lektor gemacht habe und Literaturunterricht geben kann"

    Eingruppierung ist laut Amt TVH10 und Stufe 3. Ich habe steuerklasse 3 und 1 Kind da ist man dann ca bei dem Betrag. Z. T. wurde die eingruppierung jetzt geändert bzw angepasst und mit 1. Examen ist es wohl min. Stufe 11


    ich komme wieder zu meiner Frage und kombiniere sie:
    1) Bist du dir SICHER, dass du den "Quereinstieg" an der Grundschule machen DARFST?

    2) Gäbe es in Hessen ein Umschulungsprogramm für Gymnasiallehrer*innen, die sich bereit erklären, an die Grundschule (nach dem Ref) zu gehen?

    Es wäre ein bisschen zu schön, um wach zu sein, wenn du einen Quereinstieg für Menschen ohne 1. Staatsexamen machst (du schriebst, dass ein Bachelor ausreicht, schlimm genug), und dann aber nach der Stufe entlohnt wirst, die das 1. Staatsexamen fordert.
    Im öffentlichen Dienst wird man nicht nach dem Abschluss entlohnt, den man hat, sondern nach dem, der für die Einstellung gefordert war.

    Anderes Bundesland, und auch andere Situation, da ich an die Schulform meines Examens wollte, aber ich durfte nicht in den Seiteneinstieg, weil ich eben ein Staatsexamen hatte.
    Die Maßnahme des Quereinstiegs ist dafür da, Menschen in die Schulen zu bekommen, die sonst nicht in die Schulen kommen, nicht um denjenigen das Referendariat als solches zu ersparen und denen mehr Geld zu gönnen.

    klingt allerdings so, dass man dir missbräuchliches Ausspraren der Ferien vorwerfen wird, weil du in Juni vermutlich nur 2-3 Wochen arbeitest und dann wieder Elternzeit nehmen möchtest. Könnte dein Partner einen passenden Lebensmonat in August nehmen?

    Hat sie dich vor Corona auch genervt? Hat dich vor Corona interessiert ob Schüler z.B. mit 'ner offenen TBC in der Klasse saßen?

    Oder anders gefragt.... wir bekommen jedes Schuljahr eine Liste mit Krankheiten ausgehändigt, mit denen wir nicht in die Schule kommen dürfen. Hast du das vor Corona bei jedem deiner Kollegen testen lassen? Hat dich da die fehlende Transparenz genervt?

    Mich nervt die Anspruchshaltung von jedem das letzte gesundheitliche Detail wissen zu wollen.

    Soweit ich weiß, sind die Krankheiten auf dieser Liste nicht pandemisch und werden ggf. nicht symptomlos weitergegeben, obwohl es eine Impfung dagegen gibt.

    Ich hatte schon einen Schüler, der Scharlach hatte, die Schwester auch zuhause und es am Donnerstag erzählte, nachdem er am Mittwoch gefehlt hat. Ja, ich bin zur Schulleitung gegangen, habe nachgefragt und gebeten, dass sie sich mit der Familie in Verbindung setzen und dass dies im Lehrerzimmer offen kommuniziert wird (denn schließlich offenbart nicht jede*r, dass er/sie "schwanger" ist und bringt ggf. was nach Hause mit).

    Also ja: eine solche Intransparenz hat MICH vorher schon gestört.
    Unsichtbare Gefahren sollten nunmal bekannt sein.
    Aber wie schon erzählt, ich bin ein gebranntes Kind, ich werde von einer ungeimpften Person ohne Mundschutz unterrichtet und weiß, dass diese Person NICHT die offiziell notwendigen PCR-Tests einreicht. Weil es einfach zuviel Aufwand auf beiden Seiten ist und solange sich keine*r kümmert, usw.. Nur: ich verlasse mich auf den doppelten Schutz der Impfung (und weil ich naiv bin, dass die Person sich testet, so wie ich).
    Von dieser Erfahrung ausgehend muss ich also überall vom Schlimmsten ausgehen. Ich lege meinen Impf- und Teststatus in einer Fortbildung offen, weiß aber nichts über die Fortbildnerinnen oder den Arzthelfer in der Praxis, der meinen Blutdruck nimmt (okay, er trägt wenigstens eine Maske. aber der Kontakt ist halt sehr nah.)

    Was ist mit tausenden geimpften Mitarbeitern?

    Wir haben auch eine ungeimpfte Person im Kollegium. Viele Kollegen würden wahrscheinlich eine Impfpflicht begrüßen.

    Die fehlende Transparenz nervt. Datenschutz hin oder her. Ich will wissen, wo ich noch mehr Abstand halte.

    Sowohl bei meinen KuK als auch bei meinem Pfleger. Damit ich auch einschätzen kann, ob ich damit einverstanden bin, dass in einigen Situationen die Maske abgenommen wird.

