Beiträge von chilipaprika

    Moin,

    wie hoch ist denn die Vergütung für eine Stunde Mehrarbeit/ Vertretung am Gymnasium? Wenn man da wöchentlich sich bereit erklärt eine Stunde zu übernehmen, wäre das ja nochmal ein netter Nebenverdienst!

    du sagst, 14 Stunden aus dem Stand zu unterrichten, ist echt viel, und dann denkst du über einen Nebenverdienst durch Zusatzstunden nach??

    Chili

    PS: ja, die 28 Euro stimmen in etwa.

    spontane Vertretungsstunden sind nicht wirklich zulässig, an einigen Schulen allerdings "normal", in einem bestimmten Rahmen. und was soll man gegen eine Schulleitung machen, die soviel Gewicht in der Endnote hat, wenn es sich noch im Rahmen hält?
    Eine Zusatzstunde (die man bezahlen würde) ist es aber erst, wenn KEINE andere Stunde im Monat ausgefallen ist (Verschiebung, Klassenausflug, Praktikum, ...) Plus- und Minusstunden werden in NRW (!) innerhalb eines Kalendermonats verrechnet.

    Ja, das System ist bescheuert und man kann mir vorwerfen, dass ich zu naiv an die Sache gegangen bin. Aber im Seminar wurden wir in der Einführungswoche als verschiedene Info-Veranstaltungen stattfanden, mitnichten darüber informiert, dass es keinen direkten Weg zurück in die GKV gibt. Auch der Debeka-Vertreter sagte mir, dass das alles kein Problem sei (heute bin ich schlauer, klar, der hat an seine Provision gedacht). Aber dann muss das rechtlich vorgegeben werden, dass die Referendare darüber korrekt informiert werden. Wozu findet sonst eine Info-Veranstaltung statt?


    wobei ich eher bescheuert finde, dass es 1) eine GKV und PKV gibt, 2) Beamte automatisch PKV-berechtigt sind.
    Nicht, dass man nicht zurück kann.

    Chili

    Wenn du ALG 1 beziehst, darfst du dich in der GKV versichern, bzw. es wird übernommen.
    Wenn du ALG 2 beziehst, nein. Es ist eben die Änderung.

    Da du in ALG 1 nicht eingezahlt hast und keine Rechte vor dem Ref eröffnet hast, kannst du nur ALG 2 erhalten. Musst also in der PKV bleiben.
    Du bekämst einen Zuschuss, wenn du ALG 2 bekommst.

    Chili

    Die Quelle ist veraltet.
    Wer in der PKV ist, kommt nur noch über Familienversicherung (Heirat) oder versicherungspflichtige Beschäftigung raus.

    und so leid es mir für die Einzelperson auch tut (wirklich!, denn es ist ja das System, das ich bescheuert finde), finde ich diese Neuerung gut und notwendig. Jetzt nur noch die Änderung, dass der Staat mir die Hälfte meiner GKV als Ref'in übernimmt, und alles ist konsequent.

    Chili

    aber WAS interessiert dich?

    Ich hab in RLP studiert, kenne mich aber mit dem Ref nur in NRW und NDS, kann dir also nur bedingt helfen.

    Allerdings könnte ich ohne konkrete Frage nicht sagen, wo ich glaube, dass es besser ist.

    - Notenbildung des 2. Staatsexamens / EInstellungsnote (RLP hat einen Bonus für eigene 2.-Stex-AbsolventInnen !!)
    - Stundenanzahl eigenständiger Unterricht
    - Seminarveranstaltungen?
    - Flächenseminare?
    - Interesse an bilingualer Qualifikation?
    - vorausgesetzte Erfahrungen? (Das Ref baut auf das Studium im eigenen Bundesland auf. Was bringen also die AbsolventInnen mit?)
    - Anzahl an Besuchen? Abhängigkeit des Schulleiters / Fachleiters. ....

    sind nur ein paar Fragen, die mir einfallen. Irgendwo habe ich ziemlich ausführlich zum Ablauf vom Referendariat in NRW (und NDS) geschrieben. Vielleicht hilft es dir bei der Entscheidungsfindung.

