Beiträge von chilipaprika

    Geburts- und Examensdatum werden später noch erfragt.

    das ist aber nicht die Dienstzeit. Mag ja nur Einzelfälle betreffen, aber wenn man schon sauber arbeiten will (was ich jetzt in Frage stelle, schon alleine, weil Studis und Lehrer*innen denselben Fragebogen haben), dann kann man keine "Zahlen/Daten/Fakten" abfragen, aber sie nicht in Relation setzen. Denn ja, es gibt Menschen, die zwischen Examen und Stelle was Anderes machen (wobei natürlich die Fortbildungen auch nicht nur im Schulbereich waren. Ich hatte gerade (Zufall) beim Spazieren einen Podcast über geschlechtergerechte Sprache und Cancel Culture, ich würde es als "Fortbildung" am Samstag Vormittag ansehen. (also ernsthaft)

    Hallo!
    "dem Ende der Schulzeit nähern", heißt, dass du frühestens 2022 Abitur machst, ggf. ein FSJ/Aupair machst (sehr empfehlenswert, um zu schauen, ob die Zielgruppe liegt, für die eigene Entwicklung, nie wieder im Leben wirst du soviel Zeit haben und für deine Sprache auch nicht schlecht. Es gibt übrigens auch Projekte, die beides verbinden, also nicht nur AuPair), dann 5 Jahre Studium und 2 Jahre Ref (ich tue so, als hättest du auch mal ein paar Monate Puffer zum Ref...)... bis dahin wird sich einiges ändern, eine Garantie gibt dir keine*r, ...

    allerdings: Sek1 ist der Mangel zur Zeit. Also nicht unbedingt das Fach Geschichte an sich sondern ziemlich alles in der Sek1. Englisch ist ein Mangelfach also definitiv gesucht, das Fach solltest du auf jeden Fall behalten. So schlimm es klingt, wenn es danach ums fachfremde Unterrichten geht, kann es eh sein, dass du Deutsch unterrichten könntest.

    Deine Chancen sind wahrscheinlich mit Englisch+Bio leicht besser als mit Englisch+Geschichte aber ich vermute, aktuell gibt es sich nicht viel. Alle Sek1-Schulen um mich herum schreiben aus und besetzen nicht (ich bin aber auch nicht in einer großen Studistadt sondern zwischen größeren Städten, allerdings sehr gut pendelbar). Ich kann mir also nicht vorstellen, dass zur Zeit auch nur ein*e Sek1-Kandidat*in unverschuldet arbeitslos bleibt (es heißt nicht, dass man die Traumstelle bekommt!)

    Aufgrund des Wahlverhaltens der Studienanfänger*innen wird es voraussichtlich auch so in der Art bleiben. Vermutlich würdest du auch mit Geschichte+Bio genommen werden, mach aber lieber mindestens ein klassisches Hauptfach. Wenn du Geschichte haben willst, mach. Auch gibt es in den Sek1-Schulen immer mehr bilinguale Angebote, Englisch + Sachfach ist also immer gut :)

    Achtung, Disclaimer: Falls dir dann plötzlich durch den Kopf geht, Sek2 studieren zu wollen: MEINE Prognose: für keine der möglichen Fächerkombis aus deinen vorgeschlagenen Fächern hat eine hohe Chance.


    Edit: Überschneidung, ich tippe zu langsam, bzw. mache zuviel gleichzeitig :D

    wird bei uns vom SL beauftragt (in 10 Jahren habe ich 3 Beauftragungen erlebt) und genau den Einwand von Flupp habe einmal in einem Gespräch mit anderen Frauen erwähnt (auch wenn ich an sich nichts gegen die bestellte Frau hatte, da wurde mir (von einer Frau!) entgegnet, dass es zwar doof sei, dass die männliche SL entscheide, ich (kinderlos) eh nicht mitbestimmen dürfte, weil es mich nicht betrefe. Ich bin immer wieder baf, wie Frauen sich gegenseitig auseinanderdemontieren können.

    So soll es sein.

    Und wie immer: Gesprochen wird über die, die in irgendeiner Art ud Weise negativ auffallen. Über den Rest nicht.

