oh nein, es gibt keine mündliche Prüfungen... es sind "mündliche Noten". Sprich: "Sonstige Mitarbeit": Vokabeltests, kleine Tests (nur wenn der Lehrer es will), Beteiligung, Qualität, Quantität (keine Holpflicht mehr der Lehrkraft in der Oberstufe!), Mitarbeit bei Gruppenarbeiten, Aufgaben im Unterricht, usw...
Beiträge von chilipaprika
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in NRW am Gym: alle Fächer außer Deutsch, Mathe, 1. FS und 2. FS (in der Sek I).
In der Sek II: wenn der Schüler sich "gut" anstellt, kann er tatsächlich nur in 4 Fächern Klausuren schreiben. Oft sind es 5, manchmal 6. der Rest ist rein mündlich.
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mindestens 2 tage die Woche (seien wir verrückt: montag und mittwoch) nicht zur ersten Stunde. Es reicht mir tatsächlich zum glücklich sein
(gut, ich bin einfach pragmatisch auch bei meinen Wünschen. Wir sind Ganztag mit bis zur 10. Stunde, aber Hauptsache nicht jeden Tag zur 1.)und du?
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In Bayern kann ein Drittfach deine Position auf der Rangliste positiv verändern - mit NRW kenn ich mich nicht aus.
In NRW verändert es nicht die Einstellungsnote (selbst, wenn das Drittfach besser war), man kann sich aber auf jede Stelle bewerben, die eins der Fächer sucht. Die Fächer sind alle gleichwertig (außer man hat - "damals" - das Fach explizit auf Sek I studiert, obwohl man grundständig Sek II hat. Es erweitert also die Bewerbungschancen sehr.
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Kommt überhaupt ein Fach in Frage, das du gerne studieren möchtest, aber bis jetzt noch nicht oder würdest du nur ein Drittfach studieren, weil es die Chancen erhöhen soll?
Natürlich ist ein Drittfach Mehraufwand. Dir wird am Ende bescheinigt (mit offiziellem Zertifikat), dass du das Fach auf dem selben Niveau kannst, wie deine anderen Fächer. Dass es ohne Mehraufwand nicht geht, ist ja klar. Dafür bist du eben qualifiziert, fühlst dich sicherer, und hast eine andere Stellung als wenn jemand das Fach "nur" fachfremd unterrichtet. Es hat also durchaus Vorteile. (Nicht nur für das eigene Befinden und den eigenen Anspruch, sondern vielleicht auch später, wenn man in dem Fach "aufsteigen" will oder so)
Von Profilstudien habe ich keine Ahnung. Ich habe eine Zusatzqualifikation, die in die Richtung geht, ich glaube nicht, dass es der Grund meiner Einstellung war, aber mein Schulleiter fand es trotzdem gut, dass ich eben Ahnung von der Thematik hatte, weil es zu meiner Schule passt. Andererseits habe ich auch Drittfächer und das fand er im Vergleich sicher noch attraktiver (da ich aber am Gym bin, ist es weniger vergleichbar).chili
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Klar darfst du studieren, was du willst... mein aktueller Plan geht in die Richtung Afrikanistik/Ethnologie

Du fragst auch nicht nach einer Erlaubnis, wenn du einen Yogakurs bei der VHS machst, oder?
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also: ‚einfach so‘ ohne große Zeitvorstellungen ginge vielleicht durchaus, zumal es mittlerweile immer weniger Anwesenheitspflicht gibt und sehrviele / fast alle Dozenten den Skript online stellen...
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Ich hab das Ende meines 3. Fachs neben 100% in einem Verwaltungsjob und dann 80% in der Schule (Prüfungen, es ist aber härter gewesen als das Seminar neben Vollzeit).
Das 4. Fach und eine Zusatzqualifikation habe ich dann weiter (auch parallel zum 3. Fach, allerdings andere Uni) neben der 80%-Stelle, 4 Korrekturgruppen... das Ganze innerhalb von 3 Jahren, ich frage mich heute noch, wie ich das geschafft habe (alle BlockSeminare mitgenommen, die ich konnte, den freien Schultag an der Uni gesessen und sonst mal von 16-20 Seminare gehabt).
Das könnte ich heute dank noch engerer Studienordnung und Ganztagsbetrieb leider nicht mehr (habe es versucht ) -
plattyplus: es wird aber nicht "verweigert", sondern der Staat ist der Meinung, du kannst es dir leisten. Über die Einkommensgrenzen, die nicht mit der Inflation angepasst werden, kann man diskutieren, aber es ist ja oft das Wesen eines Sozialstaates, dass die Kosten verteilt werden....
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(Sachliche Antwort) Weil du weiterhin 200 Euro Kindergeld im Monat bekommst (das mittlerweile ohne Zuverdienstgrenzen ist!!), das Kind weiterhinin der KV drin sein darf und steuerlich angerechnet wird.
Im Vergleich dazu (weil ich mich da auskenne): in Frankreich wird mit dem 18. Geburtstag all das gestoppt.
