Beiträge von chilipaprika

    und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Fachdidaktiken? mit dem Zweitfach? mit dem erziehungswissenschaftlichen Begleitstudium? Machen wir grundständige LehrämtlerInnen nur ein bisschen Persönlichkeitsbildung in der Päda-, Psycho- und Soziologieseminaren? oder setzen wir uns wissenschaftlich mit dem Schulmilieu, dem Erziehungsprozess, usw.. um?

    Chili

    Nele

    Wie das in Geschichte oder Englisch aussieht weiß ich zwar nicht, aber in meinem Physik Bachelorstudium habe ich schon in den ersten beiden Jahren alles gehabt was in der Schule in Physik und Mathe vorkam und noch darüber hinaus.
    Und gerade wenn ich jetzt in die Sek 1 kommen sollte, ist der Stoff noch etwas einfacher.

    Ja, unglaublich. Stell dir mal vor. Ich hatte in der 6. Klasse auch den Stoff der Grundschule hinter mir. Sollte ich also nach der Mittelstufe Grundschullehrerin werden dürfen?
    Ein wissenschaftliches Hochschulstudium ist nicht nur "ein bisschen mehr als die Stufe davor", sondern eben eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Fach.


    Zitat


    chilipaprika

    Nur noch 3 Jahre studieren. Das sagst du so einfach. Wenn ich überhaupt in den Master of Education wechseln darf, dann kommt noch viel Arbeit auf mich zu. Und mal ehrlich, wenn der Bachelor reicht, wofür sollte ich die ganze Arbeit auf mich nehmen?
    Verbeamtet werden ja auch nicht alle Lehramtsstudenten und ich muss es auch nicht unbedingt sein. Und mit Physik brauch ich auch keine Angst zu haben, dass ich gefeuert werde.

    Von der Verbeamtung spreche ich nicht mal, sie könnte für mich ein nettes Nebeneffekt sein. Für vollausgebildete Lehrkräfte. Aber es ist hier nicht die Frage. Du fragst nach einer unbefristeten Vollzeitstelle. Dann muss man doch akzeptieren, dass ein volles Studium nunmal notwendig ist. Nur, weil aufgrund von europäischen Abkommen / Vorgaben die alten Studienstrukturen geändert wurden und das deutsche Studium in 2 Abschnitten gesplittet wurde, heißt es so lange nicht, dass man mit dem ersten Abschnitt fertig ist.

    und ja, es kommt viel Arbeit auf dich zu.
    So ist es.
    Wenn man einen (festen) Job haben will, muss man eben was leisten.

    und doch, mit Physik kannst du gefeuert werden. An meiner letzten Schule kam mal ein Physiklehrer, der zwar wegen Verbeamtung nicht gefeuert wurde, aber nunmal seine 7. Schule hinter sich hatte. Er hat bei uns ein bisschen mehr als ein Jahr gemacht, war dann wieder verschwunden. Wäre es angestellt gewesen, wäre er sicher nicht mehr Lehrer.

    Chili

    Achtet dieses PE-Ding nicht ein bisschen aus?
    Du machst gerade deinen Bachelor. Dann mach jetzt den Master of Education. Du wirst womöglich 6 oder 7 Semestern statt 4 brauchen, weil du ein zweites Fach brauchst. Und?
    Warum sollte denn jemand mit "nur" 3 Jahren Studium OberstufenschülerInnen unterrichten? (ich sähe es übrigens genauso für Sek-I-SchülerInnen, aber scheinbar stört es die Ministerien nicht...)? Nur, weil du ein Mangelfach hast?

    So, Mut zum Studieren, in 3 Jahren hast du einen regulären Ref-Platz und findest danach mit Mathe / Physik eh problemlos eine Stelle.

    Chili

    waldkauz:

    auch wenn es nicht deine Frage ist (und ich nichts beitragen kann), eine neugierige Frage:
    vermute ich es richtig, dass deine Schulleitung bzw. die Organisation sich so ergeben hat, dass du jetzt eine Referendarin hast, du aber nicht soooo begeistert bist, weil du selbst merkst, dass du ihr das nicht bieten kannst, was sie braucht? (und zwar nicht darauf bezogen, dass dein Unterricht nicht gut sei, sondern, dass du eben nicht weißt, was die genauen gewünschten Kriterien sind?)

