Beiträge von chilipaprika

    Genau: ZfsL: mit der passenden beruflichen Fachrichtung hat man gute Chancen, aber wer "selten" sagt, sagt auch: wenig Reffis, wenig Entlastung, noch viel Schule.

    Uni / generell Abordnungen: auf Stella stehen die Stellen, man kann sich einfach bewerben ;) (und sie sind nicht alle vorab vergeben, ich habe um mich herum gefragt).
    Aber da du schon einen Lehrauftrag hast, ist es am einfachsten, nachzufragen: jede Hochschule hat eine gewisse Anzahl an Abordnungsstellen / Qualifikationsstellen und die Institute können bei der entsprechenden Stelle nachfragen, wie das Verfahren dafür ist. Fakt ist: einige Institute haben häufiger / regelmäßiger Abordnungen, einfach weil sie danach fragen. Sprich: es liegt einfach daran, was gebraucht wird. Wenn ein Institut dich gerne hätte, kann es gerne fragen, wie die Chancen wären, ggf. ist es eine Teilabordnung (50%, ziemlich doof, aber vll für dich interessant), oder mehrere Institute / Teilbereiche bündeln ihre Interessen und dein Lehrauftrag wird entsprechend angepasst...

    aber auch da gilt: eine Abordnung ist zwar eine Zeit raus aus der Schule, das Ministerium macht es aber nicht als Versorgung für Schulflüchtlinge sondern eben zur Vernetzung. Die Qualifikationsstelle hat also schon den Sinn einer Vernetzung von Schule und Forschung..

    Ich fand den Kommentar mit den schwarzen Frauen etwas unglücklich formuliert. Das klang für mich als ob sie durch ihr Geschlecht und ihren ethnische Hintergrund per se schlechter seien als andere Kombinationen dieser zwei Kategorien.

    ich empfehle als Lektüre Rawls. Wenn du voller Überzeugung sagen kannst, dass du morgen früh als schwarze Frau aufwachen könntest, inklusive ihrem Leben, dann ist dir vielleicht die bisherige strukturelle UND individuelle Diskriminierung nicht bewusst (schade um soviel Blindheit)

    Wenn dir aber dabei mulmig ist, dann weisst du bescheid. Es heisst nicht, dass du ein Rassist bist, es heisst nur, dass du den Rassismus in unserer Gesellschaft wahrnimmst und vielleicht bereit bist, etwas dagegen zu machen.

    fun fact: es ist die Pflichtkombi in Frankreich. Das eine Fach geht nicht ohne das andere. (Normalerweise haben die Lehrer*innen nur ein Fach, Ausnahmen sind Physik/Chemie, Geschichte/Erdkunde und Latein nur in Kombi mit Französisch (nicht umgekehrt))

    Was auch immer sich das Bildungsministerium irgendwann gedacht hat, hatt vielleicht doch eine Fachlogik?

    Das ist für die Studis meiner jetzigen Uni in Bachelor/Master auch so. Fach A/Fach B sind austauschbar, auch bei BK (BBS) mit beruflicher Fachrichtung. Ich glaube, es war also eine WiPäd-Ausnahme. WiWi-Diplom, die Schwerpunkte schlau legen und dann den "Dipl-Handelslehrer" mitnehmen (also auch umgekehrt eher für die meisten Dipl-Handelslehrer*innen: sie nahmen das WiWi-Pl. auf dem Weg mit).

    Zumindest bei Gym/Ges (meine Uni hat nur Gym/Ges und Wipäd gehabt) KANN man Kunst als sogenanntes großes Fach / Doppelfach studieren.
    Beim Staatsexamen hatte ich (vor langer Zeit) 9 Semester Regelstudienzeit, die Künstler*innen und Musiker*innen hatten 10 Semester und das zweite Fach war grundsätzlich nur eine kleine Fakultas (damit der Aufwand kleiner blieb, war nur die Zwischenprüfung). Wer wollte, durfte aber das Hauptstudium dran hängen, brauchte ggf. länger und die Sek2-Prüfung machen. Haben fast alle Musiker*innen und Künstler*innen, die ich kenne, so gemacht, außer eine mit Deutsch und eine mit Englisch (halb aus Korrekturgrund, halb aus "kein Bock auf Oberstufe im Fach".) Bei einer Vertretungstätigkeit gab es aber an der Schule eine Referendarin mit dem Doppelfach Kunst, sie hatte einfach doppelt viele Stunden im Fach und doppelt mehr UBs. Das war in RLP, ich bin es aber auch in NRW begegnet.