    Das stimmt auf jeden Fall!
    Das "Problem" ist, wenn die Drohungen an diese große Minderheit "Wenn ihr es nicht endlich so und so macht, habt ihr in ein paar Jahren ein Problem" eben nicht funktionieren kann, weil die nächste Institution sich angepasst hat.
    Weiteres Beispiel in einem ähnlichen Kontext: Beim Unternehmen meines Mannes (international tätig und in der Branche führend, Ruhrgebiet und IG-Metall, also durchaus attraktiv) gibt es regelmäßig bei Bewerbungen um eine Ausbildung oder gar duales Studium komplette Kohorten, wo keine einzige Bewerbung keine unentschuldigte Fehlstunden hat.
    Trotzdem besetzen sie die Stelle. (und trotzdem muss ab und zu ein Azubi eingenordet werden. (und manchmal gekündigt).
    Also _scheinbar_ klappt es doch (und wir machen uns zuviele Sorgen?)

    ... ist erst seit Mitte 2020 so. Hmmm, könnte es dafür einen Grund geben? Ach ja, da war irgendwas mit so einem Virus, wegen welchem man keinesfalls auch nur einen Fuß in die Bib setzen durfte.

    nein. Mein Einblick mag verallgemeinert zugespitzt sein, aber diese Beschreibung reicht für mindestens 2 Jahre davor.

    Und ich spreche nicht von der Möglichkeit, selbst im Bibliothekskatalog Bücher online / als pdf zu finden und dort einen Artikel zu lesen, sondern dass der Dozent es schon vorbereitet hat (nur Kaiptel 3 des Lehrwerks zb).

    Zitat

    as deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Bei uns haben die meisten mindestens ein Semester, meistens eher 8 Monate im Ausland verbracht (z.b. Erasmus, PAD, oder sonstige Praktika). Besonders alle Fremdsprachler. Aber selbst die Nicht-Fremdsprachler waren meist mindestens ein Semester weg. Das gehört doch heutzutage fast zum generellen Curriculum.

    es mag sein, DEINE Beschreibung ist aber eine Ausnahme, da Studien belegen, dass ausgerechnet Lehrämtler besonders immobil sind.

    diejenigen, die weggehen, und dies sogar eigenständig, landen nunmal selten bei mir. (Mein Satz noch mal lesen). Und DASS es diese Studis gibt, in einem hohen Maße, die trotz Fremdsprache NICHT ins Ausland wollen und alles versuchen, um nur das Minimum zu fahren, ist im Hinblick auf das Schulsystem problematisch.

    Über die anderen Studis, die Grundschullehramt ohne Englisch oder zwei Nawis auf Sek1/Sek2 studieren, schon viel pädagogische Vorerfahrung vorweisen können, ein Auslandssemester in einer nicht studierten Fremdsprache hatten und jetzt zwischen Master und Ref nach Afrika oder Osteuropa wollen, freue ich mich auch natürlich.

    Und ich glaube darüber hinaus

    Danke! Ich dachte, ich erlebe das als einzige und nahm persönlich. Wahrscheinlich müssen wir klarer sein, alltäglich erwartetes Verhalten erklären.

    Geht eigentlich 14-2? 12 Wochen Praktikum aber kein Urlaub? :zahnluecke:

    Ohne Witz: DAS fragen sie nicht. Die Mehrheit von denen, die bei mir landen, wollen keinen einzigen Tag mehr als 12 Wochen im Ausland verbringen. Sie MÜSSEN ja nur 12 Wochen. Also warum 14 Wochen dort verbringen? (egal ob mit oder ohne Urlaub). [Kleiner Tipp: "Weil Sie Fremdsprachenlehrer werden wollen und bald einen LK unterrichten könnten? oder Grundschülern die wichtigste Basis bieten werden?]. Das wichtigste Ziel ist also: soviel splitten wie möglich, um nie zu lange weg von Papa, Mama, Freund zu sein.
    (und es hat NICHT mit Geld zu tun)