    Wenn es so ist, brauche ich mich nicht mehr über Schulleitungen zu wundern.
    Ich hatte auch letztes Jahr (Vertretungslehrerin ohne Ref) eine Praktikantin in der Klasse. 3 Minuten vor der Stunde angekündigt. Auf meine Nachfrage, ob sie nicht in die Parallelklasse (zeitlich parallel stattfindend) gehen solle, weil die andere Lehrerin eine erfahrene zweitexaminierte Kollegin sei, wurde mir gesagt, ach, sie hat meinen Namen ausgewählt, ich mache das schon...

    Meine Bitte wäre (auch wenn ich glaube, dass du damit schon offen umgehst): sag das der Ref'in, dass du keine Ausbildung hast.
    Ich war zu Schuljahresbeginn bei einer Kollegin (jetzt bin ich im Ref) und obwohl wir mehrmals über unseren Studiengängen geredet habe, habe ich erst nach Ende meiner Zeit bei ihr von einer anderen Kollegin zufällig erfahren, dass sie das Fach nie studiert hat und auch kein Ref da gemacht hat. Sie ist zweifelslos trotzdem eine gute Lehrerin aber es erklärt mein Unwohlsein in der Klasse und die mangelhafte Betreuung im Hinblick auf das Ref/Seminar.

    Chili

    Große Entrüstung! Was bin ich herzlos und gemein!
    Ich dachte immer, dass nach C1 nur noch C2 kommt oder liege ich da falsch? C2 ist doch Muttersprachler-Niveau,oder? Und so kurz vor Muttersprachler-Niveau sollte man Groß- und Kleinschreibung beherrschen.

    Ja, und da der Referenzrahmen nur 6 Stufen hat und A1 im ersten/ zweiten Lernjahr des schulischen Fremdsprachenerwerbs erreicht ist, kannst du dir vorstellen, dass einige Stufen näher aneinander liegen und andere sehr weit voneinander.

    C1 soll mit einem Leistungskurs erreicht werden.
    Der C1-Schein berechtigt GrundschullehrerInnen in einigen Bundesländern zum Unterrichten der Fremdsprache in der Grundschule.

    Dieses Zertifikat prüft verschiedene Kompetenzen und einige können andere ausgleichen (Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen, grob...)

    Also, ja: C1 ist ganz nett und beweist ein bestimmtes erreichtes Sprachniveau. aber trotzdem ist es einfach noch nicht der Beweis, dass man perfekt spricht und schreibt.

    Chili

    Verstehe deine Aufregung nicht, chilipaprika. Du weißt doch gar nicht, wie mariechen ihr irh Referat aufbauen will/wird. Und natürlich sind Referate in der Uni in der Regel wie Vorträge aufgebaut (zumindest war es bei mir so).
    Und was ist denn an Mariechens Fragen so schlimm? Meine Güte, es ist ein Referat im 1. Semester und keine Doktorarbeit... :autsch:

    Irgendwie habe ich mich nicht aufgeregt, sondern versucht, darauf hinzuweisen, dass meiner Meinung nach keine Methode bzw. kein Ziel in den Fragen ist.
    Wenn ich in Sport ein Referat über Weitsprung machen würde, würde ich (ich...) nicht 3 Menschen fragen, wie weit sie springen, sondern anders vorgehen.

    Meiner Meinung nach ist es auch einer der Gründe, warum die Bildungswissenschaften so sehr im Verruf sind. In sehr vielen Lehramtsseminaren wird ohne Methodik gearbeitet (wofür die Studierenden nichts können) bzw. keiner gibt sich Mühe ("Ist ja nur BiWi, da kann man labern.."), wofür wir widerum alle was können.
    und wenn die TE jetzt einen theoretischen Teil in ihrem Referat hat, glaube ich nicht, dass diese Umfrage sinnvoll ist. Aber meiner Meinung nach ist es eh ein Problem der Fragestellung. Was ist denn das für ein Seminar bzw. einen Dozenten, der seinen ErstsemesterInnen die Aufgabe nach der Sinnhaftigkeit ihres Pflichtstudienfachs gibt.