Manchmal sieht man nicht mehr, wo staatliche Förderung überall drin steckt...
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sowas, wie gegenseitiges dissen muslimischer Kinder, wer der bessere Moslem ist?
Jup...
War bei uns letztes Schuljahr im Ramadan insbesondere in den unteren Klassen (5./6.) ein aufkommendes Problem. "hast du getrunken? Hat er getrunken?" während der warmen Tage im Ramadan.Das Video zum Bild in dem Artikel findet sich hier:https://www.youtube.com/watch?v=wTnS13tJ0VY
Mal sehen, wann die ersten Forderungen kommen, dass Verbot von Mobiltelefonen / Smartphones ins Frankreich auch auf die Gymnasien auszuweiten...
Oder ist das schon passiert? https://www.youtube.com/watch?v=wTnS13…e=youtu.be&t=82
Vielleicht kann einer von den Kollegen / Kolleginnen mit besseren Französisch-Kenntnissen das einmal ansehen?
Gruß !
Ja.
Aber ganz ernsthaft: Blanquier (Bildungsminister) nimmt wirklich kein französischer Lehrer ernst. Der Typ ist eine reine Katastrophe ohne jedweden Bezug zur Schulrealität. Dieses Handyverbot ist rein populistisch, da es weiterhin durch die Schulordnung erlaubt werden kann oder auch im Unterricht.
Als ob ein Handyverbot zu weniger Gewalt führen würde... -
Kommt bei uns (Gym) regelmässig vor, zwar nur ein paar Tage aber bei einem Grundschulknirps finde ich 2 Wochen auch gut. Wir haben sowohl Hospitierende als auch SchülerInnen von uns, die sich eine andere Schule angucken.
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Ich hatte im Studium durchgehend Nebenjobs, fast alle ausschließlich im Bildungsbereich oder Verwaltungsarbeit. Meistens (verhältnismäßig aus meiner damaligen Sicht) sehr gut bezahlt.
Im Ref hätte ich niemals im Leben einen Nebenjob angenommen. Ich glaube nicht, dass auch nur ein Ref bei uns einen Nebenjob hatte. Ich musste mir sogar die freiwillige AG, die ich an meiner Refschule gemacht habe, genehmigen lassen, weil sie sonst meiner Ausbildung im Weg hätte stehen können.
Bei der Planstelle... Lass mich lachen. Ich wüsste nicht, wann ich Zeit für einen Nebenjob hätte. Ich arbeite Vollzeit mit ausschließlich Korrekturfächern.. Jetzt nach ein paar Jahren fange ich langsam an, Luft nach oben zu haben und atmen zu können. Dann freue ich mich, mehr Zeit in meinen Hobby investieren zu können. Wenn ich dann einen Nebenjob hätte, dann hätte ich zwar mehr Geld (und wegen mangelnder Zeit für mein Hobby sogar weiteres Geld gespart) aber bald einen burn-out. Gut, vielleicht könnte ich die ehreamtliche Arbeit im Verein als Nebenjob ansehen. Also ja: ich habe einen Nebenjob. Er ist aber unbezahlt
(und wenn ich gerade Hochwasser habe, weiß ich, dass jemand für mich einspringt. und umgekehrt, anders als bei Jobs.) -
ich kenne den Weg, den bin ich gegangen (Erweiterungsfach im Ref beendet, allerdings habe ich ausschließlich in Bundesländern studiert und Ref gemacht und gearbeitet, wo man keine komische Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenfächern gemacht hat, ich habe für alles die volle Fakultas, ob vor oder während dem Ref, mit oder ohne Ref). Aber die Sondersituation des Musikstudiums hätte sowieso dazu geführt, dass du es nicht schaffst. Insofern ist es jetzt schmerzhaft, aber lieber jetzt als die negative Erfahrung machen müssen, dass du es im Ref nicht schaffst und dann aufgeben musst (weil du schon im Ref bist). Mitte 30 für das Ref ist echt kein Alter. (war ich auch), geh deinen Weg und folge deinem Herzen (und das sage ich jetzt dir, weil dein Herz für Musik schlägt. Wenn es für Geschichte wäre, würde ich dir zu etwas Anderem raten...)
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Auch das sagt keiner. Und wenn ihr dann den 20. Kollegen mit D / Ge bekommt, könnt ihr in eueren Mangelfächern niemanden einstellen, da ihr ja überversorgt seid. Selbst wir (und wir sind defintiv keine Großsstadt) sind statistisch überversorgt, sodass wir selbst unsere Wunschkandidaten (Referendare, Vertretungskräfte, ...) nicht einstellen dürfen. Ich stelle mir jetzt vor: Kollege xy hat eine Kombi, die bei uns überhaupt nicht benötigt wird, meinetwegen D + Ge, ein Referendar (tolle Noten, superengagiert) oder ein Vertretungskollege (ebenfalls gute Noten, engagiert etc.) muss gehen, da für ihn keine Stelle frei ist. Gleichzeitig aber kommt ein Kollege, der 2 Jahre (oder mehr) an einer Grundschule unterrichtet hat mit genau der gleichen Fächerkombi (ggf. noch mit schlechteren Noten) und nimmt diese Stelle ein. Was denkt sich der Referendar / der Vertretungskollege? (Immer vorrausgesetzt, dass ihr oder wir unbedingt einen Kollegen aufnehmen müssen).