    Genau das. Und weil "unsere" Schüler*innen da durchkommen, müssen die Hochschulen sich anpassen, sie kommen dort genauso durch und werden die fordernden Referendar*innen von Catelyn oder Karuna. (auch selbst erlebt, wie sicher quasi jede*r von uns). Aber löst es sich durch Magie mit der Planstelle auf? Oder bleiben sie trotzdem unselbstständig und/oder es fällt weniger auf?
    (Über mangelnde Fachkenntnisse /fallendes Niveau rege ich mich jetzt nicht mal auf, sondern tatsächlich eine gewisse Art im Umgang, Reife und Höflichkeit halt)

    passend... gestern morgen bei der Arbeit (Uni mit Betreuung von Studierenden) angekommen, ein Umschlag lag in meinem Fach. Mein Name darauf (postalisch zugestellt worden). Drin: eine Seite Bafög-Antrag (auf der ich irgendwo als Institution unterschreiben soll). NICHTS ANDERES. Der Absender lässt sich dadurch erschließen, dass sein Name auf dem Zettel steht.
    [Hintergrund: bisher um die 40 Studierenden haben es in den letzten 12 Monaten geschafft, mir den Antrag, der eh digital ausgefüllt wird, per Mail zu schicken, eine mehr oder weniger höfliche Mail zu schicken, mit der Bitte, das Formular zu unterschreiben und zu bestempeln. Zweiter Hintergrund: dieses Verfahren steht in einem Leitfaden erklärt, den jede*r von mir betreute*r Studi bekommt]

    Ich schreibe ihm eine sehr höfliche Mail, dass ich offensichtlich Post von ihm bekommen habe und nicht wüsste, was ich jetzt tun solle. Heute Nachmittag kam die absolut verständnislose Antwort, dass ich doch unterschreiben solle und ihm das an die Adresse auf dem Formular zusenden solle. Absolut kein Verständnis dafür. Live hätte er mich sicher wie ein Auto angeschaut.
    Leider habe ich tatsächlich die Mittel, um das Formular postalisch zu schicken. Ich hätte gerne behauptet, dass er das jetzt abholen müsse.
    (Hier: absolute Ausnahme!)

    Wenn ich wieder in der Schule bin, werde ich NOCH MEHR Kommunikationserziehung betreiben. Habe ich schon vorher gemacht, aber an der Uni fällt mir seit einem Jahr einfach nur auf, wie sehr die Hochschule sich dem untersten Niveau der Schulen angepasst hat.

    -> ALLE Materialien steht in einem Learnweb/Moodle. Nicht nur die Präsentationen und/oder Skripte, sondern auch die eingescannten Texte zum Lesen

    -> Soviele Sachen werden mit idiotensicheren Leitfäden / Informationszetteln abgesichert. Kein Studi braucht sich selbst zu informieren, was die Prüfungsordnung ist, usw.. Beispiel: ein Studi muss 12 Wochen ins Ausland, zum Studium oder "Work experience", maximal 2 Wochen dürfen "Urlaub" sein. Der Auslandsaufenthalt darf geteilt werden. Punkt. Auf der Homepage wird extra ALLES aufgelistet: 6 Wochen Praktikum + 6 Wochen Arbeit, 10 Wochen Praktikum + 2 WOchen Urlaub, 6 Praktikum + 5 Praktikum + 1 Urlaub, usw.. Ich bekomme regelmäßig Anrufe (ich bin eigentlich NICHT dafür zuständig und von einem anderen Institut), ob 5+5+2 auch geht oder halt noch etwas, was NICHT aufgelistet wird. Grundsätzlich gilt: erstmal überall anrufen oder Mails schicken, statt selbst die Infos zu lesen.

    -> Kein Student braucht überhaupt in die Bibliothek zu gehen oder nutzt je einen Kopierer (jetzt wundere ich mich nicht mehr über unsere Reffis)

    -> Die Mär von "wenn ihr später eine Frist nicht beachtet, geht es schief" ist die Hälfte der Zeit nur eine leere Drohung, auf die andere Hälfte wird mit sovielen Warnschildern und Erinnerungen aufmerksam gemacht, dass man echt doof sein muss ("Achtung, Einschreibefrist nur noch 2 WOchen", "nur noch eine Woche für die Klausuranmeldung", "nur noch 3 Tage", "Endet heute"... und ich rede nicht (nur) von den Fachschaften sondern von Mails auch vom Institut und der Uni.

    Die Krux ist: WANN lässt man endlich Konsequenzen spüren? Vgl. anderer Thread: Wer kein Praktikum gefunden hat, soll durchfallen. Oder man rettet ihn doch noch mit einem anderen Praktikum? Oder einer selbst erfundenen Massnahme?

    Es gibt zwar manchmal Schwünge, aber keine Ahnung, ob es ein fester Termin ist. Eigentlich sollte / könnte die Sammlung an Ausschreibungen des Regierungsbezirks im LZ aufgrhangen werden oder von der SL weitergeleitet werden. Das hatten wir schon ein paar Mal.