    Chili

    Ist dein Referat (ich hoffe, es ist nicht _wirklich_ ein Vortrag) tatsächlich so angelegt, dass du Menschen in dieser Form befragst?
    Da du im ersten Semester studierst, hast du vermutlich noch nie wirklich gelernt, das zu machen, aber was wirst du denn von diesen Antworten für Schlüsse ziehen?

    Ich halte die Fragestellung für absolut verkehrt und hoffe, du hast sie nur falsch verstanden und sie wurde nicht einfach so von einem Dozenten vergeben, das würde echt nicht mein derzeitiges Bild der Uni verbessern.

    1: Daten: Name, Schule, Fächer (optional, oder per PN wäre super!)

    Gymnasiallehramt, Geistes- und Sozialwissenschaften

    2: An welcher Uni wurde das Studium absolviert?

    Rheinland-Pfalz, altes System mit Staatsexamen ohne modularisierten Bildungswissenschaften

    3: Wie lange bist du schon im Referendariat?

    3 Monate

    4: Wie hast du das Fach BiWi/ Erziehungswissenschaften im Studium erlebt? (herausfordernd? Viel oder wenig gelernt?)

    Anders als 90% der Mitstudierende habe ich nicht die ganze Zeit rumgejammert, wie sinnlos das Ganze sei, habe aber versucht, möglichst viel von der Wissenschaft mitzunehmen und oft erst Semester danach im Praktikum oder in einem anderen Seminar AhAh-Verknüpfungseffekte gehabt. Gemerkt, wie alles einen Sinn ergibt.
    Dieser Effekt ist meiner Meinung nach nie im 1. Semester zu haben. Auch nicht in den "Fachwissenschaften". (Auch Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie... sind Fachwissenschaften)

    Hattest du damals das Gefühl gut auf den Beruf vorbereitet worden zu sein?

    Ja, weil ich Wissen erwarb.
    Wenn ich Kochrezepte à la "Wenn das Kind dir "Du Schl%&§ zuruft, antwortest du xy" oder "die Lektion 8a wirst du immer mit stummem Impuls anfangen" erwartet hätte, hätte ich eine Erzieherinausbildung gemacht, wo ich eine praktische Ausbildung bekommen hätte und keine wissenschaftliche.

    5: Wie hast du den Übergang vom Studium zur Praxis erlebt?

    problemlos, habe aber auch etwas anderes gemacht, und dann Vertretungsverträge angenommen, bevor ich jetzt ins Ref kam.

    Entspricht das Referendariat bisher den Erwartungen des Studiums?

    Das Referendariat ist ein Teil der Ausbildung, also eine verschärfte intensive Version der Schule. Ja, es ist in etwa meinen Erwartungen und Befürchtungen entsprechend.

    Würdest du aus heutiger Sicht sagen, dass du gut auf den Beruf vorbereitet worden bist, oder war das Ref. ein "Sprung ins kalte Wasser"?

    Ja, "trotz" altem Studium mit pädagogischem Begleitstudium und keinen Bildungswissenschaften weiß ich, dass ich so gut vorbereitet wurde, wie eine _wissenschaftliche_ Ausbildung vorbereiten konnte. Allerdings habe ich in dem Fach auch links und rechts geguckt, viel gelesen und nicht die Scheine schnell abgesessen, indem ich auch noch jammerte, wie sehr mir die [lexicon='Pädagogik',''][/lexicon] von meinen "richtigen" Fächern abhielt.

    6: Wenn ja, wie hast du den Praxisschock bewältigt?

    ich habe Freunde.

    7: Haben deine Kollegen ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Erste Lektion des Refs: untereinander spricht man nicht über Probleme.

    8: Wie bewertest du dieses Zitat? "Teachers teach as they were taught, not as they were taught to teach"

    unprofessionelle LehrerInnen tun das vielleicht.
    oder glaubst du: "Bäcker backen Brot wie Mama es in der Küche gemacht hat und nicht, wie sie es in der Ausbildung gelernt haben"?
    Wenn es so wäre, würden wir ganz anders unterrichten...