Bei uns denkt sich leider kein Referendar oder gar Vertretungsmensch irgendwas, weil unsere Referendare bis jetzt auch nur (für uns) "nutzlose" Kombinationen haben und wir gar nicht erst dazu kommen, selbst eine Vertretungslehrkraft für die schlecht besetzten Fächer einzustellen. Wir sind sogar im nawi-Bereich gar nicht sooo schlecht aufgestellt. Ich unterrichte aber seit 3 Jahren zu 80% ein Fach, die anderen Kolleginnen des Fachs ebenfalls (oder gar 100%) und die Unterrichtsversorgung ist quasi gefährdet. aber wir haben jetzt zum Schuljahr 2 Versetzungen in Killerkombis bekommen, es sieht zum Halbjahr ähnlich aus. Die eine neue Kollegin fühlt sich nicht sooo wohl, klar, sie merkt, dass sie nirgendwo gebraucht wird und auf Dauer Hausaufgabenbetreuung, Doppelsteckung und Fördergruppen zu machen ist sicher nicht ihr Traum gewesen.
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und ich bin gespannt (NRW), wie es den Leuten an deren neuen Schulen geht.
Wir (Kollegium) sind schon nicht so begeistert, Schule in einem 40-km-Radius einer sehr beliebten Stadt zu sein und also regelmäßig alle Versetzungen nach der Elternzeit (35km vom Wohnort entfernt) abzufangen, obwohl wir zum Teil die Fächer ganz und gar nicht gebrauchen können... wenn es dann auch noch Leute sind, die den Umweg an der Grundschule gemacht haben (natürlich mit den entsprechenden Noten, sonst hätten sie es mit ein bisschen Wartezeit zu einer "normalen" Stelle geschafft) und Deutsch/Geschichte haben... yeahhh
Wir sind überversorgt (statistisch), kriegen ständig Leute mit Fächern, die wir nicht gebrauchen dürfen, gehen in anderen Fächern auf den Zahnfleisch und dann werden bald auch noch solche Leute kommen... Ich werde keine große Willkommensparty feiern.PS: unsere Ex-Referendarin, die bei uns seit 2 Jahren Vertretungen macht, meinte letztens zu mir: "es kann ja auch eine Sekundarschule sein", dort nehmen sie auch wohl Leute mit A13, für einige Funktionen. (dh. man hat selbst nicht die Schule, die man gerne hätte UND die aufnehmende Schule ist wahrscheinlich nicht begeistert, die A13-Position mit so einer Fächerkombi zu besetzen...) Man kriegt genau EIN Angebot. Und wenn man das nicht will/annimmt, ist es vorbei.
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Warum willst du eine Grundschulweiterbildung machen, wenn du später wieder ans Gym willst?
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Es hört sich sehr nach Platitüden an, aber: jedes hochbegabte Kind ist unterschiedlich.
Breite und / oder sehr spezielle Interessen, eine sehr schnelle Auffassungsgabe und "kreative" Lösungswege. Um die Ecke denken. Mädchen haben oft weniger soziale Schwierigkeiten als Jungs, weil sie sich besser anpassen.
Wenn du auf FB bist, empfehle ich dir die Gruppe "Hochsensivität - Hochbegabung - Synästhesie". Dort gibt es sehr viele Eltern (ich gehe davon aus, dass du jetzt als Elternteil oder Angehöriger schreibst), die auch schreiben, wie sie es festgestellt haben. Andere Gruppen sind sicher auch zu empfehlen, ich kenne halt nur diese.Generell als Lehrkraft (und ich finde, auch als Familienangehöriger): wenn es feststeht (es gibt Diagnoseverfahren, aber ich meine auch grundsätzlich, wenn man eben selbst sieht, wo die Baustellen sind): sich darauf einrichten, dem Kind geben, was er braucht, aber auch klar machen, dass jeder Kompromisse eingehen muss. Die Erfahrung zeigt, dass viele hochbgegabte Kinder die "Langeweile" des normalen Unterrichts (selbst bei bester Differenzierung ist bei einigen Kids irgendwo eine Grenze erreicht) viel besser ertragen, wenn sie merken, dass man sie (und deren Besonderheiten) ernst nimmt und zb 1-2 mal in der Woche ein besonderes Angebot nur für sie parat hat. Hat leider noch weit nicht jede Schule. Aber immer mehr Lehrkräfte lassen sich fortbilden und es gibt immer mehr ein Umdenken im Schulwesen, dass nicht nur "nach unten" differenziert werden soll.
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okay, ich habe jetzt nachgeguckt, ich habe keine Ahnung, warum mein Schulleiter mir damals gesagt hat, Urkunden dürften nicht vorher ausgehändigt werden (falls jemand doch nicht mehr ernannt wird / die Beförderung bekommt).
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