    Es gibt doch sehr viele Modelle mit den Fächerkombis. Von meinen Erfahrungen im Studium hätte ich vorher angenommen, dass du, Humblebee, zum Beispiel ein unglaubliches Schmalspurstudium in Englisch hattest (12-14 SWS), so war bei mir an der Uni das Studium der Wipädler*innen aufgebaut. Da habe ich mich auch immer gefragt, was die zukünftige Deutschkollegin mit ihren sage und schreibe 3 Scheinen unterrichtet und der Französischstudi mit seinen 3 Vorlesungen ohne Prüfung denn will. Ich habe aber dann gesehen, dass es auch BK/BBS-Lehramt gibt, mit 2 (fast?) gleichwertigen Fächern gibt.
    Genauso wie die Anzahl an Fächern / Schwerpunkten beim Förderschullehramt...
    Immer wieder überraschend...

    Du willst die Person, die dich beurteilen wird, fragen, ob sie streng ist oder du dich eher auf eine coole Zeit einlassen kannst? Du könntest sie auch direkt fragen, wie lange es dauert, bis du die Freigabe hast.

    - Möglichkeit, Fachkolleg*innen kennenzulernen

    - selbst alles von der Homepage kennen und anknüpfen / nachfragen

    - Ausstattung?

    - viele Kolleg*innen im Berufseinstieg?

    - viele ‚dazugezogene‘ Kolleg*innen?

    - Empfehlung zum Wohnort?

    Aber dafür kann man sich auch im Netz recherchieren und dann zeigen, dass man nur nachfragt.

    ... aber die Nachbarn, die dir mit Fernglas beobachtet haben...
    Das steht mir noch bevor, mein Mann drängt, damit ich es nicht vergesse. Ob er eventuell versucht, herauszufinden, was ich wähle? (für den Fall, dass ich ihn in unseren Gesprächen angelogen hätte...)
    Meine Eltern haben immer gesagt, über Politik redet man nicht, aber bei uns zuhause gibt es keine Geheimnisse. Selbst die Hunde sind politisch.

    Als Kassenpatient*in muss man sich darüber auch nie einen Kopp machen. Da wird aus dem Schnupfen durchaus eine Nasennebenhöhlenentzündung und aus dem Trauerfall in der Familie eine depressive Episode, was man aber erst erfährt, sobald man Einsicht in die Akten erbittet.

    Ich war im Winter, angeschlagen wegen eines davorgewesenen Korrekturmarathons, erkältet. DiagnoseN: Erkältung, chronische Müdigkeit (F-Diagnose -> psychologischer Bereich, automatischer Ausschluss bei der PKV, noch ein Kopfschmerzending).

    Irgendwann später (nach dem Erfahren, Geschichte verdaut) habe ich dem Arzt gesagt, dass sowas gefährlich ist und man sowas besser einordnen sollte. Seine Antwort: er kritzelt Sachen auf seinem Zettel, vom Abrechnungssystem hat er keine Ahnung, seine Mitarbeiterin tippe alles ein (die hier privat versicherten Leser*innen wissen, wieviele Zahlen und Nummer zu einer Abrechnung gehören. Und je nachdem helfen halt Diagnosen.

    Seitdem habe ich schon bei einer Fachärztin mehrmals eine Rechnung zurückgeschickt mit Bitte auf Änderung / Weglassen der Diagnose (jetzt egal, ich bin ja mit Zuschlag versichert und kann leider nicht mehr weg).

    Wenn ihr zur Ärztin /Fachärztin geht und manchmal im Vorzimmer der Assistent euch Fragen stellt, Blutdruck abnimmt, nach dem Befinden fragt und/oder schon was eintippt: die ersten Abrechnungsziffer sind drin, ggf die erste Diagnose.


    Trotzdem: wenn man so oft zum Hausarzt gegangen ist, wird es schwer zu argumentieren, man hätte gedacht nur 50 Schnupfen in 3 Jahren gehabt und hätte nicht (rechtzeitig/Vorm Ausfüllen) die Unterlagen angefordert.

    (ich glaube / befürchte es übrigens auch, das habe ich auch gestern weit und breit einer Studentin (!) versucht zu erklären, was Koalitionsverhandlungen sind und so weiter, deswegen fand ich deinen Beitrag interessant, ob die Meinung von Jugendlichen auch auf die Erkenntnis basieren.)

    Ich habe in meiner 10. Klasse gefragt, wer glaubt, dass Angela Merkel als Noch-Bundeskanzler die Neujahrsansprache für 2022 halten wird. Es gingen die meisten Hände hoch. ;)

    Liegt es daran, dass sie super gut sind oder daran, dass sie nur Merkel als Kanzlerin kennen und sich nichts Anderes vorstellen können?

    aus Neugier: kannst du bitte den Bereich deines Abschlusses verraten (also NaWi / Geisteswissenschaften / Ingenieur...) und wie die SL auf die Fächer kommt? (Also: sind es tatsächlich "verwandte" Bereiche von früheren Tätigkeiten oder geht es quasi nach Bedarf und jeder Seiteneinsteiger ist super happy (neben der Mörderarbeit) über jedes Fach, damit er später eine Anerkennung möglichst vieler Fächer hat?
    Irgendwie scheint mir das System ein bisschen seltsam zu sein. Ich dachte, sowas gäbe es nur in Berlin.

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