    Chili

    PS: Such dir aber einen anderen Zugang zur Thematik.
    Ideen: Welche Kompetenzen sollen LehrerInnen im Alltag haben (Schulgesetz, Ausbildungsverordnung vom Vorbereitungsdienst)? Welche werden im Studium ausgebildet? (Ausbildungsverordnung des Studiums, Modulhandbuch)
    Unterschied Theorie / Praxis (Bsp. Ärtze sind nicht im ersten Semester am Patientenschnibbeln... Sie lernen erstmal, wie der Körper aufgebaut ist, bevor sie mich stechen dürfen...

    Dieses "kannst du mal bitte heute einspringen" hängt sehr stark von der Schule ab. Ich habe in NRW an 3 Schulen sehr unterschiedliche Konzepte gesehen (alle Schulen vom selben Studienseminar, selbe Schulform)
    a) Refs machen Aufsichten (Schulhof, ...) wie Halbzeitkräfte, können also 2 Aufsichten in der Woche sein. sehr oft "kannst du mal bitte", insbesondere so, dass alle Minusstunden des Monats wieder drin sind.
    b) Refs machen Aufsichten, werden aber nur in allerletztem Notfall gefragt, ob sie eine Vertretung machen. Sonst nur Vertretung anstelle einer anderen Stunde (also selbe Stunde)
    c) Refs haben Aufsichten noch Vertretung. keine einzige in 2 Jahren. und dabei fielen auch viele Stunden ohne Vertretung aus (Oberstufenschwerpunkt, also keine Vertretung von kranken KollegInnen in den Oberstufenkursen)

    Eine "Aufsicht" wird übrigens nicht bezahlt, wenn man "nur" eine Klausurfaufsicht macht. Ist da keine Vertretung. Feiner Unterschied, auch wenn man in der Stunde trotzdem keine Zeitung lesen kann...

    Ja, wenn eine Stunde bei dir ausgefallen ist, hast du keinen Anspruch auf Bezahlung einer anderen.
    Minusstunden werden aber in NRW am Ende des Kalendermonats gelöscht.


    NDS: mein Studienseminar würde meiner Schule die Hölle machen, wenn sie wüssten, dass sie mich einfach so für Vertretung einsetzen.
    Meine Schule ist ein Traum, ich habe keine Aufsichten und werde immer gefragt, wenn meine Stunden getauscht werden (passiert sehr oft). Es versteht sich von selbst, dass man trotzdem immer ja sagt. Mein "freier" Tag ist also in den letzten 3 Wochen nie frei gewesen. Tja, Schule ist schön. Der Stundenplaner weiß aber auch, dass es für mich okay ist und ich in der Nähe wohne. Dafür ist er ein Engel und tauscht widerum auch meine Stunden, wenn ich einen Unterrichtsbesuch an einem Tag legen will.

    Mein Rat im Ref: nicht nur die Sekretärinnen sind sehr wichtig, der Stundenplaner ist das Ein- und Alles. Wenn er seinen Job nicht macht, ist es die Hölle. Wenn er seinen Job macht, kann es gehen. Wenn er seinen Job (sehr) gut und engagiert macht (wie bei mir), ist schon ein Großteil der guten Stimmung drin.

    Chili

    PS: freiwillig darfst du viel mehr Stunden machen, aber dein UieV steigt nicht. Mir wurde letztens empfohlen, von 12 auf 10 Stunden wieder runterzugehen. Mag aber studienseminarabhängig sein.

    Das sind aber keine Nebeneinkünfte, mit denen du planen kannst. In einem Halbjahr kannst du vielleicht 2 Stunden abrechnen, wenn es hoch kommt. Wie gesagt, es fallen in einem Monat IMMER Stunden aus...
    Dass du sie vorbereitet hast und trotzdem in der Schule warst, interessiert keinen.

    und bei der Mehrarbeit würde ich es mir echt überlegen. Eine zusätzliche Klasse für knappe 200 Euro brutto (!!!) in der Woche übernehmen....

