Naja, ich beziehe insofern Stellung, dass ich zum Beispiel offenbare, dass das Gymnasium für mich nicht einzig und alleine DIE Schulform ist.
Allerdings frage ich mich bei sowas, wo die Grenzlinien sind. Ich war hochschulpolitisch aktiv, wenn man mich googlet, findet man viele Äusserungen von mir zur Bildungspolitik, ich sitze im Schulausschuss meiner Stadt, für eine Partei. SchülerInnen, die also ihre LehrerInnen googlen, wissen das.
Meine Kollegin war jahrelang Vize-Bürgermeisterin, macht Wahlkampf mit ihrer Partei (also auf Plakaten in der Stadt, nicht in der Schule), da kann kein Schüler nicht wissen, in welcher Partei sie ist (ich wohne 40 Kilometer weit weg, es ist also bei mir leicht anders).
Ich nehme mal an, wo kein Kläger... (schliesslich tragen wie gesagt genug LehrerInnen auch den Button gegen Atomkraft...)
da ich aber Päda und Politik unterrichte(n werde), will ich nicht, dass mir irgendwann etwas später rückwirkend vorgeworfen wird, wenn ich einem NPD-Anhänger eine 5 erteile (aufgrund seiner Leistung, versteht sich), und er mir meine Antifa-Arbeit als Voreingenommenheit vorwirft.
Chili