    Chili

    Stimmt, Nachreichsfrist.
    Ich hatte mein Zeugnis direkt bei der ersten Frist zugeschickt (erster Teil) und den zweiten Teil gar nicht erst zugeschickt, weil ich den Platz nicht angenommen habe und also die Erweiterungsprüfung nicht einreichen musste.

    Ich weiß nicht, ob so Andrangszeiten gibt, die meisten BewerberInnen kommen doch aus NRW. Ich habe zwei mal nach einer Anerkennung gefragt (1. Examen und dann die Erweiterung) und es hat das erste Mal genau 7 Tage (war in September), das andere mal 8 oder 10 Tage (absolut maximal) gedauert. Ich weiß nicht mehr, wann es war.

    Chili

    Du schickst das Zeugnis an die zuständige Behörde in NRW, hast im Normalfall innerhalb von 7-10 Tagen den Brief zurück, und dann musst du das Zeugnis selbst mit deiner Bewerbung zusenden. Ein Austausch zwischen den Behörden ist nicht vorgesehen. (und wird meiner Meinung nach nie stattfinden. Beispiel: ich war schon Angestellte des Landes, Vertretungslehrerin und die Bezirksregierung hatte schon alle Zeugnisse, Anerkennungen und so weiter und ich musste bei der selben Bezirksregierung alles neu einreichen.)

    Chili

    Hallo!

    Ich glaube, ich habe schon mehrmals gelesen (referendar.de ?), dass man anstatt von "ich schwöre" (es ist doch das Problem oder?) etwas anderes sagen kann, wenn man aus religiösen Gründen nicht schwören kann / will.
    Ich bin mir ziemlich sicher, das mehrmals gelesen zu haben, sowas merkt man sich, wenn man sich jedes Mal fragt, was die nächste Stufe der Einmischung der Religion im öffentlichen Leben ist.

    Chili

    Hallo!

    Der Notenschnitt ist für den Refplatz irrelevant.
    Tauschen kann sie nur mit jemandem, der genau die selben Fächer hat wie sie. Sie kann sowohl auf die Landesschulbehörde vertrauen (Umsetzungsantrag) als auch frei tauschen. Eine Möglichkeit gibt es auf referendar.de. Dort gibt es eine Tauschbörse.
    Viel Erfolg! (aber nicht zuviel Hoffnung)

    Chili

    zwei Mal??

    Also, wenn mir in NRW beim ersten Versuch die "guten Schüler abgezogen werden", bin ich schneller beim Personalrat, als die SchülerInnen ihre Klausur gesehen haben (denn Nachschreibeklausurpläne sind ja auch vorher bekanntgegeben.) Spätestens beim 2. Versuch wird wohl alles ohne "legale Tricks gegen mich" laufen.
    Kriegt man in Schleswig-Holstein mit einer 3,8 eine Stelle (ich meine, jetzt, in den nächsten Jahren?).

    Wenn man als Prüfer der Meinung ist, dass die Person vor SchülerInnen stehen kann und man weiß, eine 3,1=durchfallen, dann wird die Person 3,0 bekommen. Oder heißt eher 3,1= keine Entfristung der Beschäftigung und erneute Bewerbung? (Legen die Leute ein 2. Staatsexamen ab? dann können sie auch ins Nachbar-Bundesland)

    Mit allem Verständnis, das ich für SeiteneinsteigerInnen bemühen kann: ja, man braucht sie / euch. Aber: nur, weil man ein sogenanntes Mangelfach studiert hat, hat man kein Anrecht, LehrerIn zu sein.

    Chili
    ohne Mangelfächer, aber letzte Woche erfahren, dass ein Seiteneinsteiger am Nachbargymnasium eins ihrer Fächer unterrichtet, obwohl er nur eins der 3 Fächer studiert hat, wofür er eingestellt wurde. (und nein, es handelt sich nicht um Physik und dann Anerkennung für Mathe...).

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