    Chili

    Moin,

    wie hoch ist denn die Vergütung für eine Stunde Mehrarbeit/ Vertretung am Gymnasium? Wenn man da wöchentlich sich bereit erklärt eine Stunde zu übernehmen, wäre das ja nochmal ein netter Nebenverdienst!

    du sagst, 14 Stunden aus dem Stand zu unterrichten, ist echt viel, und dann denkst du über einen Nebenverdienst durch Zusatzstunden nach??

    Chili

    PS: ja, die 28 Euro stimmen in etwa.

    spontane Vertretungsstunden sind nicht wirklich zulässig, an einigen Schulen allerdings "normal", in einem bestimmten Rahmen. und was soll man gegen eine Schulleitung machen, die soviel Gewicht in der Endnote hat, wenn es sich noch im Rahmen hält?
    Eine Zusatzstunde (die man bezahlen würde) ist es aber erst, wenn KEINE andere Stunde im Monat ausgefallen ist (Verschiebung, Klassenausflug, Praktikum, ...) Plus- und Minusstunden werden in NRW (!) innerhalb eines Kalendermonats verrechnet.

    Ja, das System ist bescheuert und man kann mir vorwerfen, dass ich zu naiv an die Sache gegangen bin. Aber im Seminar wurden wir in der Einführungswoche als verschiedene Info-Veranstaltungen stattfanden, mitnichten darüber informiert, dass es keinen direkten Weg zurück in die GKV gibt. Auch der Debeka-Vertreter sagte mir, dass das alles kein Problem sei (heute bin ich schlauer, klar, der hat an seine Provision gedacht). Aber dann muss das rechtlich vorgegeben werden, dass die Referendare darüber korrekt informiert werden. Wozu findet sonst eine Info-Veranstaltung statt?


    wobei ich eher bescheuert finde, dass es 1) eine GKV und PKV gibt, 2) Beamte automatisch PKV-berechtigt sind.
    Nicht, dass man nicht zurück kann.

    Chili

    Wenn du ALG 1 beziehst, darfst du dich in der GKV versichern, bzw. es wird übernommen.
    Wenn du ALG 2 beziehst, nein. Es ist eben die Änderung.

    Da du in ALG 1 nicht eingezahlt hast und keine Rechte vor dem Ref eröffnet hast, kannst du nur ALG 2 erhalten. Musst also in der PKV bleiben.
    Du bekämst einen Zuschuss, wenn du ALG 2 bekommst.

    Chili

    Die Quelle ist veraltet.
    Wer in der PKV ist, kommt nur noch über Familienversicherung (Heirat) oder versicherungspflichtige Beschäftigung raus.

    und so leid es mir für die Einzelperson auch tut (wirklich!, denn es ist ja das System, das ich bescheuert finde), finde ich diese Neuerung gut und notwendig. Jetzt nur noch die Änderung, dass der Staat mir die Hälfte meiner GKV als Ref'in übernimmt, und alles ist konsequent.

    Chili

    aber WAS interessiert dich?

    Ich hab in RLP studiert, kenne mich aber mit dem Ref nur in NRW und NDS, kann dir also nur bedingt helfen.

    Allerdings könnte ich ohne konkrete Frage nicht sagen, wo ich glaube, dass es besser ist.

    - Notenbildung des 2. Staatsexamens / EInstellungsnote (RLP hat einen Bonus für eigene 2.-Stex-AbsolventInnen !!)
    - Stundenanzahl eigenständiger Unterricht
    - Seminarveranstaltungen?
    - Flächenseminare?
    - Interesse an bilingualer Qualifikation?
    - vorausgesetzte Erfahrungen? (Das Ref baut auf das Studium im eigenen Bundesland auf. Was bringen also die AbsolventInnen mit?)
    - Anzahl an Besuchen? Abhängigkeit des Schulleiters / Fachleiters. ....

    sind nur ein paar Fragen, die mir einfallen. Irgendwo habe ich ziemlich ausführlich zum Ablauf vom Referendariat in NRW (und NDS) geschrieben. Vielleicht hilft es dir bei der Entscheidungsfindung.

    Chili

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