    Humblebee: selbst wenn es nur einige KuK betrifft: der Gesamtstundenplan hat eine neue Nummer.
    und genau: wie Sissy jetzt sagt, ich glaube sogar, die Größen, die ich hier gelesen hatten, kamen oft von großen Systemen wie BK. Was logisch ist: mehr Menschen, die ausfallen können. Selbst wenn es nur einen Ringtausch von 3 Menschen gibt, ist es halt eine neue Version und die musste ausgedacht und eingepflegt werden, es war keine Magie :(

    ich ergänze, nur zur Klarstellung meiner Gedanken: ich finde es falsch, eine Impfpflicht nur für eine bestimmte Berufsgruppe zu machen. Da es mich immer wieder wundert, DASS es freiwillig Ungeimpfte gibt, wundert es mich halt noch mehr, dass es sogar diese Menschen unter den Pflegenden gibt. Aber ich kann auch die "Ihr könnt mich mal-Haltung" verstehen. Den Job hätte ich keinen Tag vor der Pandemie geschafft...

    wegen unerwarteter oder erwateter Ausfälle?
    Mutterschutz, Elternzeit im Anschluss, Vaterelternzeit, Neueinstellung zum Quartal, lange Krankheit, ... Es lässt sich nicht alles von vornerein einplanen (weil es manchmal personell nicht gehen kann), selbst wenn man weiß, dass jemand ausfallen wird. Da muss man ggf. nachjustieren und die Fassung 9 des Stundenplans haben. Hier waren schon zweistellige Zahlen im Coronaschuljahr (ja, Ausnahmeschuljahr, aber Schwangerschaften und Elternzeiten sind wiederum nicht so selten)

    ich wüsste auch gerne, was Mist ist. Also klar: es IST Mist, dass es jetzt noch mehr Personalnot gibt.
    Ich finde es aber immer wieder Mist, mir vorzustellen, welche Menschen ggf. nicht geimpft sind, obwohl sie Jobs haben, wo ich es sofort angenommen hätte (Pflege, Wissenschaft, Nähe zu Menschen)

    Es ist natürlich bundeslandabhängig aber die 5.Klässler:innen, bei denen ich schon Aufgabenbetreuung gemacht habe, haben um Weihnachten herum noch keine solchen Texte. Ich weiß, dass ich mich schon regelmässig gewundert habe, wie wenig sie grammatikalisch um die Zeit können. Den Text oben können sie ziemlich sicher nicht lesen.

    das stimmt. Punkt für dich.
    Aber irgendwie kommt deine Formulierung, dass "bestimmter Wohnviertel" "völlig klar geht" ein bisschen so an wie "ach, die Leute sollen sich nicht anhaben, ICH würde es auch machen, wenn ich wenig Geld hätte" und wir alle wissen von bisherigen Beiträgen von dir, dass es das letzte ist, was du machen möchtest.
    Und ja, 90% der Menschen wollen nicht dort wohnen, es ist traurig, aber zwischen sich mit etwas arrangieren und freiwillig und gerne ins Hochhaus ziehen gibt es Abstufungen.

    Die wichtige Frage ist aber auch: was bekommst du für einen Abschluss am Ende deines Quereinstiegs? Das ist nämlich wichtig, um zu wissen, inwiefern du "aufstocken" kannst.
    Ich vermute aber: neu studieren. und zwar Musik (mit Instrument und Praxis), nicht Musikwissenschaft.
    Wenn du ein Staatsexamen bekommst, müsstest du beim Nachstudium kein erneutes Referendariat durchlaufen.

    Würdest du trotzdem "empfehlen", der SL anzubieten 25 Stunden zu unterrichten, um den Ausfall der Entlastungsstunden aufzufangen und daneben noch den Zertifikatskurs zu haben? (sprich die 25 Stunden auf 4 Tage zu haben, selbst wenn der ZK nur jede 2. Woche stattfindet?)

    Fru_SozPaed nicht falsch verstehen. Die Idee könnte von mir kommen und ich bin sicher, wir beide sind uns sehr sehr ähnlich, bei einem Live-Forumstreffen will ich mal mit dir quatschen. (und dann noch @karuna und wir machen unsere Fortbildungs- und Lernsüchtigenselbsthilfegruppe), aber trotzdem sollst du auf auf Dich Acht geben.

    Achtung, ein Zertifikatskurs in Vollzeit ist schon sehr viel Stress. Du bist für einen kompletten Tag ausgeplant, kriegst aber glaube ich "nur" 5 Unterrichtsstunden, das bedeutet, die Vorbereitung dieser Stunden fällt weg, aber deine 4 anderen Tage sind voll (UND du musst den ZK auch vor- und nachbereiten). (Gut, wenn dein BK Tags- und Abendsunterricht hat, hast du natürlich mehr theoretische Unterrichtszeiten aber deine eigenen (Zeit- und Kraft)Kapazitäten sind ja auch endlich ;) )

    Zb wenn man in seinen bisherigen Fächern gebraucht ist (was vielleicht der Fall ist, wenn man ‚frisch‘ über OBAS eingestellt wurde. Zumindest als Argument, oder als Argument bei der Auswahl zwischen zwei Bewerber*innen)

    ich gehe davon aus, dass der / die TE nur "abbrechen" wird, wenn sie /er eben gar nicht angefangen hat. In ihrem / seinem Verständnis ist er/sie also nur noch rechtzeitig abgebogen.
    und es ist rechtlich tatsächlich vermutlich so (denn ich kann mir nicht vorstellen, dass nur die Zusendung einer Urkunde vor Beginn des Dienstverhältnisses eine Bedeutung hat. Der Handschlag bzw. das gemeinsame Stehen sind die Vereidigung). Trotzdem finde ICH das Verhalten nicht okay.
    Mag jede*r halten, wie er/sie will. Ich will es aber sehen, wenn sich eine Schule ein Tag vor der Einstellung anders entscheidet (und wir kennen es, oft kommen die Verträge nicht rechtzeitig, man unterschreibt am ersten Tag. Es kommen manchmal die einzustellenden Lehrkräfte nicht (was Besseres gefunden, anders überlegt), und ich kann mir vorstellen, dass es ar... SL gibt, die auch so was abziehen, aber da schreien auch alle.

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