    Ich gucke seit Jahren sehr regelmässig drin und es hört nie auf (also wie auf leo) sondern es gibt mal Phasen mit deutlich mehr, aber es ist nie alles.

    Man sollte sich viel öfter beschweren :schimpf:

    Einmal habe ich es tatsächlich gemacht, da hieß es "das machen wir immer mit, bezahlt die Kasse auch". Ach so. Nee, is klar. Ich hatte aber gar nicht drum gebeten.

    Das Spielchen hatte ich auch mal (eine Laborrechnung, obwohl der Arzt definitiv kein was auch immer von mir hatte entnehmen können, was dann analysiert werden kann) "Aber die Versicherung bezahlt das ja eh"

    -> "nicht unbedingt immer" (zugegeben, das war gepokert, weil mir DAS egal ist und kein Grund ist)
    -> ich komme in der Regel gar nicht in den Genuss der Erstattung, weil man ja sehr viele hohe Rechnungen haben muss, bis die PKV-Beitragsrückerstattung greift. Ich liege oft knapp drunter. Und die Kostendämpfungspauschale der Beihilfe.

    Alles ausführlich erklärt.
    Wie schon geschrieben, ich gönne dem Arzt definitiv seine "erschwerten Bedingungen", ich bin nicht einfach und wer sich mehr Zeit für mich, kann gerne ein paar Euro mehr bekommen (die ich wie gesagt in der Regel ja selbst (und "gerne") bezahle, da ich fast nie die PKV einreiche), aber NICHT für falsche Gründe. Dadurch habe ich den Hausarzt und zwei Zahnärzte wechseln müssen. Und auch mit Stellungnahme bzw. Klarstellung. Wenn man es nicht klar sagt, können sie es nicht wissen. (eigentlich schon, aber...)

    Eine jetzt aber ernste Frage: für wen sind die Klassenbücher bestimmt?

    In meiner Schulzeit lagen sie ausserhalb der Unterrichtszeit in einem offenen Schrank in der Halle vorm Sekretariat.

    So konnten Schüler*innen und Eltern Einsicht haben.

    Aus deutschen Schulen habe ich es nur an meiner Refschule erlebt, dass die Klassenbücher kurz vor der ersten Stunde ‚rausgebracht‘ und am Ende des Schultages wieder ins Lehrerzimmer reingebracht wurden. Anderswo immer ‚streng geheim‘.

    Wie ist es mit den elektronischen Klassenbüchern? Sind sie dann online einsehbar? Das sind sie zb in Frankreich. Mit Thema der Stunde, Inhalten und sowas wie Tafelbild.

    (Achtung, die Abwesenheiten stehen in Frankreich NICHT im Klassenbuch, da sie von einem separaten pädagogischen Sekretariat bearbeitet werden‘)

    Das kann man auch unter ‚Klassenzusammenhalt‘, ‚Gesunde Ernährung, Theorie und Praxis‘ (schon gelesen) oder ‚Rezept lesen / aufschreiben und Anwendung‘ oder ‚Landeskunde: ein bretonisches Gericht: Crêpes‘ (beides selbst gemacht) auch aufschreiben. Dass die kids nach 4 Jahren Französisch kein einziges Verb konjugieren können, okay… aber ich lass mir nicht nachsagen, dass sie keinen Crepes-Teig nicht machen können.. ;) (aber tatsächlich, mehr als einmal in 4 Jahren pro Lerngruppe mache ich es selten, das finde ich noch okay. Im Klassenbuch steht es halt auch pädagogischveingebettet ;)

    Es gibt nur eine sehr vage Stellenbeschreibung durch den Arbeitgeber (ich vermeiden den Begriff Dienstherr, denn eine Verbeamtung ist ja nicht vorgesehen).

    Mir ist noch vor Kurzem der Fall der Umwandlung einer Lehrerstelle in Schulsozialarbeit inklusive Verbeamtung untergekommen… und auf Stella gibt es Stelle für Schulsozialarbeiter*innen, mit A/E- Bezeichnung.

    Wann wird entschieden, ob die Schulsozialarbeit von einem Landesbeamten gemacht wird? Dass der Schulträger befristete Verträge im Angestelltenverhältnis macht, schlimm /doof genug, aber das Land? Warum darf es das? Und wann nicht?

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